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E-Voting
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Allgemein
Als E-Voting (englisch e-voting
electronic voting) oder E-Abstimmung bezeichnet man die elektronische Form einer Wahl
Es handelt sich um ein direktdemokratisches Element der E-Democracy
wie es etwa in den USA lange Zeit üblich war
Zu unterscheiden ist das hier beschriebene E-Voting von der Stimmabgabe mittels einer im Wahllokal befindlichen mechanischen Wahlmaschine
sondern über ein elektronisches Medium (zum Beispiel Internet)
Die Stimmabgabe erfolgt beim E-Voting nicht mit Stimmzettel und Urne
Die Herausforderungen dabei sind die Anonymität bei gleichzeitiger Nachvollziehbarkeit und Unverfälschbarkeit der Wahl
Die Kryptologie und von Kryptologen entwickelte Wahlprotokolle bieten bei elektronischen Wahlen eine wesentliche Hilfe
Bei den meisten Wahlprotokollen wird mit zentralen Wahlinstanzen gearbeitet
Diese Instanzen sind meist nach ihrer Funktionalität (zum BBeispiel "Wahlvorstand" und "Wahlurne") aufgeteilt und strikt voneinander getrennt
Durch einen komplexen Ablauf von Verschlüsselung und digitaler Signatur soll die Anonymität und Authentizität der Wahlentscheidung gewährleistet werden
In Deutschland befasst sich u. a. die "Forschungsgruppe Internetwahlen" [1] (http://www.internetwahlen.de) mit der Umsetzung elektronischer Wahlen
Mit dem entwickelten System "i-vote" wurden bereits u. a
bei der Telekom Tochter T-Systems CSM (2002) sowie in modifizierter Form in der Gemeinde Esslingen (2001) durchgeführt
im Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg (2002)
Wahlen zum Studierendenparlament an der Universität Osnabrück (2001)
Im Bereich Vereinswahlen wurden mit dem System POLYAS der Micromata Objects GmbH die Präsidiumswahlen der Initiative D21 (2003) sowie der Gesellschaft für Informatik (GI) (2004) durchgeführt [2] (http://www.polyas.de)
Das Onlinewahlsystem ist bereits seit 1996 im Einsatz
sowie das Vertrauen der Wähler gewonnen werden
Bis zur Verwendung eines solchen Systems bei wichtigen politischen Wahlen
wie zum Beispiel die Anfälligkeit gewöhnlicher Privat-PCs für eventuelle wahlverfälschende Schadsoftware
müssten jedoch noch viele bisher ungeklärte Sicherheitsprobleme gelöst werden
etwa Bundestagswahlen
ob nicht das Wahlergebnis verfälscht wird
Es ist auch umstritten
wenn Internetnutzer von zu hause aus wählen können
aber die (im Durchschnitt wohl weniger wohlhabenden) Nichtnutzer sich zu einer Wahlstelle begeben müssen
Aus juristischer Sicht ist es auch durchaus umstritten
ob es sich bei einer elektronischen Wahl über das Internet um ein Pendant zur Briefwahl handelt. Denn schon die Briefwahl an sich steht bereits im Konflikt mit dem obligatorischen Wahlgeheimnis in der Verfassung. [Bearbeiten]
Siehe auch
E-Government (im weiteren Sinn) en:electronic voting fr:Vote électronique
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
E-Voting
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Urne
E-voting
Electronic voting
Stimmzettel
Anonymität
Briefwahl
Anonym
Dareios III.
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