Die Bedeutung des stellvertretenden Leidens von Christus und den Märtyrern, die eine zentrale Rolle bei Anselm von Canterbury und Thomas von Aquin spielt, kommt in Eckarts Schriften überhaupt nicht vor. -- Kommt die Bedeutung, die Deutung (als was?) oder das Leiden von [Christus]] und den Märtyrern bei Eckart nicht vor? -- Robodoc 06:31, 19. Sep 2003 (CEST)
Hab mir erlaubt einen Weblink einzufügen (Kommentierte Linksammlung). Grüße aus Berlin Goerdten 12:04, 17. Jan 2004 (CET)
Die Gelassenheit bei Eckhart wird auf Latein apatia genannt, was eigentlich das frei sein von Leidenschaften bedeutet und nicht auf den Willen verzichtet. Nichtwollen ist nicht das Ziel der Mystiker, sondern den eigenen Willen in vollendete Hamonie mit Gottes Willen einpegeln.
Genau das ist im Artikel gesagt, wenn es dort heißt, das Ziel sei es, das Leben als reinen Selbstzweck aus Gott zu begreifen. Man sollte "Nichtwollen" nicht mit "Nichts wollen" verwechseln. Im übrigen: Eckhart verwendet durchaus das Wort "gelazenheit", so in Predigt 12. Christoph Kühn 20:17, 31. Mär 2004 (CEST)
Interreligiöser Dialog / Buddhismus
Ich bin leider kein Eckhart-Experte, meine aber, dass Meister Eckhart im Interreligiösem Dialog mit dem Buddhismus eine Rolle spielt, da es in seiner Lehre Ähnlichkeiten mit dem Achtfachen Pfad gäbe. Kann mir da jemand begrifflich auf die Sprünge helfen ? - Ich denke, dass es ein interessanter Zusatz für den Artikel ist. --sputnik 20:51, 22. Jul 2004 (CEST)
Oh nein, woher sollen denn der Buddhismus und Meister Eckhart von einander erfahren haben. Ich kann auch keine Ähnlichkeit erkennen. Das Ausschalten von Gefühlen, um Leid zu überwinden, spielt bei M. E. keine Rolle. Christoph Kühn 13:51, 26. Jul 2004 (CEST)
Hallo Christoph! ;-) Da ist wohl ein Missverständnis aufgetreten: Meister Eckhart spielt erst heute im interrelligiösen Dialog eine Rolle. Es ist wohl auch eine Analogie und ganz sicher keine abgekupferte Entwicklung. Leider habe ich noch keine Quellen zur Hand. - Ich hoffe ich finde bald mehr heraus! Die Stellen auf die sich der Dialog stüzt sind hier auch noch nicht erwähnt. Es muss eine Stufenlehre geben... (Ich hoffe ich irre mich nicht: Quellen suche ich noch!). Ich war mal für kurze Zeit in einem buddhistisch-christlichen Newsletter daher stammt das noch nicht verifzierte Wissen... Gruß und Dank für die Reaktion! --sputnik 20:19, 27. Jul 2004 (CEST)
Zu dem neuen Bild
Das soll Meister Eckhart sein? Der trägt doch einen Kardinalshabit. Seit wann war M.E. denn Kardinal? Ich glaube eher, es handelt sich bei dem Dargestellten um den Hl. Hieronymus. Woppi 14:16, 19. Jan 2005 (CET)
Das neue Bild steht jetzt bei Hieronymus. Woppi 14:36, 19. Jan 2005 (CET)
Wieder falsch! Jetzt ist dort Markgraf Ekkehard II. von Meißen zu sehen (der Ehemann der schönen Uta von Naumburg), in einer Darstellung von ca. 1250 im Naumburger Dom. Da war M. E. noch gar nicht auf der Welt. Woppi 15:28, 21. Jan 2005 (CET)
Das Bild steht jetzt unter Stifter, da bei Naumburger Dom schon eine ähnliche Abbildung vorhanden ist. Woppi 15:45, 21. Jan 2005 (CET)