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Diskussion : D-Day
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Impressum
D-Day
Stichpunkte
Allgemein
Mit D-Day bezeichnet man im englischen Sprachraum den Stichtag eines größeren
in der Regel militärischen
Unternehmens
Ein vergleichbarer deutscher Begriff ist Tag "X"
außer dass damit der Zeitpunkt einer größeren militärischen Operation gemeint ist. "D-Day" wird auch als Kürzel für Decision Day
Deliverance Day
doch ist diese Herkunft des Begriffs nicht gesichert
Delivery Day
Doomsday oder Debarkation Day angesehen
Das Kürzel D-Day (ebenso wie H-Hour) hat dabei keine bestimmte Bedeutung
Als alternative Erklärung findet man häufig auch
dass D und H einfach Wiederholungen von Day beziehungsweise Hour sind
Die erste nachweisliche Nutzung der Begriffe findet sich in der "Field Order Number 9
American Expeditionary Forces" vom 7
First Army
September 1918 im Ersten Weltkrieg
Dort heißt es : "The First Army will attack at H hour on D day with the object of forcing the evacuation of the St
Mihiel Salient." Vermutlich wurde dies zunächst nur als Platzhalter für einen bestimmten Tag und eine bestimmte Uhrzeit verwendet
wobei diese noch nicht feststanden
Das Zitat findet sich in dem 1922 herausgegebenen Band "Combat Orders" der "General Service Schools" in Fort Leavenworth
Kansas
Erstmals wurde "D-Day" als Code für den Tag einer militärischen Operation im Ersten Weltkrieg verwendet
Dieser D-Day war der Sturmangriff amerikanischer Truppen auf die von Deutschen besetzte lothringische Stadt Saint-Mihiel im September 1918. [Bearbeiten]
Landung in der Normandie
Bild nicht gefundenD-Day Schlachtplan Schlacht in der Normandie KonfliktZweiter Weltkrieg
Westfront Datum6
1944 – 22
Juni
1944 OrtNormandie
Frankreich ErgebnisSieg der Alliierten Streitkräfte Alliierte Kräfte Deutschland Kommandeure Dwight D
August
000 (11
EisenhowerBernard Montgomery (ground forces)
Erwin Rommel (Heeresgruppe B) Kampfkraft 326
Bertram Ramsay (naval forces)
Trafford Leigh-Mallory (tactical air forces) Gerd von Rundstedt (OB WEST)
Juni) ? Verluste 37
172
000 Getötete/Verwundete
000 Verwundete/Vermisste etwa 200
000 Tote
000 Gefangene Insbesondere ist der Begriff D-Day bekannt für den 6
200
Juni 1944
als die Landung alliierter Truppen in der Normandie begann
um die beiden Kernoperationen vor der Entdeckung durch die deutsche Spionage und Aufklärung zu schützen (Operation Fortitude). Am 8
Die Operationen am D-Day waren in drei Teilbereiche unterteilt: Die amphibischen Operationen bis zur Landung (Operation Neptune)
die Befreiung Frankreichs mit dem Ziel bis nach Deutschland vorzudringen (Operation Overlord) und die Täuschungsmanöver
Mai 1944 setzte der alliierte Oberkommandeur General Dwight D
Eisenhower den D-Day auf den 5
Juni 1944 fest
Nachdem am 4
verschob Eisenhower den Termin auf den 6
Juni für den nächsten Tag schlechtes Wetter vorhergesagt wurde
Juni
Auf der entscheidenden Sitzung um 4.15 Uhr am 5
Juni wurde das Unternehmen in Gang gesetzt
Daraufhin setzte sich eine riesige Kriegsmaschine in Gang; in einem Ablauf
der seit 1943 minutiös geplant worden war
Etwa 5.300 Schiffe aller Größen und Bauarten liefen am frühen Vormittag des 5
Juni aus und steuerten auf die Calvadosküste zu
Zur Sicherung der Flotte und zur Unterstützung der Bodentruppen stellten die Alliierten ca
2.000 Jagdflugzeuge und 1.000 Bomber bereit
Der Angriff erfolgte auf einer Breite von 98 km zwischen St
und Ouistreham im Osten
Mere Eglise (Halbinsel Contentin) im Westen
Omaha) landeten drei Infanteriedivisionen
Juno
in den angrenzenden Abschnitten (Gold
Sword) zwei britische und eine kanadische Division
In den westlichen Abschnitten der Amerikaner (Codenamen: Utah
insgesamt am gesamten D-Day etwa 170.000 Mann
an der Basis der Halbinsel Contentin
zwei amerikanische Luftlandedivisionen und zwischen den Flüssen Orne und Dives eine britische Luftlandedivision abgesetzt. Dieser geballten Streitmacht stand eine relativ kleine deutsche Luftwaffe (etwa 500 Flugzeuge aller Typen) gegenüber
Zudem wurden an der westlichen Flanke
Im Verlaufe des D-Day war die Luftherrschaft der Alliierten absolut
Den gut ausgerüsteten alliierten Divisionen standen fünf deutsche Divisionen gegenüber
von denen nur drei beweglich und motorisiert waren
Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt
Der Oberkommandierende im Westen
war beim Einsatz seiner drei Panzerdivisionen im Bereich der Normandie durch Weisungen Hitlers gebunden
Die Panzerverbände durften nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers eingesetzt werden
Befehlshaber der deutschen Divisionen im Invasionsraum (Heeresgruppe B)
Generalfeldmarschall Rommel
war an diesem entscheidenden Tag auf Urlaub im heimatlichen Württemberg
Rommel hatte sich stark für den Ausbau der Strandbefestigungen und des nahen Hinterlandes mit Hindernissen und Minen eingesetzt
überschwemmt
Große Teile des Landegebietes der amerikanischen Fallschirmjäger im Westen waren von deutschen Pionieren
durch Stauung der Flüsse Merderet und Douve
Auf zur Landung von Lastenseglern geeigneten Feldern wurden Holzpfähle eingerammt
mit Bunkern
Über- und Unterwasserhindernissen verstärkt
wo eine Landung möglich war
Die Strände waren überall dort
Minen
Die Invasion war für die Deutschen keineswegs eine Überraschung; nur der Ort und die Zeit waren unbekannt
und die über BBC verlesen wurden
Allerdings wusste die deutsche Abwehr von zwei Zeilen aus Verlaines Gedicht "Herbstlied"
die kurz vor der Invasion Störaktionen der französischen Widerstandsbewegung auslösen sollten
Die entscheidende zweite Strophe kündigte die Invasion innerhalb der nächsten 48 Stunden gerechnet von 00.00 Uhr des auf die Durchsage folgenden Tages an
Diese Strophe wurde am 5
Juni um 21.15 Uhr von deutschen Funkstellen abgehört
Die 15
wurde daraufhin in Alarmbereitschaft gesetzt
die allerdings am Pas de Calais (einem weiteren möglichen und von den Deutschen als wesentlich Wahrscheinlicher betrachteten Invasionsgebiet) stationiert war
Armee
Die 7
Armee in der Normandie wurde aus nicht mehr nachzuvollziehenden Gründen nicht benachrichtigt
Zwischen 22 und 24 Uhr starteten die etwa 1.300 Transportmaschinen und Lastensegler der alliierten Luftlandedivisionen
Die ersten Markierungstrupps für die Landezonen der nachfolgenden Fallschirmjäger und Lastensegler sprangen zwischen 0 und 0.20 Uhr über der Normandie ab
Eine Stunde später landete der Großteil der Luftlandedivisionen
die Flugverbände zusammenzuhalten
Aufgrund der immer noch dichten Bewölkung über der Normandie und des stark einsetzenden Flak-Feuers der Deutschen hatten vor allem die amerikanischen Piloten der Transportmaschinen Probleme
Die Fallschirmjäger verstreuten sich über ein sehr großes Gebiet
die erobert werden sollten) zu erreichen
In der Dunkelheit irrten die Soldaten herum und versuchten ihre Einheiten zu finden und ihre Ziele (Brücken
Kreuzungen und kleine Städte
Viele der schwer bepackten Soldaten ertranken in den überschwemmten Feldern
ebenso wie bei den Alliierten
groß
Die allgemeine Verwirrung war bei den Deutschen
In diesen Nachtstunden gab es noch keine großen Gefechte
waren die ersten Landungsboote auf dem Weg zu den Stränden
45 Minuten vor der Morgendämmerung
Nur hier und da wurde um kleinere Ortschaften gekämpft und kleine Stoßtrupps der beiden Seiten beschossen sich gegenseitig. Bild nicht gefunden D-Day
Amerikaner landen bei Omaha Beach Etwa um 4.30 Uhr
begannen die Landungen von See her
Um 6.30 Uhr
30 Minuten nach Sonnenaufgang (6 Uhr)
Zwischen 5 und 6.30 Uhr begannen die Schlachtschiffe und Kreuzer mit ihrem Beschuss
Noch in der Nacht hatten hunderte von Bombern des Royal Flying Corps (heute: Royal Air Force) und der US Army Air Forces (heute: US Air Force) wichtige Geschützstellungen und Bunkeranlagen bombardiert
ins nahe liegende Landesinnere
über die Strände hinweg
Im Verlauf des Tages gelangen an allen Stränden die Landungen und der Vormarsch
Am Omaha-Strand allerdings war bis zum frühen Nachmittag die Lage so kritisch
dass sogar eine Evakuierung der Truppen in Erwägung gezogen wurde
Schwere Verluste hatten auch die Kanadier am Juno-Strand
weil sich die deutschen Schützen in den Ruinen der Häuser welche sich auf dem Strand befanden verschanzten
Die Ursachen dieser schweren Verluste sind deshalb entstanden
Diese konnten nur schwer ausgemacht werden und große Luft bzw
das mühselige aufpicken dieser Heckenschützen forderte hohe Verluste
Seeangriffe konnten nicht erfolgen
da die eigenen Truppen angelandet waren
um die eigenen Truppen am Strand nicht zu gefährden
Bei der Bombardierung der Strandabschnitte sollen einige alliierte Verbände die Bomben verzögert abgeworfen haben
aber nicht alle Bunkeranlagen am Strand
Nachweisbar ist
dass im Hinterland einige französische Dörfer schwer getroffen wurden
Daneben gingen während der Landung viele der provisorisch zu Schwimmpanzern umgebauten Shermanpanzer verloren
ohne den Strand zu erreichen
Der teilweise schwere Seegang ließ die Fahrzeuge volllaufen und kentern. Bild nicht gefunden Verwundete am Abschnitt Omaha Die deutschen Stellungen
die zu einigen Teilen sogar mit Soldaten aus eroberten oder befreundeten Ländern besetzt waren
wurden nach und nach erobert
Die Kämpfe wurden auf beiden Seiten mit großer Härte geführt
Am Abend des D-Day waren die Briten und Kanadier auf einer Frontbreite von 32 km im Durchschnitt 9 km tief vorgestoßen
Das war gerade halb so weit
wie es die Planungen vorsahen
Die schwachen deutschen Kräfte hatten aber keine Möglichkeit mehr
die Alliierten ins Meer zurückzuwerfen
Die so wichtigen deutschen Panzerdivisionen waren von Hitler zu spät freigegeben worden
Sie verloren auf dem Marsch während des Tages zum Invasionsgebiet durch die alliierte Luftwaffe viele Panzer
5 km Tiefe hatte
die sie bei einem Nachtmarsch und früher Alarmierung nicht verloren hätten. Im amerikanischen Abschnitt Omaha war aufgrund des starken deutschen Widerstandes eine Breite des Landekopfes von etwa 6 km erreicht worden
der allerdings nur 2
Im Abschnitt Utah hatte der Landekopf eine Breite von 4 km und eine Tiefe von 6 km
Dort war die Verbindung mit einer Luftlandedivision bereits hergestellt; die andere war noch westlich des Flusses Merderet abgeschnitten
Vermisste und Tote) der Einheiten können aufgrund des Chaos dieses Tages nur ungefähr wiedergegeben werden: US-Luftlandedivisionen: ca
Die Brückenköpfe der Amerikaner und Briten hatten noch keine Verbindung zueinander. Bild nicht gefunden Nach der Landung Die gemeldeten Ausfälle (Verwundete
6.400 Ausfälle US-Infanteriedivisionen: ca
4.600 Ausfälle Britische Luftlandedivision: ca
850 Ausfälle Drei britische und kanadische Divisionen: ca
4.000 Ausfälle Auf deutscher Seite wurde eine Division fast vollständig vernichtet und eine Panzerdivision hatte schwere Verluste erlitten
Die nun beginnende Schlacht um die Normandie sollte bis weit in den August dauern und wesentlich mehr Opfer erfordern als dieser erste Tag
Der US-Soldatenfriedhof bei Colleville-sur-Mer in der Normandie erinnert heute noch an diesen Tag. [Bearbeiten]
Literatur
Stuttgart 1994
Tony (Hg.): Operation Overlord
Motorbuch Verlag
Bechtermünz Verlag
Aus dem Kriegstagebuch des Oberkommandos der Wehrmacht
Janusz: Die Invasion - Frankreich 1944
ISBN 3-82890-279-0 [Bearbeiten]
ISBN 3-61302-407-1 Piekalkiewicz
Südwest Verlag
ISBN 3-51700-670-X Percy Ernst Schramm (Hg.): Invasion 1944
Hall
Augsburg 1998
Broschiert - DTV
München
Augsburg
ISBN 3-42302-942-0 Janusz Piekalkiewicz: Die Invasion
Weblinks
Überblick (http://www.wk-2.de/alliierte_invasion_normandie_1944.html) Militärhistorische Analyse (http://www.militaerhistorie.de/Analysen/Invasion/invasion.html) Multimedia Seite zum D-Day (http://www.trimaran.com/d-day/zone/zone_uk.html) DOD Dictionary of Military and Associated Terms: Times (http://www.dtic.mil/doctrine/jel/doddict/data/t/05430.html) Der 15
da damals die Umstellung auf das Dezimalsystem in Großbritannien gesetzlich wirksam wurde. da:D-dag en:D-Day eo:D-tago it:D-Day nl:D-Day pt:D-Day sv:D-dagen zh:D日
Februar 1971 wird auch als D-Day bezeichnet
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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