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Diskussion : Drehleiter
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Drehleiter
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Bild nicht gefunden Drehleiter Die Drehleiter ist das häufigste und bekannteste Hubrettungsfahrzeug der Feuerwehr
Heute verfügt sie meist über einen Korb
der am sogenannten Leiterpark fest montiert ist oder (bei etwas älteren Fahrzeugen) in diesen eingehängt werden kann. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Aufgaben der Drehleiter 2 Kurzbezeichnungen 2.1 Beispiele 3 Technik 3.1 Technischer Aufbau 3.2 Besatzung 3.3 Feuerwehrtechnische Beladung 4 Häufigste Bauform 5 Sonderformen [Bearbeiten]
Aufgaben der Drehleiter
Rettung von Personen
Bei Drehleitern mit Korb können die geretteten Personen im Korb sicher nach unten befördert werden. Löschangriff von außen
Hierzu können an den meisten Drehleiterkörben Wasserwerfer montiert werden
Hiermit kann entweder direkt von außen das Feuer bekämpft werden oder der Angriffstrupp kann vom Leiterkorb aus über den Balkon oder durch ein Fenster ins Gebäude eindringen
Dann wird vom Wasserwerfer aus eine weitere Schlauchleitung ins Innere des Gebäudes verlegt. Beleuchtung
Am Leiterkorb können Scheinwerfer zur Ausleuchtung einer Einsatzstelle befestigt werden. Verletztenrettung
An vielen Leiterkörben kann eine Halterung für eine Krankentrage montiert werden
einen auf der Trage liegenden Verletzten schonend aus einer hochgelegenen Wohnung zur Erde zu transportieren. [Bearbeiten]
Dann ist es möglich
Kurzbezeichnungen
Bild nicht gefunden Drehleiter mit Korb DLK 23/12 Wie bei allen Feuerwehrfahrzeugen (in Deutschland) werden auch bei Drehleitern die Haupteigenschaften in einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen beschrieben
Hierbei bedeuten DL = Drehleiter DLK = Drehleiter mit Korb eine Zahl = Länge des ausgefahrenen Leiterparks in Metern (heute nicht mehr verwendet) erste Zahl = Nennrettungshöhe in Metern zweite Zahl = Nennausladung in Metern NB = niedrige Bauart SE = Soforteinstieg [Bearbeiten]
Beispiele
DL 18/12 = Drehleiter mit 18m Nennrettungshöhe bei 12m Nennausladung DLK 23/12 NB = Drehleiter mit Korb mit 23m Nennrettungshöhe bei 12m Nennausladung in niedriger Bauart. DL 30 = Drehleiter mit 30m Leiterlänge (dies ist eine alte
nicht mehr benutzte Bezeichnung) [Bearbeiten]
Technik
[Bearbeiten]
Technischer Aufbau
Der Leiterpark besteht aus mehreren ineinanderliegenden Leitersegmenten
die motorisch ausgefahren werden
Er ist mit einem Drehkranz auf dem Fahrzeugfahrgestell befestigt
der sich um 360° drehen lässt
Zur Bedienung des Leiterparks befindet sich auf dem Drehkranz neben der Leiter ein Steuerstand
Dieser wird i.d.R. vom Maschinisten bedient
Bei vielen Modellen gibt es zusätzlich die Möglichkeit
die Leiter vom Leiterkorb aus zu steuern
Um für den Betrieb der Leiter einen stabilen Stand zu schaffen und ein Umkippen zu verhindern
werden seitliche Abstützungen ausgefahren
Hier sind Waagerecht-Senkrecht-Abstützungen und Schräg-Abstützungen bekannt. Bild nicht gefunden Drehleiter auf Magirus Fahrgestell (älteres Modell) Drehleitern gibt es an sich seit 1904
In jenem Jahr stellte die Firma Magirus® das erste Leiterfahrzeug vor
bei welchem der Fahrzeugmotor auch für den Leiterbetrieb genutzt werden konnte
Alle zuvor entwickelten Fahrzeuge hatten stets auf mechanischen Prinzipien zum Auszug der Leiter beruht. [Bearbeiten]
Besatzung
Drehleitern sind üblicherweise für eine Truppbesatzung (1+2) ausgelegt
Drehleitern mit Staffelbesatzung (1+5) gab es früher und sie werden heute nur noch von wenigen Feuerwehren mit besonderem Bedarf neu beschafft. [Bearbeiten]
Feuerwehrtechnische Beladung
Die feuerwehrtechnische Beladung von Drehleitern ist meist gering
Eine Pumpe und ein Wassertank sind nicht an Bord
wie die voll ausgefahrene Leiter
der so lang ist
Das "wichtigste Teil" ist ein Schlauch
Mit ihm wird der Wasserwerfer im Leiterkorb mit Wasser versorgt
da der Schlauch auf den Leitersprossen liegt und eine Kupplung sich beim Ein- oder Ausfahren der Leiter sofort verhaken würde. [Bearbeiten]
Zusammengekuppelte Schläuche können hierfür nicht verwendet werden
Häufigste Bauform
Die häufigsten Drehleitern sind in Deutschland die DLK 23-12
die das Gebäude aufgrund von Feuer bzw
dass Gebäude bis 22m Höhe baurechtlich als "hohe Häuser" bezeichnet werden und Gebäude oberhalb dieser Grenze "Hochhäuser" sind. "Hohe Häuser" können so konzipiert werden
Dies hat seinen Grund darin
dass Personen
über Drehleitern gerettet werden
Verrauchung nicht mehr über Flure und Treppenhäuser verlassen können
damit mindestens eines der Treppenhäuser noch als Fluchtweg nutzbar ist
Bei Hochhäusern hingegen müssen z.B. zwei getrennte Treppenhäuser vorgesehen werden
wenn das andere unpassierbar geworden ist
weil beim Bau von mehrgeschossigen Büro- und Wohnhäusern die Architekten häufig die 22m-Grenze ausschöpfen um ein gutes Kosten-/Nutzenverhältnis zu erreichen. [Bearbeiten]
Aus diesem Grund sind grössere Drehleitern als die DLK 23-12 in Deutschland in der Regel nicht erforderlich und werden nur in seltenen Ausnahmefällen von Großstadt-Feuerwehren beschafft. kleinere Drehleitern wie beispielsweise die DL(K) 18-12 auch nicht weit verbreitet
Sonderformen
auch bei unterschiedlich weit ausgefahrenen Stützen
werden aber heute nicht mehr gebaut. siehe auch: Teleskopmast
sicher eingesetzt werden. Leiterbühnen (LB) besitzen einen im Vergleich zur Drehleiter größeren Korb
wodurch beispielsweise Dachflächenfenster besser erreicht werden können Um auch in engen Straßen eingesetzt werden zu können
Einige Drehleitern verfügen über ein Gelenk im Leiterpark (DL CC (Bezeichnung von MAGIRUS®)) welches das Abknicken der Leiter ermöglicht
können viele moderne Drehleitern (DLK Vario)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Drehleiter
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