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Diskussion : Freiheitliche Partei Österreichs
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Freiheitliche Partei Österreichs
Stichpunkte
Allgemein
Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist eine österreichische Partei
die im Parlament
den Landtagen und den meisten Gemeinderäten vertreten ist
Sie wurde am 7
"Verbergen") 1 Geschichte 1.1 Die Anfänge 1.2 Der Aufstieg unter Jörg Haider 1.3 Der Absturz 1.4 FPÖ-Bundesparteiobmänner und -frauen und österreichische Bundesregierungen seit 1958 2 Parteiorgane der FPÖ 3 Literatur 4 Siehe auch 5 Weblinks [Bearbeiten]
April 1956 in Wien gegründet und ging hauptsächlich aus dem Verband der Unabhängigen (VdU) hervor. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
[Bearbeiten]
Die Anfänge
Ex-Landbündler und die jüngere Kriegsgeneration
die in den ersten Nachkriegsjahren kein Wahlrecht besaßen
Der Verband der Unabhängigen (VdU) war ein Konglomerat unterschiedlichster Interessengruppen: Neben vielen ehemaligen Nationalsozialisten
eine Alternative zu den etablierten Großparteien SPÖ und ÖVP
anstrebte
waren darin auch ehemalige Großdeutsche vertreten
die einen dritten Weg
einer Nicht-Partei
Fortdauernde Richtungsstreitigkeiten und Abspaltungen blieben nicht aus
scheiterte
bis schließlich das Experiment einer unabhängigen Bewegung
und tendierte in der Bundespolitik mehr zur SPÖ
weniger als ihre Vorgängerin VdU
Die FPÖ hatte lange Jahre nur etwa 6% der Stimmen
bis es zur Neuwahl des Nationalrats 1971 kam
1970 unterstützte die FPÖ vorübergehend eine SPÖ-Minderheitsregierung
das kleinere Parteien weniger stark benachteiligte
Als Gegenleistung forcierte die SPÖ ein neues Wahlsystem
der nach den Nationalratswahlen 1983 die FPÖ unter Norbert Steger erstmals zur Regierungsbeteiligung führte
Auf dem Parteitag 1980 setzte sich in einer Kampfabstimmung der liberale Flügel durch
wollte neue Wählerschichten gewinnen und vom »Altnazi-Mief« wegkommen. [Bearbeiten]
Steger bemühte sich um ein liberaleres Image der Partei
Der Aufstieg unter Jörg Haider
1986 übernahm Jörg Haider nach einer Kampfabstimmung auf dem Parteitag in Innsbruck die Führung der FPÖ
wandte man sich durch das Bedienen gängiger Klischees an neue Klientels
Die Regierung Vranitzky beendete daraufhin die Koalition mit der FPÖ. Hatte die FPÖ bis dahin ihre Hochburgen eher im akademischen Milieu
Ihre Hochburgen in Wien wurden vor allem traditionell sozialistische Arbeiterbezirke wie Simmering und Favoriten
waren innerhalb und außerhalb Österreichs harter Kritik ausgesetzt
Die Mittel und Parolen
die Haider zu seinem Erfolg verhalfen
Seine Vorliebe für das Instrument des Volksbegehrens und einige Aussagen über das NS-Regime trugen ihm das Image eines Rechtspopulisten und Demagogen ein
Die FPÖ erlebte in der Folge als Oppositionspartei mit populistischer Prägung einen enormen Aufschwung und wurde bei den Nationalratswahlen 1999 mit 26
9% zweitstärkste Partei
2000 übernahm eine Koalition aus ÖVP und FPÖ unter der Führung von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) die Regierung
was schließlich zu vorgezogenen Neuwahlen führte (siehe auch Knittelfelder). [Bearbeiten]
traten im Herbst 2002 drei der FPÖ angehörende Regierungsmitglieder zurück
die innenpolitisch in den Donnerstagsdemonstrationen
außenpolitisch in den so genannten Sanktionen der übrigen 14 EU-Staaten gegen die Österreichische Bundesregierung gipfelten. Wegen unüberbrückbarer Konflikte zwischen dem in der Regierung vertretenen liberaleren Flügel und den Anhängern Jörg Haiders
Mit Susanne Riess-Passer stellte die FPÖ die Vizekanzlerin. Die Regierungsbeteiligung der FPÖ rief heftige Kritik hervor
der kein Regierungsamt inne hatte
Der Absturz
Bei den Nationalratswahlen im November 2002 sank die FPÖ mit 10% Stimmenanteil von 42 auf 18 Nationalratsmandate und blieb als drittstärkste Partei nur knapp vor den Grünen
der nunmehr 42
Gewinner dieser Wahl war der große Koalitionspartner ÖVP
3% der Wählerstimmen auf sich vereinen konnte
Nach den Wahlen wurden lange Koalitionsverhandlungen geführt
nach denen die FPÖ unter der Führung von Herbert Haupt wieder eine Koalition mit der ÖVP einging
Die FPÖ musste durch ihre geschwächte Position sowohl in personeller
als auch in sachlicher Hinsicht Zugeständnisse machen
Besonders im Laufe der zweiten Legislaturperiode wurde der FPÖ oft vorgeworfen
»umzufallen«
also von ihren ursprünglich vertretenen Zielen unter Druck der ÖVP abzuweichen
der in der schnellen Abfolge verschiedener Personen in verschiedenen Ämtern mündete
Innerhalb der Partei kam es vor allem nach (bis auf die Landtagswahlen in Kärnten) desaströsen Wahlergebnissen zu einem Richtungsstreit
Ende Oktober 2003 musste Herbert Haupt als Vizekanzler abtreten und wurde durch Hubert Gorbach ersetzt (Haupt blieb aber Sozialminister und nomineller Parteichef)
Bei den Wahlen zum Europaparlament 2004 musste die FPÖ die bis dahin schlimmsten Verluste in der Zweiten Republik bei bundesweiten Wahlen hinnehmen
3% ab
Sie stürzte von 23
4% (1999) auf nur mehr 6
Andreas Mölzer
der in einem Vorzugsstimmenwahlkampf den Spitzenkandidaten Hans Kronberger verdrängt hat
Damit stellt sie nur noch einen einzigen Mandatar
wurde aus formalen Gründen abgelehnt
der den Parlamentssitz anstelle von Andreas Mölzer übernehmen wollte
Eine beim Verfassungsgerichtshof eingebrachte Klage von Hans Kronberger
Mölzer gilt als Ideologe des rechten (deutschnationalen) Flügels der Partei
Nach der EU-Wahl musste Herbert Haupt auch als Parteichef abtreten
Auf einem Sonderparteitag am 3
Juli 2004 wurde Ursula Haubner mit 79 Prozent zur neuen FP-Obfrau gewählt
Sie erhielt damit die geringste Zustimmung aller FP-Obleute seit der Kampfkandidatur ihres Bruders Jörg Haider gegen Norbert Steger 1986. [Bearbeiten]
FPÖ-Bundesparteiobmänner und -frauen und österreichische Bundesregierungen seit 1958
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Parteiorgane der FPÖ
mittlerweile eingestellte Parteizeitung der FPÖ [Bearbeiten]
Zur Zeit Neue Freie Zeitung Salzburger Volksblatt
Literatur
Berndt Ender: Der Jörg-Haider-Faktor und das Ende der Blauen
Verlag Kremayr & Scheriau
2004
ISBN 3218007240 Klaus Lukas: Elegie auf Blau
Eine politische Konfession
Edition Va bene
Wien-Klosterneuburg
2000
ISBN 3-85167-093-0 Britta Obszerninks: Nachbarn am rechten Rand: Republikaner und Freiheitliche Partei Österreichs im Vergleich
Münster 1999 Christa Zöchling: Haider
Licht und Schatten einer Karriere
Wien 1999 ISBN 3-854-85025-5 Melanie A
Wolfgang Neugebauer: Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus
East European Monographs - Columbia University Press New York 1997 ISBN 0-880-33381-2 Brigitte Bailer-Galanda
Wien 1995 ISBN 3-854-09253-9 Gudmund Tributsch: Schlagwort Haider
Berlin 1997 ISBN 3-885-20638-2 Brigitte Bailer-Galanda
Sully: The Haider phenomenon
Wien 1996 ISBN 3-216-30099-4 Brigitte Bailer-Galanda: Haider wörtlich - Führer in die Dritte Republik
Wolfgang Neugebauer: Haider und die Freiheitlichen in Österreich
Wien 1994 ISBN 3-854-39137-4 (Haiders Sprueche in chronolog
Auflistung) Hans-Henning Scharsach: Haiders Kampf
Wien 1992
ISBN 3-701-50285-4 (beschreibt Haiders Ideologie - auch als TB) Knut Lehmann-Horn: Die Kärntner FPÖ 1955-1983
Vom Verband der Unabhängigen (VdU) bis zum Aufstieg von Jörg Haider zum Landesparteiobmann
Klagenfurt 1992. Kurt Piringer: Die Geschichte der Freiheitlichen
Beitrag der Dritten Kraft zur österreichischen Politik
Wien 1982. Viktor Reimann: Die Dritte Kraft in Österreich
Wien 1980. Fritz Stüber: Ich war Abgeordneter
Die Entstehung der freiheitlichen Opposition in Österreich
Graz 1974. [Bearbeiten]
Siehe auch
Bekannte Mitglieder der FPÖ Nationalismus FPÖ-Mitglieder des Österreichischen Nationalrates (22.Wahlperiode) [Bearbeiten]
Weblinks
antisemitischer
Webpräsenz der FPÖ (http://www.fpoe.at/) Politikseminar: FPÖ und Wahlen (http://members.surfeu.at/patrick.horvath/fpo.htm) Zusammenfassung wesentliches nach dem Scheitern der ÖVP-FPÖ-Regierung bis zu den Wahlen (http://www.g-daf-es.net/lesen_und_sehen/specials/wahl2002at.htm) Die FPÖ und der Antisemitismus - Ein lange verdrängter Aspekt (http://www.doew.at/thema/fpoe/schiedel.html) Auswahl rechtsextremer
rassistischer und europafeindlicher Äußerungen von FPÖ-SpitzenpolitikerInnen (http://www.doew.at/projekte/rechts/fpoe/fpoezitate.html) Kaderschmiede Burschenschaft - Wie man in der FPÖ Karriere macht (http://oeh.ac.at/oeh/progress/102423511415/102424046028/102424074628) Vorlage:Im Österreichischen Parlament (Nationalrat) vertretene politische Parteien en:Freedom Party of Austria no:Freiheitliche Partei Österreichs
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