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Diskussion : Chronik der deutschen Teilung
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Chronik der deutschen Teilung
Stichpunkte
Allgemein
Die Chronik der Teilung Deutschlands vom Ende des 2
Weltkrieges bis zum Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990. 1945 4
Februar bis 11
Februar Konferenz von Jalta auf der Krim – Aufteilung Europas und Teilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und die Teilung Berlins in vier Sektoren wurde von den Alliierten beschlossen
1M
ai - Die später so genannte "Gruppe Ulbricht" traf mit dem Flugzeug aus Moskau in Deutschland ein und hatte bereits am nächsten Tag ein erstes Zusammentreffen mit Berliner KommunistenI
n den nächsten Tagen setzten sie im Auftrage der sowjetischen Kommandantur kommunistische Bürgermeister und Bezirksverwaltungen ein1
1J
uni – Neugründung der KPD 15J
uni – Neugründung der SPD 26J
uni – Gründung der CDU (Ost) 5J
uli – Gründung der LDPD 17J
uli bis 2A
ugust Potsdamer Abkommen auf Schloss Cecilienhof in Potsdam – Dort wurden unter anderem die Einzelheiten der Aufteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen erörtert
sowie das Besatzungsrecht in diesen Zonen. 1946 21A
pril/22A
pril – Vereinigungsparteitag von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone zur "Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" (SED)Z
u gleichberechtigten Vorsitzenden wurden Wilhelm Pieck (KPD) und Otto Grotewohl (SPD) gewähltD
iese Zwangsvereinigung konnte in West-Berlin durch eine Urabstimmung unter den SPD-Mitgliedern verhindert werden. 8J
uni-10J
uni – Erstes Parlament der "Freien Deutschen Jugend" (FDJ) in Brandenburg an der Havel
Erich Honecker wurde zum Vorsitzenden gewählt6
September – US-Außenminister Byrnes verkündete in Stuttgart die längerfristige Präsenz westlicher alliierter Soldaten in Deutschland. 1947 30
Juni – Gründung der "Gesellschaft zum Studium der Kultur der Sowjetunion"
daraus wurde später (1949) die "Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft" (DSF) 1948 19
Juni – Währungsreform in den West-Zonen und wenig später in West-Berlin
23
Juni – Währungsreform für die Sowjetische Besatzungszone und Berlin 24
Juni – Beginn der Blockade der West-Sektoren Berlins durch die Sowjetunion 3
Deutsche Volkspolizei) durch die Sowjetische Militäradministration (SMAD)
Juli – Aufstellung kasernierter Polizeiverbände (DVP
Der Schritt wurde von den Westmächten als Vorstufe zu einer ostdeutschen Armee angesehen. 1949 4
Mai – Aufhebung der Blockade gegen West-Berlin 23
Mai – Verkündigung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland
von Bayern nicht gebilligt
29
Mai bis 3
Juni – Dritter Deutscher Volkskongress
Die mehr als 2.000 Mitglieder wählten den zweiten Deutschen Volksrat als ständiges Organ
Nur 25% seiner 330 Mitglieder stammten aus den Westzonen
Der Volkskongress nahm die von ihm erarbeitete Verfassung für eine "Deutsche Demokratische Republik" einstimmig an. 15
September – Konrad Adenauer wurde Bundeskanzler
20
September – Gründung der Bundesrepublik Deutschland 7
Oktober – Ratifikation der Verfassung der DDR durch den zweiten Deutschen Volksrat
der sich zur provisorischen Volkskammer erklärte
Die Deutsche Demokratische Republik war damit gegründet
Wilhelm Pieck wurde Präsident der DDR
Der Ost-Berliner Magistrat erklärte Berlin zur Hauptstadt der DDR. 10
Oktober – Die Verwaltungsfunktionen in der DDR wurden von der Sowjetunion an die provisorische Regierung der DDR übertragen
An die Stelle der SMAD trat die Sowjetische Kontrollkommission (SKK). 1950 9
August – Churchill plädierte auf einer Tagung des Europarats in Straßburg für die Aufstellung einer westeuropäischen Armee
Konrad Adenauer formulierte daraufhin am 17
August ein Memorandum
das ohne Kenntnis des Bundestags den westlichen Alliierten übermittelt wurde
Adenauer forderte darin die Verstärkung alliierter Besatzungstruppen und die Integration deutscher Streitkräfte in ein westliches Verteidigungsbündnis
9S
eptember – Der amerikanische Präsident Truman ordnete die Aufstellung westdeutscher Streitkräfte unter Oberbefehl der NATO an9
Oktober – Gustav Heinemann trat aus Protest gegen die geheimen Verhandlungen zur Wiederbewaffnung Deutschlands als Innenminister zurück 20
Oktober – Auf der Prager Konferenz protestierten die Ostblockstaaten gegen eine westdeutsche Wiederbewaffnung 24
Oktober – Der französische Außenminister René Pleven legte der Nationalversammlung einen Plan für die Aufstellung einer westeuropäischen Armee unter gemeinsamen Oberbefehl vor
Der Pleven-Plan bezog deutsche Truppenkontingente mit ein
26
Oktober – Gründung des Amtes Blank
durch Ernennung von Theodor Blank zum "Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen"
Das Amt Blank wurde die Keimzelle der Bundeswehr. 1951 15
September – Die Volkskammer der DDR appellierte an den Bundestag
nachdem Adenauer einen gleichlautenden Brief von Grotewohl negativ beantwortet hatte
gemeinsame Beratungen über eine Wiedervereinigung und freie gesamtdeutsche Wahlen aufzunehmen
24
D.C. beschlossen die Außenminister der drei Westalliierten die Aufhebung des Besatzungsstatuts und eine Beteiligung der BRD an der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG). 1952 10
September – Auf einer Konferenz in Washington
vereintes Deutschland vorsieht
der ein neutrales
März – Die Sowjetunion schlug in der Stalin-Note Gespräche über einen Friedensvertrag vor
26
Mai – Unterzeichnung des Deutschlandvertrages; hätte mit der Ratifizierung der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft das Ende des Besatzungsstatuts für Westdeutschland bedeutet
27
Mai – Unterzeichnung des EVG-Vertrages in Paris
Am gleichen Tag wurden auf Anordnung der SED-Führung die Telefonleitungen zwischen West-Berlin und der DDR gekappt
12
Juli – Zum Abschluss der II
Parteikonferenz der SED wurde der "Aufbau des Sozialismus" zur grundlegenden Aufgabe in der DDR erklärt. 1953 17
Juni – Volksaufstand in Ost-Berlin und anderen Städten der DDR 1954 25
März – Erklärung der Sowjetunion über die Gewährung der Souveränität an die DDR 30
August – Die französische Nationalversammlung lehnte den EVG-Vertrag ab
Infolge einer Bindung an diesen Vertrag wurde damit auch der Deutschlandvertrag nichtig
23
Oktober – Ratifizierung der Pariser Verträge (NATO-Vertrag
neuer Deutschlandvertrag)
Der Bundestag billigte die Verträge im Februar 1955. 1955 5
Mai – Der modifizierte Deutschlandvertrag trat in Kraft
Das Ende des Besatzungsstatuts für Westdeutschland wurde damit bekräftigt
9M
ai – Beitritt der Bundesrepublik zur NATO1
4M
ai – Die DDR beschloss mit weiteren osteuropäischen Staaten den Warschauer Vertrag7
Juni – Gründung der Bundeswehr durch Umwandlung des Amtes Blank in das "Bundesministerium für Verteidigung" (BMVg)
Erster Verteidigungsminister wurde Theodor Blank 14
September – Adenauer besuchte auf Chruschtschows Einladung Moskau
Der Kreml lehnte Adenauers Anspruch der Alleinvertretung für Deutschland ab
Nach langwieriger Verhandlung nahm die Bundesrepublik diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion auf
29
November – Die Sowjetunion erklärte
der sowjetische Sektor von Berlin (Ost-Berlin) sei Bestandteil der DDR und unterliege nicht mehr der Kontrolle durch die Alliierten
Die Westmächte wiesen dies unter Hinweis auf den Viermächte-Status der Stadt zurück
Dezember – In der Hallstein-Doktrin drohte Westdeutschland jedem Staat mit Abbruch der diplomatischen Beziehungen
der die DDR anerkennt
31
Dezember – Nach Angaben des Bonner Ministeriums für Gesamtdeutsche Fragen waren 1955 mehr als 250.000 Flüchtlinge aus der DDR und Ost-Berlin gezählt worden. 1956 2
Luftwaffe und Marine 18
Januar – Einberufung der ersten 1000 Soldaten in die Bundeswehrbereiche Heer
Januar – Die Volkskammer der DDR beschloss die Aufstellung einer Nationalen Volksarmee (NVA)
1A
pril – In Westdeutschland entstand aus der Organisation Gehlen der Bundesnachrichtendienst als westdeutscher AuslandsgeheimdienstE
der in der Zeit des Nationalsozialismus die Abteilung Aufklärung Fremde Heere Ost geleitet hatte. 20S
rster Präsident war der ehemalige Generalmajor Reinhard Gehlen
eptember – Im West-Berliner Notaufnahmelage in Marienfelde traf der einmillionste Flüchtling einI
nsgesamt sollen bis zu diesem Datum seit Gründung der DDR 1
72 Millionen Menschen die DDR verlassen haben6
Dezember – Nach der Niederschlagung des Volksaufstandes in Ungarn wurden in Ost-Berlin Professor Wolfgang Harich
der Leiter des Aufbau-Verlages Walter Janka und der Kulturredakteur Gustav Just wegen der "Bildung einer konspirativen Gruppe" verhaftet und zu Freiheitsstrafen verurteilt. 1958 27
November - Die Sowjetunion fordert im Berlin-Ultimatum (Chruschtschow-Ultimatum) die Umwandlung West-Berlins in eine "Freie Stadt". 1961 13
August – Die DDR riegelte die Grenzen zu West-Berlin und der Bundesrepublik ab und begann mit dem Bau der Berliner Mauer. 1964 13
März – Der Chemie-Professor an der Ostberliner Humboldt-Universität Robert Havemann wurde wegen regimekritischer Äußerungen amtsenthoben
Der Kommunist und Widerstandskämpfer gegen die Nationalsozialisten hatte die dogmatische Verhärtung von Ideologie und Politik in der DDR kritisiert
2N
ovember – Nach Inkrafttreten einer Passierscheinregelung besuchten die ersten Rentner aus der DDR wieder ihre Verwandten in West-Berlin und der Bundesrepublik. 1967 20F
das die bisherige deutsche Staatsbürgerschaft ablösen sollteO
ebruar – Die Volkskammer verabschiedete das Gesetz über die Staatsbürgerschaft der DDR
st-Berlin war in diese Regelung einbezogen. 1972 6O
ktober – Aus Anlass des 23J
ahrestages der DDR-Gründung erließ die Führung eine Amnestie für politische und kriminelle StraftäterN
ach offiziellen Angaben wurden mehr als 30.000 Personen entlassen
ein Teil von ihnen in den Westen. 1976 16N
ovember – Ausbürgerung von Wolf Biermann aus der DDR. 1990 12S
die DDR und die vier Siegermächte unterzeichnen in Moskau den Zwei-plus-Vier-Vertrag
welcher die Wiedervereinigung völkerrechtlich legitimierte. Siehe auch: Konferenz von Teheran Konferenz von Jalta Potsdamer Konferenz Kalter Krieg Geschichte der Bundesrepublik Deutschland Geschichte der DDR [Bearbeiten]
eptember - Die BRD
Weblinks
übersichtliche Zusammenstellung der Ereignisse der Wendezeit 1998/1990 (Rundfunk Berlin-Brandenburg) Neue Chronik DDR (http://www.partisan.net/archive/1989/chronik/index.html) Jugendopposition in der DDR (Bundeszentrale für politische Bildung / Robert-Havemann-Gesellschaft e.V.) (http://www.jugendopposition.de/)
chronikderwende.de (http://www.chronikderwende.de/)
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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