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Diskussion : Fluorchlorkohlenwasserstoffe
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Fluorchlorkohlenwasserstoffe
Stichpunkte
Allgemein
(CFK) sind eine umfangreiche chemische Gruppe niedermolekularer organischer Verbindungen
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) und Chlorfluorkohlenstoffe
bei denen Wasserstoffatome durch die Halogene Chlor beziehungsweise Fluor ersetzt wurden und sind eine Untergruppe der halogenierte Kohlenwasserstoffe
FCKW sind Kohlenwasserstoffe
Gesättigte FCKW
"Verbergen") 1 Eigenschaften 2 Herstellung 3 Geschichte und Verwendung 4 Umwelteinfluss [Bearbeiten]
nennt man Chlorfluorkohlenstoffe. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
die also keinen Wasserstoff mehr enthalten
Eigenschaften
FCKW sind sehr beständig
unbrennbar und sind meist ungiftig oder haben nur eine geringe Toxizität
Die FCKW der Methan- und Ethanreihe besitzen einen niedrigen Siedepunkt und lassen sich durch Komprimieren leicht verflüssigen. [Bearbeiten]
Herstellung
Eine direkte Fluorierung von Alkanen ist nur schwer durchführbar
da die hochexotherme Reaktion meist explosionsartig verläuft und fast stets zu einem Gemisch von perfluorierten Verbindungen führt
Technisch gewinnt man Chlorfluoralkane durch Fluorierung der entsprechenden Chloralkene mit wasserfreien Fluorwasserstoff an Festbettkatalysatoren aus Aluminium- oder Chromfluoriden
Möglich ist auch die Anwendung eines Antimon(V)-chlorid - Katalysators
Beispiel 1: Umsetzung von Tetrachlorkohlenstoff mit wasserfreiem Fluorwasserstoff in ein Gemisch von Dichlordifluormethan
Trichlorfluormethan und Chlorwasserstoff. <math>2CCl_4 + 3HF longrightarrow CCl_2F_2 + CCl_3F + 3HCl<math> Beispiel 2: Umsetzung von Chloroform mit wasserfreiem Fluorwasserstoff in Chlordifluormethan (Freon 22)
Hier kommt als Katalysator Antimon(V)-chlorid zur Anwendung. <math>CHCl_3 + 2HF longrightarrow CHClF_2 + 2HCl<math> Möglich ist auch eine Elektrofluorierung nach Simons
Dabei wird die anodische Fluorierung in wasserfreiem Fluorwasserstoff bei einer Spannung durchgeführt
die noch nicht zur Freisetzung von elementarem Fluor ausreicht. [Bearbeiten]
Geschichte und Verwendung
Ende des 19
Jahrhunderts wurden die ersten halogenierten Kohlenwasserstoffen durch Direktfluorierung (Moissan) und elektrophil katalysierten Halogenaustausch (Swarts) hergestellt
Die ersten FCKWs (CFCL3 und CF2Cl2) wurden 1929 durch Thomas Midgley bei General Motors synthetisiert
als Reinigungs- und Lösungsmittel eingesetzt. Bromhaltige FCKW werden als Feuerlöschmittel eingesetzt und werden oft als Halon bezeichnet
Ab 1930 wurden die FCKWs technisch hergestellt und zunehmend als Kältemittel in Kältemaschinen
als Treibgas für Spraydosen
als Treibmittel für Schaumstoffe
Vor dem Einsatz von FCKWs wurde erstmals 1974 gewarnt aber nicht ernst genommen
Erst mit der Entdeckung des Ozonlochs 1985 wurde am 29
Juni 1990 in London durch die internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht beschlossen
die Herstellung und Anwendung von CFK und FCKW ab dem Jahr 2000 zu verbieten oder zumindest stark einzuschränken
der FCKW-Einsatz bis 1995 um 50%
bis 1997 um 85% zu reduzieren
Man einigte sich
Die chemische Stabilität macht diese Gase in der Atmosphäre nur schwer abbaubar (mittlere Verweildauer je nach Produkt zwischen 44-180 Jahre)
Die wichtigsten Kältemittel mit den Siedepunkte: Trichlorfluormethan Frigen 11 CCl3F 24.9°C Dichlordifluormethan Frigen 12 CCl2F2 –30°C 1
2-Trichlor-1
2-Dichlor-1
1
1
2-tetrafluor-ethan Frigen 114 oder Cryofluoran CClF2-CClF2 3.5°C [Bearbeiten]
2
2
2-trifluor-ethan Frigen 113 CClF2-CCl2F 48°C 1
Umwelteinfluss
Die niedermolekularen
wasserstofffreien CFK gelangen aufgrund ihrer chemischen Stabilität und ihrer grossen Flüchtigkeit in die Stratosphäre und reagieren mit der Ozonschicht
Tieren und Menschen. Zusätzlich absorbieren FCKW Licht im Infrarotbereich (stärker als CO2) und kann bei steigenden Konzentrationen ebenfalls zur Erwärmung der Erdatmosphäre beitragen
Beispiel: CF2Cl2 (unter Strahlung) <math> longrightarrow <math> CF2Cl + Cl (Radikal) Cl (Radikal) + O3 <math> longrightarrow <math> ClO + O2 2ClO <math> longrightarrow <math> Cl2O2 <math> longrightarrow <math> Cl2 + O2 Cl2 (unter Strahlung) <math> longrightarrow <math> 2Cl (Radikal) Damit wird die Schutzwirkung der Ozonschicht zerstört und harte UV-Strahlung kann bis zur Erdoberfläche dringen und hat schädigende Wirkung auf Pflanzen
In den 90er Jahren maß ein internationales Forscherteam die Konzentration des mittlerweile verbotenen Methylchloroform - auch ein FCKW - an zwei Standorten in Irland und der Schweiz
Nach diesen Messungen liegen die Emissionen in ganz Europa zwischen 300 und 3400 Tonnen im Jahr
Mitte der 90er waren es rund 60.000 Tonnen
Zwar stellten die Forscher damit niedrigere Werte fest
aber eigentlich hätten die Werte noch niedriger ausfallen sollen. Laut dem Montreal-Protokoll sind Methylchloroform-Emissionen in Europa seit 1996 komplett verboten
wie eine europäische Forschergruppe zu einem früheren Zeitpunkt gemessen hatte
daß kleinere Mengen des Lösungs- und Reinigungsmittels noch illegal verwendet werden
Die Wissenschaftler vermuten
Auch ist es möglich
daß die Emissionen von Abfalldeponien stammen. links* http://www.cfk.be.tt/ |dutch| da:CFC-gas en:CFC eo:Fluorklorkarbonhidrogenaĵoj es:Clorofluorocarburo fr:Chlorofluorocarbone ja:クãƒãƒãƒ•ルオãƒã‚«ãƒ¼ãƒœãƒ³ nl:Chloorfluorkoolstofverbinding sv:CFC
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Fluorchlorkohlenwasserstoffe
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