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Diskussion : Deutsche Demokratische Partei
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Deutsche Demokratische Partei
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Allgemein
Die Deutsche Demokratische Partei
war eine linksliberale Partei der Weimarer Republik und existierte von 1919 bis 1933
kurz DDP
ab 1930 Deutsche Staatspartei
Die Fortschrittliche Volkspartei und ein großer Teil der Nationalliberalen gingen in der neuen Partei auf
ließ die Spaltung des deutschen Liberalismus fortexistieren
Die Zurückweisung Gustav Stresemanns
der darauf die Deutsche Volkspartei (DVP) gründet
Das Programm der DDP war eine Synthese aus liberalem und sozialem Gedankengut
Lehrern und Hochschullehrern
Anhänger und Mitglieder der Partei rekrutierten sich vor allem aus den freien Berufen
der Pazifist Hellmut von Gerlach
Albert Einstein
der spätere erste Ministerpräsident von Baden-Württemberg Reinhold Maier sowie kurzzeitig der Soziologe Max Weber
der erste Vorsitzende der DDP Friedrich Naumann
der langjährige Hamburger Bürgermeister Carl Petersen
der Reichstagsabgeordnete und spätere Bundesminister Ernst Lemmer
der Gewerksschaftsführer Anton Erkelenz
Thomas Dehler
der Vater der Weimarer Verfassung Hugo Preuß
Thomas Mann
Reichsjustizminister Erich Koch-Weser
der Friedensnobelpreisträger Ludwig Quidde
Eduard Hamm
Prominente Mitglieder der DDP waren Außenminister Walther Rathenau
der Publizist Theodor Wolff
Theodor Heuss
Die DDP war eine der entschiedensten Befürworterinnen der Weimarer Republik
dem Bereich Weser-Ems und ganz besonders in Hamburg
Potsdam
Schleswig-Holstein
wo der zeitweilige Parteivorsitzende Carl Petersen Erster Bürgermeister und damit Regierungschef eines Bundeslandes war
Hochburgen der Partei fanden sich in Berlin
Bei den Wahlen zur Nationalversammlung erreicht die DDP 18% und bildete mit SPD und Zentrum die Weimarer Koalition
Trotz ihrer stetig schwindenden Größe konnte die DDP eine erhebliche politische Bedeutung erlangen
Zum einen half sie durch ihre Mittelposition zwischen SPD und Zentrum die Weimarer Koalition in Deutschland und insbesondere in Preußen zu stabilisieren
Zum anderen bildeten die Mitglieder der DDP ein wichtiges Personalreservoir für hohe Positionen in der öffentlichen Verwaltung
Keine andere Partei konnte in diesem Maße Beamte zur Verfügung stellen
die sowohl die fachliche Ausbildung als auch eine unbedingte Treue zur Weimarer Republik besaßen
DNVP und Interessenparteien
Schon ab 1920 verlor sie in großem Maße Stimmen an DVP
Finanzen und Publikationsorganen
Damit einher ging gleichzeitig ein Verlust an Mitgliedern
die Partei konnte aber nie ein wichtiges eigenes Parteiblatt wie den Vorwärts (SPD) oder später den Völkischen Beobachter (NSDAP) etablieren
Bedeutende Zeitungen wie die Vossische Zeitung oder die Frankfurter Zeitung waren zwar DDP-nah
In der Öffentlichkeit herrschte vielfach die - faktisch falsche - Einschätzung
die DDP sei die Partei des Hochkapitals
um die DDP als die Judenpartei zu diffamieren
In den späteren Jahren nutzte die NSDAP dies weidlich aus
1930 vereinigte sich die DDP unter Verlust des linken Parteiflügels mit der Volksnationalen Reichsvereinigung Arthur Mahrauns ("Jungdeutscher Orden") zur Deutschen Staatspartei
Obwohl die Verbindung noch 1930 zerfiel
behielt sie den Namen bis 1933 bei
Bis 1932 war die DDP an der Mehrzahl der Reichsregierungen beteiligt
erreichte aber bei den Wahlen dieses Jahres nur noch etwa 1% und sank zur Bedeutungslosigkeit herab
Die von den Nationalsozialisten erzwungene Auflösung erfolgte am 28
Juni 1933
andere gingen zur CDU (unter anderem Ernst Lemmer und August Bach) oder SPD (unter anderem Erich Lüth)
Frühere Mitglieder der DDP waren nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich an der Gründung der FDP beteiligt
vereinzelte auch zur KPD. [Bearbeiten]
Wahlergebnisse der DDP beziehungsweise DStP
Reichstagswahlenbeziehungsweise Wahl zur Verfassungsgebenden Nationalversammlung (1919) 19
Januar 1919 18
6 % 75 Sitze 6
3 % 39 Sitze 4
Juni 1920 8
Mai 1924 5
7 % 28 Sitze 7
3 % 32 Sitze 20
Dezember 1924 6
9 % 25 Sitze 14
Mai 1928 4
8 % 20 Sitze 31
September 1930 3
Juli 1932 1
0 % 4 Sitze 6
0 % 2 Sitze 5
November 1932 1
März 1933 0
9 % 5 Sitze en:German Democratic Party
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Deutsche Demokratische Partei
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und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
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Paul I. (Russland)
Gabriel de Lorges
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