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Diskussion : Digitalmultimeter
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Digitalmultimeter
Stichpunkte
Allgemein
Induktivität
Kapazität
Arbeit
Ein Digitalmultimeter (kurz DMM) ist ein digitales Test- und Messgerät in der Elektrotechnik
Temperatur) z
Spannungen und für verschiedene andere Messzwecke (Widerstand
Leistung
das zum Messen von elektrischen Strömen
B. zum Testen von Transistoren verwendet wird
Sie arbeiten mit elektronischen Wandlern
ADC
und zeigen das Messergebnis als LED/LCD-Ziffernanzeige an bzw. ermöglichen eine Datenübertragung
Bis zur Einführung der digitalen Geräte waren analoge Test- und Messgeräte üblich. Bild nicht gefunden Ein Digitalmultimeter bei der Widerstandsmessung Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Digitale Multimeter und ihre Wandler 1.1 ADC nach dem Dual-Slope-Verfahren 1.2 Echt Effektivwertmessung 2 Fehler beim Messen mit dem Digitalmultimeter 2.1 Abgleich-Fehler 2.2 Linearitätsfehler 2.3 Quantisierungsfehler 3 Einflussgrößen 3.1 Temperatur 3.2 Crestfaktor 4 Berechnung der Messunsicherheit 5 Siehe auch 6 Weblinks [Bearbeiten]
Digitale Multimeter und ihre Wandler
üblich sind Spannung
Strom
DMM
kann durch meist mechanische Umschaltung mehrere elektrische Größen messen
Ein digitales Multimeter
Widerstand
Hochwertige DMM wählen den Messbereich selbst und können sich gegen Überlast/-spannung schützen
Diese zeigen dann auch den echten Effektivwert einer beliebigen Spannungsform an. [Bearbeiten]
ADC nach dem Dual-Slope-Verfahren
Herzstück eines DMM ist der ADC
Die meisten Wandler arbeiten nach dem Dual-Slope-Verfahren
Er ist das Gegenstück zum Drehspulmesswerk
Dieses ist ein integrierendes Verfahren
Vergleiche dazu das Integral in Arithmetischer_Mittelwert
eine bestimmte Zeit t1 aufgeladen
welcher der Messspannung proportional ist
Ein Kondensator wird dazu mit einem Strom
so steigt die Kondensatorspannung zeitproportional an
Wird eine Gleichspannung gemessen
Anschließend wird der Kondensator mit einer Referenzspannung gezielt entladen
Die Entladezeit t2 ist der Messgröße proportional
desto länger dauert der Entladevorgang
denn je größer die Ladeentspannung
Während der Lade- und Entladezeit werden Impulse digital gezählt
Das Verhältnis der Lade- zu Entladezeit ist somit ein Maß für die Messspannung Ux = Uref (t2 / t1). Ist die Messgröße eine Wechselspannung
so wird der Kondensator ständig auf und entladen. Nach genügend großer Zeit t1 ist die Kondensatorspannung trotzdem 0 Volt
Mit dem ADC nach dem Dual-Slope-Verfahren kann man nur Gleichspannungen messen
Es ermittelt wie das Drehspulmesswerk den arithmetischer Mittelwert. Sollen Wechselspannungen gemessen werden
so ist ein Gleichrichter = Betragsbildner notwendig. Es ermittelt dann aber auch nur den arithm
Mittelwert der Wechselspannung. Da den Anwender aber der Effektivwert einer Wechselspannung interessiert
9 gewichtet. Hier wird für sinusförmige Spannungen der Effektivwert angezeigt. Die Auflösung lässt sich durch längere Integrationszeit oder höhere Zählfrequenz verbessern. Kostengünstiges Verfahren Die Langzeitstablität der Kapazität macht sich in beiden Zeiten bemerkbar
1 = 1/0
wird dieser mit dem Faktor 1
Das Messergebnis wird nicht verfälscht. Das integrierende Verfahren unterdrückt Brumm- und Rauschspannungen. Es wird im AC-Bereich kein echter Effektivwert gemessen. Das Verfahren ist langsam
aber für die menschliche Ablesegeschwindigkeit schnell genug. [Bearbeiten]
Echt Effektivwertmessung
Soll der Effektivwert einer beliebigen Spannungsform gemessen werden
muss ein Wandler verwendet werden
welcher so wie das Integral zur Bestimmung des Effektivwertes arbeitet
Prinzip: Ein Absolutspannungs- Stromwandler erzeugt aus der Messspannung einen Strom I1. Dieser wird einem Quadrierer / Dividierer zugeführt. Der Divisor entsteht durch einen Spiegelstrom nach Integration mit einem Kondensator
Er ist der Mittelwert des Stromes I1. Dadurch wird ein Ausgangsstrom gebildet
welcher dem true Effektivwert entspricht. Vergleiche Datenblatt Maxim Mx536A. [Bearbeiten]
Fehler beim Messen mit dem Digitalmultimeter
[Bearbeiten]
Abgleich-Fehler
DMM haben zur Bereichswahl einen Spannungsteiler. Hier verbergen sich Fehler durch die Toleranz der Widerstände. [Bearbeiten]
Linearitätsfehler
Integrale Linearität: Die Übertragungskennlinie eines ADC ist nicht linear
Die Ursache lässt sich z.B. beim ADC nach dem Verfahren der Sukzessiven Approximation SAR mit den Widerständen des internen DACs erklären. [Bearbeiten]
Quantisierungsfehler
Differenzielle Linearität: Sind die Quantisierungsschritte nicht gleich groß
so entstehen Fehler
wenn die Spannung von einer höheren zur tieferen Stufe oder umgegekehrt wechselt
Obige Unsicherheiten werden zusammengefasst mit der Angabe z
BF
= +-( 0
1 % vA + 2 Digit) [Bearbeiten]
Einflussgrößen
[Bearbeiten]
Temperatur
Wirkt eine Temperatur auf das Messgerät ein
wird die Messunsicherheit größer. Die Angabe erfolgt mit einem Steigungsfaktor z
BF
* 1/10 K [Bearbeiten]
Crestfaktor
z
Der Crestfaktor ist das Verhältnis von Amplitude zu Effektivwert
z
414. Ist die Amplitude sehr viel größer als der Effektivwert
B. für Sinus C = 1
B. bei Impulsen
kommt es zu Fehlmessungen. Die Grenze ist spannungsabhängig. Typisch ist C = 1 für Gleichspannung
Der Effektivwert der Gleichspannung ist gleich der konstanten Amplitude
die maximale Amplitude liegt bei 325 Volt. [Bearbeiten]
Bei Wechelspannung ist in Europa die Nennspannung (Effektivwert) 230 Volt
Berechnung der Messunsicherheit
%
1
1
Beispiel 1: Anzeige U = 123
4 V; Angabe des Herstellers: <math>F = pm mathrm{(0
3234
mathrm{V} cdot 0
001 + 2 cdot 0
4
+
2
vA
mathrm{V}) = 0
mathrm{V}<math> Beispiel 2: Das Messgerät wird in einer Umgebung mit höherer Umgebungstemperatur 45 °C betrieben
Digit)}<math> (mit vA = von der Anzeige) <math>F_1 = pm (123
Der Hersteller gibt die obige Messunsicherheit für einen Betriebstemperaturbereich von 10 °C ..
mathrm{V} + 0
2617) cdot 1
39255<math> <math>F_{ges} = F_1 + F_2<math> [Bearbeiten]
5 = 0
1 cdot 2) cdot 15
4
30 °C an. Zusatzfehler: F = (0
mathrm{K} / 10
mathrm{K} = pm (0
0005 cdot 123
05 % vA + 2 D)/ 10 K (mit vA = von der Anzeige) <math>F_2 = pm (0
Siehe auch
Messtechnik [Bearbeiten]
Arithmetischer Mittelwert und Effektivwert verschiedener Spannungsformen
Weblinks
Informationen über das Testen von Transistoren mit DMM (englisch) (http://www.anatekcorp.com/qdmmvom.htm)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Digitalmultimeter
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und steht unter der
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