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Diskussion : Fernsehsignal
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Fernsehsignal
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Spektrum des Fernsehsignals 2 BAS-Signal 3 FBAS-Signal 4 Horizontales Timing für PAL 5 Vertikales Timing für PAL 5.1 Funktionsweise 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Spektrum des Fernsehsignals
In diesem Bild wird das Frequenzspektrum eines Fernsehsignals dargestellt -- CCIR-Norm für den Bildsender-Amplitudenfrequenzgang (oben) und die Empfänger-Durchlasskurve (unten)
Angegebene Frequenzen beziehen sich auf die in Deutschland verwendete PAL B/G-Fernsehnorm und beziehen sich relativ zum Bildträger
Die Abbildung bezieht sich so nur auf das bereits hochfrequent aufmodulierte Signal
wie es über Antenne oder Fernsehkabel ins Haus kommt
wie es z.B. über SCART-Kabel von einem Videorekorder oder einer Spielkonsole zu einem Fernseher übertragen wird
in diesem Fall sind die angegebenen Frequenzen als absolute Werte zu verstehen
hat keinen Bildträger und der entsprechende Punkt entspricht genau 0 Hz
Ein Basisband-Videosignal
Da es keine negativen Frequenzen gibt
hat ein Basisband-Videosignal natürlich kein unteres Restseitenband
sondern wird ohne Träger über eigene Leitungen geschickt; dadurch kann die Frequenz eines Basisband-Videosignals nach oben theoretisch unbegrenzt sein. Das untere Restseitenband
Auch das Tonsignal ist bei Basisband nicht im Videosignal vorhanden
wobei von einem Seitenband nur ein Teil übertragen wird
Das Fernsehsignal wird amplitudenmoduliert
Die ansteigende Flanke ist die Nyquistflanke
Das untere Restseitenband ist ca
0
25 MHz)
75 MHz breit (übertragen werden 1
Der Bildträger
heißt Nyquistpunkt
wo die Nyquistflanke den Träger schneidet
Der Punkt
Er sollte höhenmäßig genau mittig liegen
Das Helligkeitssignal
Dieses geht bis ca
5 MHz
In den oberen Teil des Helligkeitssignals ist das Farbsignal eingeschachtelt
Der Farbträger liegt bei ca
43 MHz und ist unterdrückt -- er wird im Empfänger neu erzeugt
4
Das Tonsignal
5 MHz
Der Tonträger liegt bei 5
Sein Pegel liegt 12dB niedriger als der des Bildträgers
Der zweite Tonträger
falls stereo oder eine Zweikanaltonübertragung vorliegt
Er liegt 250kHz oberhalb des 1
Tonträgers und sein Pegel ist 6dB geringer als dieser. Beide Tonträger sind mit einem Frequenzhub von 50kHz frequenzmoduliert. [Bearbeiten]
BAS-Signal
dem Austastsignal (A) und dem Synchonisationssignal (S) zusammensetzt. (Bild-Austast-Synchron-Signal
wie man es mit einem Oszilloskop darstellen könnte
vulgo "Schwarz-Weiß-Signal") Dieses Bild zeigt eine Zeile eines Fernsehsignals
das sich aus dem Bildsignal (B)
wenn ein Graubalkentestbild verwendet wird. Das Bild fängt an mit einem weißen Balken
Unter dem BAS-Signal versteht man das komplette Fernsehsignal für die Schwarzweiß-Bildübertragung
10% der Trägeramplitude. Daran schließen sich immer dunkler werdende graue Balken an
dahinter liegt die vordere Schwarzschulter des Signals bei 75% des Trägers
Schwarz ist erreicht bei einer Trägeramplitude von 73%
Der Horizontalsynchronimpuls
die dann den Rücklauf des Elektronenstrahls zum linken Bildrand bewirkt
Der Spannungspegel liegt noch höher als bei "Schwarz"
diese Tatsache wird von einer Synchronisationsschaltung im Empfänger bemerkt
Der Horizontalimpuls liegt bei 100% der Trägeramplitude
Die hintere Schwarzschulter
Bei 75% der Trägeramplitude
da der Spannungswert etwas höher als bei Schwarz liegt
Die Schwarzschulter wird auch "Ultraschwarz" genannt
Anfang der neuen Zeile
wieder mit weiß. Das Bild oben zeigt nur die positiven Halbwellen des Trägersignals (rot dargestellt) mit dem aufmodulierten BAS-Signal
Die negativen Halbwellen beeinhalten nocheinmal das selbe BAS-Signal
Deshalb müsste man es "herunterklappen"
Zeilensynchronimpuls: Der Elektronenstrahl zeichnet zuerst das 1
... usw.)
danach das 2
7
5
3
Halbbild ("ungerade Zeilen" = Zeilen 1
...usw.)
6
Halbbild ("gerade Zeilen" = Zeilen 2
4
Dabei beginnt er immer am linken Bildrand
so wird er von der ansteigenden Flanke des Zeilensynchronimpulses wieder an den Zeilenanfang links gebracht (Zeilenrücklauf)
Ist er mit dem "zeichnen" des Zeileninhaltes fertig
Dies geschied sehr schnell und der Elektronenstrahl wird dabei dunkel getastet. Ist das 1
so gibt es einen sogenannten Bildrücklauf (Vertikalrücklauf). vordere Schwarzschulter: Ist das Zeilende Weiß (Pegel bei 10%)
so muss der Pegel sehr schnell auf 75% ansteigen
Halbbild fertig
Dies ist zum Beispiel in unserem Bild der Fall
Dies kostet Zeit und es würde zu einem verzögerten Zeilenrücklauf kommen
Das Ergebnis würde eine falsche Synchronisation zwischen Sender und Fernsehgerät bedeuten
5µs ein
Um die Zeit auszugleichen fügt man die vordere Schwarzschulter mit einer Dauer von 1
Dies verkürzt aber die sichtbare Zeile um den gleichen Betrag. hintere Schwarzschulter: Das Vorhandensein der hinteren Schwarzschulter hat eine schaltungstechnische Ursache
Nach dem besonders schnellen Zeilenrücklauf treten am Anfang des Zeileninhaltes (Hinlauf) Einschwingerscheinungen auf
Durch die hintere Schwarzschulter sind diese im unsichtbaren Bereich der Zeilenaustastlücke
vorder und hintere Schwarzschulter bilden zusammen die Zeilenaustastlücke
Zeilenaustastlücke: Zeilensynchronimpuls
Diese kann sichtbar gemacht werden
wenn man das Fernsehbild nach links verschiebt und die Helligkeit voll aufdreht
Dabei ist die vordere und hintere Schwarzschulter als graue senkrechte Balken und dazwischen der Zeilensychronimpuls als schwarzer senkrechter Balken zu erkennen. [Bearbeiten]
FBAS-Signal
vulgo "Farbfernsehen"; engl
Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal
CVBS: Colour Video Blanking Signal In diesem Bild sehen wir eine Zeile eines PAL-modulierten Fernsehbildes für die Normbalkenfolge mit einer Farbsättigung von 75% (European Broadcasting Union-Testsignal). Das Bild beginnt mit einem weißen Balken
Daran schließen sich weitere Balken mit den Farben in abnehmender Helligkeit an
Man erkennt
im Bild blau eingefärbt
die übertragene Farbinformation
der Farbton in der Phasenlage relativ zu dem Farbträger (im Diagramm nicht dargestellt)
Die Farbintensität äußert sich in der Stärke des Farbsignals (hier: Höhe des grauen Bereichs im Diagramm)
Schwarz und die vordere Schwarzschulter
Schwarz und Weiß enthält auch nur Helligkeits- und keine Farbinformation
Bei Schwarz und bei Weiß ist keine Farbmodulation zu erkennen
im Gegensatz zu der bei SECAM verwendeten Frequenzmodulation
kann anhand diesen Merkmals PAL/NTSC von SECAM unterschieden werden
Da bei der von PAL und NTSC verwendeten Quadraturmodulation auch kein Träger übertragen wird
auf dem Oszilloskop würden diese für das bloße Auge genauso wie ein farbiger Balken aussehen
Bei SECAM wäre auf dem Helligkeitssignal für Weiß und Schwarz der (unmodulierte) Farbträger zu erkennen
Der Synchronimpuls
Die hintere Schwarzschulter mit dem PAL-Burst (engl. für "plötzlicher Durchbruch")
nur während dieses kurzen Zeitraums "bricht er durch"; es werden ca
Normalerweise ist der Farbträger wie oben erwähnt unterdrückt
10 Sinuswellen des Farbträgers direkt übertragen; der Zweck ist folgender: der Schaltkreis
für den Rest der Zeile kann er dann auf Basis dieser Abstimmung selbständig arbeiten
der im Empfänger den Farbträger neu erzeugt
wird während dieses Zeitraums jeweils auf den Farbträger des Senders abgestimmt
während dieser Phase unmoduliert der Träger übertragen wird. (In der Anfangszeit von SECAM dienten zur Erkennung spezielle Bildzeilen während der Vertikalaustastlücke
da dort zwecks Erkennung
Das Bild für SECAM wäre ähnlich
dass eben SECAM vorliegt und nicht PAL oder NTSC
VPS und andere Dienste zur Verfügung haben.) Der Anfang der nächsten Zeile. [Bearbeiten]
diese wollte man aber später für Videotext
Horizontales Timing für PAL
Es werden genau 15.625 Bildzeilen pro Sekunde übertragen
das heißt: eine komplette Bildzeile dauert im PAL-System genau 64µs (Mikrosekunden)
Davon werden 52µs lang Bilddaten übertragen
4
7µs Synchronimpuls und 5
8µs hintere Schwarzschulter
dazu kommen 1
5µs vordere Schwarzschulter
diese dauert insgesamt 1
8=12µs
Die beiden Schwarzschultern und der Synchronimpuls werden zusammen als "horizontale Austastlücke" bezeichnet
5+4
7+5
8µs nach dem Anfang des Syncimpulses
also bei korrektem Timing 1.1µs nach dem Anfang der hinteren Schwarzschulter
Die Übertragung des Bursts liegt innerhalb der hinteren Schwarzschulter und beginnt 5
Der Burst enthält ca
10 Sinuswellen und dauert 2.25µs
Am Ende der hinteren Schwarzschulter beginnen dann wieder die Bilddaten der nächsten Zeile
Bei Schwarzweiß-Sendungen gibt es keinen Burst; der Empfänger erkennt dieses Fehlen und schaltet seine Farb-Dekodierungs-Schaltkreise ab. [Bearbeiten]
Vertikales Timing für PAL
Es werden genau 25 Vollbilder je Sekunde übertragen
von denen jedoch nur maximal 575 Zeilen sichtbar sind; der Rest stellt die "vertikale Austastlücke" dar
jedes Vollbild besteht aus 15.625/25=625 Zeilen
Auf den meisten realen Fernsehern sind nur gut 550 Zeilen tatsächlich zu sehen
der Rest der theoretisch sichtbaren Zeilen verschwindet "hinter dem Bildrand"
5 Zeilen
Jedes einzelne Vollbild besteht aus zwei "Halbbildern" zu je 312
Das erste Halbbild enthält nur die ungeradzahligen Zeilen des Vollbildes
das zweite nur die geradzahligen Zeilen
Die beiden Halbbilder werden nacheinander angezeigt
wie zwei ineinander verschachtelte Kämme
das mit dem damaligen Stand der Technik unvermeidliche Flimmern zu minimieren
Diese als Zeilensprung bekannte Maßnahme diente zur Zeit der Entwicklung des Fernsehens dazu
da fast alle bisher produzierten Fernseher dies erwarten und mit einem anderen Signal nichts anfangen können
Heute hat sie sich leider zu einem Hindernis auf dem Weg zu besserer Bildqualität entwickelt
jedoch müssen die Fernsehanstalten weiterhin mit Zeilensprung senden
Würden die Anstalten Zeilensprung aufgeben
was wirtschaftlich gesehen unsinnig wäre. [Bearbeiten]
so würden auf einen Schlag alle bisherigen Fernseher wertlos
Funktionsweise
Die Impulse für die vertikale Synchronisation liegen in einem Pegelbereich zwischen 75% und 100% des Trägersignals
Um eine Unterscheidung zwischen Zeilen- und Vertikalimpuls hinzubekommen ist Letzterer von der Dauer her 2
5 Zeilen (2
5 x 64µs) lang
Damit die Horizontalablenkung während des vertikalen Rücklaufes nicht ausfällt ist dieser in 5 Impulse aufgeteilt
den man als Schaltniveau bezeichnet
welches ein Spannungswert erzeugt
aber man benötigt eigentlich nur einen. Dies erreicht man durch Integration dieser Impulse zum Beispiel durch ein RC-Glied
Diese 5 Impulse können dabei zur horizontalen Ablenkung eingesetzt werden. Nun hat man mehrere Impulse für den Vertikalrücklauf
deren Timing
Folgende Impulse sind für die Vertikalablenkung zuständig: 5 Vortrabanten 5 Hauptimpulse 5 Nachtrabanten Hier möge ein Experte bitte noch etwas über die technischen Details der vertikalen Synchronisation schreiben -- Vor-
etc
Haupt- und Nachtrabanten
Vertikale Schwarzschultern
Unterscheidung zwischen den beiden Halbbildern
Vielen Dank im voraus [Bearbeiten]
Siehe auch
Frequenzen der Fernsehkanäle [Bearbeiten]
Weblinks
Analoge Übertragungformate / Anschlüsse im Überblick (http://www.mediaprofis.net/knowhow-19.html)
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Fernsehsignal
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