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Diskussion : Bremse (Eisenbahn)
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Bremse (Eisenbahn)
Stichpunkte
Allgemein
sind aber systematisch anders aufgebaut
Bremsen bei der Eisenbahn und bei Bahnen allgemein haben grob betrachtet ähnliche Wirkprinzipien wie die gemeinhin bekannten Bremsenarten
Die Erfordernisse für den heutigen Betrieb führen zu anderen technischen Systemen. [Bearbeiten]
Erste Entwicklungen
In der allerersten Frühzeit bestanden Bremsen der Eisenbahn aus Hebeln
die auf hölzerne Bremsklötze wirkten
Gebremst wurde nur an den Wagen und am Schlepptender der Lokomotive
Später wurde wie bei Straßenfahrzeugen mit Kurbeltrieben und Bremsklötzen gebremst
sondern auch an mehreren oder auch allen Wagen eines Zuges durch Bremser von Hand nach Pfeifsignalen der Lok gebremst
Bereits damals wurde nicht nur an der Lokomotive
Die Wagen mit Bremse erkannte man damals an den hochgesetzten Bremserhäuschen an einem Wagenende
Bald entwickelte man auf Bergbahnen eine Saugluftbremse
Bei dieser wird durch einen Unterdruck in einer durchgehenden Saugleitung die mit Federn vorgespannte Bremse gelöst
Durch Unterdruckänderung in der Bremse konnte die Bremsleistung reguliert werden
Bei einer Zugtrennung sprachen die Bremsen in beiden Zugteilen automatisch an
der die weitere Verwendung verhinderte
vor allem kleine Bahnen oder Schmalspurbahnen verwenden diese Vakuumbremse immer noch
Der größte Nachteil
so wie die Rhätische Bahn (RhB) in der Schweiz
waren die großen Saugzylinder in den Wagen und der hohe Dampfverbrauch der Injektorvakuumpumpe. Einige Bahnen
In den Zeiten der Dampflok wurde vor allem bei Bergbahnen gelegentlich die bergab leer mitlaufende Kolbendampfmaschine mit gedrosselten Zylinder-Schließventilen als Bremse eingesetzt (Riggenbach-Gegendruck-Bremse). [Bearbeiten]
Heutige Betriebserfordernisse
Laut der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) müssen Eisenbahnen mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 50 km/h mit einer durchgehenden und selbsttätigen Bremse ausgestattet sein
Durchgehend bedeutet
daß die Bremsen aller Fahrzeuge eines Zuges zentral von einer Stelle aus bedient werden können
wenn bei einer Trennung der Bremsleitung der Zug oder beide Zugteile automatisch bis zum Stillstand abbremsen
Als Selbsttätig gilt eine Bremse
wenn der hintere Zugteil ungebremst gegen den vorderen
um ein Stauchen oder Zerren des Zuges zu vermeiden. Gestaucht wird ein Zug
hohe und kontinuierlich verfügbare Bremsleistung Bild nicht gefunden Bremsklötze am Rad eines Bahnfahrzeugs Eine Besonderheit von Eisenbahnzügen ist es
Bremskraftregulierung nach Zuggewicht
bereits gebremsten Zugteil geschoben wird und so den Zug zusammendrückt. Eine Zerrung im Zug entsteht
Verteilung der Bremskraft auf den ganzen Zug
Weitere Betriebsanforderungen sind: Kompatibilität mit den Bremssystemen anderer Bahnen
wenn der hintere Zugteil früher bremst als der ungebremste vordere Zugteil
dass am Ende eines Zuges genügend Bremskraft vorhanden sein muss
In diesem Fall können die auftretenden Kräfte in Längsrichtung des Zuges größer sein
als die Zug- und Stoßeinrichtungen aufnehmen können
oder im Sinne der EBO getrennt werden kann und so eine Gefahr für nachfolgende Züge darstellt
Die Folge ist
dass ein Zug zerreißen
Auf Strecken mit großen Steigungen kann es notwendig sein
dass besonders schwere Züge (beispielweise Kohle- oder Erzzüge) mit zusätzlichen Lokomotiven geschoben werden müssen
Dies wird mit mit Hilfe so genannter Schiebelokomotiven bewerkstelligt
aber nicht unbedingt zur Bremswirkung beitragen
die zwar zusätzliche Antriebsleistungen bringen
Eine zusätzliche Bremswirkung hängt davon ab
ob die Schiebelokomotive an die Hauptluftleitung gekuppelt ist
die die Druckluftbremse in ihrer Wirkung unterstützen
Sofern die Schiebelokomotive gekuppelt ist
trägt sie zur Bremsleistung des Zuges bei. Das Druckluft-Bremssystem ist laut EBA in Deutschland vorgeschrieben: Druckluftbremse in Verbindung mit Klotzbremse und Scheibenbremse Weiterhin wurden unabhängige dynamische Bremsen entwickelt
wobei der Antrieb der Triebfahrzeuge eine konstruktive Rolle spielt
Die dynamischen Bremsen werden in elektrisch und hydraulisch unterschieden
während in Verbrennungsantrieben hydraulische Bremsen vorhanden sein können. Elektrische Bremse Magnetschienenbremse Wirbelstrombremse Es gibt prinzipiell zwei verschiedene Möglichkeiten
Schienenfahrzeuge mit Hilfe von Wirbelströmen zu bremsen
In elektrischen Antrieben können nur elektrische Bremsen eingebaut werden
Bei der einen wird die Schiene als Elektromagnet verwendet und die Ströme in den Rädern des Zuges induziert
bei der anderen werden durch Elektromagneten auf der Unterseite des Zuges in der Schiene Ströme erzeugt
deren Magnetfelder Wechselwirkungen mit denen der Elektromagneten eingehen (siehe oben) und so das Fahrzeug bremsen
Die zweite Variante kommt beim ICE3 der Deutschen Bahn zum Einsatz
Die Vorteile bei diesem Bremssystem sind
was einen verschleißfreien Betrieb ermöglicht
dass die Wirbelstrombremsen unabhängig vom Rad-Schiene-Kraftschluss und damit witterungsunabhängig sind und dass sie ihre Bremskraft berührungslos und sehr genau steuerbar auf den Schienenkopf leiten
im Gegensatz zu Klotz-
da
Scheiben- oder Magnetschienenbremsen
den Zug auf langen Gefällstrecken sicher zu kontrollieren
eine Überhitzung der Bremse nicht zu befürchten ist
Damit verbunden besteht zudem die Möglichkeit
Jedoch kann auf diese Bremssysteme nicht gänzlich verzichtet werden
da die Bremskraft der Wirbelstrombremse geschwindigkeitsabhängig ist und das Fahrzeug mit ihr allein nicht rechtzeitig zum Stehen gebracht werden kann
um eine Verwerfung durch übermäßige Erhitzung zu verhindern
Weitere Probleme bringen die starken Induktionsströme
die die Schienen aufheizen und den Betreiber dazu zwingen
die eine Menge Energie verbrauchen und die Signale am Streckenrand stören. Elektromotorische Bremse Hydraulische Bremse [Bearbeiten]
und die starken Magnetfelder
zwischen jeder Befahrung einer Strecke einen gewissen zeitlichen Abstand einzuhalten
Siehe auch
Gleisbremse Weblinks: http://www.bremsenbude.de/
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Bremse (Eisenbahn)
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