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GNU General Public License
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Allgemein
Die GNU General Public License (GPL) ist eine von der Free Software Foundation herausgegebene Lizenz für die Lizenzierung freier Software. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Freiheiten 2 Geschichte 3 Kritik 4 Rechtslage 5 Bekannte (L)GPL-Programme und Bibliotheken: 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Freiheiten
Die GPL gewährt jedermann die folgenden vier Freiheiten als Bestandteile der Lizenz: 1
Freiheit: Die Freiheit
ein Programm für jeden Zweck zu nutzen 2
Freiheit: Die Freiheit
Kopien des Programms zu verkaufen oder kostenlos zu verteilen (wobei der Quellcode mitverteilt werden oder öffentlich verfügbar sein muss) 3
Freiheit: Die Freiheit
ein Programm den eigenen Bedürfnissen entsprechend zu ändern (die Verfügbarkeit des Quellcodes ist durch 2. garantiert). 4
Freiheit: Die Freiheit
auch nach 3. veränderte Versionen des Programms unter den Regeln von 2. zu vertreiben (wobei der Quellcode wiederum mitverteilt werden oder öffentlich verfügbar sein muss) [Bearbeiten]
Geschichte
dem Gründer des GNU-Projektes
Die GPL wurde von Richard Stallman
zusammen mit dem Rechtsprofessor Eben Moglen entworfen
die bei früheren Versionen von GNU Emacs
dem GNU Debugger und der GNU Compiler Collection Anwendung fanden
Sie basierte auf einer Vereinheitlichung gleichartiger Lizenzen
enthielten aber die gleichen Vorschriften wie die aktuelle GPL
Diese Lizenzen waren auf jedes Programm speziell zugeschnitten
eine Lizenz zu entwickeln
Das Ziel von Stallman und Moglen war
die man bei jedem Projekt verwenden kann
So entstand die erste Version der GPL
die im Januar 1989 veröffentlicht wurde
dass die GPL in manchen Fällen zu restriktiv für Programmbibliotheken war
Um 1990 wurde deutlich
veröffenlicht im Juni 1991
Das führte zur Library General Public License (LGPL)
Die Library GPL wurde 1999 in Lesser General Public License umbenannt
Um die Bestimmungen der GPL zu verdeutlichen
wurde gleichzeitig mit der LGPL die zweite Version der GPL veröffentlicht
Seit ihrer Einführung ist die GPL die am weitesten verbreitete freie Softwarelizenz
GNU Emacs und der GNOME Desktop
Die meisten Programme im GNU-Projekt sind unter der GPL und der LGPL lizenziert
darunter auch die GCC
Darüber hinaus sind alle LGPL-lizenzierten Produkte auch unter der GPL lizenziert
Die dritte Version der GPL ist in Planung und wird voraussichtlich Ende 2005 veröffentlicht. [Bearbeiten]
Kritik
ihr Projekt ebenso unter die GPL stellen müssen
Der impfende Charakter der Lizenz bedeutet
die Quellcode eines GPL-Projektes aufnehmen oder eine Programmbibliothek verlinken
die unter der GPL steht
dass andere Projekte
Kritiker sehen das als Einschränkung der freien Wahl der Lizenz an
Für Programmbibliotheken wird daher vielfach die Lesser General Public License (LGPL) verwendet
wenn die Nutzung auch durch unfreie Software ermöglicht werden soll. Anders als bei der BSD-Lizenz müssen alle Änderungen wiederum unter der GPL veröffentlicht werden
diesen Quellcode für ihre eigenen Projekte zu verwenden
Damit ist es Firmen
die ihren Quellcode unter Verschluss halten
nicht möglich
Diese Firmen tragen dann auch nicht zur Weiterentwicklung des Quellcodes bei
Die Freigabe des Quellcodes erfolgt nicht auf freiwilliger Basis
Einige Projekte setzen daher als Alternative die BSD-Lizenz ein. [Bearbeiten]
Rechtslage
Nach der geltenden Rechtslage ist ein verändertes Werk nicht automatisch ebenso frei verwendbar wie das ursprüngliche Werk
Die dauerhafte Freiheit von Software
wird daher dadurch gesichert
dass alle aus dieser Software abgeleiteten Programme nur dann verbreitet werden dürfen
wenn sie ebenfalls an jedermann zu den Bedingungen der GPL lizensiert werden
die unter die GPL gestellt ist
da es einen wichtigen Aspekt des Copyrights (bzw
Dieses Schutzverfahren nennt sich Copyleft
Urheberrechtes) ins Gegenteil verkehrt
In der schriftlichen Begründung zu seinem [1] (http://www.jbb.de/urteil_lg_muenchen_gpl.pdf) Urteil vom 19
Mai 2004 (Az
21 O 6123/03) erklärte das Landgericht München die GPL in Deutschland für rechtswirksam (durch Passivlegitimation)
Damit wurde die GPL erstmals weltweit von einem Gericht bestätigt. [Bearbeiten]
Bekannte (L)GPL-Programme und Bibliotheken:
unter anderem: GNU Hurd (Betriebssystemkern) GlibC (C-Systembibliothek) GCC (Compiler für verschiedenste Programmiersprachen) The GIMP (Bildbearbeitungsprogramm) Emacs (Arbeitsumgebung) GNOME Desktop-Umgebungen für Unix-ähnliche Betriebssysteme Außerdem auch weitere: Linux (Betriebssystemkern) Perl (Programmiersprache) KDE Desktop-Umgebungen für Unix-ähnliche Betriebssysteme Blender (3D-Grafikprogramm) MySQL (Datenbank) [Bearbeiten]
Alle Programme des GNU-Projekts
Siehe auch
Freie Software
GNU Lesser General Public License
Freie Lizenz
Copyleft
Simputer General Public License (SGPL) [Bearbeiten]
Free Software Foundation
Public Domain
GNU-Lizenz für freie Dokumentation
GNU-Lizenz
Free Software Movement
Weblinks
FSF Europe (http://www.fsfeurope.org/) Free Software Portal der UNESCO (http://www.unesco.org/webworld/portal_freesoft/index.shtml) "Deutsches Gericht bestätigt Wirksamkeit der GPL" (http://www.heise.de/newsticker/meldung/49377) (heise online
23.07.04) af:GNU General Public License bg:GNU General Public License da:GNU General Public License en:GNU General Public License es:GPL et:GNU GPL fr:Licence publique générale GNU ia:Wikipedia:Licentia Public General de GNU it:GPL ja:GNU General Public License ko:�반 공중 사용 허가서 ku:GPL lt:GPL nl:GNU General Public Licence no:GNU General Public License pl:Powszechna Licencja Publiczna GNU pt:GPL ro:GPL sv:General Public License zh:GNU通用公共许��
Text der GNU GPL (http://www.fsf.org/licenses/gpl.html) (inoffizielle deutsche Übersetzung (http://www.gnu.de/gpl-ger.html)) Free Software Foundation (http://www.fsf.org/)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
GNU General Public License
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
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