Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Carl Friedrich Gauß
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Carl Friedrich Gauß
Stichpunkte
Allgemein
Johann Carl Friedrich Gauß (* 30
April 1777 in Braunschweig
†23
Astronom
Februar 1855 in Göttingen) war ein deutscher Mathematiker
Geodät und Physiker mit einem breit gefächerten Feld an Interessen
Er wird als einer der wichtigsten Mathematiker betrachtet (und als Fürst der Mathematik oder princeps mathematicorum bezeichnet). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Leben 2 Leistungen 2.1 Namensgeber 3 Werke 4 Weblinks [Bearbeiten]
Leben
Bild nicht gefunden Carl Friedrich Gauß Gauß war Sohn einfacher Leute
die nahezu analphabetische
bevor sie die zweite Frau von Gauß' Vater wurde
jedoch in hohem Grade intelligente Tochter eines armen Steinmetzes
Mutter Gauß
arbeitete als Dienstmädchen
Dieser war Gärtner
Vorarbeiter
Kaufmannsassistent und Schatzmeister einer kleinen Versicherungsgesellschaft
Den Anekdoten nach soll Carl Friedrich als Dreijähriger bereits den Vater bei der Lohnabrechnung korrigiert haben
C.F
Gauß sagte später
er habe das Rechnen vor dem Reden gelernt
Sein Leben lang behielt er die Gabe
die kompliziertesten Rechnungen im Kopf auszuführen
die Zahlen von 1 bis 100 zu summieren
Mit 9 Jahren wurde Gauß in der Schule die Aufgabe gestellt
...
2 + 99
Er hatte sie nach kurzer Zeit gelöst
indem er 50 Paare der Summe 101 bildete (1 + 100
50 + 51) und 5050 als Ergebnis erhielt
dass es neben der euklidischen noch eine andere Geometrie geben muss
Gauß misstraute bereits mit 12 Jahren der Beweisführung in der elementaren Geometrie und ahnte mit 16 Jahren
zu entwickeln
Seine frühe Begegnung mit dem binomischen Lehrsatz ermöglichte ihm über ganzzahlige Exponenten hinaus die richtige Anwendung unendlicher Reihen
also das Wesen der mathematischen Analysis
Schon früh erkannten seine Lehrer Büttner und dessen Assistent Martin Bartels die außergewöhnliche mathematische Begabung und machten den Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig auf das Wunderkind aufmerksam
Dieser unterstützte Gauß ab dessen 14
Lebensjahr finanziell und sorgte für seinen Lebensunterhalt
dem Vorgänger der heutigen Technischen Universität in Braunschweig
studieren
So konnte Gauß von 1792 bis 1795 am Collegium Carolinum
Mit 18 Jahren wechselte er an die Universität Göttingen
das er mit einer Doktorarbeit an der Universität Helmstedt
der Academia Julia
Erst hier entschied er sich gegen Sprachen und Philosophie für das Studium der Mathematik
im Jahr 1799 abschloss
Gauß heiratete am 9
Okt
1805 Johanna Elisabeth Rosina Osthoff (1780-1809) aus Braunschweig
Am 21
August 1806 wurde das erste Kind
Joseph
geboren
Sie hatten zwei weitere Kinder: Wilhelmine (1809-1840) und Louis (1809-1810)
1807 wurde Gauß Professor in Göttingen und Direktor der dortigen Sternwarte
hatte er eine Abneigung gegen das Lehren
Obwohl Gauß als Mathematikprofessor agierte
darunter Richard Dedekind und Bernhard Riemann
Trotzdem wurden mehrere seiner Studenten einflussreiche Mathematiker
Gauß war zutiefst religiös und konservativ
Sein Vater starb am 14
April 1808 in Braunschweig
einige Zeit später
am 11
seine erste Frau Johanna
Oktober 1809
Ein Jahr darauf erfolgte die Heirat mit Friederica Wilhelmine geb
Waldeck (1788-1831) am 04
August 1810
Die beiden hatten drei Kinder: Eugen (1811-1896)
Wilhelm (1813-1883) und Therese (1816-1864)
Am 12
September 1831 starb seine zweite Frau
von da an führte Tochter Therese den Haushalt
1837 begann Gauß Russisch zu lernen
Tod der Mutter Dorothea (geborene Benze) am 18
April 1839 im Alter von 95 Jahren in Göttingen
Gauß starb am 23
Februar 1855 morgens gegen 1 Uhr in Göttingen
Viele seiner Entdeckungen teilte er in Briefen Freunden mit oder notierte sie in seinen Tagebüchern
die erst 1898 entdeckt wurden
aber Reifes) [Bearbeiten]
Sein Motto lautete: "Pauca sed matura" (Weniges
Leistungen
Mit 18 Jahren entdeckte er einige Eigenschaften der Primzahlverteilung und fand die Methode der kleinsten Quadrate
Nach ihr lässt sich das wahrscheinlichste Ergebnis für eine neue Messung aus einer genügend großen Zahl vorheriger Messungen ermitteln
die ihn zur Gaußschen Glockenkurve gelangen ließen
Auf dieser Basis untersuchte er später Theorien zur Berechnung von Flächeninhalten unter Kurven
Die zugehörige Funktion ist bekannt als die Standardnormalverteilung und wird bei vielen Aufgaben zur Wahrscheinlichkeitsberechnung angewandt
Mit 19 Jahren konstruierte er das regelmäßige Siebzehneck nur mit Zirkel und Lineal und lieferte damit die erste nennenswerte Ergänzung euklidischer Konstruktionen seit 2000 Jahren. Gauß erfasste früh den Nutzen komplexer Zahlen
so auch in seinem strengeren Beweis
dass jede algebraische Gleichung n-ten Grades genau n reelle oder komplexe Wurzeln besitzt (Fundamentalsatz der Algebra 1799)
wurde sein erstes bedeutendes Werk
Grundlegend für die weitere Entwicklung der Zahlentheorie
zu der einer seiner Hauptbeiträge der Beweis des quadratische Reziprozitätsgesetzes war
die Disquisitiones arithmeticae
Im ersten Kapitel dieses Werkes führte Gauß den Begriff der Kongruenz ein
Gauß konnte mit Hilfe seiner Ausgleichsrechnungen auf Basis der Methode der kleinsten Quadrate (kleinste Fehlerquadrate) die Berechnung der Bahnen von Himmelskörpern revolutionieren
Hierdurch erst gelang Heinrich Olbers die Wiederentdeckung des Planetoiden Ceres (1801 durch Giuseppe Piazzi gefunden
aber wieder verloren)
Damit wurde Gauß weltbekannt
Gauß legte seine neuartigen Rechenverfahren in dem Werk Theorie der Bewegung der Himmelskörper 1809 nieder. Um das Osterdatum für jedes beliebige Jahr rechnerisch ermitteln zu können
entwickelte er eine geschlossene Formel
Band II
August 1800
Erstmals veröffentlicht wurde diese Berechnung in der von Freiherrn von Zach herausgegebenen Monatlichen Correspondenz zur Beförderung der Erd- und Himmels-Kunde
Band VI
Sie wurde nachgedruckt in den Gesammelten Werken
In dem Artikel Noch etwas über die Bestimmung des Osterfestes
veröffentlicht am 12
September 1807 im Braunschweigischen Magazin
ging Gauß noch von einem Epaktensprung alle 300 Jahre aus
5 Jahre vorsieht. Bild nicht gefunden Carl Friedrich Gauß Zwischen 1818 und 1826 leitete Gauß die Landesvermessung des Königreichs Hannover
In der in der Zeitschrift für Astronomie und verwandte Wissenschaften veröffentlichten Berichtigung zu dem Aufsatze: Berechnung des Osterfestes stellte er 1816 eine Ergänzung seiner Gaußschen Osterformel vor
die den Epaktensprung alle 312
Durch die von ihm erfundene Methode der kleinsten Quadrate und die systematische Lösung umfangreicher linearer Gleichungssysteme (Gaußsches Eliminationsverfahren) gelang ihm eine erhebliche Steigerung der Genauigkeit
Auch für die praktische Durchführung interessierte er sich; er erfand als Messinstrument das über Sonnenspiegel beleuchtete Heliotrop
In diesen Jahren beschäftigte er sich auch mit der Theorie der Flächen und der Abbildungen und legte wichtige Grundlagen für die Differentialgeometrie
Unabhängig von Bolyai und Lobaschweski bemerkte er
dass das Euklidische Parallelenaxiom nicht denknotwendig ist
Seine Gedanken zur nichteuklidischen Geometrie veröffentlichte er jedoch nicht
vermutlich aus Furcht vor dem Unverständnis der Zeitgenossen
Der allgemeinen Relativitätstheorie zufolge ist der Raum auf astronomischen Skalen tatsächlich nichteuklidisch; die Überlegungen von Gauß stellten sich also nach fast einhundert Jahren als physikalisch relevant heraus
dem Inselsberg im Thüringer Wald und dem Hohen Hagen bei Göttingen gebildet wird) vom Euklidischen Wert von 180° gesucht; historisch ist dies nicht belegt
Gauß habe bei Gelegenheit der Hannoverschen Landesvermessung empirisch nach einer Abweichung der Winkelsumme besonders großer Dreiecke (wie etwa das Dreieck
das vom Brocken im Harz
Vielleicht entstand erst damals die Legende
Zusammen mit Wilhelm Eduard Weber arbeitete er in den 30er Jahren des 19
Jahrhunderts auf dem Gebiet des Magnetismus
Gauß erfand das Magnetometer und verkabelte 1833 seine Sternwarte mit dem physikalischen Institut
Dabei tauschte er über elektromagnetisch beeinflusste Kompassnadeln Nachrichten mit Weber aus
wenn eine Theorie seiner Meinung nach komplett war
veröffentlichte seine Ergebnisse jedoch erst
sondern die erste auf der Welt! Gauß arbeitete auf vielen Gebieten
Das war nicht nur die erste (elektromagnetische) Telegrafenverbindung zwischen dem physikalischen Kabinett und der Sternwarte
Dies führte dazu
dieses oder jenes Resultat schon lange bewiesen zu haben
es wegen der Unvollständigkeit der zugrundeliegenden Theorie nur noch nicht präsentiert zu haben
dass er Kollegen gelegentlich darauf hinwies
Kritiker werfen ihm vor
dass dies Ausdruck einer übertriebenen Geltungssucht war
dass er ein intensiver Tagebuchschreiber war und dort auch viele seiner Resultate notierte
Tatsache ist
dass er einen Großteil seiner behaupteten Leistungen tatsächlich erbracht hat
Nach seinem Tod wurden über zwanzig dieser Bände gefunden und so konnte belegt werden
dass nicht alle seiner Tagebücher erhalten sind
Es wird angenommen
Die Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen hat die gesammelten Werke von Gauß digitalisiert und ins Internet gestellt
Sein Porträt zierte die von 1989 bis zum Jahresende 2001 gültige 10-Deutsche Mark-Banknote. [Bearbeiten]
Namensgeber
Numerisches Integrations-Verfahren die Gaußsche Normalverteilung
auch Gaußsche Glockenkurve genannt die Gaußsche Zahlenebene als geometrische Deutung der Menge der komplexen Zahlen die Gaußklammer
die veraltete cgs-Einheit der magnetischen Flussdichte im Gaußschen Einheitensystem das Polarschiff Gauss
die teilweise auf seinen Arbeiten beruhen sind: der Gauß-Jordan-Algorithmus
ein Verfahren zur Lösung nichtlinearer Gleichungen das Gauß-Seidel-Verfahren
ein stochastischer Prozess Methoden und Ideen
Von Gauß entwickelte Methoden oder Ideen
eine Weiterentwicklng des Gaußschen Eliminationsverfahren das Gauß-Krüger-Koordinatensystem das Gauß-Markow-Theorem über die Existenz eines BLUE-Schätzers in linearen Modellen das Gauß-Newton-Verfahren
der Krater Gauss Zu seinen Ehren verleiht die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft seit 1949 jährlich die Carl-Friedrich-Gauß-Medaille an wissenschaftlich besonders verdiente Gelehrte des In- und Auslandes [Bearbeiten]
auch Satz von Gauß-Ostrogradski oder Divergenzsatz genannt
das ein ferromagnetisches Projektil mittels (Elektro-)Magneten beschleunigt
ein Verfahren zur Lösung von linearen Gleichungssystemen Zu seinen Ehren benannt sind: das Gauß (Einheit)
die seinen Namen tragen
Geschütz
der ersten deutschen Polarexpedition der Berg Gauss in Kaiser-Wilhelm-II.-Land in der Antarktis ein Mondkrater
in der Vektoranalysis die Gaußsche Krümmung in der Differentialgeometrie der Satz von Gauß-Bonnet in der Differentialgeometrie die Gaußsche Osterformel
zur Berechnung des Osterdatums das Gaußsche Prinzip des kleinsten Zwanges in der Mechanik die Gaußsche Quadraturformeln
sind: das Gaußsche Eliminationsverfahren zur Diagonalisierung und Invertierung von Matrizen und damit zur Lösung von linearen Gleichungssystemen das Gaußsche Fehlerfortpflanzungsgesetz das Gaußsche Fehlerintegral der Gaußsche Integralsatz
eine Funktion die Zahlen auf die nächstkleinere ganze Zahl abrundet das Gauß-Geschütz
ähnlich Linearmotor der Gauß-Prozess
Werke
1799: Doktorarbeit über den Fundamentalsatz der Algebra 1801: Disquisitiones Arithmeticae 1809: Theoria Motus Corporum Coelestium in sectionibus conicis solem ambientium (Theorie der Bewegung der Himmelskörper) 1827: Disquisitiones generales circa superficies curvas (Allgemeine Untersuchung über gekrümmte Flächen) 1843/44: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie
Teil 1 1846/47: Untersuchungen über Gegenstände der Höheren Geodäsie
Teil 2 [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Wikiquote1 Gauss-Gesellschaft e.V
Göttingen - Carl Friedrich Gauß (1777-1855) (http://www.math.uni-hamburg.de/math/ign/gauss/gaussbio.html) Gauß und die Geodäsie (http://www.zeiss.de/de/home.nsf/78be232b5368b1b2c12566fe003b2602/32ddaa58fbc7e466c12568c700532721?OpenDocument) Gaussjahr (2005) (http://www.gaussjahr.de) Gauß und Nachkommen (engl.) (http://www.gausschildren.org/) Die Gauß-Medaille (http://www.bwg-niedersachsen.de/cgi-bin/moin.cgi/_dcber_20die_20BWG/Die_20Gauss_20Medaille) Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (http://www.sub.uni-goettingen.de) Vorlage:Personendaten en:Carl Friedrich Gauss eo:Carl Friedrich GAUSS es:Carl Friedrich Gauss fr:Carl Friedrich Gauss he:קרל פרידריך ×’×?וס it:Carl Friedrich Gauss ja:カール・フリードリヒ・ガウス ko:카를 프리드리히 가우스 nl:Carl Friedrich Gauss no:Carl Friedrich Gauss pl:Carl Friedrich Gauss pt:Carl Friedrich Gauss sl:Carl Friedrich Gauss sv:Carl Friedrich Gauss th:คาร์ล ฟรีดริช เà¸?าส์ zh:å?¡çˆ¾Â·å¼—里德里希·高斯
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Carl Friedrich Gauß
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Containerschiff
C (Programmiersprache)
Claire Danes
C
C4
Chemische Waffe
Cruise Missile
Clipboard
Champlain-See
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt