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GEZ
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Allgemein
Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland
kurz GEZ zieht seit 1
Januar 1976 die Rundfunkgebühren nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ein
"Verbergen") 1 Gebühren 2 Schuldner 3 Ausnahmen 3.1 Gebührenbefreiung aus sozialen Gründen 3.2 Händlerpauschale 3.3 Internet-Streaming 4 Verfahren 4.1 Adressermittlung 4.2 Auskunftspflicht 5 Organisation 5.1 Umsätze 5.2 Teilnehmer
Ihre Dienstleistungen bestehen aus: Teilnehmerbetreuung Abwicklung des Zahlungsverkehrs Erlangung rückständiger Forderungen Erhöhung der Teilnehmerzahl Serviceleistungen für die Rundfunkanstalten Gebührenplanung Zuvor war für diese Aufgaben die Deutsche Bundespost zuständig. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Kontrollen und Fahndung 6 Diskussion über die GEZ 6.1 Pro GEZ 6.2 Kritik an der GEZ 7 Weblinks [Bearbeiten]
Gebühren
Die Gebühren (die eigentlich abgabenrechtlich Beiträge sind) tragen zur Finanzierung des durch den Rundfunk-Staatsvertrag geregelten Auftrags zur Grundversorgung durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei
97%) verwendet
Ein Teil der Gebühren wird u. a. zur Finanzierung des Verwaltungsapparates der Aufsichtsbehörden für den privaten Rundfunk (den Landesmedienanstalten) sowie zur Finanzierung der GEZ (2003: 1
Rundfunkgebühren werden prinzipiell für jedes einzelne Empfangsgerät erhoben
Die Gebühr beträgt derzeit (Nov 2004) für ein Radiogerät 5
32 € monatlich
15 €
für einen Fernsehempfänger (auch für den Empfänger im Videorekorder oder in einer TV-Tuner-Karte im Computer) 16
Die Gebühr für einen Fernsehempfänger schließt die Gebühr für ein Radio mit ein
Mit einigen Ausnahmeregelungen ist prinzipiell jeder
der ein funktionierendes Empfangsgerät (bzw. ein mit geringem Aufwand funktionierend zu machendes Empfangsgerät) besitzt
verpflichtet
Rundfunkgebühren zu entrichten
Nach dem RGebStV gehören zu den anmeldepflichtigen Empfangsgeräten auch nicht im Betrieb befindliche Geräte - der alleinige Besitz eines entsprechenden Gerätes verpflichtet somit zur Zahlung der Rundfunkgebühren (Ausnahme: ein außerhalb des Wohnraums
z
B. im Keller oder auf dem Dachboden eingelagertes Gerät gilt nicht als "zum Empfang bereit gehalten")
Computer zählen auch zu den Empfangsgeräten
falls eine TV- oder Radio-Karte eingebaut ist. [Bearbeiten]
Schuldner
im Privathaushalt ist das meist der Haushaltsvorstand
Gebührenschuldner ist immer die Person oder die Firma
die die Rundfunkgeräte zum Empfang bereit hält
Bei Empfangsgeräten in Kraftfahrzeugen ist der Halter des Fahrzeugs der Gebührenschuldner
Im privaten Haushalt gelten bei Zahlung einer Gebühr alle weiteren Geräte derselben Art als gebührenfreie Zweitgeräte
In der Regel sind daher im privaten Haushalt beliebig viele Fernsehgeräte und Radios durch die monatliche Gebühr von 16
15 € abgedeckt
Keine gebührenfreie Zweitgeräte sind Geräte in Zweit- oder Ferienwohnungen
und auch nicht Geräte
die von Haushaltsangehörigen (außer Ehemann/Ehefrau des Haushaltsvorstands) mit eigenem Einkommen in deren eigenen Räumen zum Empfang bereit gehalten werden
Auch ein Autoradio in einem privat gehaltenen Kraftfahrzeug gilt dann nicht als gebührenfreies Zweitgerät
wenn dieses KFZ ganz oder teilweise gewerblich oder für eine freiberufliche Tätigkeit eingesetzt wird
Schon ein auffälliger Werbeaufkleber auf einem KFZ kann dessen gewerbliche Nutzung begründen und damit die Gebührenpflicht für das darin befindliche Autoradio. [Bearbeiten]
Ausnahmen
[Bearbeiten]
Gebührenbefreiung aus sozialen Gründen
die sich als Landesrecht allerdings von Land zu Land geringfügig unterscheiden kann
Grundlage für Befreiungen aus sozialen Gründen ist die "Verordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht"
Gemeinsam ist den Landesverordnungen
dass das zuständige Sozialamt auf Antrag Personen mit geringem Einkommen (in der Regel mit weniger als dem 1
5-fachen des geltenden Sozialhilfesatzes) und behinderte Personen von den Rundfunkgebühren befreit
Pflegeheime und Schulen usw.. [Bearbeiten]
Befreit werden außerdem gemeinnützige Einrichtungen wie Krankenhäuser
Händlerpauschale
dem Einbau oder der Reparatur von Rundfunkempfangsgeräten befassen
sind nach Anmeldung bei der GEZ mit der sog
die sich mit der Herstellung und dem Verkauf
Unternehmen und Händler
Händlerpauschale von der Zahlung für weitere Geräte in den Geschäftsräumen ausgenommen
sofern diese nur zu Vorführ- oder Prüfzwecken in den Verkaufsräumen betrieben werden (§5 Abs.3 Rundfunkgebührenstaatsvertrag - RGebStV). [Bearbeiten]
Internet-Streaming
an dem die Anmelde- und Gebührenpflicht festgemacht wird
fallen nach §1 RGebStV auch Internet-PCs unter dessen Definition für den Begriff "Rundfunkempfänger"
Da Rundfunkprogramme auch über das Internet mittels eines Computers empfangen werden können (Streaming)
wurde im Jahr 2001 der §5a in den RGebStV eingeführt
die Rundfunkprogramme ausschließlich über Angebote aus dem Internet wiedergeben können" - zunächst befristet bis zum 31
und dass das Internet sich noch längst nicht als Medium für die Rundfunkübertragung etabliert hat
der "Rechner
dass Computer nur selten als Rundfunkempfänger genutzt werden
Um dem Umstand Rechnung zu tragen
Dezember 2004 - von den Rundfunkgebühren befreit
Dieses Moratorium für den Rundfunkempfang über Internet wurde 2003 im Siebten Rundfunkänderungsstaatsvertrag bis zum 31
Dezember 2006 verlängert
Im Rahmen der turnusmäßigen Neuformulierung des RgebStVs hat die Ministerpräsidentenkonferenz am 8
Oktober 2004 beschlossen
diese Frist nicht weiter zu verlängern
Diese Regelung im Achten Rundfunkänderungsstaatsvertrag muss zusammen mit der aktuellen Gebührenerhöhung von 88 Cent noch von den Landtagen bestätigt werden. [Bearbeiten]
Verfahren
[Bearbeiten]
Adressermittlung
Zwecks Adressermittlung und Gebühreneintreibung wurden im Jahr 2002 von den bundesdeutschen Meldebehörden über 12 Mio
Datensätze von Bürgern an die GEZ übermittelt
Sachsen-Anhalt und Thüringen verzichten aufgrund von Datenschutzbedenken auf die Weitergabe von Einwohnermeldeamt-Daten
Nur Sachsen
Zusätzlich erwirbt die GEZ Anschriften von Adressverlagen und Adresshändlern. [Bearbeiten]
Auskunftspflicht
Nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) sind Rundfunkteilnehmer gesetzlich zur Auskunft gegenüber der GEZ verpflichtet
sofern sie ein Empfangsgerät bereithalten
bei denen (konkrete!) Hinweise vorliegen
Ebenfalls auskunftspflichtig sind Haushaltsangehörige von Rundfunkteilnehmern und Personen
dass sie Rundfunkgeräte zum Empfang bereit halten
Andere Personen sind dagegen nicht auskunftspflichtig; müssen also auch nicht der GEZ mitteilen
dass sie kein Gerät betreiben
Die GEZ ist ermächtigt gemäß §3(2) RGebStV
Name und Anschrift des gesetzlichen Vertreters
Rundfunkteilnehmernummer und Grund der Abmeldung (Haushaltsauflösung oder sonstige Ereignisse). [Bearbeiten]
unter der ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet wurde
Nutzungsart und Standort der Rundfunkempfangsgeräte
gegenwärtige Anschrift sowie letzte Anschrift
Zahl
die der Auskunftspflicht unterliegt: Vor- und Familienname sowie früherer Name
Beginn und Ende des Bereithaltens von Rundfunkempfangsgeräten
Geburtsdatum
unter dem ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet wurde
über folgende Daten einer Person Auskunft zu verlangen
Art
Zugehörigkeit zu einer bestimmten Branche
Organisation
Die GEZ ist von der Rechtsform her eine nicht selbstständig rechtsfähige öffentlich-rechtliche Verwaltungsgemeinschaft
Sie ist demzufolge keine Behörde oder juristische Person. [Bearbeiten]
Umsätze
Die GEZ nahm im Jahr 2003 für die Rundfunkanstalten 6
79 Milliarden € ein
6 Mio Teilnehmerkonten verwaltet (Stand 2003)
Dabei werden rund 40
Zum Vergleich: Das durch Werbung finanzierte Budget aller privaten Rundfunkanbieter in Deutschland betrug zur selben Zeit nur ca
4 Milliarden €
In den konjunkturell besseren Jahren 1999 und 2000 allerdings lagen die Werbeeinnahmen des privaten Rundfunks sehr deutlich über den gesamten Einnahmen des ÖRR. [Bearbeiten]
Teilnehmer, Kontrollen und Fahndung
sie gewinnt neue Teilnehmer ausschließlich durch Adressabgleich und Anschreiben
Die GEZ unterhält keinen Außendienst
erhalten in einigen Bundesländern aber auch Ausweise der GEZ
Die berüchtigten "GEZ-Kontrolleure" sind freiberufliche Mitarbeiter der Landesrundfunkanstalten
Die GEZ darf von Nicht-Teilnehmern keine Daten speichern
so dass Nicht-Teilnehmer und Schwarzseher gleichermaßen immer wieder von der GEZ angeschrieben werden
Zur Auskunftspflicht siehe oben. [Bearbeiten]
Diskussion über die GEZ
[Bearbeiten]
Pro GEZ
Die Kritik gegen die GEZ konkret und die Rundfunkgebührenpflicht allgemein ist zieht sich über verschiedene Rechtsnormen
neben der Gebührenhöhe
Wichtigste Kritikpunkte liegen in streitigen Vorstellungen der Begriffe Grundversorgung und Unabhängigkeit und im Vorwurf der unkontrollierten Datenerhebung und Speicherung der Daten
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen keineswegs unabhängig und neutral sein
Dies gilt sowohl für die Anstalten insgesamt als auch für einzelne Beiträge im Rundfunk
sich ein eigenes Bild zu machen
und soll gerade durch eine Vielfalt der Blickweisen auf ein Thema den Bürgern ermöglichen
Vielmehr soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk als ein Medium der Bürger die aktuellen politischen Strömungen widerspiegeln
Dies steht nicht in Widerspruch zu einer Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch mehrheitlich parteipolitisch gebundenene Rundfunkräte
Im Gegenteil sichert die Zusammensetzung dieser im Proporz der jeweiligen Wahlergebnisse die demokratische Legitimation der Kontrollorgane
Es versteht sich von selbst
die - anders als die schimärenhafte Unabhängigkeit - erst die Lebensverhältnisse und Meinungsvielfalt der Bürger einer föderalen Republik widerspiegelt
dass bei einer solchen Konstruktion erst eine breite Vielfalt die gewünschte Ausgewogenheit ermöglicht
Unter diesem Diktat der Vielfalt und Ausgewogenheit ist auch der Begriff Grundversorgung zu prüfen
Darüber hinaus aber ist der Grundversorgungsauftrag auch unter den Verpflichtungen zu sehen
die die Konstruktion des Dualen Systems aus öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten begründen
Um die Meinungsherrschaft von Einzelpersonen oder Gruppen zu verhindern
wurde im Rahmen des Dualen Systems als Existenzberechtigung eines privaten Rundfunks die gesicherte Existenz eines dem privaten Rundfunk mindestens ebenbürtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks festgeschrieben
die beim privaten Rundfunk schon aus Gründen der marktwirtschaftlichen Dynamik jederzeit entstehen kann
die für die gesetzliche Wahrnehmung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks notwendig sind
Die GEZ erhebt und speichert Daten der Rundfunkteilnehmer
den Finanzämtern
Die GEZ bezieht ihre Daten sowohl aus öffentlichen als auch privaten Datenquellen und unterscheidet hierbei von anderen Datensammlern mit gesetzlichem Auftrag
oder den KFZ-Zulassungsstellen
wie etwa den Einwohnermeldeämtern
allerdings existiert keine generelle Kontrolle (mit Ausnahme der Daten von Gebührenpflichtigen aus den Ländern Berlin
Bremen
Hessen) durch unabhängige Instanzen wie etwa den Landes- oder Bundesdatenschutzbeauftragten
Brandenburg
Die GEZ unterliegt dabei den Datenschutzgesetzen und hat eigene betriebliche Datenschutzbeauftragte bestimmt
wie sie für alle sonstigen Behörden und privaten Unternehmen besteht
Diese Praxis steht nach Auffassung der Datenschutzbeauftragten im Widerspruch zur europäischen Datenschutzrichtlinie und es wurden Vorschläge unterbreitet die Rundfunkstaatsverträge entsprechend abzuändern
wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland aus Steuermitteln alimentiert würde
Die GEZ wäre obsolet
Es ist jedoch der besonderen Geschichte Deutschlands geschuldet
dass für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland eine möglichst große Staatsferne vorgeschrieben wurde
Diese auch vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Verpflichtung zur Staatsferne führt in der Konsequenz zu einem Verbot der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Steuermitteln
Eine Ausnahme bildet dabei die Deutsche Welle
die als Rundfunkanstalt des Bundesrechts alleine aus Steuermitteln alimentiert wird
Als Fazit sichert die GEZ zu
dessen Bedeutung für unsere freiheitliche Demokratie unverzichtbar ist
dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ein freies Medium freier Bürger darstellt
Für die Folgen eines fehlenden unabhängigen Rundfunks wird oft auf die Berichterstattung der US-Amerikanischen Medien verwiesen
Historische Bedeutung bekam der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Entwicklung der Demokratiebewegungen in der DDR
bei den Montagsdemonstrationen und der Maueröffnung
Bereits vorher hatten die öffentlich-rechtlichen Sender Einfluß auf die Meinungsbildung in der DDR. [Bearbeiten]
Kritik an der GEZ
Die Gebührenerhebung durch die GEZ ist in der Öffentlichkeit und der Rechtsdiskussion umstritten
Die Gebührenverwendung durch die GEZ ist überdies auch beim Bundesrechnungshof nicht nachvollziehbar
Übertragungsrechte von Sportereignissen
welche für immer neue Rekordsummen den privaten Sendern "abgejagt" werden
Landes- und Auslandsstudios finanziert
und Moderatorengehälter in teilweise mehrstelliger Millionenhöhe sowie zahlreiche Lokal-
Heute werden durch die Gebühren auch Angebote wie Gewinnshows und die dort vergebenen Geldpreise
Alleine der Bestand von analoger Satelliten-Übertragungskapazität mit mindestens 15 Transpondern würde das Budget von nahezu jedem privaten Sender übersteigen
und die Finanzierung dieser durch die Rundfunkgebühren
sind umstritten und durch den Rundfunkgebührenstaatsvertrag geregelt
Auch die Ausweitung der Verbreitungskanäle auf das Internet
Der Grundkonflikt bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch staatliche Rundfunkgebühren ist in diesem Zusammenhang die Auslegung des Begriffes "Grundversorgung" und die Frage
beispielsweise beim Erwerb teurer Übertragungsrechte von Sportereignissen
ob die öffentlich-rechtlichen Sender mit werbefinanzierten Privatsendern in direkte Konkurrenz treten sollten
Die Pflicht
ist vielen Menschen nur schwer zu vermitteln
doppelte Gebühren bezahlen zu müssen
So müssen beispielsweise Gewerbetreibende (egal ob haupt- oder nebenberuflich) das Autoradio zusätzlich anmelden oder Gartenlaubenbesitzer ihr zusätzliches Radio
Viele Menschen empfinden dies als ungerecht
da ja nur eine Nutzung möglich ist
die Nutzung) in ausreichendem Maße zu vermitteln
wie oft geglaubt wird
die Bemessungsgrundlage der Gebühren (die Zahl der zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte und nicht
Offensichtlich gelingt der GEZ bzw. den Landesrundfunkanstalten nicht
dass nur durch die Rundfunkgebühren unabhängige Rundfunkveranstalter existieren können
Befürworter der GEZ argumentieren
da sie dadurch die Inhalte nicht dem Werbemarkt anpassen müssen
Diese Aussage wird inzwischen aber dadurch relativiert
dass ein Teil der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender durch Werbeeinnahmen und Sponsoring gedeckt wird
Laut Aussage des Verbandes der privaten deutschen Fernsehanbieter führt dies zu Wettbewerbsverzerrungen
dass derzeit (2004) konjunkturbedingt die Gebühreneinnahmen der öffentlich-Rechtlichen Anstalten die Einnahmen durch Werbung aller privaten deutschen Fernsehanbieter in ihrer Gesamtheit übersteigen
Als Hintergrund muss hierzu erwähnt werden
Für die
nach Auffassung des FoeBuD e.V. in Bielefeld z
T. sehr fragwürdigen und rechtlich anzweifelbaren Methoden erhielt die GEZ den Big Brother Award 2003 in der Kategorie Lifetime
dass das Datenschutzrecht von Millionen von Menschen missachtet wird
Die Preisverleihung wurde damit begründet
dringen unter Überrumpelung von Menschen in deren Wohnung ein und nötigen die Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Offenbarung von eigenen Daten". Üblich sind dabei auch Anrufe durch die GEZ "Marktforschungscallcenter"
Laut Laudator Thilo Weichert sammeln die Beauftragten der GEZ dabei "in einem Übermaß Daten
Durch angebliche Umfragen zum Thema "Radio und Fernsehen" will die GEZ herausbekommen
ob jemand tatsächlich keinen Fernseher hat
ob diese Person denn auch ihre Geräte ordnungsgemäß angemeldet habe
ohne die eigenen Datenbestände diesbezüglich abzugleichen führt zu starker Ablehnung der GEZ
Auch das konsequente Anschreiben jeder irgendwo auffindbaren Adresse (schon die Registrierung einer Internet-Domain führt oftmals zu einem Schreiben an die angeblich hier beheimatete Firma)
Zusätzlich werden diese Schreiben bei Nichtbeachtung unter Missachtung der (so nichts anzumelden ist) nicht vorhandenen Auskunftspflicht in regelmäßigen Abständen wiederholt
Des Weiteren verzichtet die GEZ sowohl in den vorgenannten Briefen
sondern weist nur auf Zahlungsverpflichtungen in unklaren Fällen hin
wann ein Gerät nicht anmeldepflichtig ist
wie etwa ein Autoradio in dem Fahrzeug eines Gewerbetreibenden zusätzlich angemeldet werden muss
wie auf ihrer Internetseite auf jedweden Hinweis
wenn sie zu diesen nicht (mehr) berechtigt ist
in denen die GEZ angeblich selbst dann versucht Gebühren einzutreiben
Auch sonst werden immer wieder Fälle diskutiert
indem man sie auf Provisionsbasis beschäftigt
Zudem werden die von der GEZ eingesetzten "Fahnder" stark unter Druck gesetzt
angeblich auch mit zweifelhaften Methoden (s. o.) neue Gebührenzahler zu aquirieren
Jegliche Auskünfte über ihr Beschäftigungsverhältnis und den dem zugrunde liegenden Vertrag sind GEZ-Mitarbeitern angeblich untersagt und sollen mit hohen Geldstrafen belegt sein
Eine Wahl der Rundfunkräte durch die die Rundfunkteilnehmer als Geldgeber
wie sie sonst (z
BA
könnte aber sowohl die "Verbände-Demokratie" zurückdrängen und die Unabhängigkeit der Rundfunkanstalten als auch die Akzeptanz der GEZ-Gebühren erhöhen und zudem die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten als wirkliche Alternative zu den privaten Sendern festigenA
ufsichtsräte von Aktiengesellschaften
Vorständen genossenschaftlich organisierter Banken ) selbstverständlich ist
die freies Kopieren gestattet
uch öffentlicher freier Zugriff auf die Senderarchive
wie es etwa die britische BBC plant
auf mit öffentlichen GEZ-Geldern produzierten Sendungen könnte die Akzeptanz der GEZ-Gebühren erhöhen. [Bearbeiten]
oder die generelle Anwendung einer Open-Content-Lizenz
Weblinks
die Politik und der Empfänger - ein Fanal" - ein Pro-GEZ Artikel von Arno Amian über die verfassungsfeindliche Festlegung der GEZ-Gebühren durch die Ministerpräsidenten (http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=220)
GEZ (http://www.gez.de) Rundfunkgebührenstaatsvertrag in der derzeit gültigen Fassung (http://www.hessenrecht.hessen.de/gvbl/gesetze/Staatsvertraege/35-RundfunkSVG/RGebStV/RGebStV.htm) Verordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht (Hessen) (http://www.hessenrecht.hessen.de/gvbl/gesetze/74_Presse_Rundfunk_Film/74-16-RundF-GebBefreiungsVO/RundF-GebBefreiungsVO.htm) Achter Rundfunkänderungsstaatsvertrag (muss noch von den Landtagen bestätigt werden) (http://www.berlin.de/imperia/md/content/rbm-skzl/mpk/8R_StV.pdf) Weitergehende Links mit Informationen und Meinungen zur GEZ: Datenschutzzentrum - GEZ (http://www.datenschutzzentrum.de/faq/gez.htm) Eine Anti-GEZ Seite von Sönke Pencik (http://www.rundfunkgebuehrenzahler.de) Begründung der Verleihung des "Big Brother" - Awards (Kategorie Lifetime) an die GEZ (http://www.bigbrotherawards.de/2003/.life/) "Der Rundfunk
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
GEZ
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