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Diskussion : E-Government (im engeren Sinn)
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E-Government (im engeren Sinn)
Stichpunkte
Allgemein
Unter E-Administration oder E-Government im engeren Sinn (elektronisches Regieren und Verwalten) versteht man die Vereinfachung und Durchführung von Prozessen zur Information
sowie zwischen diesen Institutionen und Bürgern (G2C)
Unternehmen (G2B) und weiteren staatlichen Institutionen (G2G) durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien
Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen Institutionen der Exekutive (Behörden)
"Verbergen") 1 Ziel 2 Ursachen 3 Nutzen 4 Erfolgreiche Ausgestaltung 5 Initiativen 6 Internationaler Vergleich 7 Kritik 8 Siehe auch 9 Weblinks 10 Literatur [Bearbeiten]
Es ist somit Teil E-Governments im weiteren Sinn. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Ziel
E-Government soll den Bürgerinnen und Bürgern schnellere und unkompliziertere Dienstleistungen bieten und dem Staat dadurch Kosten ersparen
Der "Staat" soll von einer Vaterrolle in eine dienstleistungsorientierte Partnerrolle gewandelt werden
Hierbei soll die Interaktivität von Informations- und Kommunikationstechnologien für den Geschäftsverkehr mit dem Bürger genutzt werden
damit vorhandenes Personal überwiegend für die Erledigung der eigentlichen Anfragen eingesetzt werden kann. [Bearbeiten]
Ursachen
E-Government ist mit der Zeit zu einem selbstverständlichen Dienst von Verwaltungen geworden
Man verspricht sich von E-Government neben einer höheren Effektivität der Dienstleistungen auch eine Verbesserung des Zugangs zu Informationen und Wissen
Zur raschen Entwicklung des E-Governments haben einerseits Erfahrungen der Bürger und Unternehmen beigetragen
Erreichbarkeit und Qualität der Dienstleistungen) nun auf die Exekutive übertragen
etwa E-Banking
und die Vorzüge (Zeitersparnis
die den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien auch aus anderen Bereichen des Alltags kennen
Andererseits führte die zunehmende Finanznot von Verwaltungen zum Wunsch nach Kostensenkungen
die durch teilweise E-Government erreichbar sind
Hierbei spielen insbesondere auch strategische Überlegungen
etwa hin zu New Public Management eine Rolle. [Bearbeiten]
Nutzen
E-Government muss mit einer Analyse und Optimierung der Geschäftsprozesse einhergehen
jedoch ist es sinnvoll
Durch Medienbrüche sind viele Prozesse gar nicht für E-Government geeignet
zu überprüfen
ob durch Workflowverarbeitung eine prozessorientierte Umgestaltung erfolgen kann
Für den Bürger liegen echte Mehrwerte vor allem bei Transaktionsprozessen
weniger bei Informations- und Kommunikationsprozessen
Tatsächlich sind Informationsprozesse (z
B. die Möglichkeit
Öffnungszeiten im Web abzufragen) und Kommunikationsprozesse (z
B. die Möglichkeit
per E-Mail Kontakt mit einem Mitarbeiter aufzunehmen) in vielen Verwaltungen der deutschsprachigen Länder bereits stark entwickelt
Vielfach fehlt es jedoch an der Möglichkeit
interaktiv Formulare auszufüllen oder Anträge zu stellen (Transaktionsprozesse)
Insbesondere der Einsatz von Content-Management-Systemen kann bei Strukturierung von Webpräsenzen hilfreich sein und somit auch dem E-Government dienen
Vielfach werden solche Systeme in Verwaltungen aber noch nicht eingesetzt
Wirtschaft und anderen Kooperationen interessante Synergien geschaffen werden
Gerade in Deutschland mit seiner kommunalen Selbstverwaltung können durch Kooperationen mit Forschung
Man verhindert
dass das Rad in jeder Verwaltung neu erfunden wird
Zentralstaaten haben dieses Problem tendenziell weniger. [Bearbeiten]
Erfolgreiche Ausgestaltung
Eine Voraussetzung für E-Government ist das Vorhandensein eines Leitbildes
das E-Government unterstützt
Eine Betrachtung von Kosten und Nutzen durch die Einführung von E-Government-Dienstleistungen muss durchgeführt werden
Marketingmaßnahmen führen zu einer Akzeptanz des E-Governments
Mitarbeiter müssen für E-Government motiviert und qualifiziert werden
Eine Kooperation zwischen Verwaltungen
Wirtschaft und Forschung ist bei der Einführung von E-Government hilfreich
Der Einsatz eines Projekt- und Changemanagements ist bei der Einführung von E-Government unerlässlich
Im Rahmen der Umstellung öffentlicher Dienstleistungen und Verwaltungsprozesse auf E-Government werden üblicherweise alle Aufgaben öffentlicher Einrichtungen in einem Katalog zusammen gefasst und auf ihre Internetfähigkeit überprüft
Die öffentliche Hand muss dabei ihre Produkte und Angebote nach den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger ausrichten. Einen Rahmen für die Vorgehensweise hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI (http://www.bsi.de)) mit seinem E-Government-Handbuch (http://www.bsi.de/fachthem/egov/6.htm) gesteckt
Bei der Bereitstellung von E-Government-Diensten wird normalerweise zwischen Anwender- und Verwaltungssicht unterschieden
welche Behörde für welchen Teilprozesse der Dienstleistung zuständig ist und welche Hierarchie bei den Verwaltungen herrscht
So möchte ein Bürger sich nicht damit auseinandersetzen
Er bekommt daher beispielsweise auf einer Webpräsenz eine Lebenslage (z
"Geburt") präsentiert
B. "Eheschließung"
Die interne Sicht sorgt dann automatisch für die Weiterleitung der Anfrage an die beteiligten Behörden. [Bearbeiten]
Initiativen
In Deutschland hat insbesondere die Initiative BundOnline 2005 eine Vorreiterrolle eingenommen
Zwar ist diese Bundesinitiative erfolgreich
haben Bürger eher mit kommunalen Dienstleistungen zu tun
Tatsächlich aber
Daher wird BundOnline seit Mitte 2003 ergänzt durch die gemeinsame eGovernment-Strategie Deutschland-Online von Bund
Ländern und Gemeinden. [Bearbeiten]
Internationaler Vergleich
Die Anforderungen an E-Government nahm um die Jahrtausendwende stark zu
Es ist verständlich
dass E-Government gerade in weniger stark bevölkerten Gebieten einen Mehrnutzen bietet
Dort können die Bürger sich dadurch längere Zugfahrten zur Verwaltung sparen
Australien und Nordamerika inzwischen weit entwickelt
So ist E-Government besonders in Skandinavien
Aber auch in Deutschland steigt die Nutzerzahl
Allerdings steigt die Zahl im internationalen Vergleich weniger stark
Dies liegt insbesondere daran
wie in anderen Staaten
dass die Rahmenbedingungen (s. oben) in Deutschland nicht so e-government-freundlich sind
Eine besondere Rolle spielt der Föderalismus in Deutschland und vor allem die kommunale Selbstverwaltung
während in Zentralstaaten Marketing und Förderprogramme für E-Government meist erfolgreich sind
die durch fehlende Kooperation der Kommunen die Entwicklung von E-Government hemmt
eine Plattform für elektronische Behördenwege
In Österreich existiert schon seit 1997 help.gv.at
Wirtschaft und Behörden. [Bearbeiten]
Das E-Government-Gesetz (E-GovG) (http://www.dsk.gv.at/e-govgd.htm) regelt den Verkehr zwischen Bürgern
Kritik
Der Wandel öffentlicher Dienstleistungen durch eGovernment wirft viele demokratierelevante Fragen auf
eDemokratie und öffentliche Dienste erstellt. [[1] (http://www2.governet.de/uploads/governet_broschuere.pdf)] [Bearbeiten]
Die Gewerkschaft ver.di hat in ihrer Broschüre "Wie öffentlich und demokratisch wird eGovernment sein?" 100 Fragen zum Thema eGovernment
Siehe auch
E-Government (im weiteren Sinn) E-Democracy E-Justice JobCard [Bearbeiten]
Weblinks
Dr
Carolin Welzel (Hrsg.): Public Private Partnerships und E-Government (http://www.bertelsmann-stiftung.de/medien/pdf/PPPuE.pdf)
Thomas Hart
Bertelsmann-Stiftung 2004 (PDF) http://www.kbst.bund.de/-
54/E-Government.htm - Koordinierungs- und Beratungstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung http://www.bund.de/bundonline2005 - Initiative BundOnline 2005 http://www.deutschland-online.de - Deutschland Online; Koordination eGovernment für Verwaltungen http://www.osci.de OSCI - Technischer Standard für eGovernment http://www.governet.de - Initiative für demokratisches eGovernment http://www.univie.ac.at/frisch/ http://foev.dhv-speyer.de/ruvii/Sp-EGov.pdf - Speyerer Definition von Electronic Government http://www.komnet.nrw.de - Nachhaltiges Beispiel für E-Government zum Thema "Arbeit und Gesundheit" [Preisträger im BMI-Wettbewerb (2000) und im EU-Wettbewerb (2001)] [Bearbeiten]
Literatur
ISBN 3-88118-378-7 Vorlage:WikiReader Internet fr:E-Gouvernement en:E-Administration
Deutsche Zeitschrift für Kommunalwissenschaften 2004/II
Im Brennpunkt: Kommunales E-Government
Herausgeber: Deutsches Institut für Urbanistik "difu"
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
E-Government (im engeren Sinn)
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