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Diskussion : D-Kanal
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D-Kanal
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Als D-Kanal (englisch: data channel) bezeichnet man beim ISDN den Kanal zur Übertragung von Steuerinformationen (Signalisierung)
insbesondere zum Auf- und Abbau der Verbindung
Ein bei ISDN verwendetes Signalisierungsprotokolle ist zum Beispiel DSS1
sondern dient zur Kommunikation mit der Vermittlungsstelle
Der D-Kanal kann nicht wie der B-Kanal zur (direkten) Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern verwendet werden
Er hat eine Datenrate von 16 kbit/s bei Basisanschlüssen und von 64 kbit/s bei Primärmultiplexanschlüssen
die leistungsfähiger ist
als es zum reinen Austausch der Steuerungsinformationen notwendig ist
Beim Point-to-Multipoint-Betrieb (wie zum Beispiel beim S0-Bus bei einem Mehrgeräteanschluss) wird als Zugriffsverfahren für den D-Kanal eine CSMA/CA-Variante benutzt. Über den D-Kanal besteht eine ständige Verbindung zur Vermittlungsstelle
Die übrige Kapazität kann zum Beispiel für Datex-P-Verbindungen (bis 9600 bit/s) genutzt werden
wenn E-Mail auf einem T-Online-Konto einging (was heute aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht mehr möglich ist)
Auch konnte man sich bei der Deutschen Telekom früher über diesen Kanal informieren lassen
Beim Verbindungsaufbau können über den D-Kanal außer der Telefonnummer auch weitere Informationen wie eine Subadresse oder -- im begrenzten Maß -- Zeichenfolgen gesendet werden
die an den Angerufenen weitergegeben werden
durch wiederholte Wählversuche komplexe Informationen bis hin zu Dateien zu übertragen
ohne eine (kostenpflichtige) Verbindung aufzubauen
Dadurch ist es möglich
Da dies die Telefonnetze stark belastet
wurden die dazu notwendigen Funktionen bei vielen Telefongesellschaften abgeschaltet
In einem GSM-Netz entsprechen die Control Channel (CCH) dem D-Kanal
LAPD
Siehe auch: B-Kanal
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
D-Kanal
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
B-Kanal
Peter Ernst II. Graf von Mansfeld
Peter Mansfeld
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