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Diskussion : DDR-Sport
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DDR-Sport
Stichpunkte
Allgemein
Der Sport in der DDR wurde vom Staat intensiv gefördert
sowohl der Breitensport als auch der Spitzensport
z.B. die Betriebssportgruppen BSG
schulische Sportgruppen usw
in denen die Mitgliedschaft zumeist kostenlos oder nahezu kostenlos war
Es gab zahlreiche Sportgruppen und Sportvereine
sowie eine Sporthochschule
"Verbergen") 1 Schul- und Breitensport 2 Spitzensport 2.1 Internationale Meisterschaften 2.1.1 Medaillenspiegel der DDR bei olympischen Spielen 3 Siehe auch 4 Bekannte Sportler 4.1 Boxen 4.2 Eiskunstlauf 4.3 Eisschnellauf 4.4 Fußball 4.5 Leichtathletik 4.6 Motorsport 4.7 Radsport 4.8 Schwimmen 4.9 Skisport 4.10 Tischtennis 4.11 Turnen 4.12 Weitere Sportler 4.13 Funktionäre 5 Geflohene Sportler 5.1 Fußballspieler 5.2 Leichtathleten 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Daneben gab es zahlreiche eigens der Leistungssportförderung gewidmete Sportschulen (Kinder- und Jugendsportschulen)
die Leipziger DHfK Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Schul- und Breitensport
[Bearbeiten]
Spitzensport
in den Eis- und Wintersportarten
im Radsport
Die Sportler der DDR stellten eine im Vergleich zur Bevölkerung des Landes überproportionale Zahl von Europa- und Weltrekorden in vielen Sportarten auf
in der Leichtathletik und beim Gewichtheben. (weitere flächendeckend geförderte Sportarten im Artikel KJS)
vor allem beim Schwimmen
die alle Schulen einbezog
Der große Erfolg der DDR-Sportler wird mit systematischer Sportförderung
sowie mit dem teilweisem Einsatz von Doping erklärt
was zum Teil zu schweren Dauerschäden führte
Einige DDR-Sportler wurden sogar von Trainern und Sportärzten ohne ihr Wissen gedopt
dass nach der Wiedervereinigung ein überproprotionaler Anteil deutscher Sporterfolge von Sportlern errungen wurde
die in der DDR ausgebildet worden waren
Die Wirksamkeit der Sportförderung in der DDR zeigt sich unter anderem auch daran
Die DDR förderte den Spitzensport vor allem so intensiv
um durch die Erfolge das Selbstbewußtsein der DDR-Einwohner zu stärken
um internationales Prestige zu gewinnen und die Überlegenheit des Sozialismus zu demonstrieren
Diese Erfolge waren der Führung so wichtig
dass sie dafür sogar Leben und Gesundheit der Athleten riskierte
die von den ansässigen Betrieben
es gab jedoch zahlreiche Betriebssportgruppen/Betriebssportgemeinschaften (BSGs) in fast allen auch kleinen Städten
Werken und Kombinaten finanziert und gefördert wurden
Sponsoring war in der DDR weitgehend unbekannt
Eine der wenigen Ausnahmen für Sponsoring war der Radsport wo auf italienische und englische Hilfe zurückgegriffen wurde
Campagnolo unterstützte DDR-Sportler wegen ihrer Erfolge bis nach der Wende. [Bearbeiten]
Firmen wie Colnago und Reynolds sponsorten die DDR-Mannschaft wie heute Profiteams unterstützt werden
Internationale Meisterschaften
insgesamt 755 Olympiamedaillen
203 Olympia-Goldmedaillen gingen an die DDR
768 Weltmeister und 747 Europameister sind DDR-Sportler. Von 1952 bis 1964 nahmen DDR-Sportler im Rahmen einer gesamtdeutschen Mannschaft an den olympischen Spielen teil
Von 1968 bis 1988 gab es eine eigene Mannschaft der DDR. [Bearbeiten]
Medaillenspiegel der DDR bei olympischen Spielen
Sommerspiele Winterspiele Jahr Ort Gold Silber Bronze Gesamtrang Ort Gold Silber Bronze Gesamtrang 1956 Melbourne 1 4 2 Cortina d'Ampezzo 1 0 0 1960 Rom 3 9 7 Squaw Valley 2 1 0 1964 Tokio 3 11 5 Innsbruck 2 2 0 1968 Mexico 9 9 7 5 Grenoble 1 2 2 10 1972 München 20 23 23 3 Sapporo 4 3 7 2 1976 Montréal 40 25 25 2 Innsbruck 7 5 7 2 1980 Moskau 47 37 42 2 Lake Placid 9 7 7 2 1984 Los Angeles (von der DDR boykottiert) Sarajevo 9 9 6 1 1988 Seoul 37 35 30 2 Calgary 9 10 6 2 Von 1956 bis 1964 starteten Sportler der DDR und der Bundesrepublik innerhalb einer gemeinsamen gesamtdeutschen Olympiamannschaft
Gemeinsame Mannschaftserfolge mit Bundesrepublik (im Medaillenspiegel enthalten): 1956: Bronzemedaille in der Mannschaftswertung im Straßenradsport 1960: Goldmedaille in der Kajakstaffel 1960: Zwei Bronzemedaillen in den Schwimmstaffeln der Frauen 1964: Drei Silbermedaillen in den Schwimmstaffeln der Männer 1964: Zwei Bronzemedaillen
davon 33 Gold
28 Bronze (Gesamtrang 3) 1996: 65 Medaillen
davon 13 Gold
18 Bronze (Gesamtrang 6) [Bearbeiten]
16 Silber
21 Silber
davon 14 Gold
18 Silber
27 Bronze (Gesamtrang 3) 2000: 56 Medaillen
26 Bronze (Gesamtrang 5) 2004: 48 Medaillen
17 Silber
davon 20 Gold
in den Mannschaftswertungen im Männerturnen und im Military-Reiten Seit dem Ende der DDR und ihre Sportförderung sinkt die gesamtdeutsche Medaillenzahl bei der Sommerolympiade stetig: 1992: 82 Medaillen
Siehe auch
Liste von Olympiasportlern der DDR Zeha KJS Kinder- und Jugendspartakiade DDR-Sportler des Jahres [Bearbeiten]
Bekannte Sportler
[Bearbeiten]
Boxen
Wolfgang Behrendt Henry Maske (* 1964) Manfred Wolke [Bearbeiten]
Eiskunstlauf
Christine Errath Jan Hoffmann Anett Pötsch Gabriele Seyfert Katarina Witt (* 1965) [Bearbeiten]
Eisschnellauf
Karin Enke-Kania Helga Haase Christa Ludwig-Rothenburger Gunda Niemann-Stirnemann [Bearbeiten]
Fußball
Georg Buschner
Trainer Jürgen Croy (* 1946) Hans-Jürgen Dörner (* 1951) Lutz Eigendorf (* 1956
† 1983) Eduard Geyer (* 1944) Ulf Kirsten (* 1965) Heinz Krügel
Trainer Matthias Sammer (* 1967) Jürgen Sparwasser (* 1948) Bernd Stange (* 1948) Joachim Streich [Bearbeiten]
Leichtathletik
Rosemarie Ackermann (* 1952)
Hürdenläuferin Volker Beck
Hochspringerin Karin Balzer
Hürdenläufer Udo Beyer (* 9
Marathonläufer Lutz Dombrowski
Weitspringer Heike Drechsler
Sprinterin Waldemar Cierpinski (* 1950)
Geher Ruth Fuchs
August 1955)
Geher Marlies Göhr (* 21
Speerwerferin Annelie Ehrhardt
Kugelstoßer Grit Breuer
Sprinterin Petra Felke
Speerwerferin Peter Frenkel
Sprinterin Annelie Ehrhardt
Sprinterin Peter Frenkel
Geher Hartwig Gauder
Weitspringerin Bärbel Eckert
Kugelstoßerin Christoph Höhne
Sprinterin Margitta Gummel
März 1958)
Kugelstoßerin Martina Hellmann
Geher Uwe Hohn (* 16
Diskuswerferin Jürgen Schult
Diskuswerfer Sigrun Siegl
Fünfkämpferin Renate Stecher (* 1950) Sprinterin Ulf Timmermann (* 1
Langstreckenläufer Evelin Schlaak
Zehnkämpfer Werner Schildhauer
Stabhochspringer Johanna Schaller
Hürdenläufer Wolfgang Nordwig
Sprinterin Christian Schenk
Sprinterin Katrin Krabbe Hansjörg Kunze
Diskuswerferin Marita Koch
Juli 1962)
Speerwerfer Evelin Jahl
Langstrekenläufer Thomas Munkelt
Mittelstreckenläuferin Monika Zehrt
Kugelstoßer Angela Voigt
Hochspringer Sigrun Wodars
Sprinterin [Bearbeiten]
Weitspringerin Gerd Wessig
November 1962)
Motorsport
Ulli Melkus Heinz Hoppe Helmut Schadenberg [Bearbeiten]
Radsport
Egon Adler Klaus Ampler Uwe Ampler Bernd Drogan Norbert Dürpisch Bernhard Eckstein Jens Glücklich Klaus-Hürgen Grünke Lutz Haueisen Jens Heppner Lutz Heßlich Michael Hübner Thomas Huschke Mario Kummer Olaf Ludwig Detlef Macha Maik Malchow Hans-Joachim Pohl Uwe Raab Gustav-Adolf "Täve" Schur Lothar Thoms [Bearbeiten]
Schwimmen
Kornelia Ender Ingrid Krämer-Gulbin Roland Matthes Kristin Otto Astrid Strauß [Bearbeiten]
Skisport
Hans-Georg Aschenbach Harry Glaß Barbara Petzold Helmut Recknagel Frank Ullrich Jens Weissflog (* 1964)
Skispringer Ulrich Wehling [Bearbeiten]
Tischtennis
Heinz Schneider (* 1932)
Tischtennisspieler Gabriele Geißler Astrid Krebsbach [Bearbeiten]
Turnen
Holger Behrendt Roland Brückner Carola Dombeck Maxi Gnauck Karin Janz Dagmar Kersten Klaus Köste Steffi Kräker Silvio Kroll Michael Nikolay Birgit Radochla Sven Tippelt Erika Zuchold [Bearbeiten]
Weitere Sportler
Klaus Bonsack Thomas Köhler Gabriele Seyfert Volker M
Anton
IGM [Bearbeiten]
Fernschach
Funktionäre
Manfred von Brauchitsch (* 1905 † 2003) [Bearbeiten]
Geflohene Sportler
[Bearbeiten]
Fußballspieler
Jörg Berger Lutz Eigendorf Falko Götz Frank Lippmann Norbert Nachtweih Jürgen Pahl Dirk Schlegel Jürgen Sparwasser [Bearbeiten]
Leichtathleten
Jürgen May Wolfgang Schmidt (Fluchtversuch) [Bearbeiten]
Literatur
2004
Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler
ISBN 3-89602-538-4 [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.olympiastatistik.de/ http://www.ddr-suche.de Dopingrichtlinie der DDR (http://www.gsv1.de/ddr_doping.htm)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
DDR-Sport
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Diamant
Verwaltungsgerichtsbarkeit
Franz-Josefs-Bahn
Konsumentenrechte
Olympische Winterspiele 2002/Eishockey
Verbraucherschutz
Genie23
Georg Langerhans
Olympische Winterspiele 2002/Eishockey
Satyr
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