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Diskussion : Frankenthal (Pfalz)
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Frankenthal (Pfalz)
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Allgemein
Wappen Karte Bild nicht gefundenWappen von Frankenthal (Pfalz) Bild nicht gefundenLage Frankenthals in Deutschland Basisdaten Bundesland: Rheinland-Pfalz Landkreis: kreisfreie Stadt Fläche: 43
78 km² Einwohner: 47.699 (31.12.2002) Bevölkerungsdichte: 1090 Einwohner je km² Höhe: 96 m ü
NN Postleitzahl: 67227 Vorwahl: 06233 Geografische Lage: 49° 32' n
Br
8° 21' ö
Deutschland
L. Kfz-Kennzeichen: FT Gemeindeschlüssel: 07 3 11 000 Adresse derStadtverwaltung: Rathausplatz 2 - 767227 Frankenthal (Pfalz) Offizielle Website: www.frankenthal.de E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@frankenthal.de (mailto:stadtverwaltung@frankenthal.de) Politik Oberbürgermeister: Theo Wieder (CDU) Die kreisfreie Stadt Frankenthal (Pfalz) liegt zwischen den Städten Worms und Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz
Sie gehört zu den traditionsreichsten Städten im Rhein-Neckar-Raum und entwickelte sich im Bannkreis der alten Kulturzentren Worms
Heidelberg und Speyer
Frankenthal gehört zum "Verdichtungsraum Rhein-Neckar" und bildet mit einer großen Anzahl von benachbarten Kommunen den als Rhein-Neckar-Dreieck bekannten Wirtschaftsraum. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Frankenthal heute 3 Wappen 4 Politik 5 Wirtschaft 6 Persönlichkeiten 7 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte
1119 Gründung des Augustiner-Chorherrenstifts 1562 58 calvinistische Flüchtlingsfamilien lassen sich in Frankenthal nieder und schließen darüber eine "Capitulation" mit Kurfürst Friedrich III. 1577 Verleihung der Stadtrechte 1718 Unter Kurfürst Karl III
die ursprünglich Franconodal hieß und eine fränkische Gründung aus dem späten 5
Philipp wird die Stadtbefestigung begonnen 1755 Gründung der Porzellanmanufaktur 1772-81 Bau eines Kanals zum Rhein (1955 zugeschüttet) 1943 Die Innenstadt wird bei einem Bombenangriff zu etwa 90% zerstört In einer Urkunde des Klosters Lorsch aus dem Jahr 772 wird die Gemeinde
Jahrhundert ist
erstmals erwähnt
Bis ins 12
Jahrhundert bleibt der Ort allerdings abseits des großen Geschehens
Erst die Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts durch den Wormser Adligen Erkenbert im Jahre 1119 und eines Frauenstifts durch seine Gattin Richlindis sechs Jahre später führt zu einer grundlegenden Veränderung des dörflichen Lebens
Vor allem das Chorherrenstift entwickelt sich sehr schnell zu einem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum
das in die gesamte Region ausstrahlt
Frankenthal erlebt seine erste Blütezeit
in dem zahlreiche kunsthistorisch wertvolle Handschriften entstehen
Von besonderer Bedeutung ist das Skriptorium des Klosters
Während das Frauenstift bereits im 15
Jahrhundert geschlossen wird
besteht das Chorherrenstift bis ins 16
Jahrhundert
1562 wird es allerdings durch Kurfürst Friedrich III. aufgehoben und einer Gruppe flämischer Flüchtlinge zur Verfügung gestellt
die ihre Heimat wegen ihres reformierten Glaubens hatten verlassen müssen
Textilfabrikanten und Kaufleute befinden
prosperiert schnell und wird bereits im Jahre 1577 zur Stadt erhoben
Gobelinwirker
unter deren Mitgliedern sich zahlreiche Maler
Die kleine Gemeinde
Gold- und Silberschmiede
Doch dieser Aufschwung hält nicht allzu lange an
Ende des 16. und Anfang des 17
gerät Frankenthal schnell in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges und des Pfälzischen Erbfolgekrieges und wird im September 1689 von französischen Truppen in Brand gesteckt und fast völlig zerstört
Jahrhunderts zur stärksten linksrheinischen Festung der Kurpfalz ausgebaut
Dem Niedergang aber folgt bald neuer Aufschwung
Im 18
Jahrhundert wird Frankenthal dritte Hauptstadt der Kurpfalz und avanciert zum Experimentierfeld staatlich-merkantilistischer Wirtschaftsförderung. Über 20 Manufakturen entstehen in der Stadt
Sie stellen vor allem Galanteriewaren her
Unter ihnen befindet sich aber auch eine Glockengießerei
auf die die heutigen metallverarbeitenden Betriebe der Stadt zurückgehen
Besondere Bedeutung erlangt auch die 1755 errichtete Porzellanmanufaktur
deren Produkte aber noch heute weltweiten Ruf genießen und als wertvolle Antiquitäten gehandelt werden
die zwar nur 45 Jahre Bestand hat
verbindet Frankenthal mit dem nahen Rhein
1781 vollendet
Ein Kanal
Die Wirren der Französischen Revolution bereiten auch dieser dritten Blütezeit ein jähes Ende
Von 1798 bis 1815 befindet sich Frankenthal unter französischer Verwaltung und ist Kantonshauptstadt im Département Mont Tonnerre
wie ein zeitgenössischer Beobachter notiert
Nach dem Wiener Kongress wird die Pfalz bayerisch
Frankenthal aber bleibt lange Zeit ein "unbedeutendes Landstädtchen"
Erst mit der Industriellen Revolution stellt sich neuer Aufschwung ein
KSB und Bettinger & Balcke in den Jahren 1859 - 1899 wird die Stadt zu einem bedeutenden Zentrum der metallverarbeitenden Industrie
Albert
Durch die Gründung der Firmen KKK
Die in Frankenthal hergestellten Pumpen
Turbinenkessel und Druckmaschinen genießen weltweiten Ruf
heute etwa 50.000
Auch die Zahl der Einwohner steigt rapide an: 1850 sind es 4.767
fünfzig Jahre später 16.899
Die in der ersten Hälfte des 18
die Innenstadt dicht bebaut
Jahrhunderts errichtete und längst zu eng gewordene Stadtmauer wird um die Jahrhundertwende bis auf geringe Reste beseitigt
Mörsch und Studernheim eingemeindet
1919 werden die drei nahe der Stadt liegenden Dörfer Flomersheim
Neubaugebiete und neue Industrien entstehen
Am 23
September 1943 wird Frankenthal durch Bomben stark zerstört und verliert einen Großteil seiner älteren Bebauung
die Stadt kann in den 1950er und 1960er Jahren aber sehr schnell wieder an ihre wirtschaftlichen und urbanen Traditionen anknüpfen
Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform in Rheinland-Pfalz wird Eppstein im Jahre 1969 eingemeindet
so schwärmte der Dichter August von Platen im Jahre 1815
sei ein "gar so schöngebautes Städtchen"
Frankenthal
eines der schönsten in der ganzen Pfalz
Nicht nur die Frankenthalerinnen und Frankenthaler sind überzeugt
dass dies immer noch Gültigkeit besitzt. [Bearbeiten]
Frankenthal heute
siehe die Selbstdarstellung auf der Homepage der Stadt Frankenthal (http://www.frankenthal.de/ft/Stadtportrait/Daten%20und%20Fakten/Frankenthal%20heute/default.htm) [Bearbeiten]
Wappen
-bezungter und -bekrönter goldener Löwe
Beschreibung: In Schwarz ein rotbewehrter
der in der erhobenen rechten Tatze einen goldenen Reichsapfel und mit der linken einen roten Schild trägt
mit der Spitze nach oben gekehrter goldener Eckstein zu sehen
Im Schild ist ein dreieckiger
Begründung: Der Wappenschild mit dem Eckstein soll der jungen Stadt Frankenthal 1570 von Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz verliehen worden sein
letzteres unter Berufung auf das älteste Grundbuch Frankenthals von 1597
Die Deutung ist umstritten und schwankt zwischen Dreiherrenstein und stilisierter Pflugschar
Wahrscheinlicher ist eine theologische Deutung: Gemäß dem Leitwort der reformierten Glaubensflüchtlinge "Christus is de enige Sthen
darup syne Gemeente rust" oder gemäß der Devise "Gott ist unser Eckstein"
Ferner wird es nachträglich als Hinweis auf die drei Frankenthaler Kirchengemeinden
die wallonische und die deutsch-reformierte
gedeutet. [Bearbeiten]
die niederländische
Politik
Wahlergebnis der Wahl zum Stadtrat am 13
3% (+1
9) - 23 Sitze (+1) SPD 25
2) - 4 Sitze (+1) Bündnis 90/Die Grünen 6
9) - 11 Sitze (-6) FWG 8
6) - 2 Sitze (+2) [Bearbeiten]
5% (+2
1% (+1
6% (-10
1) - 2 Sitze (+2) FDP 4
Juni 2004: CDU 50
5) - 2 Sitze (=) REP 4
8% (+3
7% (+2
Wirtschaft
Maschinenbau Kunststoff- und Lederindustrie Getränkeindustrie [Bearbeiten]
Persönlichkeiten
Werner Holz [Bearbeiten]
Weblinks
Offizielle Internetpräsenz der Stadt (http://www.frankenthal.de/) Vorlage:Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Rheinland-Pfalz
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Frankenthal (Pfalz)
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