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Diskussion : Chordatiere
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Chordatiere
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Allgemein
Chordatiere Bild nicht gefundenRiesenschildkröte Riesenschildkröte Systematik Reich: Tiere (Animalia) Unterreich: Vielzeller (Metazoa) Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa) Unterabteilung: Bilateria Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia) Stamm: Chordatiere (Chordata) Unterstämme Manteltiere (Urochordata) Schädellose (Cephalochordata) Wirbeltiere (Vertebrata) Die Chordatiere (Chordata) sind ein Stamm vorrangig meereslebender Organismen mit etwa 60.000 Arten
Zu den Chordatieren zählen die Manteltiere (Tunicata oder Urochordata)
"Verbergen") 1 Grundplan 2 Einordnung ins System 3 Systematik 4 Stammesgeschichtliche Herkunft der Chordata 5 Weiterführende Literatur [Bearbeiten]
die Schädellosen (Cephalochordata oder Acrania) und die Schädel- oder Wirbeltiere (Craniota oder Vertebrata). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Grundplan
des Mesoderms erfolgt durch Abspaltung aus dem Urdarm
die Bildung des dritten Keimblatts
die so genannte Enterocoelie
Die befruchteten Eizellen der Chordatiere furchen radiär
Eine Larve ist für den Grundplan anzunehmen
also im Grundplan
segmentiert
Die Chordatiere sind Neumünder (Deuterostomia) und sicherlich primär
Die Monophylie der Chordatiere wird durch eine Reihe gemeinsamer abgeleiteter Grundplanmerkmale (Synapomorphien) unterstützt: Chorda dorsalis
mitunter aus Muskelzellen (Achsenskelett)
auch Notochord genannt Ein primär rückseitig (dorsal) liegender
elastischer Stützstab aus Zellen mit hohem Innendruck
Bei vielen Wirbeltieren ist die Chorda nur embryonal oder im Larvenstadium vorhanden und wird während der weiteren Entwicklung durch eine knöcherne Wirbelsäule ersetzt
welche die Längenkonstanz des Tieres garantiert: Wie Beuge- und Streckmuskeln des menschlichen Armes
arbeiten die Muskeln der rechten und der linken Körperseitenwand gegeneinander (antagonistisch)
Die Chorda dorsalis garantiert die Längenkonstanz des Tieres. ein hinter dem After gelegener und der Fortbewegung im Wasser dienender Schwanz Der Antagonismus der segmental angelegten Seitenwandmuskulatur wird über die Chorda dorsalis vermittelt
muss das "Wiederauseinanderziehen" eines Muskels durch die Schwerkraft oder aber einen anderen Muskel erfolgen
Da sich Muskeln nur kontrahieren
nicht aber expandieren können
so würde die Kontraktion irgendeines Muskels die Verkürzung des Armes
Der Antagonismus muss also vermittelt werden: Würden im menschlichen Arm die Knochen fehlen
nie jedoch zu Beugung oder Streckung führen
so würde eine Kontraktion der Körperseitenwandmuskulatur das Tier verkürzen
Fehlte die Chorda dorsalis
nicht jedoch zu einer Biegung des Tieres führen
die als Spinalnerven bezeichnet werden
In Verbindung mit einem rückseitig liegenden Hauptnervenstrang
wird den Chordatieren eine in der Horizontalebene wellenförmige Fortbewegung ermöglicht. das Endostyl Das Endostyl ist eine bauchseitig (ventral) im Kiemendarm der Manteltiere und Schädellosen liegende
von welchem segmentale Nerven abgehen
drüsenreiche Struktur
die einen iodhaltigen Schleim absondert. (Zur Funktionsweise des Kiemendarmes siehe Manteltiere oder Lanzettfischchen)
dem Neuralrohr oder Rückenmark
es ist ihr homolog. [Bearbeiten]
Das Endostyl entspricht der Schilddrüse der Wirbeltiere
Einordnung ins System
Die Chordatiere bilden vermutlich eine natürliche Verwandtschaftsgruppe (Monophylum) mit den Kiemenlochtieren (Hemichordata) und den Stachelhäutern (Echinodermata)
die Zugehörigkeit von Teilgruppen der Lophophoraten ist umstritten
Die Schwestergruppenverhältnisse innerhalb dieser Gruppe sind ebenfalls noch unklar. [Bearbeiten]
Systematik
Es wird ein Schwestergruppenverhältnis von Schädellosen und Wirbeltieren angenommen
Dies würde durch eine Reihe von abgeleiteten Grundplanmerkmalen unterstützt. Chordatiere |-01-Manteltiere A-02-N.N. |-03-Schädellose (Acrania) |-04-Schädel- oder Wirbeltiere (Craniota oder Vertebrata) Achtung! Knoten (A) wird vor allem in englischsprachigen Publikationen (beispielsweise dem unten aufgeführten Lehrbuch Brusca/Brusca (2003) als "Vertebrata" bezeichnet
welche während der Neurulation gebildet wird
Für Diskussion siehe Wirbeltiere 01 siehe Synapomorphien unter Manteltiere 02 Synapomorphien (gemeinsame abgeleitete Grundplanmerkmale) der Schädellosen und Wirbeltiere Entmischung der Axone und Neuronen im Neuralrohr ("Graue und weiße Substanz") Das Neuralrohr ist eine ektodermale Einstülpung
Es ist der ontogenetische Vorläufer des Rückenmarks
Als graue und weiße Substanz werden die Zellkörper der Nervenzellen (Neurone) beziehungsweise deren lange Ausläufer (Axone) bezeichnet
Die Axone erscheinen durch die sie umgebenden Markscheiden aus Schwannschen Zellen weiß. Merkmale des Zirkulationssystems (Blutkreislauf) wie zum Beispiel die Ausbildung eines Leberpfortadersystems
also die Zuführung venösen Blutes zur Leber Bildung eines Caecums (als "Leberblindsack" oder Leber) 03 siehe Synapomorphien unter Schädellose 04 siehe Synapomorphien unter Wirbeltiere [Bearbeiten]
Stammesgeschichtliche Herkunft der Chordata
[Bearbeiten]
Weiterführende Literatur
R
Brusca
G
C. and Brusca
J. (2003): Invertebrates
2nd ed.
Sinauer Associates Westheide
Stuttgart–Jena ca:Cordat da:Chordater en:Chordate eo:Ĥordulo es:Cordado et:Keelikloomad fi:Selkäjänteiset fr:Chordés fy:Rêchstringdier he:×ž×™×ª×¨× ×™×™×? ia:Chordatos it:Chordata ja:脊索動物 jbo:Skoselti'e ko:척색ë?™ë¬¼ nl:Chordata oc:Chordata pl:Strunowce pt:Cordado ru:Хордовые sv:Ryggsträngsdjur uk:Хордові zh:脊索动物
R. [eds.] (1997): Spezielle Zoologie Teil 1
W. and Rieger
Gustav Fischer Verlag
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Chordatiere
aus der freien Enzyklopädie
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und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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