Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Gaius Cornelius Tacitus
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Gaius Cornelius Tacitus
Stichpunkte
Allgemein
Dieser Artikel befasst sich mit dem Historiker Tacitus
Für weitere Träger des Namens siehe Tacitus (Begriffsklärung). Gaius oder Publius Cornelius Tacitus (* ca
"Verbergen") 1 Leben 2 Werke 2.1 Tacitus und der Prinzipat 2.2 Tacitus und der Krieg gegen Arminius 3 Literatur 4 Zitate 5 Weblinks [Bearbeiten]
55; †nach 115) war ein römischer Historiker und Politiker (Senator). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Leben
vor allem dem jüngeren Plinius
Über Tacitus' (wörtlich: „der Schweigsame“) Leben existieren nur verstreute Zeugnisse von ihm selbst oder von seinen Zeitgenossen
Seine Familie stammte eventuell aus einer der römischen Provinzen
vielleicht Gallia cisalpina oder Gallia Narbonensis
Tacitus begann unter Kaiser Vespasian die typische politische Karriere eines römischen Senators (cursus honorum)
die ihren formalen Höhepunkt mit dem Consulat im Jahre 97 und dem Proconsulat der Provinz Asia (auf dem Gebiet der heutigen Türkei) zwischen 112 und 116 erreichte. [Bearbeiten]
Werke
seine wohl früheste Schrift
den Dialogus de oratoribus
Tacitus galt als einer der bedeutendsten Redner seiner Zeit; der Redekunst widmete er unter stilistischer Anlehnung an Marcus Tullius Cicero
den bedeutendsten Redner der goldenen Latinität
die sich vielleicht noch bis in die beginnende Herrschaft des Kaisers Hadrian hinzog
Nach dem Konsulat begann er mit der Arbeit an seinen großen Geschichtswerken
der die Zeit der römischen Kaiser von Tiberius bis Domitian danach beurteilte
wie weit sie noch den Idealvorstellungen der römischen Republik entsprach
Tacitus schrieb seine Geschichtswerke aus der Perspektive des Senators
Seine scharfen und auch sprachlich brillanten Analysen haben das moderne Bild vom römischen Reich im 1
Jahrhundert n
Chr. wesentlich geprägt
sich bisweilen aber selbst nicht daran hielt
Dabei ist zu beachten
dass Tacitus sich zwar der Maxime "sine ira et studio" (lat. "ohne Zorn und Eifer") - also einer objektiven Berichterstattung - verschrieben hat
Die Werke in vermuteter Entstehungsfolge: Dialogus de oratoribus -- über den Verfall der Beredsamkeit. Agricola (De vita Iulii Agricolae) -- Biographie des Feldherrn Gnaeus Iulius Agricola
teilweise seinen Landsleuten als Gegenbild einer nicht korrupten und dekadenten Gesellschaft vor Augen gehalten. (Siehe unter Agricola und Germania). Historien (Historiae) -- Geschichte des römischen Reiches von Galba (69) bis Domitian (96) (nur teilweise erhalten). Annalen (Annales bzw. ab excessu divi Augusti) -- Geschichte des römischen Reiches vom Tod des Augustus (14) bis Nero (68) (etwa zur Hälfte erhalten) [Bearbeiten]
mit einer geographischen Beschreibung Britanniens. Germania (De origine et situ Germanorum) -- Geographie und Kultur der Germanen
seines Schwiegervaters
Tacitus und der Prinzipat
Tacitus war ein scharfer Kritiker der von Augustus begründeten staatlichen Ordnung des Prinzipats
Als Anhänger der alten Republik kritisierte er die Alleinherrschaft
die er als ursächlich für den Verfall von Gerechtigkeit und virtus ansah
wobei sich sein Geschichtsbild allmählich verdunkelte: Die Absicht
Geprägt vom Erlebnis der als Tyrannis empfundenen Herrschaft Domitians (81-96)
trat in den Hintergrund und wich dem Bestreben
Titus und jenen Domitian (Historiae)
schilderte er die julisch-claudischen Kaiser von Tiberius bis Nero (Annales) sowie die Flavier Vespasian
Zeugnis gegenwärtigen Glücks (testimonium praesentium bonorum) abzulegen
die Erinnerung an frühere Knechtschaft (memoria prioris servitutis) wachzuhalten
In dem Bewusstsein
geriet ebendies zu seinem Hauptaugenmerk: den Taten der historischen Personen Würdigung oder Schmach zuteil werden zu lassen
dass die Zeiten knapp bemessen seien
in welchen man frei seine Meinung äußern könne
Nerva und Trajan kam es nicht mehr
Zur geplanten Schilderung der positiver erscheinenden Zeit unter Augustus
Tacitus' Geschichtsschreibung ist demnach nicht wie beispielsweise die eines Titus Livius didaktisch-moralisch
sondern eher moralisch-deskriptiv
Er glaubt kaum an eine Besserung der Situation
da die Heilmittel gegen die Laster der Zeit langsam wirkten
zumal die meisten Träger der virtus den Tyrannen zum Opfer gefallen seien und der Rest der Bürgerschaft (civitas) in Lethargie versunken sei. [Bearbeiten]
Tacitus und der Krieg gegen Arminius
Tacitus beschreibt in seinen Annalen den Krieg gegen die Germanen eingehend
Von den zeitgenössischen Autoren unterscheidet sich Tacitus gerade durch seine bittere Kritik am Ausgang des Krieges
Hinsichtlich seiner verwendeten Quellen in Bezug auf die Germanicusfeldzüge sind keine sicheren Angaben möglich
Sowohl Aufidius Bassus als auch Plinius der Ältere werden als Quellen in Anspruch genommen
Für die Germanicusfeldzüge erlaubt die Darstellung des Tacitus nur bedingt eine sachliche Rekonstruktion der Ereignisse; vor allem die hinter den einzelnen Feldzügen stehenden Ziele und Absichten bleiben unklar
Der kompositorisch zentrale Aspekt der ersten beiden Bücher der Annalen des Tacitus ist der scharfe Gegensatz zwischen dem Helden Germanicus und dem Tyrannen Tiberius (Parallele zu Tacitus' Schwiegervater Agricola und Domitian)
Der Marserfeldzug nach der Niederschlagung der Meuterei der Rheinlegionen (Herbst 14 n
Chr.) wird zum eigentlichen Neubeginn sieg- und ruhmreicher römischer Offensiven gegen das rechtsrheinische Germanien
Auch erzeugt Tacitus die Vorstellung
dass Rom bereits unter Augustus das einzig ehrenvolle Ziel einer expansiven Wiederherstellung der römischen Herrschaft über Germanien (bis an die Elbe) definitiv aufgegeben habe
Für Tacitus - und nur für ihn - begann "der" germanische Krieg im Herbst 14 und endete im Herbst 16
Aus der Natur der Sache ergab sich die Auffassung des Tacitus keineswegs
Die moderne Geschichtsschreibung ist ihm dennoch hierin z
T. gefolgt. [Bearbeiten]
Literatur
Peter Horst Herzog: Die Funktion des militärischen Planens bei Tacitus
Der Kriegsrat von Bedriacum im zweiten Buch der Historien als Paradigma für das Verhältnis von Rat und Tat
Frankfurt/a.M. u.a
Clarendon Press
2 Bde.
403 S. Ronald Syme: Tacitus
1996
Oxford 1958
Wichtiges Standardwerk. [Bearbeiten]
Zitate
Vorlage:Wikiquote1 Ohne Zorn und blinden Eifer. [Bearbeiten]
Weblinks
Werke auf Latein (http://www.thelatinlibrary.com/tac.html) Werke in englischer Übersetzung (http://onlinebooks.library.upenn.edu/webbin/book/search?author=tacitus&amode=words) Facharbeit über Tacitus - Leben und Werk (http://www.fvss.de/facharbeiten/tacitus/) Vorlage:Personendaten en:Tacitus et:Tacitus eu:Publio Kornelio Tazito fi:Tacitus fr:Tacite ia:Tacito it:Tacito ja:ã‚¿ã‚トゥス la:Cornelius Tacitus nl:Publius Cornelius Tacitus no:Tacitus pl:Publiusz Korneliusz Tacyt pt:Publius Cornelius Tacitus sr:Тацит sv:Publius Cornelius Tacitus zh:塔西佗
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Gaius Cornelius Tacitus
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Nadelwald
Kienberg.jpg
Priester
Dschibuti-map.png
Kanton Clerveaux
Mährisch-Ostrau
Konto
Universalbank
Provinzen der Niederlande
Dschibuti-map.png
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt