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Diskussion : Feminismus
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Feminismus
Stichpunkte
Allgemein
Vorlage:Neutralität Zur Geschichte: siehe Frauenbewegung Der Begriff Feminismus wird gelegentlich bereits seit dem 19
Jahrhundert gebraucht
Heute wird mit ihm vor allem die Neue Frauenbewegung bezeichnet (seit ca
bürgerliche Frauenbewegung
und auch die Theorie der Neuen Frauenbewegung (wobei diese Theorie aus vielen einander ergänzenden und einander auch widersprechenden theoretischen Ansätzen besteht). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Feminismus
sozialistische Frauenbewegung 2 Strömungen innerhalb des Feminismus 2.1 Universalismus 2.1.1 Radikalfeminismus (Gleichheitsfeminismus) 2.1.2 Psychoanalytisch orientierter Feminismus 2.1.3 Marxistischer Feminismus 2.1.4 Freudomarxistischer Feminismus 2.1.5 Materialistischer Feminismus 2.1.6 Autonome Feminist/innen 2.1.7 Anarchistischer Feminismus 2.1.8 Dekonstruktivistischer Feminismus 2.2 Differenzialismus 2.2.1 Gynozentrischer Feminismus 2.2.2 Magischer (esoterischer) Feminismus 2.3 Individualfeminismus 2.4 Militanter Feminismus 3 Politische Strategie des Feminismus 4 Zentrale Themen 5 Kritik am Feminismus 5.1 Regressive Kritik 5.2 Kritik innerhalb des Feminismus 5.3 Kritik an feministischer Wissenschaft 5.4 Antifeminismus 5.5 Kritik feministischer Extreme 6 Verwandte Themen 7 Literatur 8 Zeitschriften 9 Weblinks [Bearbeiten]
1968)
Feminismus, bürgerliche Frauenbewegung, sozialistische Frauenbewegung
Frauenquoten
Zugang für Frauen zu allen Berufen
etc.)
gleicher Lohn für gleiche Arbeit
sieht die sozialistische Frauenbewegung Abschaffung des Kapitalismus als Voraussetzung für die Befreiung der Frauen
Während die bürgerliche Frauenbewegung die Rechte der Frauen in einem kapitalistischen System stärken will und eine Gleichstellung mit den Männern anstrebt (Frauenwahlrecht
inklusive Militär
Die Ansätze des Feminismus sehen dagegen die Unterdrückung der Frauen als direkt und nicht mittelbar systembedingt an
Dieses "frauenunterdrückende" System wird 'Patriarchat' genannt
werden kontrovers diskutiert
was das Patriarchat ausmacht
Die Einschätzungen
wie die Wechselwirkungen zum Kapitalismus und anderen Gesellschafts- und Wirtschaftsformen sind
ob es in gesellschaftlichen
ökonomischen oder psychologischen Kategorien zu fassen ist
Bis heute hat sich keine einheitliche feministische Theorie herausbilden können und es ist umstritten
ob dies möglich ist
Trotzdem versteht sich der Feminismus durchgehend als systemoppositionell und spielt daher vor allem in der Diskussion politisch links stehender Gruppen eine große Rolle
Eine wechselseitige Beeinflussung hat es immer gegeben
Kritik beschränkt sich auf die politische Praxis oder einzelne prominente Vertreterinnen
Aus bürgerlicher Sicht gibt es kaum Auseinandersetzungen mit dem theoretischen Feminismus
Die politische und soziale Bewegung des Feminismus geriet (wie andere Bewegungen auch) immer wieder in Krisen
Dem Rückzug ins Private folgte bei einigen Feministinnen die Hinwendung zum Esoterischen
zu einer "neuen Weiblichkeit"
teilweise als Weiterentwicklung des traditionellen Differenzfeminismus
was heute teilweise als eigene Richtung des Feminismus angesehen wird
Der politische Feminismus bekämpft die Esoterik und neue Religiosität als reaktionär. [Bearbeiten]
Strömungen innerhalb des Feminismus
Heutzutage stehen sich (unter anderem) folgende Grundströmungen des Feminismus gegenüber: [Bearbeiten]
Universalismus
dass diese zu beseitigen seien. [Bearbeiten]
dass es im Grunde keine (relevanten) Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt oder (in radikalen Ausprägungen des Feminismus ab etwa 1970)
Universalisten/-innen gehen davon aus
Radikalfeminismus (Gleichheitsfeminismus)
Die so genannten Radikalfeministinnen gehen von einer grundsätzlichen Gleichheit der Geschlechter aus und begründen die zwischen den Geschlechtern existierenden Unterschiede hauptsächlich durch gesellschaftliche Machtstrukturen und Sozialisation der Menschen
Nach dieser Theorie gibt es kein "typisch männlich" und "typisch weiblich"
sondern nur durch geschlechtsspezifische Sozialisation und Aufgabenteilung begründete Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern
um so den Menschen zu ermöglichen
Die Anhänger/innen dieser Strömung kämpfen für die Aufhebung sämtlicher geschlechtsspezifischer gesellschaftlicher Unterschiede
nach ihren individuellen Fähigkeiten und Vorlieben zu leben
statt nach gesellschaftlich vorgegebenen Geschlechterrollen
Erstmals definiert wurde der Begriff Radikalfeminismus 1978 von Mary Daly (Gyn/Ecology: The Metaethics of Radical Feminism)
Analytisch wird vor allem mit dem Gender-Konzept gearbeitet
d.h. es wird unterschieden zwischen sozialem Geschlecht (Gender) und biologischem Geschlecht (Sex)
Diese Idee wurde erstmals von Simone de Beauvoir (Das andere Geschlecht
1949) aufgeworfen und wird im deutschsprachigen Raum u.A. von Alice Schwarzer vertreten. [Bearbeiten]
Psychoanalytisch orientierter Feminismus
Mit psychoanalytischen Kategorien wird nach den Ursachen der Unterdrückung des weiblichen Geschlechts gesucht
Julliet Mitchell entwickelte eine "feministische Interpretation" der Werke Sigmund Freuds
Sie interpretiert die Psychoanalyse als theoretische Erklärung "der materiellen Realität von Vorstellungen im geschichtlichen Lebenszusammenhang des Menschen" (Juliet Mitchell in: 'Psychoanalyse und Feminismus') und sieht damit die Freud'sche Theorie als psychologisches Fundament des Feminismus. [Bearbeiten]
Marxistischer Feminismus
Ein Teil des Feminismus steht dem Marxismus nahe und setzt sich vor allem für die "gesamtgesellschaftlichen" Rechte der Frau ein und sieht für diese als Voraussetzung die Überwindung des kapitalistischen Systems an
Der marxistische Feminismus ist mit der Arbeiterbewegung verbunden und steht traditionell kommunistischen Parteien oder dem linken Flügel der Sozialdemokratie nahe
In der BRD war lange Zeit die Demokratische Fraueninitiative DFI ein wichtiger Vertreter des marxistisch orientierten Feminismus
Der Übergang zwischen marxistischem Feminismus und sozialistischer Frauenbewegung ist fließend
nämlich jenen zwischen Bourgeoisie und Proletariat
Allerdings wird innerhalb der feministischen Bewegung die traditionell marxistische Unterordnung der "Frauenfrage" als Nebenwiderspruch unter den so genannten Hauptwiderspruch
immer wieder in Frage gestellt. [Bearbeiten]
Freudomarxistischer Feminismus
Shulamith Firestones Manifest "The dialetic of sex" (deutsch: "Frauenbefreiung und sexuelle Revolution") knüpft bei einem Freudomarxismus Reich'scher Prägung an und geht über ihn hinaus zu einem Materialistischen Feminismus
mit Nähe zum Freudomarxismus. [Bearbeiten]
Vor allem innerhalb der Studentenbewegung gab es auch an der Frankfurter Schule orientierte Ansätze
Materialistischer Feminismus
Die marxistische Analyse wird weitgehend geteilt
allerdings unterhalb der Klassenwidersprüche wird als "Hauptwiderspruch" der Geschlechtsunterschied angenommen und in eine "materialistische Geschichtsinterpretation" einbezogen
Die teilweise daraus resultierende Forderung nach Aufhebung der biologischen Unterschiede der Geschlechter wird als Kybernetischer Feminismus (auch: "Kybernetischer Kommunismus") bezeichnet
Shulamith Firestone und Marge Piercy fordern
dass die Gen-Technologie die Fortpflanzung übernehmen solle und die Frauen von der biologischen Notwendigkeit des Kinderkriegens befreit werden. [Bearbeiten]
Autonome Feminist/innen
Innerhalb der Autonomen Bewegung wird die behauptete Unterdrückung der Frauen in der Regel als ein von den Klassenwidersprüchen unabhängiger "gesellschaftlicher Widerspruch" gesehen
Damit unterscheiden sich die Autonomen von den meisten anderen radikalen linken Gruppen und geben feministischer Diskussion großen Raum. [Bearbeiten]
Anarchistischer Feminismus
siehe auch AnarchaFeminismus [Bearbeiten]
Dekonstruktivistischer Feminismus
Judith Butler (Das Unbehagen der Geschlechter) und andere Vertreter des feministischen Dekonstruktivismus bauen auf dem Beauvoir'schen Radikalfeminismus auf und gehen einen Schritt weiter: Sowohl das biologische Geschlecht als auch das soziale Geschlecht seien gesellschaftliche Konstrukte und das Geschlecht müsse deshalb als Klassifikationseinheit abgelehnt werden. Ins Zentrum dieser Theorie tritt die Differenz unter Menschen
d.h. angenommene Gemeinsamkeiten/Geschlechtsidentitäten werden "aufgelöst/dekonstruiert"
wie es Menschen gibt
Stattdessen wird davon ausgegangen
dass es so viele Identitäten gibt
Auch die in den vorherigen Ansätzen angenommene Zweigeschlechtlichkeit wird aus dekonstruktivistischer Sicht bestritten und durch das Anerkennen von Vielgeschlechtlichkeit ersetzt. [Bearbeiten]
Differenzialismus
d. h. zwischen Männern und Frauen gäbe es einen zeitlosen naturgegebenen Unterschied
Anhänger/innen des differenzialistischen Feminismus gehen von einer grundsätzlichen Verschiedenheit der Geschlechter aus
der ihr Leben von Anfang an bestimme
die sie unabhängig von Kultur und Geschichte gemeinsam hätten. [Bearbeiten]
Frauen werden naturgegebene Wesenszüge unterstellt
Gynozentrischer Feminismus
der Suche nach Wurzeln und Ursprüngen des Frauseins
Es geht um die Entdeckung und Anerkennung von Weiblichkeit
Ziel ist nicht mehr die Aufhebung der Geschlechterungleichheit
die Männlichkeit ab- und Weiblichkeit aufwertet
sondern eine Rekonstruktion dieser Ungleichheit
Der gynozentrische Feminismus impliziert die Anerkennung des femininen Charakters bei Männern und Frauen gleicher Maßen
Im Gegensatz zum liberal geprägtem Universalismus
beruht die Motivation der gynozentrischen Frauenbewegung auf Umkehrung der ihrer Analyse zufolge zwar geschwächten aber dennoch vorherrschenden patriarchalen Gesellschaft
So konzentriert sich diese seit ca
sondern auf den "Befreiungsprozess aus der Unterwürfigkeit des femininen Geschlechts"
1960 existierende Strömung des Feminismus nicht mehr auf die "Angleichung an den Mann" in politischen und sozialen Bereichen
Zu dieser Strömung gehören auch die so genannten Ökofeminist/innen (z
mitunter vermischt mit esoterischen Anschauungen vertreten
die biologistische Theorien von Weiblichkeit
B.: Maria Mies)
Tanz und Körper
Göttinnenkult
So besteht auf dem heutigen Markt eine kontinuierliche Nachfrage nach Workshops zu Menstruations- und Mondzyklus
Matriarchatsforschung etc. [Bearbeiten]
Magischer (esoterischer) Feminismus
Eine weitere Unterteilungsmöglichkeit stellt die Ausbildung eines magisch orientierten Feminismus dar
Kritik an Hexenjagd und Hexenverfolgung steht hier unter dem Aspekt
dass diese mit unvorstellbarer Grausamkeit das Wissen von Frauen im Zusammenhang mit einer in der Hand von Frauen befindlichen Frauenheilkunde zerstört haben soll
sich derartiges Wissen wieder anzueignen
Gleichzeitige Selbstidentifikation als Hexe oder Magierin steht in Zusammenhang mit dem Versuch
Frauen feiern die Walpurgisnacht mit Demonstrationen nach dem Motto: Wir sind Frauen
wir sind viele
Wir erreichen unsere Ziele! In Deutschland kann Luisa Francia als Antipode zu Alice Schwarzer betrachtet werden. [Bearbeiten]
Individualfeminismus
Eine relativ junge Strömung vertritt libertäre Theorien bis hin zum Objektivismus
insbesondere der Frauen
Das Ziel dieser Gruppe ist es
die Individualrechte aller Menschen
zu sichern respektive zu stärken
aber auch der Männer
deren Grenzen dort gezogen werden
Wichtig ist die Verwirklichung des Individuums
wo ein anderes Individuum in seiner Entwicklung behindert wird
Theoretische Zusammenhänge mit dem Anarchismus werden herausgearbeitet.Die bekannteste Individualfeministin ist Wendy McElroy. [Bearbeiten]
Militanter Feminismus
Valerie Solanas fordert in ihrem Manifest “SCUM" die Vernichtung der Männer
wurde "SCUM" zum Thema von Diskussionen innerhalb des Feminismus über dessen Grenzen. [Bearbeiten]
teils als Werk einer psychisch Kranken
teils als Satire verstanden
Teils als Volskverhetzung
Politische Strategie des Feminismus
(folgt demnächst) [Bearbeiten]
Zentrale Themen
Die zentralen Themen des Feminismus unterliegen einem Historischen wandel
In den letzten 30 Jahrne wurden unter anderem werden folgende Problemkreise vom Feminismus aufgegriffen: Entwicklung einer "feministischen Theorie" und "(politischen) Praxis" Gleichstellung/Gleichberechtigung in Politik (z.B
Arbeit (z.B
Frauenquoten)
Familie (z.B
Lohndiskriminierung
Gesellschaft
bestimmen wir alleine"; "Mein Bauch gehört mir" Sichtbarmachung von Frauen innerhalb der Sprache (Verwendung des großen I
siehe Feministische Linguistik (Luise F
wie etwa in StudentInnen oder Verwendung beider Formen)
Vereinbarkeit von Beruf und Familie) Gewalt gegen Frauen (individuell und strukturell) sexuelle Selbstbestimmung Freigabe der Abtreibung - Motto "Ob Mütter oder keine
Senta Trömel-Plötz)
Pusch
es sei problematisch
deren Buch "Harte Mädchen weinen nicht" in Deutschland auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gesetzt wurde)
nach Zensur von staatlicher Seite zu rufen
mit sexueller Darstellung arbeitende Künstler(innen) treffen würde (hierzu interessant der Fall um die US-amerikanische feministische Autorin Kathy Acker
Mutterschaft allgemein Homosexualität: Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften mit heterosexuellen Formen des Zusammenlebens und Sichtbarmachen von homosexuellen Frauen im gesellschaftlichen Leben Diskussion von Pornografie - die unter anderen von Alice Schwarzer ins Leben gerufene PorNO-Kampagne wird von feministischer Seite breit diskutiert und vielfach mit dem Argument abgelehnt
die dann gerade engagierte
Kritische Beobachtung der Reproduktionsmedizin Stellung von Müttern in der Gesellschaft (breite Diskussion um das so genannte Müttermanifest)
Konstruktion bzw
Dekonstruktion von Geschlechtsidentität kulturelle oder individuelle Selbstbestimmung (z.B
Islamismus und Kopftuchstreit) Frauenrechte als Menschenrechte Vermeidung diskriminierender Tendenzen durch emanzipatorische Bestrebungen (siehe auch: „Feministen/-innen üben auch selbstreflexive Kritik aus“) Verhältnis zu anderen sozialen Bewegungen (Arbeiterbewegung
u. a.) [Bearbeiten]
Friedensbewegung
Ökologiebewegung
Kritik am Feminismus
[Bearbeiten]
Regressive Kritik
Feministinnen und Frauenrechtlerinnen wurde seit dem Beginn der Frauenbewegung oftmals Unweiblichkeit und ungebührlich dominantes Verhalten vorgeworfen
welche den Bruch der tradierten Rollenvorstellungen als Problem empfanden
da ihnen die Unterscheidung zwischen den Geschlechtern als unumstößlich erschien
Die Vorwürfe kamen hier sowohl von Männern wie auch Frauen
Der Ausbruch aus der Geschlechterrolle kam der Gesellschaft als Verlust an Weiblichkeit gleich. [Bearbeiten]
Kritik innerhalb des Feminismus
keine Rücksicht zu nehmen und mit ihrem eurozentrierten Diskurs die "Frauenrechtsfrage" für die spezifischen Bedürfnisse der Frauen aus dem europäisch-US-amerikanischen Kulturraum zu monopolisieren. Des Weiteren herrscht Uneinigkeit über die Frage
ohne diese festzuschreiben
wie mit bestehenden Geschlechtsrollenstereotypen umzugehen sei
Südamerika und aus dem arabischen Raum wird den US-amerikanischen und europäischen feministischen Organisationen immer wieder vorgeworfen
auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen aus anderen Kulturräumen und insbesondere aus Entwicklungsländern
sich an "männlichen" Idealen zu orientieren und dadurch patriarchale Strukturen zu reproduzieren. Eurozentrismus-Vorwurf: Von Seiten von Frauenrechtlern/-innen aus Asien
Diskussionen innerhalb des Feminismus gibt es unter anderem über: Androzentrismus-Vorwurf: Vor allem Differenzialfeministen werfen den Radikalfeministen vor
Afrika
Andererseits sollen eventuell bestehende wichtige Unterschiede zwischen den Geschlechtern nicht verleugnet werden
Die Konstruktion von Geschlecht selbst ist ebenfalls Thema der feministischen Diskussion. [Bearbeiten]
Kritik an feministischer Wissenschaft
daß sich der Feminismus dort unter diversen Rubriken wie Frauenforschung als "Wissenschaft" etablieren konnte
Wissenschaftler an Universitäten im In- und Ausland wie etwa David Stove (Sydney) beanstanden
Seiner Meinung nach werde hier keine Wissenschaft sondern pseudowissenschaftlich verbrämte Ideologie betrieben
Es bestünden Denkverbote und Dogmenlastigkeit
Rationalität und Logik durch offen propagierten und praktizierten Subjektivismus werde Wissenschaft bereits theoretisch verneint und entsprechend auch nicht betrieben
Mit der Substitution wissenschaftlicher Objektivität
Der deutsche Kriminologe und Universitätsprofessor Michael Bock weist die Existenz einer feministischen Wissenschaft gleich ganz zurück: Es gibt Feminismus und es gibt Wissenschaft
aber keine feministische Wissenschaft. [Bearbeiten]
Antifeminismus
Bild nicht gefunden 200px Seit Entstehung des Feminismus gibt es Antifeminismus
Einer der frühen bekannten Vertreter ist Ernest Belford Bax (1854-1918)
Antifeminismus lehnte vor allem in seinen frühen Ausformungen Gleichberechtigung der Frau ab
Theologen und Naturwissenschaftler argumentierten bis weit ins 20
Philosophen
Jahrhundert hinein mit der "natürlichen" oder "gottgegebenen" Unterlegenheit der Frau gegenüber dem Mann und begründeten damit ihre untergeordnete Stellung in der Gesellschaft
Noch bis in die 1920er hinein wurde von einigen sogar infrage gestellt
dass Frauen überhaupt Menschen seien (z.B
Max Funke)
Seit der neuen Frauenbewegung und der durch sie etablierten feministischen Gesellschaftskritik wird von Antifeministen deren Konklusion
abgelehnt
die Frau sei gesellschaftlich unterdrückt
Oft wurde/wird sogar ihre Vorherrschaft behauptet
Besonders in den letzten Jahren ist die Behauptung dominant
der Feminismus habe sein Ziel erreicht (Gleichberechtigung der Frau) und sei somit obsolet
Es entwickelte sich eine maskulistische Bewegung
die gegenteilige Positionen zum Feminismus beziehen und/oder spiegelbildlich feministische Thesen aufgreifen und sie auf Männer anwendet (z.B
Beschneidung von Jungen
Männertaxi
Misandrie
vorgeworfen
Männerhäuser etc.) Dem Feminismus wird seit seinen Anfängen Männerfeindlichkeit
Bereits ab Mitte des 19
Jahrhunderts befürchteten Autoren
die sich mit dem Thema befassten
dass Frauen durch die effektive Gleichstellung den Männern überlegen würden
welche Frauen ungerechtfertigt bevorzugen würden
oder auch die deutsche Wehrpflicht
Als Beispiele für die praktische Benachteiligung von Männern in neuerer Zeit werden häufig Frauenquoten angeführt
welche nur für Männer eine Pflicht sei
Männer hätten bis heute keine realistische Wahlmöglichkeit zwischen Beruf und Haushalt
würde er zu einer offen und latent männerfeindlichen Atmosphäre in der Gesellschaft beitragen
und Frauen meist als Opfer männlicher Täter darstelle
Indem der Feminismus sich einseitig auf die Geschlechterrolle der Frau konzentriere
Somit sei der Feminismus selbst Auslöser für Sexismus
dass beispielsweise das männliche Y-Chromosom eine "verkrüppeltes" Chromosom sei
und aufgrund der Existenz von Personen wie Valerie Solanas
s.o.)
welche die Ausrottung aller männlichen Menschen forderte ("SCUM-Manifest"
wird Feministen sogar Geschlechterrassismus vorgeworfen
Anhand von Aussagen
Der politische Einfluss des Feminismus wird als Frauenlobbying kritisiert
Feministen würden auf politischer Ebene aus ideologischer Verblendung Männer diskriminieren
und Frauen ohne entsprechende Gründe überproportional bevorzugen
Der Fokus des öffentlichen Bewußtseins sei darauf zu lenken
politische
soziale und rechtliche Stellung der Frau zu fördern. [Bearbeiten]
die Diskrimierung von Männern abzubauen
anstatt weiterhin die gesellschaftliche
Kritik feministischer Extreme
Sowohl innerhalb als auch außerhalb des Feminismus werden übertriebene männerfeindliche Züge bzw
Dogmenlastigkeit einiger Richtungen des Feminismus und einzelner Vertreter/innen kritisiert
ohne dabei den Feminismus per se abzulehnen. [Bearbeiten]
Verwandte Themen
Frauenbewegung Frauenforschung Frauenliteratur Emanzipation Diskriminierung Gender Studies Soziale Bewegung Riot grrrl Misandrie Misogynie Maskulismus Gleichheit Gleichstellung Gleichberechtigung [Bearbeiten]
Literatur
Feminismus im Widerstreit
Bücher Susan Arndt
2
Afrikanischer Feminismus in Gesellschaft und Literatur
8.html) Andrea Trumann: Feministische Theorie
Münster: Unrast 2000 [1] (http://www.unrast-verlag.de/unrast
47
Schmetterling Verlag 2002
ISBN 3896575805 Regina Becker-Schmidt und Gudrun-Axeli Knapp: Feministische Theorien zur Einführung
Junius Verlag
2003
2001
ISBN 3885063875 Sabine Hark: Dis/Kontinuitäten: Feministische Theorie. Leske + Budrich Verlag
ISBN 3810028975 Herrad Schenk: Die feministische Herausforderung
150 Jahre Frauenbewegung in Deutschland
ISBN 3406060137 Jutta Menschik: Feminismus: Geschichte
Praxis
Theorie
Pahl-Rugenstein Verlag 1977 Gerda Lerner
Die Entstehung des feministischen Bewusstseins
Vom Mittelalter bis zur Ersten Frauenbewegung
1998
Dtv
ISBN 3423306424 Rosemarie Nave-Herz: Die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland
1994
Leske + Budrich Verlag
ISBN 3-499-60946-0 Silke Lohschelder (Hg.) : AnarchaFeminismus
ISBN 3810012505 Paul-Hermann Gruner: Frauen und Kinder zuerst - Denkblockade Feminismus. rororo-Sachbuch
2000
ISBN 3-89771-200-8 [2] (http://www.unrast-verlag.de/unrast
Auf den Spuren einer Utopie
119
8.html) Jutta Sommerbauer : Differenzen zwischen Frauen
2
Münster
49
Münster 2004
Frankfurt/M
8.html) Barbara Holland-Cunz: Die alte neue Frauenfrage
Zur Positionsbestimmung und Kritik des postmodernen Feminismus
ISBN 3-89771-300-4 [3] (http://www.unrast-verlag.de/unrast
2
ISBN 3-518-12335-1 Gisela Brandt u.a.: Zur Frauenfrage im Kapitalismus
2003
ISBN 3-518-10581-7 Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht
1987
Suhrkamp
Rowohlt Tb
Erstmals erschienen 1949 ISBN 3499227851 [Bearbeiten]
Zeitschriften
www.beitraege-redaktion.de Beiträge zur feministischen Theorie und Praxis (D) www.frauensolidaritaet.org (http://www.frauensolidaritaet.org/zeit_intro.htm) Frauensolidarität (Ö) Frauen und Film - Artikel über das 25 Jahr Jubiläum der Zeitschrift (http://www.nachdemfilm.de/report/fuf.html) www.emma.de EMMA - Das politische Magazin für Frauen (D) www.univie.ac.at/ (http://www.univie.ac.at/Geschichte/LHOMME/) L'Homme
Zeitschrift für Feministische Geschichtswissenschaft (Ö) www.fibrig.net Fiber - Werkstoff für Feminismus und Popkultur (Ö) www.anschlaege.at An.schläge - Das feministische Magazin (Ö) [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.frauenkommission.ch/geschichte_chronik_d.htm - Geschichte der Frauenbewegung in der Schweiz frauen info online (http://www.diemedia.de/f-info/wwwfempr.htm) Women living under muslim laws (http://www.wluml.org/english/) Berühmte Feministinnen (http://www.feminismus-frauen.de.vu) da:Feminisme en:Feminism eo:Feminismo es:Feminismo fi:Feminismi fr:Féminisme hi:नारीवाद ia:Feminismo it:Femminismo ja:フェミニズムnl:Feminisme pl:Feminizm pt:Feminismo ru:Феминизм sv:Feminism zh:女性主義
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