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Deutschland
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Allgemein
Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Staat der Bundesrepublik Deutschland
Zu weiteren Bedeutungen des Wortes „Deutschland“
siehe Deutschland (Begriffsklärung). Bundesrepublik Deutschland Bild nicht gefundenWappen von Deutschland (Details) (Details) Wahlspruch: Einigkeit und Recht und Freiheit Amtssprache Deutsch1 Hauptstadt Berlin2 Regierungssitz Berlin u
insbesondere im jeweiligen historischen Kontext
87 Einwohner pro km² Gründung des deutschen Nationalstaats 18
4%
Bevölkerungsdichte 230
55 km² Einwohnerzahl 82.424.609 (Juli 2004) Einwohnerzahl 2015 80.673.000 (geschätzt) Lebenserwartung 77
Bundesstadt Bonn2 Bundespräsident Horst Köhler Bundeskanzler Gerhard Schröder SPD Gliederung 16 Bundesländer Staatsform Parlamentarische Demokratie Fläche 357.026
Katholiken: 33
8 Jahre Religionen Protestanten: 34
1%
Januar 1871 Gründung der Bundesrepublik 23
Mai 1949 Wiedervereinigung mit dem Territorium der DDR 3
Oktober 1990 Währung Euro Zeitzone MEZ (UTC+1) Nationalhymne Das Lied der Deutschen (3
Strophe) Nationalfeiertag 3
Friesisch
Romanes und Niederdeutsch (Niedersächsisch und Niederfränkisch) sind offiziell anerkannte Minderheiten- bzw
Dänisch
Sorbisch
Oktober (Tag der Deutschen Einheit) Kfz-Kennzeichen D Internet-TLD .de Vorwahl +49 (1) (Deutsch = Hochdeutsch)
Regionalsprachen. (2) Einige wichtige Regierungsbehörden und Ministerien (z
BV
erteidigungsministerium) befinden sich in Bonn. Die 16 Bundesländer und ihre Hauptstädte Land Hauptstadt (1) Baden-Württemberg Stuttgart (2) Bayern München (3) Berlin - 2 (4) Brandenburg Potsdam (5) Bremen Bremen 2 (6) Hamburg - 2 (7) Hessen Wiesbaden (8) Mecklenburg-Vorpommern Schwerin (9) Niedersachsen Hannover (10) Nordrhein-Westfalen Düsseldorf (11) Rheinland-Pfalz Mainz (12) Saarland Saarbrücken (13) Sachsen Dresden (14) Sachsen-Anhalt Magdeburg (15) Schleswig-Holstein Kiel (16) Thüringen Erfurt (2) Auch Bremen gilt als StadtstaatI
Luxemburg
m Gegensatz zu Hamburg und Berlin
Tschechien
der Schweiz
die jeweils nur aus einer Stadt bestehen
gehört zum Bundesland Bremen noch die Stadt Bremerhaven Bild nicht gefundenTopografische Karte Deutschlands mit den größten Städten Bild nicht gefundenLage Deutschlands in Europa Deutschland (amtliche Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland) ist ein Staat in Mitteleuropa und hat gemeinsame Grenzen mit Dänemark
Frankreich
Österreich
Belgien und den NiederlandenI
Polen
m Norden bilden die Nordsee und die Ostsee die natürlichen LandesgrenzenH
auptstadt und Regierungssitz ist Berlin; einige Bundesministerien sind in Bonn angesiedeltD
as Politische System Deutschlands ist föderal und überwiegend als parlamentarische Demokratie organisiertD
er Staat ist in 16 teilsouveräne Bundesländer gegliedertD
eutschland ist Mitglied der Europäischen Union
der NATO und der G8. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geographie 1.1 Städte 2 Bevölkerung 2.1 Sprachen 2.1.1 Ausgestorbene Sprachen 2.2 Religionen und Weltanschauungen 2.3 Feiertage 3 Politik 3.1 Außenpolitik 4 Wirtschaft 4.1 Bildung 4.2 Verkehr 5 Kultur und Sport 5.1 Deutsche Küche 5.2 Sport 5.3 Höchstes Bauwerk 6 Geschichte 7 Siehe auch 8 Weblinks [Bearbeiten]
Geographie
Der nördliche Teil Deutschlands
ist ein von den Eiszeiten geformtes Tiefland
die Norddeutsche Tiefebene
An die Tiefebenen schließen sich nach Süden die bewaldeten Mittelgebirge im Zentrum des Landes und schließlich die Alpen als Hochgebirge an
Der niedrigste Punkt liegt bei Neuendorf-Sachsenbande in der Wilstermarsch mit 3
54 Metern unter NN
Der höchste Berg ist die Zugspitze mit 2.962 m
Weser
Flüsse in Deutschland sind Rhein
Oder und viele weitere größere Zuflüsse
Donau
Elbe
Tornados
Extreme Wetterbedingungen wie strenge Dürren
Stürme
da Deutschland zur gemäßigten Zone gehört
strenger Frost oder Hitze usw. sind relativ selten
Erdbeben mit schweren Folgen gab es in Deutschland bisher nicht
dass Deutschland auf der Eurasischen Platte liegt
Dies ist damit zu erklären
Da sich keine Grenzen zweier großer Platten innerhalb Deutschlands befinden
gibt es relativ wenige und wenn
dann auch nur relativ schwache Erdbeben
Sauerland
Steigerwald
Prignitz
Emsland
Teutoburger Wald
Oberlausitz
Rheinland
Lüneburger Heide
Weserbergland Höchster Berg: Zugspitze für weitere siehe Berg in Deutschland (http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Berg_in_Deutschland) größtes Gebirge: Alpen für weitere siehe Liste der Gebirge Deutschlands längster Fluss: Donau für weitere siehe Liste der Flüsse in Deutschland Größter See
Ostfriesland
Thüringer Becken
Sächsische Schweiz
Landschaften: Alpenvorland
Bergisches Land
Niederlausitz
Rheingraben
Niederrhein
Fränkische Alb
Mecklenburgische Seenplatte
Stormarn
Bayerischer Wald
Nordfriesland
Holsteinische Schweiz
Altmark
an dem Deutschland Anteil hat: Bodensee Größter Binnensee: Müritz Größte Insel: Rügen für weitere siehe Liste deutscher Inseln [Bearbeiten]
Uckermark
Vogtland
Schwäbische Alb
Dithmarschen
Eifel
Pfälzerwald
Schwarzwald
Rhön
Fläming
Fränkische Schweiz
Städte
Frankfurt
Die größten deutschen Städte sind Berlin
Dortmund
Hamburg
Essen
Stuttgart und Düsseldorf
München
Köln
sowie die Region Stuttgart. für weitere siehe: Liste der Städte in Deutschland [Bearbeiten]
Die größten Ballungsgebiete sind das Ruhrgebiet
die Rhein-Main-Region
Bevölkerung
hat aber mit rund 82
Die Bundesrepublik Deutschland ist flächenmäßig etwas größer als das Nachbarland Polen
5 Mio
Menschen mehr als doppelt so viele Bewohner
Davon sind ethnisch gesehen rund 68 Mio
Deutsche und rund 15 Mio. ausländischer Abstammung
Etwa 75 Millionen Menschen besitzen die bundesdeutsche Staatsangehörigkeit
einige zusätzlich die Staatsangehörigkeit ihres Herkunftslandes
5 Millionen Menschen sind (allein) ausländische Staatsbürger
Rund 7
Hauptartikel: Wohnbevölkerung in Deutschland [Bearbeiten]
Sprachen
Offizielle Schrift- und Amtssprache ist Hochdeutsch (Standarddeutsch)
mittel- und oberdeutsche Mundarten gesprochen
deren Sprachgebiete in die Nachbarstaaten hineinreichen bzw. sie teilweise einschließen
Deutsch als Muttersprache der Deutschen wird vielfach auch noch in Form eines der vielen nieder-
Friesisch
wie Dänisch
Sorbisch und als Regionalsprache Niedersächsisch
Daneben werden anerkannte Minderheitensprachen gesprochen
die vorwiegend aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen ins Land gekommen sind
In Deutschland leben auch viele Menschen aus anderen Kulturen
Diese Menschen nichtdeutscher Herkunft bzw
5 Mio
Muttersprache und deren Nachkommen stammen zum Beispiel aus dem euro-asiatischen Raum (etwa 2
etwa 1 Mio
Türken
Iraker
aber auch aus anderen islamischen Ländern (Nordafrika und weitere Staaten Vorderasiens)
aus den ehemaligen Ostblockstaaten (etwa 5 Mio
usw.)
Kurden
Iraner
5 Mio
Russen
etwa 2
dem ehemaligen Jugoslawien (Serben
Italiener
Spanier
Kroaten und andere)
usw.)
Ukrainer
Polen
andere Weltreligionen bilden dabei eine Minderheit
Die meisten Zu- und Einwanderer sind Christen oder Muslime
Deren Anteil von Immigranten an der einheimischen Bevölkerung beträgt etwa 18 % (2003)
für die eine Integration in die "Mehrheitskultur" in Deutschland erschwert wird
Durch die Ghettoisierung eines Teils der Immigranten wird in den letzten Jahren von manchen die Bildung von Parallelgesellschaften befürchtet
insbesondere in Folge unzureichender oder fehlender deutscher Sprachkenntnisse. [Bearbeiten]
Ausgestorbene Sprachen
Moselromanisch (im 11
Jahrhundert ausgestorben) Polabisch (im 18
Jahrhundert ausgestorben) [Bearbeiten]
Religionen und Weltanschauungen
Grundgesetzlich festgelegt ist die Gedanken-
Gewissens- und Religionsfreiheit
Die traditionellen Religionen in Deutschland sind das Christentum und das Judentum
Der Islam gelangte erst nach dem 2
Weltkrieg nach Deutschland
Heute ist in Deutschland vereinfacht betrachtet eine Dreiteilung festzustellen: Jeweils etwa ein knappes Drittel ist katholisch
evangelisch oder konfessionslos
Daneben gibt es weitere weltanschauliche Gruppen
insbesondere aus dem Bereich des Islam
Nachfolgend wird auf die einzelnen Gruppen näher eingegangen
Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehört offiziell einer christlichen Konfession an: Evangelische Kirche 32
0 % (tendenziell eher in Nord- und Ostdeutschland)
wie z
Orthodoxe Kirche 1
Römisch-Katholische Kirche 31
14 % und ein geringer Anteil von Angehörigen christlicher Freikirchen
7 % (tendenziell eher in West- und Süddeutschland)
der Bund Freier evangelischer Gemeinden
B. der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten)
die Methodisten und verschiedene charismatischer Gemeinden
Die Anzahl praktizierender Christen dürfte jedoch weit geringer sein
da viele Deutsche nur aus traditionellen Gründen einer der beiden Amtskirchen angehören
Deutschland wurde seit der fränkischen Zeit christianisiert
Die Reformation begann Anfang des 16
angeführt durch die Lehren Johannes Calvins
Jahrhundert in Deutschland und der Schweiz
Martin Luthers und Ulrich Zwinglis
Sie prägt die religiöse Landschaft im deutschen Sprachraum bis heute
Seit dem 10
Jahrhundert gibt es in Deutschland jüdische Gemeinden
Ihre Zahl schwankte während der Jahrhunderte häufig
Heute gehören nur etwa 100.000 oder 0
12 % der Deutschen jüdischen Gemeinden an
Früher lag diese Zahl weit höher (ca
500.000)
Doch der Holocaust sowie die mit ihm verbundene Flucht zahlreicher Juden ließ den jüdischen Bevölkerungsanteil Deutschlands stark schrumpfen
Erst seit den 1990er Jahren verzeichnen die jüdischen Gemeinden wieder einen nennenswerten Zuwachs durch die Zuwanderung von meist deutschstämmigen Juden aus Osteuropa (v. a
Russland)
Ukraine
keiner Religion anzugehören
Etwa 27 % der deutschen Bevölkerung erklärt auch offiziell
Hierbei ist zudem ein Nord-Südgefälle festzustellen
wobei im Norden die Bevölkerung eher keiner Konfession angehört als im Süden
Dies gilt insbesondere für das Gebiet der ehemaligen DDR
da sie offiziell ein atheistischer Staat war
In den letzten Jahren wurde eine Abkehr von den beiden Amtskirchen in Form von Kirchenaustritten beobachtet
Zu den bedeutenden Religionen in Deutschland gehören außerdem die Angehörigen der Islamischen Gemeinden (ca
3
2 Mio. oder 3
8 %) sowie die Zeugen Jehovas (ca
164.000 oder 0
2 %)
Neben fast allen Religionen finden sich in Deutschland auch die Anhänger der verschiedensten Weltanschauungen
Von Mitgliedern anerkannter Religionsgemeinschaften wird in Deutschland vom Staat im Auftrag der Kirchen von deren Mitgliedern eine Kirchensteuer erhoben und an die Kirchen weitergeleitet
die einen Laizismus nach französischem Vorbild fordern
Diese Verknüpfung des Staates mit kirchliche Angelegenheiten hat einige Kritiker
Siehe auch: Religionen in Deutschland [Bearbeiten]
Feiertage
dazu zählen auch die wichtigsten Feiertage Weihnachten und Ostern
Die Feiertage in Deutschland haben größtenteils einen kirchlichen Hintergrund
Der Nationalfeiertag (Tag der Deutschen Einheit) und der Erste Mai (Tag der Arbeit) sind durch Bundesgesetze geregelt
Alle weiteren Feiertage sind durch Landesgesetze festgelegt
Neun Feiertage und alle Sonntage gelten im gesamten Bundesgebiet laut Grundgesetz als "Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung". [Bearbeiten]
Politik
Hauptartikel: Politisches System Deutschlands Bild nicht gefunden Vertikale Verwaltungsstruktur Deutschlands Bild nicht gefunden BundespräsidentProf
Dr
Horst Köhler Hauptstadt und Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland ist Berlin
soziale und rechtsstaatliche Bundesrepublik
Nach Artikel 20 GG ist die Bundesrepublik Deutschland eine demokratische
Es gibt 16 teilsouveräne Bundesländer
von denen einige wiederum in Regierungsbezirke untergliedert sind
Die staatliche Ordnung regelt das Grundgesetz
die Verfassung Deutschlands
Staatsoberhaupt ist der Bundespräsident mit repräsentativen Aufgaben
Der Regierungschef Deutschlands ist der Bundeskanzler
Er besitzt die Richtlinienkompetenz für die Politik der Bundesregierung (Kanzlerdemokratie)
und die Länderebene
Als Bundesstaat ist Deutschland föderal organisiert
d. h. es gibt zwei Ebenen im Politischen System: die Bundesebene
die in jedem Bundesland einzeln existiert
die den Gesamtstaat Deutschland nach außen vertritt
Legislative und Judikative
Jede Ebene besitzt eigene Staatsorgane der Exekutive
Bundestag und Bundesrat entscheiden gemeinsam über die Gesetze des Bundes und haben die Befugnis mit 2/3-Mehrheit in beiden Organen die Verfassung zu ändern
In den Bundesländern entscheiden die Länderparlamente (Landtag bzw
Bürgerschaft) über die Gesetze ihres Landes
dominieren Vorentscheidungen in den Parteien die Gesetzgebung
Obwohl die Abgeordneten der Parlamente nach der Verfassung nicht weisungsgebunden sind
die durch den Bundeskanzler geleitet wird
Die Exekutive bildet auf Bundesebene die Bundesregierung
Auf der Ebene der Bundesländer leitet der Ministerpräsident (bzw. der Bürgermeister der Stadtstaaten) die Exekutive
Die Verwaltungen des Bundes und der Länder werden jeweils durch die Fachminister geleitet
sie stehen an der Spitze der Behörden. Bild nicht gefunden BundeskanzlerGerhard Schröder Wie in anderen Ländern auch spielen Verbände im politischen System eine wichtige Rolle
Mit ihrer Lobbyarbeit versuchen sie
die Politik in die Richtung ihrer Interessen zu bewegen
Die Zulässigkeit dieser Tätigkeiten ist nicht unumstritten und unterliegt häufiger Kritik insbesondere der durch die Lobbyarbeit jeweils negativ betroffenen anderen Verbände
Das Bundesverfassungsgericht wacht über die Einhaltung des Grundgesetzes
Die Obersten Gerichtshöfe des Bundes sind Bundesgerichtshof in Karlsruhe
das Bundessozialgericht und der Bundesfinanzhof in München
das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig
das Bundesarbeitsgericht
Der Großteil der Rechtsprechung liegt in der Verantwortung der Bundesländer
Die Bundesgerichte sind fast immer nur Revisionsinstanz und prüfen die Entscheidungen der Landesgerichte auf formelle und materielle Rechtmäßigkeit
Grundgesetz [Bearbeiten]
Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland
Außenpolitik
Bild nicht gefunden Vizekanzler und AußenministerJoschka Fischer Ein wichtiger Grundsatz deutscher Außenpolitik ist die Westbindung
den Nachbarn Angst vor Deutschland zu nehmen und die Beschränkungen durch die Besatzungsmächte überflüssig zu machen
Deutschland hat am Aufbau europäischer organisatorischer Strukturen einen entscheidenden Anteil; Ziel war dabei auch
Die Bundesrepublik ist seit 1950 Mitglied des Europarates und unterschrieb 1957 die Römischen Verträge
den eigentlichen Grundstein für die Europäische Union
Während des Kalten Kriegs war der Spielraum deutscher Außenpolitik begrenzt
Als eines der wichtigsten Ziele galt die Wiedervereinigung
Militäreinsätze im Ausland kamen nicht in Frage
Seit einigen Jahren nimmt auch die Bundeswehr - sie darf sich laut Grundgesetz nicht an Angriffskriegen beteiligen und dient lediglich der Landes- und Bündnisverteidigung - mit Zustimmung des Bundestages an verschiedenen friedenserhaltenden und friedenserzwingenden Einsätzen teil
Im Einzelnen handelt es sich um die folgenden Missionen: 1992-1996 Operation SHARP GUARD mit Schiffen und Aufklärungsflugzeugen in der Adria gegen Rest-Jugoslawien 1993 Beteiligung an der UN-Mission UNOSOM II in Somalia 1999 Beteiligung am Krieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien 2002 Beteiligung an der Friedensmission ISAF in Afghanistan seit 2002 Beteiligung an der Operation Enduring Freedom u. a. mit einem Marinekontingent vor Ostafrika und im Mittelmeer 2003 mit AWACS-Aufklärern und Überflugrechten im Irak (jedoch ohne Besatzung) Heute spielt Deutschland zusammen mit Frankreich eine führende Rolle in der Europäischen Union
Deutschland treibt die Bemühungen voran
über die Wirtschafts- und Währungsunion hinaus ein einheitliches und mächtiges System der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen
Die Bundesregierung strebt außerdem einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen an. [Bearbeiten]
Wirtschaft
ist seine Wirtschaft vorwiegend auf den industriellen und Dienstleistungssektor konzentriert
Hauptartikel: Wirtschaft Deutschlands Da Deutschland relativ rohstoffarm ist
Große Flächen des Landes werden allerdings landwirtschaftlich genutzt (jedoch sind nur 2 %–3 % der Beschäftigten in der Landwirtschaft tätig)
07 Billionen Euro die drittgrößte Volkswirtschaft und Industrienation der Welt
Deutschland ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von über 2
Außerdem exportiert Deutschland mehr als jedes andere Land der Welt
liegt Deutschland nur auf Platz 19 in der Welt
Beim Lebensstandard
der durch den Human Development Index repräsentiert wird
Derzeit ist Deutschlands Wirtschaft durch eine für Deutschland ungewohnt hohe Arbeitslosigkeit
insbesondere in Ostdeutschland
und relativ niedrige wirtschaftliche Zuwachsraten gekennzeichnet
Die Arbeitslosigkeit steigt seit den 1970er Jahren kontinuierlich an
da die geringen Lohnkosten in osteuropäischen Nachbarstaaten zur Verlagerung der Produktion verleiten
Die Suche nach der Ursache dieser Wirtschaftsmisere spaltet derzeit die Gesellschaft: Unternehmerverbände und neoliberale Ökonomen sehen den in Deutschland traditionell stark ausgebauten Sozialstaat als Verursacher der Wirtschaftskrise
Gewerkschaften und Globalisierungskritiker argumentieren hingegen mit keynesianistischen Modellen und behaupten
dass die Binnennachfrage durch Kürzungen im Sozialbereich geschwächt werde
Zudem fehlte nach der Wiedervereinigung eine ausreichende ökonomische Basis für die politisch motivierte Angleichung ostdeutscher Löhne an das Westniveau
elektrotechnische
Als weltweit konkurrenzfähigste Branchen der deutschen Industrie gelten die Automobil-
Maschinenbau- und Chemieindustrie. [Bearbeiten]
Bildung
Das Bildungswesen in Deutschland liegt in der Verantwortung der Bundesländer
wird jedoch durch bundesweite Konferenzen der Kultusminister koordiniert
In allen Bundesländern besteht eine neunjährige Schulpflicht
die Hochschulreife wird je nach Bundesland nach zwölf oder dreizehn Schuljahren erworben
Praktisch alle jungen Erwachsenen besuchen nach der Schule eine weiterführende Bildungseinrichtung
Auszubildende in Betrieben besuchen an ein oder zwei Tagen in der Woche die Berufsschule
Studierende können zwischen wissenschaftlichen Universitäten und praxisnahen Fachhochschulen wählen
Auch die berufliche Weiterbildung spielt in Deutschland eine große Rolle
Für Arbeitslose stellt die Bundesagentur für Arbeit Weiterbildungsgutscheine bereit
Beinahe regelmäßig erntet Deutschland in den letzten Jahren Kritik von der OECD für seine Bildungspolitik
Zwar würden Probleme des Systems erkannt
jedoch blieben Korrekturen aus
Deutschlands Ausgaben für Bildung liegen im OECD-Vergleich unter dem Durchschnitt
während viel in Hochschulen investiert würde
Ein besonderer Schwachpunkt seien ausbleibende Ausgaben in den ersten Schuljahren
dass Deutschland im Ländervergleich weiter ins Hintertreffen geraten werde
Experten warnen davor
wenn ein massiver Umbau des Bildungssystems ausbliebe. [Bearbeiten]
Verkehr
Der Straßenverkehr hat in der zweiten Hälfte des 20
Jahrhunderts die Eisenbahn als wichtigsten Verkehrsträger abgelöst
Deutschland hat eines der dichtesten Straßennetze der Welt
Es umfasst 11.980 km Autobahnen und 41.386 km Bundesstraßen. Das Eisenbahnnetz der Deutschen Bahn AG ist in den vergangenen Jahren geschrumpft
besonders nach seiner Umstellung vom gemeinnützigen öffentlichen auf einen gewinnorientierten privaten Bahnbetrieb im Rahmen der Bahnreform ab 1993
Dem Rückgang des Eisenbahnverkehrs
steht aber ein starkes Wachstum des Luftverkehrs gegenüber
Der Rhein-Main-Flughafen in Frankfurt am Main ist das Drehkreuz der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa
Trotz der durch den weiter wachsenden Straßen- und Luftverkehr verursachten Umweltschäden und der wesentlich von diesen beiden Verkehrsträgern mitverursachten globalen Erwärmung ist die deutsche Verkehrspolitik auf deren weiterer Förderung statt auf die Verlagerung dieser Transporte auf die Schiene im Rahmen des Möglichen ausgerichtet
Auf Grund des überproportional hohen Außenhandelsanteils ist Deutschland in erheblicher Weise auf den Seehandel angewiesen
wickelt aber auch große Anteile seines Handels nach Übersee über die Häfen von Nachbarländern
vor allem der Niederlande
ab
Es verfügt über eine Anzahl moderner Seehäfen
gibt es derzeit mehrere große Bauprojekte
Um künftig wieder größere Anteile in eigenen Häfen umzuschlagen
Dazu gehört der Bau eines 4
die geplante - und sehr umstrittene - Vertiefung von Weser und Elbe und der neue Tiefwasserhafen JadeWeserPort in Wilhelmshaven
Containerterminals in Bremerhaven
Er wird als einziger echter Tiefwasserhafen in Deutschland ab 2010 die größten dann in Fahrt befindlichen Containerschiffe abfertigen können
Wilhelmshaven und Bremen mit Bremerhaven
Die drei umschlagstärksten Häfen in Deutschland sind Hamburg
Liste der Autobahnen in Deutschland
Siehe auch: Liste deutscher Eisenbahngesellschaften
Liste von Eisenbahnstrecken in Deutschland [Bearbeiten]
Kultur und Sport
also dezentralen Struktur Deutschlands gibt es eine Vielzahl von kulturellen Institutionen und Ereignissen vor allem in den großen Städten des Landes
Auf Grund der föderativen
Beispiele: Bayreuther Festspiele
Bach
Max Planck
Lange Nacht der Museen
ihrer klassischen Literatur (Goethe
Wagner
Frankfurter Buchmesse
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen Die Deutschen werden bzw. wurden im Rückblick auf besonders viele Erfinder und bedeutende Wissenschaftler (Carl Benz
Leipziger Buchmesse
Wernher von Braun
Wilhelm Conrad Röntgen
Albert Einstein
Berliner Philharmoniker
Schiller etc.)
etc.) und Philosophie (Kant
etc.) auch als „Volk der Dichter und Denker“ bezeichnet
Marx
Otto Hahn
Nietzsche
ihrer berühmten klassischen Komponisten (Beethoven
Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale)
Werner von Siemens usw.)
Berliner Festwochen
Siehe auch: Liste bedeutender Deutscher [Bearbeiten]
Deutsche Küche
Hauptartikel: Deutsche Küche Die Deutsche Küche ist äußerst vielfältig und variiert stark von Region zu Region
Bekannt ist Deutschland vor allem für seine deftigen und schweren Gerichte wie Eisbein mit Sauerkraut oder verschiedenen Eintöpfen
weshalb man
vor allem im Winter
auf ausreichende Kalorienversorgung achten musste
Dies ist mit Deutschlands relativ weit nördlicher Lage zu begründen
Aber auch sehr alte und einfache Speisen wie z.B
Armer Ritter sind Tradition
Die regionale Küche variiert jedoch stark und ist außerdem von den umliegenden Ländern beeinflusst
Vor allem in Norddeutschland werden sehr viele Kartoffeln gegessen
Im Süden kommen jedoch die Traditionellen Knödel
Spätzle und Nudeln hinzu
ist Reis als Beilage
Was ziemlich neu ist
Regionale Besonderheiten sind z
B. die Weißwurst in Bayern
oder der Saumagen in der Pfalz
Heute machen sich in Deutschland starke ausländische Einflüsse bemerkbar
Spaghetti und Döner
Beliebt sind so auch Pizza
Ferner gibt es auch viele griechische
indische und chinesische Restaurants
Außerdem sind inzwischen Fast-Food-Restaurants von den bekannten Fast Food-Ketten in nahezu jeder Stadt vertreten
Getrunken wird in Deutschland viel Kaffee
im Norden auch Tee
fettärmerer Kost. [Bearbeiten]
Die Deutschen lieben außerdem ihr (regional ebenfalls verschiedenartiges) Bier sowie die verschiedenen Weinsorten (aus klimatischen Gründen ist der Weinanbau und -konsum im Westen und Süden verbreiteter als im Norden und Osten). Ähnlich wie in anderen europäischen Staaten gibt es auch in Deutschland einen Trend weg von den traditionellen „schweren“" Speisen zu „leichterer“
Sport
9 Mio
Die beliebteste Sportart in Deutschland ist Fußball; alleine 5
der im Jahre 2006 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten wird
Aktive aus 170.000 Mannschaften sind im Deutschen Fußball-Bund organisiert
Regelmäßige TV-Zuschauerzahlen betreffend kann hiermit nur die Formel 1 konkurrieren
jedoch hinsichtlich von TV-Zuschauerzahlen nicht mit der Formel 1 beziehungsweise dem Fußball zu vergleichen
Mittlerweile ist auch Basketball unter der jungen Bevölkerung sehr beliebt
Auch Handball ist ein beliebter Mannschaftssport in Deutschland
Tennis hat nach dem Ende des Becker/Graf-Booms wieder an Popularität verloren. [Bearbeiten]
Höchstes Bauwerk
Fernsehturm Berlin
368 Meter
7 Metern Höhe. [Bearbeiten]
Danach folgen die LW-Sendemasten des Senders Donebach mit 363 Metern Höhe und der Richtfunkmast Berlin-Frohnau mit 358
Geschichte
Der folgende Abschnitt gibt einen kurzen Abriss über die geschichtlichen Entwicklungen Deutschlands und in der Region des heutigen Deutschlands
sowie bezogen auf die DDR in Geschichte der DDR. (In früheren Zeiten waren mit „Deutschland“ alle Gebiete mit Bevölkerung deutscher Muttersprache gemeint
zum mittelalterlichen Deutschland siehe Deutschland im Mittelalter
siehe dazu auch Deutschland (Begriffsklärung).) Die ältesten Nachweise von Menschen auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands sind etwa 700.000 Jahre alt
Eine detailliertere Schilderung erfolgt im Artikel Geschichte Deutschlands
speziell auf die Bundesrepublik bezogen in den Artikeln Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Seit rund 500.000 Jahren geht man von dauerhaften Besiedlungen aus
Erste Erwähnung finden einige keltische und germanische Stämme bei den Griechen und Römern in der vorchristlichen Zeit
Der Rhein bildet dann 58 v
Chr. die Grenze zum römischen Reich
Eine erste Geschichte Gesamtgermaniens liefert im Jahr 98 der römische Schreiber Tacitus
Zwischen dem 1. und 6
Jahrhundert verteilen sich die germanischen Stämme über Europa (siehe Völkerwanderung) und vermischen sich mit den nicht ausgewanderten Kelten
Weite Teile des heutigen Ostdeutschlands waren bis ins hohe Mittelalter slawisch geprägt (Germania Slavica)
Im Zuge der hochmittelalterlichen Ostsiedlung wurden sie assimiliert und akkulturiert
Das Frankenreich entsteht und stellt mit Karl dem Großen als erstem westlichen Kaiser nach den Römern (800) den Anspruch auf die Führungsmacht in Europa
Doch sein Reich währt nicht lange
Streitigkeiten unter seinen Nachfolgern lassen es in das Westfrankenreich und das Ostfrankenreich zerfallen
Als traditionelles (jedoch etwas willkürliches) Gründungsdatum Deutschlands als Staat gilt der 2
an dem Otto I. als erster Ostfränkischer König in Rom zum Kaiser gekrönt wird
Februar 962
Das Westfränkische Reich entwickelt sich zu einem Nationalstaat (dem heutigen Frankreich)
während im Ostfränkischen Reich die Territorialfürsten nach und nach ihre Partikularinteressen durchsetzen können
Obwohl die Kaiser des Ostfränkischen Reiches wiederholt versuchen
zersplittert sich das entstehende Heilige römische Reich deutscher Nation immer weiter in unzählige weitgehend unabhängige Staaten und Reichsstädte
das Reich zu einen
Nach Reformation und Dreißigjährigem Krieg ist die Macht der Kaiser nur noch eine formale
der bereits zuvor 1804 auch Kaiser des österreichischen Vielvölkerstaates wurde
Dieser Zustand währte bis 1806
die Reichskrone auf Druck des franz
als der deutsche Kaiser Franz II.
Kaisers Napoleon ablegte
und auch viele Reichsstädte verloren ihre Unabhängigkeit (deren Zahl betrug zur Blütezeit über 80)
Unter Napoleon Bonaparte wurden die Anzahl der deutschen Staaten durch Zusammenlegung erheblich verringert
Der Wiener Kongress führte die Vereinigung fort und schließlich gründeten 38 deutsche Staaten einen losen deutschen Bund unter Federführung Österreichs
die zum Deutschen Krieg von 1866 führte
Schon bald nach der gescheiterten nationalen und liberalen Märzrevolution von 1848/1849 kam es zur Kollision der erstarkenden Preußen mit der deutschen Großmacht Österreich um die Vormachtstellung im Deutschen Bund wie in Europa
zur Annexion seiner norddeutschen Kriegsgegner durch Preußen und dadurch zu einer weiteren Schrumpfung der Zahl deutscher Staaten
Nachdem Preußen diesen Krieg für sich entschieden hatte
kam es zur Teilung und damit zur Auflösung des Deutschen Bundes
da das deutsche Österreich fehlte) seinen Anfang nahm
das nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 und der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser (er sah sich nicht als Kaiser von Deutschland
Die anschließende Gründung des Norddeutschen Bundes unter preußischer Führung ging fast nahtlos über in das Deutsche Reich (so genanntes Kleindeutsches Reich)
aber Teile Preußen außerhalb des Reiches waren
Mit der Reichsgründung kamen verschiedene Gebiete zu Deutschland
die gar nicht oder nicht mehr zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört hatten
ferner Schleswig
Danzig
Lothringen und das Elsass
und Teile des heutigen Polen
Dazu gehören Ost- und Westpreußen
1871 Zum Ende des ersten Weltkriegs von 1914 bis 1918 endete mit der Novemberrevolution 1918 auch die Monarchie im Deutschen Reich (und in Österreich-Ungarn)
Versailles
In den 1880er Jahren erwarb das Deutsche Reich auf friedlichem Wege Kolonien in Afrika und Asien. Bild nicht gefunden Reichsgründung
Der Kaiser dankte ab
und das Deutsche Reich wurde zu einer parlamentarisch-demokratischen Republik
Teile von Schleswig an Dänemark
Im Versailler Vertrag wurde es von den Siegermächten zu größeren Gebietsabtretungen (Elsass-Lothringen an Frankreich
Verlust der Kolonien) gezwungen
Eupen-Malmedy an Belgien
das Memelgebiet an Litauen und das Hultschiner Ländchen an die Tschechoslowakei
die Provinzen Posen und Westpreußen sowie der Osten Oberschlesiens und der Süden des ostpreußischen Kreises Neidenburg an Polen
Ferner wurden jährliche Reparationszahlungen festgelegt
die über einen Zeitraum von 80 Jahren gelten sollten
Die Weimarer Republik war von ständigen Auseinandersetzungen zwischen demokratischen und autoritären Kräften geprägt
Sie litt unter verbreiteter Ablehnung des Versailler Vertrags und wirtschaftlichen Schwierigkeiten
1933 endete sie durch die Machtübernahme des gebürtigen Österreichers Adolf Hitler und seiner Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP)
Die NSDAP errichtete in Deutschland sehr schnell einen totalitären Einparteienstaat
Von Beginn an wurden politische Gegner verfolgt
während jüdische Deutsche einer Ausgrenzungspolitik unterworfen waren
die jüdische Bezeichnung ist "Shoa")
Während des Krieges schließlich wurden zwischen fünf und sechs Millionen Juden Europas ermordet (Bezeichnung seit den 1970er Jahren: "Holocaust"
Auch Tausende Mitglieder anderer Bevölkerungsgruppen
behinderte Menschen wurden verhaftet oder fielen dem Massenmord zum Opfer
Homosexuelle
Sinti und Roma
Das nationalsozialistische Deutschland war zudem auf Expansion ausgerichtet: Zunächst wurde Österreich 1938 noch relativ unwidersprochen und mit Zustimmung der Bevölkerung die erst im nachhinein eingeholt wurde
angegliedert
Die Annektion des deutsch besiedelten Sudetenlands im gleichen Jahr wurde ebenfalls noch von den größeren europäischen Mächten geduldet
weil dadurch die anderen Nationen erkannten
daß Hitler eine Expansionspolitik betrieb
Das sollte sich jedoch einige Monate später durch die Annexion des restlichen Tschechiens schnell ändern
löste schließlich am 1
Nachdem die Verhandlungen um die deutschsprachigen Gebiete Polens scheiterten
September 1939 der Angriff auf Polen den Zweiten Weltkrieg aus
der weltweit schätzungsweise 55 Millionen Menschen das Leben kostete
ein Krieg
Für das (Groß-)Deutsche Reich endete dieser Krieg am 8
Mai 1945 mit einer bedingungslosen Kapitulation
Hitler starb zuvor am 30
April durch Suizid; die überlebenden politischen und militärischen Hauptverantwortlichen wurden in den Nürnberger Prozessen verurteilt
Die NS-Diktatur hat in der Geschichtswissenschaft
die weit über diese zwölf Jahre hinausreichen
aber auch in der Öffentlichkeit zu Fragen geführt
eine Bevölkerungsmehrheit oder gar das deutsche Volk insgesamt für die Verbrechen verantwortlich zu machen seien
Teile der deutschen Eliten
etwa ob nur eine Clique um Hitler
Die Hauptsieger
bemühten sich anfangs noch um eine gemeinsame Besatzungspolitik
die Sowjetunion und Großbritannien
später auch Frankreich
zunächst die USA
Einig war man sich über eine Demilitarisierung und Denazifizierung
was man unter einer Demokratie zu verstehen habe
zeigten sich erste Meinungsverschiedenheiten zwischen der Sowjetunion einerseits und den Westmächten andererseits
Aber schon bei der Frage
Zudem hatte Frankreich umfangreiche Annektionspläne zuungunsten Deutschlands. Österreich und die Tschechoslowakei wurden wieder selbständige Staaten; Polen wurde in neuen Grenzen wiederhergestellt (Westverschiebung)
was von den Westmächten auf der Konferenz von Potsdam widerstrebend gebilligt wurde
Stalin hatte Polen große Teile des deutschen Ostens zugesprochen und der Sowjetunion die nördliche Hälfte Ostpreußens
Die meisten deutschen Bewohner im neuen Einflussbereich der UdSSR wurden aus Polen und der ÄŒSSR vertrieben
Die entsprechende Vertreibungspolitik der jeweiligen Staaten sorgt bis in die Gegenwart für sehr kontroverse zwischenstaatliche Diskussionen um deren moralische Legitimität
vor allem ausgelöst durch die Vertriebenenverbände
und in seinem Kern wurden neue Staaten (in der Bundesrepublik später Bundesländer genannt) gebildet
Das Deutsche Reich war seiner staatlichen Souveränität enthoben
Dabei wurde deren Grenzziehung teilweise durch die Grenzen der Besatzungszonen bestimmt
z.B. zwischen Niedersachsen und Mecklenburg bzw
Sachsen-Anhalt sowie zwischen Thüringen und Hessen
Die Bundesrepublik Deutschland wurde am 23
Mai 1949 in den drei westlichen Besatzungszonen gegründet; die DDR am 7
Oktober 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone
Damit war das Deutsche Reich in zwei neue Staaten aufgeteilt und große Gebiete den Nachbarstaaten zugeschlagen
Das Bundesverfassungsgericht hat aber 1973 festgestellt: „Die BRD ist nicht ‚Rechtsnachfolger‘ des Deutschen Reiches
sondern als Staat identisch mit dem Staat ‚Deutsches Reich‘“
die Bundesrepublik und die DDR durch einen Eisernen Vorhang
Der anschließende Kalte Krieg zwischen West und Ost trennte Mitteleuropa
zu (friedlichen) Revolutionen und letztendlich zum Zusammenbruch der kommunistischen Regierungen in der DDR und den anderen Staaten des Warschauer Vertrages
Erst ein Machtwechsel in der Sowjetunion führte zu einer Öffnungspolitik
Mit dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ in Mitteleuropa öffnete sich auch die Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR
Am 3
Oktober 1990 erfolgt der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik (Wiedervereinigung)
Die „vergrößerte“ Bundesrepublik Deutschland erlangte damit auch wieder ihre volle Souveränität. [Bearbeiten]
Siehe auch
Portal Deutschland Deutschland (Begriffsklärung) Geschichte Deutschlands Deutschland im Mittelalter Preußen Deutsches Reich Deutsche Kolonien Statistik der deutschen Länder von 1925 Deutsche Demokratische Republik Gesellschaft in Deutschland 1949-1989 Geschichte der deutschen Marine Liste der Burgen in Deutschland Liste der zwischenstaatlichen Abkommen Deutschlands Deutsche Zeitungen seltene und endemische Tiere Deutschlands Deutsche Marine Standort Deutschland Hörbeispiel Nationalhymne (5KB) („Das Lied der Deutschen“) [Bearbeiten]
Weblinks
etc. beim Open Directory Project mediatico.com (http://www.mediatico.com/de/dir.asp?cat=/periodicos/europa/alemania) Deutsche Zeitungen Vorlage:Navigationsleiste EU-Staaten af:Duitsland als:Deutschland an:Alemaña ang:Þéodiscland ar:ألمانيا ast:Alemaña bg:ГерманиÑ? bs:NjemaÄ?ka ca:Alemanya cs:NÄ›mecko cy:Yr Almaen da:Tyskland el:ΓεÏ?μανία en:Germany eo:Germanio es:Alemania et:Saksamaa eu:Alemania fa:آلمان fi:Saksa fo:Týskland fr:Allemagne fy:Dútslân ga:An Ghearmáin gd:A' Ghearmailt gl:Alemaña - Deutschland he:×’×¨×ž× ×™×” hi:जरà¥?मनी hr:NjemaÄ?ka hu:Németország ia:Germania id:Jerman io:Germania is:Þýskaland it:Germania ja:ドイツ ko:ë?…ì?¼ la:Germania lb:Däitschland lt:Vokietija minnan:Tek-kok ms:Jerman nah:Alemantlan nds:Düütschland nl:Duitsland no:Tyskland pl:Niemcy pt:Alemanha rm:Germania ro:Germania roa-rup:Ghirmânii ru:ГерманиÑ? simple:Germany sk:Nemecko sl:NemÄ?ija sr:Ð?емачка sv:Tyskland th:ประเทศเยà¸à¸£à¸¡à¸™à¸µ tokipona:ma Tosi tr:Almanya uk:Ð?імеччина vi:Ä?ức yi:דײַטשל×?Ö·× ×“ zh:德国
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