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EBuLa
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Allgemein
der Elektronische Buchfahrplan mit Verzeichnis der Langsamfahrstellen ist der mittlerweile schon zweimal gescheiterte Versuch der Deutschen Bahn AG
"Verbergen") 1 Überblick 2 Hardware 3 Software 4 Gegenwärtige Situation [Bearbeiten]
EBuLa
die Bibliothek an Fahrzeiten- und Geschwindigkeitsheften auf den Führerständen und die Verzeichnisse für Langsamfahrstellen und betriebliche Besonderheiten durch eine elektronische Version zu ersetzen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Überblick
sowie ortsfesten Stationen in den Lokleitungen oder Betriebshöfen
Bildschirmen und Bedienteilen
an denen der Lokührer vor Fahrtantritt eine Steckkarte mit aktuellen Fahrplanberichtigungen und/oder neuen betrieblichen Besonderheiten aufladen lassen kann
Das System besteht aus den Bordgeräten auf den Führerständen mit den zugehörigen Rechnerkomponenten
wählt seinen Zug aus und bekommt dann die Fahrzeiten und zulässigen Geschwindigkeiten für seinen Zug während der Fahrt angezeigt - so weit die Theorie
Auf dem Führerstand steckt er die Karte in das Bordgerät
in der Praxis nahm die ab 1998 schrittweise anlaufende Erprobung des Systems einen ganz anderen Verlauf
ob dies aber mit der in der nun in den Triebfahrzeugen eingebauten Hardware-Plattform erfolgen kann
EBuLa ist zwar ohne Zweifel die Zukunft und wird den Papierberg auf den DB-Loks eines Tages überflüssig machen
bleibt abzuwarten. [Bearbeiten]
Hardware
bestehend aus gebraucht gekauften Rechnern mit Intel i486- oder Pentium-Prozessoren
einigen Megabyte Arbeitsspeicher
einem PCMCIA-Steckplatz für die Steckkarte mit variablen Fahrplandaten
einem Farbmonitor und den Betriebssystemen Windows 95 oder Windows NT
einem CD-ROM-Laufwerk für die feststehenden Fahrplandaten
Das EBuLa-System auf den Fahrzeugen besteht aus einer recht inhomogenen Hardware-Plattform
Das bunte Nebeneinander der verschiedenen verwendeten Geräte und deren unterschiedlich guter Zustand war und ist der Wartbarkeit und Störungsfreiheit nicht gerade zuträglich
als die Systeme ihren ersten Winter erlebten - Lokomotiven werden nachts meist im Freien abgestellt und sind dann nicht geheizt
so dass die Bordrechner Kälteschäden davontrugen oder Kurzschlüsse durch Kondenswasserbildung entstanden
Weitere Hardware-Probleme ergaben sich
dass selbst die genügsamen 486er-Systeme den Dienst quittierten
Im Sommer stiegen die Temperaturen im Gehäuse teilweise so stark
die das Gerät vor dem Einschalten auf eine Temperatur im spezifizierten Bereich (0 - 55°C) bringt und diese Temperatur während des Betriebes hält
Man versuchte dies durch Einbau einer kombinierten Geräte-Heizung und -Lüftung zu beheben
Auf einigen Lokomotiven konnten die Geräte nicht in den Führertisch integriert werden
sondern mussten teilweise freischwebend aufgehängt werden
was in Verbindung mit dem Laufverhalten bestimmter Nachkriegs-Loks (z.B
dass nicht nur der Lokführer die Anzeigen des Gerätes nicht mehr lesen konnte
sondern auch Hardware-Komponenten Schaden nahmen
E 10/E 40) zu so starken Vibrationen des Monitors führte
Auch die PCMCIA-Steckplätze erwiesen sich als problematisch
da die Kontakte durch häufige Steckvorgänge verbogen werden konnten. [Bearbeiten]
Software
Auf Software-Seite erwiesen sich die zugrunde liegenden Microsoft-Betriebssysteme trotz aller Befürchtungen als recht zuverlässig
da sie im EBuLa-Gerät nur einen beschränkten Aufgabenbereich erfüllen müssen
Die Probleme lagen hier in einem ganz anderen Bereich: Zum Startzeitpunkt des ersten Großversuchs waren die Fahrplandaten und die Gerätesoftware nicht rechtzeitig fertig geworden
bestehend aus einer Uhr
an
die Geräte mussten jedoch aus Gründen der Garantie betrieben werden und zeigten in dieser Zeit ein Testbild
da sich der Lokführer z.B. auf die Korrektheit der angezeigten Geschwindigkeiten verlassen können muss
Nachdem die Software dann zur Verfügung stand
zeigte sich eine weitere eklatante Schwäche des Systems: Die Anzeige des Gerätes muss sicher im Sinne der Eisenbahn-Betriebsordnung (EBO) sein
und die "Sicherheit" des Quellcodes der eigentlichen EBuLa-Software muss bewiesen sein
Daher muss bei der Assemblierung des Programms ein "sicherer" Compiler benutzt werden
Diese Voraussetzung war bei den ersten beiden Probe-Anläufen des EBuLa-Systems nicht gegeben
der Triebfahrzeugführer durfte zwar mit einem EBuLa-Fahrplan fahren
musste jedoch weiterhin eine Papierversion vor sich liegen haben. [Bearbeiten]
Gegenwärtige Situation
Seit 15
Dezember 2002 läuft die dritte Erprobung des EBuLa-Systems
wobei nun endlich einige ausgewählte Züge ohne Papierfahrplan gefahren werden
dass das Gerät auch einen passenden Fahrplan auf seiner CD findet
die mit EBuLa gefahren werden sollen
heißt das leider noch nicht
Doch selbst wenn der zu fahrende Zug in der Liste der Züge steht
In diesem Fall muss weiter nach Papier gefahren werden. siehe auch: Buchfahrplan
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
EBuLa
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
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