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Impressum
Clara Zetkin
Stichpunkte
Allgemein
geb
Clara Zetkin
Eißner (* 5
Juli 1857 in Wiederau; †20
Juni 1933 Archangelskoje bei Moskau) war eine linkssozialistische einflussreiche deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
Sie war bis 1917 aktiv in der SPD
dem Spartakusbund
dann in der USPD und deren linkem Flügel
für die sie von 1920 bis 1933 im Reichstag der Weimarer Republik vertreten war. [Bearbeiten]
danach in der KPD
Biographie
Ab 1874 hatte die ausgebildete Lehrerin Kontakte zur Frauen- und Arbeiterbewegung. Bild nicht gefunden Clara Zetkin (Banknote 10 DDR-Mark) Zetkin trat 1878 der Sozialistischen Arbeiterpartei bei
Diese Partei war 1875 aus dem Zusammenschluss des von Ferdinand Lassalle 1863 gegründeteten ADAV (Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein) und der von Wilhelm Liebknecht und August Bebel 1869 gegründeten SDAP (Sozialdemokratische Arbeiterpartei) hervorgegangen und wurde 1890 umbenannt in SPD (Sozialdemokratische Partei Deutschlands)
ging sie 1882 zuerst nach Zürich
dann nach Paris ins Exil
die sozialdemokratische Aktivitäten außerhalb des Reichstags bis 1890 verboten
Wegen der von Bismarck 1878 erlassenen Sozialistengesetze
Dort nahm sie den Namen ihres Partners
des russischen Revolutionärs Ossip Zetkin an
mit dem sie zwei Söhne hatte
In ihrer Zeit in Paris hatte sie 1889 einen bedeutenden Anteil an der Gründung der sozialistischen Internationale (vgl
Zweite Internationale). In der SPD gehörte sie neben anderen
jedoch zusammen mit ihrer engen Vertrauten
wortführend zum revolutionären linken Flügel der Partei und wandte sich mit ihr um die Jahrhundertwende zum 20
Freundin und Mitstreiterin Rosa Luxemburg
dabei unter anderem die Forderung nach Gleichberechtigung und Frauenwahlrecht
Jahrhundert in der Revisionismusdebatte entschieden gegen die reformorientierten Thesen Eduard Bernsteins. Einer ihrer politischen Schwerpunkte war die Frauenpolitik
Zetkin baute die sozialdemokratische Frauenbewegung auf und war von 1891 bis 1917 Herausgeberin der SPD-Frauenzeitung "Die Gleichheit"
1907 wurde ihr die Leitung des neu gegründeten Frauensekretariats der SPD übertragen
Sie initiierte den ersten Internationalen Frauentag am 8
März 1911
Während des 1
ab
Rosa Luxemburg und relativ wenigen anderen einflussreichen SPD-Politikern die Burgfriedenspolitik ihrer Partei
die seit dem Tode August Bebels 1913 unter der Führung Hugo Haases und des deutlich gemäßigten Friedrich Ebert stand
Weltkriegs lehnte sie mit Karl Liebknecht
Neben anderen Aktivitäten gegen den Krieg organisierte sie 1915 in Bern eine internationale sozialistische Antikriegs-Frauenkonferenz
Wegen ihrer Antikriegshaltung wurde Clara Zetkin während des Krieges mehrfach inhaftiert
Nach ihrer Beteiligung an der Gründung des Spartakusbundes (1916) und der USPD
wurde im Januar 1919 nach der Novemberrevolution die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gegründet
die sich aus Protest gegen die kriegsbilligende Haltung der SPD 1917 von der Mutterpartei getrennt hatte
der auch Clara Zetkin beitrat und für die sie von 1920 bis 1933 im Reichstag der Weimarer Republik saß
und von 1927 bis 1929 des Zentralkomitees der Partei
In der KPD war Zetkin bis 1924 Angehörige der Zentrale
Des Weiteren war sie von 1921 bis 1933 Mitglied des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (Komintern bzw
Dritte Internationale)
die 1919 in Moskau in Konkurrenz zur zweiten Internationale auf Initiative Lenins neu gegründet worden war
1925 wurde Zetkin außerdem zur Vorsitzenden der Roten Hilfe Deutschlands gewählt. Im August 1932 forderte sie als Alterspräsidentin im Deutschen Reichstag zum Kampf gegen die Nationalsozialisten auf
das letzte Mal in ihrem Leben
Nach der Machtergreifung durch die NSDAP unter Hitler und dem Verbot und Ausschluss der KPD aus dem Reichstag in Folge des Reichstagsbrands 1933 ging sie noch einmal
diesmal in die UdSSR ins Exil
Dort starb sie wenig später am 20
Juni 1933 im Alter von fast 76 Jahren
Clara Zetkin lebte die längste Zeit in Stuttgart-Sillenbuch und war 1899-1928 mit dem Maler Friedrich Zundel verheiratet
Sie wurde an der Moskauer Kreml-Mauer beigesetzt. [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/ZetkinClara/ - Biographieseite des Deutschen Historischen Museums http://www.marxistische-bibliothek.de/_zetkin.html - Reden und Schriften von Clara Zetkin http://www.stamokap.org/zetkin-tx.html - Schriften zur proletarischen Frauenbewegung von Clara Zetkin http://www.sozialistische-klassiker.org/dir/zet.html - weitere Website mit Schriften Zetkins http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/innenpolitik/frauen/ - dhm.de zur deutschen Frauenbewegung im Kaiserreich incl
Bedeutung Zetkins in der proletarischen Frauenbewegung en:Clara Zetkin ku:Clara Zetkin nn:Clara Zetkin Vorlage:Personendaten
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Clara Zetkin
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