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Diskussion : Engelbert I. von Köln
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Engelbert I. von Köln
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Allgemein
Bild nicht gefunden Das Reiterstandbild des Grafen Engelbert II. zu Berg in Schloss Burg Engelbert I. von Köln (* 1185 oder 1186 in Burg an der Wupper; †7
November 1225 bei Gevelsberg; später auch genannt der Heilige; auch bekannt als Graf Engelbert II. von Berg (nach Bergischer Zählung
"Verbergen") 1 Leben 2 Heiligsprechung 3 Gerichtsmedizinische Untersuchung 1978 4 Literatur 5 Weblinks [Bearbeiten]
aber auch einfach Graf Engelbert von Berg) war Erzbischof von Köln. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Leben
Engelbert wurde 1185 oder 1186 als Sohn des Grafen Engelbert I. von Berg und dessen Frau Margarete von Geldern auf Schloss Burg geboren
Er war entweder der jüngste Sohn oder einer der jüngeren Söhne
Sein älterer Bruder übernahm als Graf Adolf III. von Berg die weltlichen Güter des Herzogtums Berg. Ab 1198 war er als Propst von St
lehnte die Wahl aber ab. 1206 wurde er wegen seiner Unterstützung für Erzbischof Adolf I. von Altena von Papst Innozenz III. gebannt und als Bischof abgesetzt. 1208 wurde er begnadigt. 1210 wurde er Propst von St
Georg in Köln belegt. Von 1199 bis 1216 war er als Dompropst zu Köln tätig. 1203 wurde er zum Bischof von Münster gewählt
Severin zu Köln. Im Jahr 1212 nahm er an einem Kreuzzug gegen die Albigenser teil. Er wurde am 29
Februar 1216 als Engelbert I. von Köln zum Erzbischof von Köln gewählt und war dies bis zu seinem gewaltsamen Tod
Im Jahre 1218 starb sein Bruder Graf Adolf III. von Berg ohne männlichen Nachkommen
da sein Sohn Heinrich (später Herzog Heinrich IV. von Limburg) mit Irmgard von Berg
verheiratet war
Der Herzog Walram III. von Limburg fühlte sich in Bezug auf die Grafschaft Berg erbberechtigt
der einzigen Tochter des Grafen Adolf III. von Berg
Genau so wie Engelbert auf die Güter des Erzbistums bedacht war
stritt er auch um seine eigenen Güter
Nach damaligem Recht war er der Erbe seines Bruders und seines Vaters
Er gewann den Streit in zwei Fehden
gegen die Engelbert 1217 ein Bündnis mit Brabant schloß
obwohl sich der Herzog von Limburg mit dem Herzog von Kleve zusammentat
Im Jahr 1220 wurde Frieden geschlossen und Limburg durch eine Jahresrente abgefunden
Wahrscheinlich hatte Engelbert die besseren Beziehungen zu Kaiser Friedrich II.
1220 wurde er Reichsprovisor (Reichsverweser) und Vormund von dessen Sohn Heinrich
den er im Jahr 1222 in Aachen zum König Heinrich VII. krönte
Er blieb bis zum Tod dessen Vormund und war damit die politisch stärkste Person des Reiches
Münz- und Befestigungsrecht auf die erstmals so genannten Landesherren übergingen
an deren Abfassung Engelbert als "Gubernator Regni Teutonici" federführend Anteil hatte und in deren Folge fast alle vorherigen Königsrechte ("Regalien") wie etwa Markt-
Dies findet seinen stärksten Ausdruck 1220 in der "Confoederatio cum principibus ecclesiasticis"
Engelbert hat damit wie sein Onkel und Amtsvorgänger Adolf I. von Altena starken Anteil an der Ausprägung der kurfüstlichen Feudalherrschaft und des Wahl-Königtums
Engelberts Anteil am Landesausbau kommt durch die Rechtsbewidmung bzw
Stadtrechtverleihung für mindestens elf
Siegen
darunter Wipperfürth
Brilon
Attendorn
Werl und Herford
wahrscheinlich 13 Stadtburgen zum Ausdruck
Er gilt als eigentlicher Begründer des erzkölnischen Territoriums zwischen Maas und Weser
Am 7
November 1225 wurde er wahrscheinlich durch seinen Neffen Graf Friedrich von Isenberg (falsch auch als Isenburger bezeichnet) auf dem gemeinsamen Rückweg von Soest nach Köln in einem Hohlweg nahe dem heutigen Gevelsberg ermordet
Am 14
November 1226 wurde der Mörder in Köln hingerichtet
Mit dem gewaltsamen Tod von Erzbischof Engelbert I. endete auch die von ihm im Jahre 1218 begonnene Umbauphase von Schloss Burg an der Wupper
wo ihm zu Ehren ein Denkmal als Reiterstandbild errichtet wurde
weder mit dem Rade zerbrechen noch ihn darauf binden: Ich warte bloß darauf
keine passende Marter finden: Für ihn wäre allzu sanft eine Schlinge aus Eichenseil anzulegen um seinen Hals. Ihn auch nicht verbrennen
dessen Tod will ich immer beklagen So wehe ihm
im Dienste des Stauferkaisers Friedrich II.
der den edlen Fürsten von Köln erschlagen hat! Wehe darüber
des tot den wil ich iemer klagen so wê im der den werden fûrsten habe erslagen von Kôlne owe des duz in diu erde mac getragen! i ne kan im nach siner schulde keine marter vinden: im wære alze senfte ein eichîn wit umb sînen kragen. in wil sin ouch niht brennen noch zerliden noch schinden noch mit dem rade zerbrechen noch ouch dar uf binden: ich warte allez ob diu helle in lebende welle slinden." "Wes' Leben ich lobe
dass die Erde ihn noch tragen mag! Ich kann
gemessen an seiner Schuld
dichtet im so genannten Engelbrechtston: "swes leben ich lobe
Walther von der Vogelweide
ob die Hölle ihn nicht bei lebendigem Leibe verschlingen will." [Bearbeiten]
weder an Gliedern zerstückeln noch ihm die Haut abziehen
Heiligsprechung
Sein Leichnam wurde im Kölner Dom begraben und seine Gebeine werden heute in einem barocken Schrein
den Erzbischof Ferdinand von Bayern fertigen ließ
aufbewahrt
wurde aber nie offiziell heilig gesprochen
Er wird von vielen als Heiliger verehrt
wahrscheinlich um die Heiligsprechung vorzubereiten. [Bearbeiten]
Sein Nachfolger Heinrich von Müllenark beauftragte den Mönch Caesarius von Heisterbach eine Biografie zu verfassen
Gerichtsmedizinische Untersuchung 1978
Gerichtsmediziner untersuchten im Jahr 1978 seine Gebeine und konnten fast 50 Verletzungen milimetergenau nachweisen
was für die damalige Zeit sehr groß war
Seine Körpergröße betrug 1
80 Meter
Das "Herz des Heiligen" wird als Reliquie im Altenberger Dom aufbewahrt. [Bearbeiten]
Literatur
Ausgabe 30
Ausführliche Artikel zum Mord an Engelbert 1225 [Bearbeiten]
Altenberger Blätter
Weblinks
Biographie (http://www.genealogie-mittelalter.de/berg_und_altena_grafen_von/engelbert_1_von_berg_erzbischof_von_koeln_+_1225.html) auf genealogie-mittelalter.de http://home.t-online.de/home/320007748943-0001/evbinfo-e2.html http://www.nrw2000.de/mittelalter/engelbert.htm Vorgänger:Dietrich I. von Hengebach Erzbischöfe von Köln Nachfolger:Heinrich I. von Müllenark Vorlage:Personendaten
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Engelbert I. von Köln
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