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Diskussion : Friedrich II. (HRR)
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Impressum
Friedrich II. (HRR)
Stichpunkte
Allgemein
danach aber auf den Namen Friedrich Roger getauft; * 26
Friedrich II. (bei der Geburt Konstantin genannt
Dezember 1194 in Jesi bei Ancona
†13
Dezember 1250 in Fiorentino bei Lucera)
seit dem Tode Kaiser Ottos IV
Rex Romanorum (1211 in Abwesenheit von deutschen Fürsten in Nürnberg zum König gewählt; 1212 und noch einmal 1215 als Gegenkönig gekrönt
Welf im Jahre 1218 unangefochten
seit 1219 auch von den Welfen durch Übergabe der Reichsinsignien offiziell anerkannt) und Römisch-deutscher Kaiser (seit 1220) aus dem Haus der Staufer. Bild nicht gefunden Friedrich II. - Bildsäule am römischen Tor von Kapua Friedrich II. (oft auch stupor mundi – das Staunen (besser: Erstaunen) der Welt genannt) war hochgebildet und sprach mehrere Sprachen
gar als der "erste moderne Mensch auf dem Thron" (J
Er gilt allgemein als das "Wunderwesen" unter den deutschen Herrschern des Mittelalters
das universale Kaisertum zu behaupten
wobei er mit modern anmutenden Mitteln versuchte
Burckhardt)
Mit seinem Tod wird in der modernen Forschung der Beginn des so genannten Interregnums angesetzt (1250–1273). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Leben 1.1 Kindheit und Jugend 1.2 Das Kind aus Apulien – der Weg Friedrichs zum Kaisertum 1.3 Die Rolle des Rechts in der Regierungszeit Friedrichs II
1.4 Der gebannte Kreuzfahrer 1.5 Konflikte in Deutschland und mit dem Papst 1.6 Der Endkampf zwischen Kaiser und Papst 1.7 Die letzten Jahre – Rückschläge und Erfolge 2 Familie 2.1 Vorfahren 2.2 Nachkommen 3 Persönlichkeit 4 Forschungsmeinung 5 Literatur 6 Weblinks [Bearbeiten]
Leben
[Bearbeiten]
Kindheit und Jugend
Friedrich II. wurde als Sohn von Kaiser Heinrich VI. bereits 1196 im Alter von zwei Jahren in Frankfurt am Main zum deutschen König gewählt
wurde er aufgrund seines Alters nicht im Reich anerkannt
Als sein Vater im darauf folgenden Jahr jedoch starb
Stattdessen kam es zur Doppelwahl: Heinrichs Bruder Philipp von Schwaben (der zum Zeitpunkt des Todes Heinrichs versucht hatte
was jedoch misslungen war) und Otto IV. von Braunschweig aus dem Hause der Welfen wurden gewählt
Friedrich nach Deutschland zu holen
aber keiner konnte sich zunächst durchsetzen
die auch die Verbindung des Regnums (Sizilien) zum Imperium löste
In Sizilien übernahm die Regentschaft zunächst seine Mutter Konstanze von Sizilien
1198 wurde Friedrich zum König von Sizilien gekrönt
die testamentarisch Papst Innozenz III. zu seinem Vormund bestimmt hatte
Im selben Jahr starb seine Mutter
Heerführer und päpstliche Legaten
In den folgenden Jahren stritten verschiedene Parteien um die Einflussnahme im Königreich (Regnum): von seiner Mutter entmachtete staufische Beamte und Würdenträger
1201 wurde Palermo von dem Reichstruchsessen Markward von Annweiler besetzt
der im Auftrag Philipps im Süden operierte
Friedrich wurde bis zum Tod Markwards 1202 von ihm erzogen
danach von Wilhelm Capparone
doch war diese Zeit ohne Zweifel voller Sorgen und Schwierigkeiten; sie mag auch den teils harten Charakter Friedrichs geprägt haben
Geschichten über eine Jugend als Bettler sind ahistorisch
wobei vor allem die mächtigen Barone Widerstand leisteten
Ordnung im Königreich zu schaffen
1208 wurde er aus der Vormundschaft entlassen und versuchte nun
der nach dem Tod Philipps 1208 schließlich uneingeschränkt herrschte
nach Süden
Bald darauf zog auch Otto
den Welfen durch einen anderen Kaiser zu ersetzen. [Bearbeiten]
1209 wurde er zum Kaiser gekrönt
doch brach er sein Versprechen gegenüber dem Papst und begann eine Invasion des sizilianischen Königreiches
woraufhin er von Innozenz gebannt wurde und dieser nun alles daran setzte
Das Kind aus Apulien – der Weg Friedrichs zum Kaisertum
wurde Friedrich II
Nachdem Philipp IV. tot und Otto IV. gebannt war
1211 auf Betreiben des Papstes von einem anti-welfisch gesinnten Kreis von Fürsten zum König gewählt
Friedrich gelangte auf Umwegen nach Deutschland
wo der staufisch gesinnte Süden ihn begrüßte
Am 9
Dezember 1212 wurde er in Mainz gekrönt – allerdings mit den falschen Insignien
zumal er dem Papst die Rechte der Kirche zugesichert hatte.(Zuletzt sollte dies kurz vor der Kaiserkrönung 1220 der Fall gewesen sein; 1213 bestätigte er in der Goldbulle von Eger nochmals die Rechte der Kirche)
dem chint aus Pulle (Kind aus Apulien)
teils vorgeworfen
In der Folgezeit wurde Friedrich
sei also ein vom Papst abhängiger Monarch
er sei bloß ein Pfaffenkönig
Doch zeigte die nachfolgende Entwicklung
in der ein welfisch-englisches Heer den Franzosen unterlag
dass Friedrich alles andere als leicht beeinflussbar war. Der Machtkampf zwischen dem Staufer und dem Welfen wurde 1214 durch die Schlacht von Bouvines entschieden
Daraufhin wurde Friedrich zunächst am 23
Juli 1215 in Aachen zum römisch-deutschen König und am 22
November 1220 durch Papst Honorius III. zum Kaiser gekrönt
Im selben Jahr ließ er seinen ältesten Sohn Heinrich (VII.) zum König wählen
1237-1250) und ließ sich währenddessen in Deutschland durch seinen Sohn vertreten
Im Gegenzug musste er den deutschen Bischöfen eine Reihe von Regalien zugestehen; diese wurden in der Confoederatio cum principibus ecclesiasticis festgelegt. Bild nicht gefunden Castel del Monte Trotz seiner Titel als rex Romanorum und als römisch-deutscher Kaiser hielt sich Friedrich die meiste Zeit seines Lebens in Apulien auf (1221-1235
In Sizilien/Apulien organisierte er den ersten modernen Beamtenstaat
baute in Nordapulien das Castel del Monte
gründete 1224 die Universität in Neapel (die heutige Università Federico II)
die nur die Aufgabe hatte
Beamte für den Staat auszubilden
1226 erfolgte die Gründung der Universität für Apotheker (Pharmacognosia) in Salerno
ein Buch über die Falkenjagd
und führte das Rechnen mit der Null ein. [Bearbeiten]
1246 schrieb er „Über die Kunst mit Vögeln zu jagen“
Die Rolle des
Rechts
in der
Regierungszeit
Friedrichs II.
aber ganz der Idee des mittelalterlichen Universalherrschers verpflichtet waren: Die Assisen von Capua von 1220 (aufbauend auf die unter seinem Großvater Roger II. begonnene Rechtsreform (Assisen von Ariano 1146)) und die Constitutionen von Melfi aus dem Jahr 1231 trugen entscheidend zur normativen Positivierung von Recht und Staatsordnung bei und wirkten im europäischen Vergleich beispielgebend
die in die neuzeitliche Zukunft verwiesen
Das Rechtssystem erfuhr durch ihn entscheidende reformerische Impulse
In Sizilien hatten ihre Vorschriften mit zeitbedingten Modifikationen bis 1819 Geltung
Ihre volle Wirkung konnten diese Neuerungen jedoch nur auf sizilianischem Territorium entfalten: Nur dort stand dem Kaiser nach der Schaffung eines eigenen Beamtenstandes die Möglichkeit offen
seine Reformtätigkeit ohne Rücksichtnahme auf die Interessen einer alteingesessenen Aristokratie auszuüben
dass sich seine Vorstellungen vom Kaisertum ganz den alten Idealen verpflichtet sahen
Insgesamt kann die Rolle des römischen Rechts im Rahmen der Politik Friedrichs II. nicht genug betont werden: Friedrich fügte neue Gesetze in den spätantiken Corpus iuris civilis ein und machte so deutlich
die erste gesetzlich fixierte Trennung der Berufe Arzt und Apotheker. Ärzte durften keine Apotheke besitzen oder daran beteiligt sein
1241 folgte das „Edikt von Salerno“ (auch „Constitutiones“ genannt)
um Preistreiberei zu verhindern
Arzneimittelpreise wurden gesetzlich festgeschrieben
Das Edikt von Salerno wurde Vorbild der Apothekengesetzgebung in ganz Europa
Friedrich II. erließ strenge Gesetze zur Erhaltung der Natur und zum Schutz von Frauen und Minderheiten. [Bearbeiten]
Der gebannte Kreuzfahrer
In Deutschland ermächtigte er 1226 den Deutschen Orden unter dessen Hochmeister
Hermann von Salza
mit der Goldenen Bulle von Rimini zur Eroberung des Landes der Pruzzen
Friedrich hatte sich gegenüber dem Papst zum Kreuzzug in das Heilige Land verpflichtet
Als er den 5
wurde er von Papst Gregor IX. gebannt
Kreuzzug wegen einer Seuche 1227 abermals verschieben musste
Dessen ungeachtet zog er 1228 nach Jerusalem
Statt durch Waffengewalt erreichte er mittels Verhandlungen den Zugang für christliche Pilger
Betlehem und Nazaret
gewann Jerusalem
krönte er sich am 18
Obwohl gebannt
was von den einheimischen Baronen aber nicht anerkannt wurde
da er aus ihrer Sicht höchstens als Regent für seinen Sohn Konrad hätte tätig werden dürfen
März 1229 selbst zum König von Jerusalem
So waren denn auch Friedrichs Maßnahmen im Heiligen Land nicht von Dauer
Nach seiner Rückkehr aus Palästina bekämpfte er die päpstlichen Truppen
die in das Regnum eingefallen waren
1230 kam es zum Vertrag von San Germano
in dem Kaiser und Papst sich vorläufig verständigten
Der Bann wurde schließlich 1231 aufgehoben. [Bearbeiten]
Konflikte in Deutschland und mit dem Papst
der in Deutschland eine eigene Politik betrieb und sich damit auf einem Konfrontationskurs mit den Reichsfürsten befand
auf deren Einvernehmen Friedrichs Politik in Deutschland aber baute
Heinrich (VII.)
Im selben Jahr überwarf sich Friedrich mit seinem Sohn
die Friedrich notgedrungen bestätigte (so genanntes Statutum in favorem principum)
Heinrich hatte ihnen schließlich 1231 weitreichende Rechte verbriefen müssen
Damit gingen dem Königtum in Deutschland nun aber auch formal die meisten der alten Rechte verloren
Nun aber wollte der Kaiser Heinrich zur Verantwortung ziehen und trieb den jungen König in die Rebellion
Heinrich verbündetet sich schließlich sogar mit den lombardischen Städten
Heinrich wurde 1235 abgesetzt und der Lombardenbund 1237 bei Cortenuova besiegt
Der Aufstand scheiterte
Friedrich II. ließ schließlich seinen Sohn
Konrad IV.
1237 in Wien zum neuen deutschen König wählen
Friedrich verkündete auf dem Reichstag von Mainz 1235 einen Landfrieden und versöhnte sich endgültig mit den Welfen
die stark eschatologische Züge trug
Der Anspruch Friedrichs auf die Lombardei und Mailand läutete auch die letzte heiße Phase im Konflikt zwischen dem Kaiser und der Kurie ein
Durch einen Brief Friedrichs vom 10
März 1239 an das Kardinalskollegium musste sich der Papst in seiner Autorität ernsthaft bedroht fühlen
Ganz unverblümt sprach Friedrich von dem ungerechten Schlag
den Kaiser
den der Papst gegen ihn
zugunsten der rebellischen Lombarden plane
Der Papst veröffentlichte darauf eine Bannbulle
Diese wurde (wohl um ein gegenteiliges Urteil der Kardinäle zu verhindern) schon kurz nach dem Eintreffen des Briefes des Kaisers bereits am Palmsonntag
dem 20
und nicht wie üblich erst am Gründonnerstag veröffentlicht
März 1239
nennt aber nicht den wahren Grund
Das Anathema bringt unter vielen Vorwürfen auch den besonders schweren der Ketzerei
nämlich die Italienpolitik Friedrichs. [Bearbeiten]
Der Endkampf zwischen Kaiser und Papst
Friedrich ließ nach der Verhängung des Bannes den nationalen Klerus von Sizilien unter Kontrolle stellen
ebenso das Regnum mit einem (modern ausgedrückt) Geheimdienst überzogen
Die Wirtschaft wurde scharf kontrolliert
Die Bettelorden wurden ausgewiesen und Oberitalien ebenfalls einer stärker zentralisierten Verwaltung unterstellt
Die kaiserliche Kanzlei entwickelte nun auch eine außergewöhnliche Aktivität
Nicht nur an die Kardinäle
sondern auch an die Bürger Roms und vor allem die Fürsten der Christenheit gingen pathetische Aufrufe in großer Zahl hinaus
Friedrich konnte dabei immer wieder deutlich machen
dass er der eigentlich Friedliebende war
Nach einer auf verschiedene Stellen des Alten Testaments Bezug nehmenden Einleitung und einer sehr ausführlichen und tatsachenbezogenen Darstellung der Dinge aus Friedrichs II
Sicht heißt es in einem Brief an die Hohen des Reiches vom 20
geliebter Fürst
ihr Prophet ist rasend (Off
beklage nicht nur Uns
April: „Du also
und mit Dir alle Fürsten des Erdkreises
sondern die Kirche
die die Gemeinschaft aller Gläubigen ist! Ihr schlaffes Haupt
steht wie ein brüllender Löwe da
ihr Fürst
ein ungetreuer Mann
der sein Heiligtum besudelt
19
20)
der ohne Gerechtigkeit gegen das Gesetz handelt“ Hierauf antwortete der Papst mit einem berühmt gewordenen Rundschreiben an alle Könige
Fürsten und Bischöfe der Christenheit
ein Priester
Dieser Brief vom 21
die in den Himmeln wohnen
die gleichen Speere zu schleudern.". Erklären kann man den Einfluss solcher Briefe nur durch die damaligen chiliastischen Vorstellungen
der sicherlich in keiner Darstellung der Propaganda gegen Friedrich fehlen darf
bedient sich der farbigsten Bilder der Apokalypse des Johannes und bezeichnet Friedrich als den wahrhaftigen Antichrist: "Es steigt aus dem Meere die Bestie voller Namen der Lästerung
Mai 1239)
die nicht aufhört
die mit den Tatzen des Bären und dem Rachen des Löwen wütet und mit den übrigen Gliedern wie ein Leopard ihren Mund zu Lästerungen des göttlichen Namens öffnet
auf Gottes Zelt und die Heiligen
sagte für die Jahre vor 1260 Vorläufer des Antichrist und schließlich diesen selbst voraus
die auch als indirekter Ordensgründer mit fundamentalistischen Reformforderungen großen Einfluss auf ihre Zeit hatte
Joachim von Floris (Joachim von Fiore)
eine charismatische Gestalt
der Papst hingegen als die große Hure Babylon dargestellt
Von der einen Seite wird nun Friedrich als der Messiaskaiser
den Kampf zwischen Antichrist und Engelpapst mitzuerleben
Die andere Seite meinte
Nach der Niederlage des Lombardenbundes 1237 bei Cortenuova hatte sich die Lage in Oberitalien jedoch keineswegs entspannt – im Gegenteil
im September 1239 vor den Mauern Mailands
1238 scheiterte Friedrich vor Brescia
Er versuchte daraufhin
für sich zu gewinnen
besonders im Herzogtum Spoleto und den Marken Ancona
die mittelitalienischen Städte
Seit dem Sommer 1239 marschierte in Friedrichs II
König Enzo
Auftrag sein als „Spiegel Unserer Macht“ bezeichneter Sohn
in die beiden Provinzen ein
des Geburtsortes des Kaisers in den Marken
war nicht nur von symbolischer Bedeutung
Die Eroberung Jesis
weil es im strategisch wichtigen Raum an der nördlichen Grenze des Königreichs Sizilien lag
sondern auch deswegen
Bald darauf erschien Friedrich II. selbst
aber nicht als Eroberer
sondern als Befreier und ließ sich als Heiland darstellen
Es folgte die Eroberung Viteas im Jahre 1240 und ein gescheiterter Versuch
Rom einzunehmen
1241 vereitelte Friedrich ein von Papst Gregor IX. einberufenes Konzil
galt als kaiserfreundlich
Innozenz IV.
Der Tod Gregors schien denn auch den Weg freizumachen für eine Lösung des Konfliktes
denn sein Nachfolger
Friedrichs Hoffnungen wurden jedoch bitter enttäuscht: Der Kaiser wurde schließlich 1245 auf dem Konzil von Lyon von Papst Innozenz IV. für abgesetzt erklärt. [Bearbeiten]
Die letzten Jahre – Rückschläge und Erfolge
Nach der Absetzung des Kaisers (die keineswegs ein positives Echo in Europa fand) wurden in Deutschland mehrere Gegenkönige gewählt: (Heinrich Raspe
Wilhelm von Holland)
Doch konnte sich Konrad IV. in Süddeutschland behaupten
gegen die aufständischen Städte militärisch vor
der die Absetzung nicht anerkannte
In Italien ging der Kaiser
konnte jedoch bald schon wieder einige Erfolge verbuchen
Vor den Mauern von Parma erlitt der Kaiser 1248 eine vernichtende Niederlage
nicht zu schlagen
Eines wurde immer deutlicher: Militärisch war der Kaiser
anders als sein Großvater Barbarossa
zumal er noch immer auf die Einkünfte seines zentralisierten Königreiches Sizilien zählen konnte und es in den Kommunen zur Spaltung in kaisertreue (Ghibellinen) und kaiserfeindliche (Guelfen) Fraktionen kam
das aber scheiterte
Dieser Lage hatten auch seine Gegner Rechnung getragen und 1246 ein Attentat versucht
wurden daraufhin brutal hingerichtet
darunter auch Petrus de Vinea
Mehrere Vertraute des Kaisers
am 13
doch konnte die militärische Ausgangslage dem Kaiser Mut machen. Kurz bevor Kaiser Friedrich auf die Residenz Papst Innozenz IV. in Lyon marschieren wollte
starb er
1249 wurde auch Enzio von den Bolognesern gefangengenommen
in eine Zisterzienserkutte gekleidet
Dezember 1250 auf Castel Fiorentino (Gargano/Apulien)
Sein Sarkophag aus rotem Porphyr steht im Dom von Palermo
dem Normannenkönig Roger II.
Dort ruht er neben seinen Eltern (Heinrich VI. und Konstanze) sowie seinem Großvater
im Hintergrund der von Roger II
König von Sizilien. Bild nicht gefunden Sarkophag von Friedrich II.
obwohl noch bis zu Friedrichs Tod Süddeutschland von den Staufern gehalten wurde
in Deutschland gelang dies seinem Sohn Konrad gegen die genannten Gegenkönige jedoch immer weniger
In Sizilien und Süditalien konnte Friedrich II. zwar bis zu seinem Tode 1250 unangefochten seine Position verteidigen
Mit dem Tode seines Sohnes Konrad vier Jahre später in Süditalien war die Zeit der Staufer in Deutschland endgültig vorbei
in welchem das Königtum noch mehr an Macht einbüßte
In Sizilien hingegen hielten sich seine Enkel noch bis 1268. Mit dem Tod Kaiser Friedrichs II. begann das so genannte Interregnum
In dieser Zeit entstand in Deutschland die Legende vom Kaiser Friedrich
der im Kyffhäuser-Gebirge schlafe (in Sizilien schlief er allerdings im Ätna) und nach seinem Aufwachen das Reich zur Größe zurückführen werde
übertragen. Zu Ehren Friedrich II. wurde eine Büste in der Walhalla aufgestellt. [Bearbeiten]
Erst viel später wurde diese Legende auf seinen Großvater
Friedrich I.
Familie
[Bearbeiten]
Vorfahren
┌──> Friedrich II. (1090–1147) der Einäugige │ Herzog von Schwaben │ ┌──> Friedrich I
Erbin Siziliens │ │ ┌──> Withier de Vitri († nach 1158) │ │ Graf von Rethel │ │ └──> Beatrix von Rethel (1130/5-1185)
│ Deutscher Kaiser │ │ │ │ ┌──> Rainald III. († 1148)
Deutscher Kaiser und König von Sizilien │ │ ┌──> Roger I. (1031–1101)
Barbarossa (1122–1190) │ Deutscher Kaiser │ │ │ └──> Judith von Bayern (um 1100 – nach 1130) │ ... │ ┌──> Heinrich VI. (1165–1197)
│ │ │ Graf von Burgund (Freigrafschaft) │ │ │ │ └──> Beatrix von Burgund (1143/4–1184) │ Erbin der Freigrafschaft Burgund │ │ │ └──> Agnes von Lothringen (1546–1578) │ ... │ Friedrich II. (1194–1250)
│ │ ... │ │ └──> Konstanze (1154–1198)
│ │ Graf von Sizilien │ │ │ ┌──> Roger II. (1095–1154) │ │ König von Sizilien │ │ │ │ │ └──> Adelheid von Savona († 1118)
... │ └──> Beatrix von Namur († 1160) ... [Bearbeiten]
Nachkommen
dem späteren Kaiser) - aus der Ehe mit Konstanze von Aragon - geboren 1211 in Sizilien
Sein Sohn Heinrich (VII.) (nicht zu verwechseln mit dem Luxemburger Heinrich VII.
Römisch-deutscher König
König von Sizilien
Mitkönig Kaiser Friedrichs II
in der er wahrscheinlich an den Folgen eines Selbstmordversuchs 1242 in Martirano verstarb
Nach Streitigkeiten mit seinem Vater und einem Bündnis mit dem lombardischen Städtebund entthronte ihn dieser und hielt ihn ab 1236 in Haft
Königin von Jerusalem – geboren am 25
Sein Sohn Konrad IV. – aus der Ehe mit Isabella von Brienne
April 1228 in Andria (Apulien)
die Krönung fand jedoch nie statt
1237 in Wien zum deutschen König und künftigen Kaiser gewählt
Konrad starb am 21
Mai 1254 an Malaria in einem Heerlager in Lavello
die Auseinandersetzungen mit dem Papst fort und sah sich dem Interdikt ausgesetzt
um Manfreds Geburt für legitim zu erklären - geboren 1231
Sein Sohn Manfred - von Bianka
mit der sich der Kaiser noch auf seinem Sterbebett trauen ließ
der Tochter des Grafen Bonifacio Lancia
sich mit dem Papst auszusöhnen
setzte nach anfänglichen Versuchen
König von Sizilien
Manfred starb am 26
Februar 1266 in der Schlacht bei Benevent
Mit dem Bann belegt
wurde er im Felsental des Verde in ungeweihtem Boden begraben
Seine Witwe Helena sowie seine männlichen Nachkommen Friedrich
Heinrich und Enzio starben in Gefangenschaft
in der sie in lebenslanger Einzelhaft wie Tiere
unfähig
gehalten wurden
sich menschlich zu artikulieren
Sohn Konrads IV.
König von Jerusalem und Sizilien
geboren am 25
Herzog von Schwaben
Letzter legitimer männlicher Erbe des Kaiserhauses der Staufer war Friedrichs Enkel Konradin von Hohenstaufen
März 1252 auf Burg Wolfstein bei Landshut
am 29.Oktober 1268 auf Befehl Karls von Anjou in Neapel öffentlich hingerichtet. [Bearbeiten]
Persönlichkeit
Bild nicht gefunden Friedrich II. mit seinem Falken
Aus seinem Buch De arte venandi cum avibus (Über die Kunst
mit Vögeln zu jagen)
Spätes 13
Jh
Mit Friedrich II. haben wir es mit einer der bemerkenswertesten Persönlichkeiten der Weltgeschichte zu tun
d.h
Seine Zeitgenossen nannten ihn "stupor mundi"
worin insbesondere die Verblüffung - nicht selten auch das Befremden - der im gottbezogenen Universalismus des Mittelalters befangenen Beobachter über das hoch entwickelte Individualitätsbewusstsein des Staufers
Staunen der Welt
seinen temperamentvollen Eigensinn und seine unorthodoxe
schier nicht zu bremsende Wissbegierde zum Ausdruck kam. Bemerkenswert war schon seine Geburt
dass er passiver Homosexueller war
Nach zehnjähriger kinderloser Ehe galt es als ausgemacht
dass Kaiser Heinrich VI. – der als einziger Stauferkaiser auch keine unehelichen Kinder hatte – zeugungsunfähig war. (Denkbar ist auch
die bereits 40-jährige Kaiserin könne gar nicht mehr schwanger geworden sein
sondern wollte Heinrich das Kind eines Metzgers unterschieben
Sein in der Manesse'schen Liederhandschrift festgehaltenes Gedicht „Ritest du nu hinnen“ ist eine im hochmittelalterlichen Minnesang wohl einmalige Liebeserklärung an einen Mann aus der Sicht einer Frau.) Schließlich hieß es
indem sie sich öffentlich auf einem Marktplatz entbinden ließ
Diesen Verdacht konnte Konstanze indes ausräumen
wuchs er angeblich wie ein Gassenjunge auf
was aber historisch völlig falsch ist
der ihn aus machtpolitischen Gründen vernachlässigt haben soll. In Palermo
Nach einigem Zögern erkannte Heinrich VI. das Kind als seinen Sohn an und ließ ihn nachträglich auf die Namen Friedrich Roger taufen. (Er sollte zuerst Konstantin heißen.) Als Heinrich VI. mit 31 Jahren starb
wohin der Junge als Dreijähriger nach dem Tod seiner Mutter gebracht worden war
kam Friedrich II. in die Obhut des Papstes
eine Tochter des Königs von Aragon
Papst Innozenz III. vermittelte dem 14-jährigen Staufer eine 25-jährige Witwe namens Konstanze
und Konstanze gebar schon bald seinen Sohn Heinrich [VII]
Interessanterweise schien diese Verbindung zu beiderseitigem Gefallen zu sein
holte er ihn nach Rom und schickte ihn
versehen mit einer Bannbulle gegen den Welfen Otto
nach Deutschland
Friedrich II. gegen den bisher unterstützten Kaiser Otto IV. zum römisch-deutschen König zu machen
Nachdem es dem Papst politisch opportun erschien
Nachdem er mit großer Mühe die Alpen überwunden hatte (der Brenner war von feindlichen Truppen besetzt)
kam er in Konstanz an
Die Stadt bereitete sich gerade auf den Empfang Otto IV. vor und wollte den jungen Staufer nicht in die Stadt einlassen
Nach feierlichem Verlesen der Bannbulle des Papstes jedoch wurden ihm die Tore geöffnet
der inzwischen in Überlingen auf die Fähre gewartet hatte
kam drei Stunden später vor die Stadttore und wurde zurückgewiesen
Otto
Mit großzügigen Versprechungen und Schenkungen eroberte Friedrich den Süden des Reiches
der ohnehin staufisch gesinnt war
auch wenn die endgültige Entscheidung zu Friedrichs Gunsten erst mit der Schlacht von Bouvines 1214 fiel
während Friedrich II. sich in Rom vom Papst zum Kaiser krönen ließ
Otto IV. starb einige Jahre später auf der Harzburg
Bei der Krönung trug er einen roten Krönungsmantel mit einer seltsamen Verzierung am Rande
Der Mantel stammte aus der Zeit seines Großvaters Roger II. und zeigte einen Dattelbaum und je zwei Kamele
die von den Pranken von Tigern niedergehalten wurden: Zeichen des Sieges des Christentums über den Islam
der lautete: „Möge sich der Kaiser guter Aufnahme
Ruhmes und prächtiger Ausstattung und der Erfüllung seiner Wünsche und Hoffnungen erfreuen
Darüber hinaus war ein arabischer Segensspruch zu lesen
herrlichen Gedeihens
großer Freigiebigkeit und hohen Glanzes
Mögen seine Tage und Nächte im Vergnügen dahin gehen
ohne Ende und Veränderung“
Der Krönungsmantel befindet sich heute in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien
wie sehr sich Friedrich von seinen Zeitgenossen unterschied
war sein Kreuzzug in das Heilige Land
Ein Beispiel dafür
Anstatt Jerusalem mit Gewalt einzunehmen
verhandelte er mit dem ägyptischen Sultan al-Kamil fünf Monate lang um die Übergabe der Stadt
Der Sultan lud ihn nach Jerusalem ein
Als der Muezzin aus Rücksicht auf Friedrich II. seinen morgendlichen Ruf zum Gebet nicht erschallen ließ
um dem Gebetsruf der Moslems und ihrem Lob Gottes zu lauschen
stellte ihn der Kaiser angeblich mit den Worten zur Rede: Ich habe in Jerusalem übernachtet
allerdings nicht in ihrer Gesamtheit
die außerdem einen Korridor zur Küste erhielten
per Vertrag den Christen übergeben
Die Stadt wurde dann
war Friedrich völlig gleichgültig
Dass dies sowohl in der arabischen als auch in der christlichen Welt als Hochverrat betrachtet wurde
Friedrich sei der Kaiser der Endzeit
setzte er sich die Krone selbst auf. Seither betonte Friedrich auch den messianischen Charakter seines Kaisertums
der Friedenskaiser
Als der Patriarch von Jerusalem sich weigerte
ihn zum König zu krönen
was im Kampf mit dem Papsttum dahingehend umgedeutet wurde
In den Jahren nach der Kaiserkrönung hatte sich Friedrich die Sarazenen auf Sizilien durch eine besondere Politik geneigt gemacht
ließ er sie auf das Festland umsiedeln und gestattet ihnen sogar
Moscheen zu bauen
Nachdem er sie anfangs mit großer Härte verfolgt hatte
Nicht zuletzt nahm er sie in sein - christliches - Heer auf und setzte sie als persönliche Leibwache ein
unterlagen sie in möglichen Auseinandrsetzungen nicht dem päpstlichen Bannspruch
Dies war ein kluger Schachzug: Da sie nicht Christen
sonder Muslime waren
Friedrich stellte auch Juden unter seinen kaiserlichen Schutz
bezeichnete sie allerdings als Kammerknechte und verlangte hohe Abgaben von ihnen
Seine Toleranz galt jedoch nicht christlichen Häretikern
diese wurden erbittert bekämpft und verfolgt. Friedrich II. war von Wissensdrang und unbändiger Neugier erfüllt
glaubte er zum Entsetzen seiner Zeitgenossen einfach nicht
Dinge
die sich nicht mit Vernunft erklären ließen
so dass durchaus mit Recht von einem Musenhof gesprochen werden kann
Am Hof des Kaisers wirkten auch zahlreiche Dichter
Wissenschaftler und Künstler
welches sein Falkenbuch auslöst
wie z
häufig
Auch vergisst man über die Begeisterung
dass Friedrich II. auch ein wissenschaftliches Werk über Vögel geschrieben hat oder dass verschiedene Gesetze bis heute in unser Leben reichen
Arzneimittel zu verkaufen
B. das Verbot für Ärzte
Damit wollte er den Übelstand beseitigen
wenn nicht gefährliche) Heilmittel dazu verkauften
dass manche der umherziehenden Ärzte dubiose Krankheiten diagnostizierten und auch gleich das passende (natürlich wirkungslose
um ihn zu verleumden
und so wurden ihm auch einige Horrorgeschichte angedichtet
Sein Wissensdrang wurde von Zeitgenossen jedoch zum Teil negativ beurteilt
Trotz seiner modern anmutenden Persönlichkeit blieb Friedrich immer seiner Zeit verbunden
Gerade sein Kaisertum
welches seit dem Kreuzzug stark messianische Züge trug
war immer christlich geprägt
welches bis in die Spätantike zurückreichte
Friedrich ließ sich als Vicarius Dei bezeichnen und betonte damit die Tradition des christlichen Kaisertums
Auch kannte seine hochgelobte Toleranz Grenzen
zumal die Ansiedlung der Sarazenen in Lucera vor allem Mittel zum politischen Zweck war
Bei seinem rigorosen Vorgehen gegen Häretiker betonte er immer wieder
dass Kaiser und Papst zusammen herrschen sollten
wie auch schon Papst Innozenz III
So verbot er 1231 alle Gottesurteile
1215; auch das Sonne-Mond-Gleichnis für Papst und Kaiser weist darauf hin
wie ihn manche spätere Historiker sehen wollten
Friedrich II. verstand sich ohne Zweifel noch immer als mittelalterlicher Universalherrscher und keineswegs als ein Renaissancefürst
was ihm aber nichts von seiner Faszination nimmt. [Bearbeiten]
Auch offenbarte sein Charakter manche Schattenseiten und war auch nicht frei von Überheblichkeit
Forschungsmeinung
Friedrich II. gilt als „Wunderwesen“ unter den europäisch-christlichen Monarchen des Mittelalters
Bereits seine Zeitgenossen sahen dies so
eine Aufgabe des Christentums
Allerdings erblickten viele in ihm auch den "Hammer der Christenheit" und verstanden an seinem Interesse am Islam
mit dem er sein Leben lang in Verbindung stand
So führte seine tolerante Einstellung gegenüber der Religion später zu der Behauptung
Moses und Mohammed als „drei Betrüger“ bezeichnet
Friedrich habe die Religionsgründer Jesus
Friedrich war
allerdings kein Ungläubiger
so weit ist sich die moderne Mediävistik einig
Friedrich verstand sich als christlicher Monarch
also als Gottes Stellvertreter auf Erden
allerdings im Sinne eines byzantinischen Kaisers
Eine Unterordnung unter den Papst kam für ihn nicht in Frage
Seine „Kaiseridee“ war universal und stand ganz in der staufischen Tradition
So ließ Friedrich auch Gold-Augustalen nach antikem Vorbild prägen
ganz den römischen Kaisern nachgebildet
dargestellt
Auf diesen war er mit Tunika und Lorbeerkranz
In der modernen Forschung schwankt man teils immer noch zwischen nüchterner Beurteilung (Stürner) und Heldenverehrung (siehe das Buch von Ernst Kantorowicz)
auch wenn manche seiner Handlungen recht fragwürdig erscheinen (wie z.B. seine Politik in Deutschland). [Bearbeiten]
Insgesamt herrscht jedoch Einigkeit über die besondere Bedeutung Friedrichs II. als römisch-deutscher Kaiser
Literatur
München 2003
Klaus van Eickels: Friedrich II.
in: Bernd Schneidmüller/Stefan Weinfurter (Hrsg.): Die deutschen Herrscher des Mittelalters
S
Historische Porträts von Heinrich I. bis Maximilian I.
293–314 und S
585 (Bibliographie)
Hervorragende Kurzbiographie
Van Eickels hat ebenfalls ein Quellenband zu Friedrich II. herausgegeben
Jedoch sind die Kommentare zu den Quellen mit Vorsicht zu behandeln. Ernst Kantorowicz: Kaiser Friedrich II.
2
daher mit Vorsicht zu lesen
Bde.
Stuttgart 1985-86 (Nachdruck der Ausgabe aus den 20er Jahren)
Sehr romantisierend
Dabei ist es jedoch in einer wunderbaren Sprache verfasst
Der Autor
stand dem Kreis Stefan Georges nahe. Wolfgang Stürner: Friedrich II. (Gestalten des Mittelalters und der Renaissance)
2 Bde.
ein später emigrierter Jude
Darmstadt 1992–2000
Beste und aktuellste Biographie über Friedrich II
Dabei nüchtern und objektiv
Es finden sich hier auch zahlreiche weitere Literaturangaben. Gunther Wolf (Hrsg).: Stupor mundi
2. veränderte Aufl.
Darmstadt 1982
Zur Geschichte Friedrichs II. von Hohenstaufen (Wege der Forschung 101)
Wichtige Sammlung von Aufsätzen zum Thema Friedrich II. [Bearbeiten]
Weblinks
Bibliographie mit neueren Angaben (http://www.uni-bamberg.de/~ba5mg1/forschung/publikationen/friedrich/bibliogr) http://www.stupormundi.it/ (teilweise in dt
Sprache) Siehe auch: Liste der Herrscher namens Friedrich Vorlage:Navigationsleiste Deutschlands Kaiser und Könige Vorgänger:Heinrich VI. Herrscher von Sizilien Nachfolger:Konrad IV. Vorlage:Personendaten en:Frederick II
Holy Roman Emperor fr:Frédéric II du Saint-Empire it:Federico II del Sacro Romano Impero ja:フリードリヒ2世 (神è?–ãƒãƒ¼ãƒžçš‡å¸?) scn:Fidiricu II di Hohenstaufen
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Friedrich II. (HRR)
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