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Diskussion : Entgelt-Rahmenabkommen
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Entgelt-Rahmenabkommen
Stichpunkte
Allgemein
das zwischen der Gewerkschaft IG Metall und der Arbeitgebervereinigung Gesamt Metall im Jahre 2002 mit Abschluss der Tarifverhandlungen vereinbart wurde
Das Entgelt-Rahmenabkommen ist ein Abkommen
EG=Entgeltgruppe) bestehenden Entgeltrahmen überführt
Darin vereinbaren die Parteien bis spätestens 2008 die historisch gewachsene Trennung zwischen Lohn- und Gehaltsempfängern in der Metall- und Elektroindustrie abzuschaffen. Die bisherigen Lohn- und Gehaltsrahmen werden in einen aus 17 Stufen (EG1 bis 17
entscheidet sich durch eine Punktbewertung Ihrer Arbeitsplatzbeschreibung
In welche Stufe die Beschäftigten der Unternehmen zukünftig eingestuft werden
Die Punktbewertungsschemen werden in den einzelnen Tarifgebieten gesondert ausgehandelt
kombinieren oder weiterentwickeln; neue Lösungsmuster entwickeln Handlungsspielraum/Verantwortung: Arbeit erfolgt auf Anweisung ...über..
Die Einstufung wird auf Basis folgender (zum grössten Teil sehr abstrakt formulierter) Kriterien ermittelt: Wissen und Können: Notwendige Anlernzeit und Übung bei einfachen Tätigkeiten Notwendige Berufsausbildung und Jahre der Berufserfahrung bei höherwertigen Tätigkeiten Denken: In wieweit muss der Stelleninhaber mitdenken; vorgegebene Lösungsmuster anwenden
Arbeit erfolgt aufgrund allgemeiner Anweisungen ...bis..
Arbeit erfolgt nach allgemeinen Zielen mit Handlungsspielraum für ein umfassendes Aufgabengebiet
Kommunikation: Die Kommunikation beschränkt sich auf das empfangen von Anweisungen und das fertigmelden des Auftrages ...bis..
Komplexe Verhandlungen mit unterschiedlichen Zielsetzungen Mitarbeiterführung: Erteilen von Anweisungen unter konstanten Rahmenbedingungen ...bis..
im Rahmen allgemeiner Firmengrundsätze unter sich häufig ändernden Rahmenbedingungen zielführend arbeiten zu wollen. Aufgrund dieses Schemas lässt sich sehr viel genauer differenzieren
wie wertvoll eine von einem Arbeitnehmer erbrachte Leistung ist
Mitarbeiter überzeugen
Zwangsläufig wird es bei der Umstellung der Entgeltmodelle zu Arbeitnehmern kommen
die bisher zu wenig bzw. zu viel Entgelt erhielten
Um der Problematik zu entgehen Arbeitnehmern das Entgelt zu kürzen
wurde daher vereinbart deren Entgelt zukünftig bei Tariferhöhungen langsamer ansteigen zu lassen als das anderer. Ähnlich geschieht dies mit Arbeitnehmern
die bisher zu wenig erhielten
Deren Entgelt wird bei Tariferhöhungen überdurchschnittlich angehoben
wurde errechnet
Damit die Unternehmen die dafür nötigen Finanzmittel (so genannte ERA-Komponente) zur Verfügung haben
dass die Arbeitnehmer auf 2
79% Tariferhöhungen verzichten müssen
4% der ERA-Komponente geleistet wurden
Dies geschah anteilig in den Jahren 2002 und 2003
so dass bereits 1
so dass ab 1
39% vereinbart
Mit dem Abschluss im Jahre 2004 wurden dann die Restlichen 1
März 2005 der ERA Tarifvertrag in den Firmen eingeführt werden kann.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Entgelt-Rahmenabkommen
aus der freien Enzyklopädie
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