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Diskussion : CDU-Spendenaffäre
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CDU-Spendenaffäre
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Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 CDU-Spendenaffäre 2 Weblinks 3 Weitere Spendenaffären 4 Spendenaffäre der hessischen CDU [Bearbeiten]
CDU-Spendenaffäre
Als CDU-Spendenaffäre oder Schwarzgeldaffäre wird allgemein die 1999 aufgedeckte illegale Spendenpraxis der CDU in den 1990er Jahren unter dem früheren Bundeskanzler Helmut Kohl bezeichnet
Am 5
stellte sich der ehemalige CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep der Staatsanwaltschaft
November 1999
die ihm im Zusammenhang mit einer Großspende des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber Steuerhinterziehung vorwarf
mehrere Millionen D-Mark verdeckter (und damit illegaler) Parteispenden angenommen zu haben
Im weiteren Verlauf der Affäre gab Helmut Kohl in einem Fernsehinterview zu
Die Namen der Spender nannte er nicht und berief sich dabei auf ein persönliches Ehrenwort
In den folgenden Tagen trat Kohl auf Druck der CDU-Spitze vom Amt des Ehrenvorsitzenden zurück
Nach unterschiedlichen Aussagen über den Verbleib einer 100.000-DM-Spende durch den damaligen CDU-Parteichef und Unionsfraktionsvorsitzenden Wolfgang Schäuble und der Schatzmeisterin Brigitte Baumeister wurden beide dazu gedrängt
ihre Posten abzugeben
unter anderem auch eine Stiftung namens "Norfolk" in der Schweiz
Innerhalb der Untersuchungen stellte sich heraus
dass die CDU offenbar zahlreiche "Schattenkonten" besaß
Diese Konten tauchten nicht auf den vorgeschriebenen Rechenschaftsberichten auf und dienten zur Verschleierung illegaler Parteispenden
Die darauf eingezahlten Gelder wurden anschließend zur Finanzierung der Wahlkämpfe verwendet
Da Kohl aber nur bestimmte ihm wohlgesonnene Kandidaten derart unterstützte
bekam diese Praxis auch den Namen "System Kohl"
Teile dieser Gelder privat verwendet zu haben. Da derartige "Schattenkonten" einen Verstoß gegen das gültige Parteispendengesetz darstellten
Kohl konnte allerdings nie nachgewiesen werden
sperrte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse anschließend die Auszahlung der Gelder für die Wahlkampfkostenerstattung an die CDU
Die CDU versuchte sich gegen diese Entscheidung zu wehren und zog durch alle Instanzen
bis am 16
September 2004 das Bundesverfassungsgericht die Rechtmässigkeit dieser Entscheidung endgültig bestätigte
nachdem bekannt wurde
Besondere Brisanz bekam die Affäre
dass Walther Leisler Kiep am 26
August 1991 von Karlheinz Schreiber eine Spende in Höhe von 1
3 Mio
DM in der Schweiz in bar entgegen genommen hatte
der von Dezember 1999 bis Juni 2002 tagte
Als Konsequenz aus dieser Affäre wurde ein Bundestags-Untersuchungsauschuss eingerichtet
das Gesetz über die politischen Parteien verschärft und mehr Transparenz für Parteispenden vorgeschrieben
Bis heute befinden sich weite Teile der Affäre im Dunkeln
als Strafe 21 Mio
Siehe auch: Bundeslöschtage Die CDU muss
wie das Bundesverfassungsgericht im September 2004 bestätigte
Euro in die Staatskasse zahlen. [Bearbeiten]
Weblinks
Der Abschlussbericht des Bundestagsuntersuchungsausschusses "Parteispenden" (http://www2.stroebele-online.de/upload/parteispenden_bericht.pdf) Permanente Erregung (http://www.zeit.de/archiv/2002/24/200224_parteispenden.xml)
Eine Bilanz des Untersuchungsausschusses zur Parteispendenaffäre
Die Zeit 24/2002 "Korruption? Gratifikationen!" (http://home.nikocity.de/schmengler/presse/konkret00-01-1.htm) - Schmiergelder ändern keineswegs die Gesinnung von Politikern - sie belohnen sie
Von Georg Fülberth - eine etwas andere Sicht auf die Spendenaffäre [Bearbeiten]
Weitere Spendenaffären
Zu den bekanntesten Spendenaffären früherer Jahre gehört die Flick-Affäre von 1982
In den Monaten nach der CDU-Spendenaffäre werden weitere Spendenaffären aufgedeckt
u.a. bei der hessischen CDU und der Kölner SPD
die im Wesentlichen auf ihren Vorsitzenden Jürgen Möllemann zurückfällt. [Bearbeiten]
Auch die nordrhein-westfälischen FDP hat nach der Bundestagswahl 2002 eine Spendenaffäre
Spendenaffäre der hessischen CDU
Nach der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt
Dort hatten unter anderem der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Erbe von verstorbenen Juden verbucht
Die Opposition im hessischen Landtag kritisierte insbesondere
was jedoch fehlschlug. en:1999 CDU Funding Scandal
dass diese Gelder auch zur Finanzierung des Wahlkampfes unter Roland Koch verwendet wurden und versuchte eine Annullierung der Wahl zu erreichen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
CDU-Spendenaffäre
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
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