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Diskussion : Audio-CD
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Impressum
Audio-CD
Stichpunkte
Allgemein
der seit 1979 von Philips und Sony zur digitalen Speicherung von Musik entwickelt wurde und die Schallplatte als wichtigstes zum Verkauf bestimmtes Medium von aufgezeichneten Sprach- und Musikaufnahmen ablöste
Digital-Audio-CD oder kurz CD-DA) ist ein optischer Massenspeicher
Bild nicht gefunden das CDDA-Logo Die Audio-CD (Audio Compact Disc
DVD-Audio
DVD
Siehe auch: Compact Disc
Kopierschutz
Aufnahmeverfahren (CD) Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Super-Audio-CD
"Verbergen") 1 Bedeutung 2 Technologie und Standardisierung 3 Kopierschutz 4 CD-Player 5 Die ersten Audio-CDs 6 Weblinks [Bearbeiten]
Bedeutung
Bereits wenige Jahre nach der Markteinführung der CD (1982) wurde das digitale Medium populärer als die Vinyl-Schallplatte; allein in den USA wurden 1983 etwa 30.000 CD-Player und 800.000 Audio-CDs verkauft
1988 wurden erstmals 100 Millionen Audio-CDs pro Jahr produziert
Anfang der 90er Jahre verschwanden LPs dann endgültig aus den ehemaligen "Schallplattenläden"
Millionen von Käufern ersetzten ihre teilweise jahrzehntelang aufgebauten Schallplattensammlungen durch Audio-CDs und ermöglichten der Musikindustrie so Rekordumsätze nach Jahren der Rezession
als die Branche rund 2
Das Boomjahr der deutschen Musikindustrie war 1997
6 Milliarden Euro erwirtschaftete
während dieser für Bücher und Noten bei 7 Prozent liegt
In Deutschland werden Audio-CDs – zumindest steuerrechtlich – nicht als wertvolle Kulturgüter betrachtet; für Audio-CDs gilt ein Mehrwertsteuersatz von 16 Prozent
Etwa seit der Jahrtausendwende beklagen die Plattenfirmen jedoch wieder zurückgehende Umsätze
Die Umsatzeinbrüche liegen bei bis zu zehn Prozent; deutsche Plattenfirmen verloren 2003 sogar ein Fünftel ihres Umsatzes; im Jahr 2002 war der Umsatz bereits um mehr als elf Prozent auf weniger als zwei Milliarden Euro zurückgegangen
die über Tauschbörsen verbreitet werden
sowie Kopien von Audio-CDs; nach Ansicht der Musikbranche übersteige die Zahl der mit Musik bespielten CD-Rohlinge (2002: 267 Millionen) die der verkauften Musik-CDs (2002: 166 Millionen) bei weitem; wie diese Zahlen ermittelt worden sein sollen
verraten die Vertreter der Musikindustrie indes nicht. [Bearbeiten]
Ursache für die aktuellen Probleme der Musikbranche sollen nach deren Aussage vor allem so genannte Raubkopien sein
Technologie und Standardisierung
die in den sogenannten »Bunten Büchern« beschrieben werden und das Compact Disc-Logo tragen dürfen
Die Audio-CD ist eines der offiziellen CD-Formate
Die Format-Spezifikationen der Audio-CD
dass ursprünglich jeder CD-Player und jedes CD-ROM-Laufwerk jede Audio-CD abspielen konnte – solange sich die Plattenfirmen an die Norm hielten
ist 1980 unter der Bezeichnung »Red Book« durch die ANSI (IEC-908) standardisiert worden; diese Norm ermöglichte es
korrekt als CD-DA bezeichnet
Eine Audio-CD enthält in dieser ursprünglichen Form ausschließlich Audio-Daten und keine multimedialen oder textuellen Zusatzinformationen
Erweiterungen zur CD-DA wie Mixed-Mode-CD
Enhanced CD/CD-Plus
CD+G oder CD+MIDI können jedoch Zusatzinformationen enthalten sein
CD-Text
Die Audio-Daten werden unkomprimiert gespeichert
das so genannte CIRC (Cross Interleaved Reed Solomon Code)
Das Red-Book-Format unterstützt nur ein einfaches Verfahren zum Erkennen oder Korrigieren von Lesefehlern
und erlaubt bis zu 250 Fehler pro Sekunde
Gute CD-Player können auch etwas höhere Fehlerzahlen noch (fast) unhörbar »überdecken«
Die CD selbst ist eine 1
2 mm dicke Scheibe mit einem Durchmesser von 12 cm bzw
8 cm (CD-Single)
auf den eine dünne Aluminium-Schicht aufgetragen wird
die aus einem Polycarbonat-Träger besteht
1 kHz
16-Bit-Samples und 2 Kanälen aufgezeichnet; die Datenrate einer Audio-CD liegt daher bei 176 KByte/s
Audio-CDs werden mit einer Abtastrate von 44
Alle diese technischen Merkmale werden bei den Nachfolgetechnologien wie DVD-Audio und Super-Audio-CD erweitert
Das PCM-Kodierverfahren (Linear Pulse Code Modulation) wird dagegen auch von der DVD-Audio verwendet
der Dynamikumfang bei 96 dB
Die Frequenzbandbreite einer Audio-CD liegt bei 5 Hz bis 20 kHz
heutige Player unterstützen diese Funktion jedoch häufig nicht mehr
Auf einer Audio-CD können bis zu 99 Tracks mit einer Mindestlänge von vier Sekunden gespeichert werden
ein Track entspricht dabei i.d.R. einem Musikstück; jeder Track kann durch Index Points weiter unterteilt werden (beispielsweise für die Sätze einer Symphonie oder Arien innerhalb einer Oper)
Zwischen den Tracks befindet sich der Track Pre-Gap
der i.d.R. eine Länge von zwei Sekunden hat
Die Speicherkapazität liegt bei insgesamt 650 MB
was einer maximalen Spielzeit von 74 Minuten (bei einer 12-cm-CD) entspricht; durch leichte Abweichungen vom Standard lassen sich auf Audio-CDs jedoch auch weitgehend problemlos bis zu 80 Minuten Musik oder Sprache aufzeichnen
eine CD müsse bis zu 75 Minuten Musik fassen
Die Länge der Aufzeichnung einer Audio-CD wurde angeblich durch Sonys Vizepräsident Norio Ohga mit der Argumentation festgelegt worden sein
da dies etwa der Länge von Beethovens neunter Sinfonie entspreche
Auch der Dirigent Herbert von Karajan soll auf eine Mindestlänge gedrängt haben
um wichtige Werke der Musik unterbrechungsfrei abspielen zu können
Philips-Wissenschaftler sollen dagegen eine CD mit geringerem Durchmesser und kürzerer Spieldauer favorisiert haben
LaserVision) basieren
Ursprünglich sollte die CD sogar auf einem 1973 entwickelten Format
der Video Long Play Disc (VLP
Letztlich setzte sich jedoch anscheinend Sonys Vizepräsident durch
das auf jeder CD erscheint; die dem zu Grunde liegenden Patente liefen jedoch zwischen 2002 und 2003 aus
Philips besitzt auch das Recht der Lizenzierung des »CD«-Logos
Insbesondere auf älteren CDs ist angegeben
ob die einzelnen Aufnahmeschritte analog oder digital erstellt worden sind
Dazu werden die Abkürzungen AAD
ADD und DDD verwendet. [Bearbeiten]
Kopierschutz
wobei lediglich in der Table of Contents (TOC) ein Bit den Kopierschutz anzeigt
Ähnlich dem DAT-Standard enthält die Audio-CD nach dem Red-Book-Standard ein Kopierschutzverfahren
Zusätzlich befindet sich ein ähnliches Bit in jedem Q-Sub-Channel-Block
Kopie (Bit alternierend über die Sub-Channel-Blöcke) und nicht Kopiergeschützt (immer ungesetzt)
welches drei Zustände anzeigen kann: Kopiergeschützt (immer gesetzt)
Theoretisch sollten bei einem HiFi-CD-Player diese Flags korrekt auf dem Digitalen Ausgang ausgegeben werden
Allerdings wird bei den meisten Computer-Komponenten diese Flags ignoriert
die einen darüber hinausgehenden Kopierschutz enthalten
Seit etwa 2001 werden in Deutschland auch Audio-CDs verkauft
entsprechen aber nicht der Red-Book-Norm
sind daher keine echten Audio-CDs und können nicht mehr in allen CD-Playern abgespielt werden; damit wird der so genannte Kopierschutz zu einem „Abspielschutz“
Sie werden zwar ebenfalls irreführend als CD bezeichnet
aus der CD eine „Un-CD“
in Kraft seit 13
Die Umgehung eines „wirksamen Kopierschutzes“ ist nach der Novellierung des Urheberrechtes (Neues Urheberrechtsgesetz (UrhG)
September 2003) nicht mehr zulässig
Dabei stellt sich allerdings die Frage
ob die für Audio-CDs eingesetzten Kopierschutzverfahren überhaupt die Forderung nach einem wirksamen Kopierschutz erfüllen
da viele CD Laufwerke diese Fehler automatisch korrigieren können
Eine gerichtliche Entscheidung zu dem Kopierschutz der Audio-CDs steht noch aus
Derartig modifizierte Audio-CDs müssen allerdings nach § 95 d UrhG seit dem 1
November 2003 durch den Hersteller deutlich gekennzeichnet werden
Die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) hat ein entsprechendes Logo für kopiergeschützte Audio-CDs eingeführt
da hiermit der CD-Autostart ausgeschaltet wird
in der nach kopiergeschützten und potenziell nicht abspielbaren Musik-CDs gesucht werden kann: http://www.cd-register.de/ Es sind zahlreiche Kopierschutzverfahren mit unterschiedlichem Schutz- und Wirkungsgrad in Verwendung; der Kopierschutz MediaMax CD3 von SunnComm lässt sich unter dem Betriebssystem Microsoft Windows beispielsweise einfach durch das Drücken der Shift-Taste deaktivieren
Der Heise Zeitschriftenverlag betreibt auch eine Datenbank
wie zum Beispiel auf einen Block im Lead-In
da die zweite Session eine Kopie der ersten enthält) die Trackspositionen auf illegale Positionen umgelenkt
Man kann drei verschiedene Arten von Kopierschutzen für Audio CDs unterscheiden. Illegale TOC: Bei diesem Verfahren werden (normalerweise in einer zusätzlichen Session
betrifft diese Schutz nur Computer-Laufwerke
Da HiFi-Player normalerweise nur die erste Session betrachten (Red Book)
vor allem in DVD-Playern
Da aber in vielen neueren Playern
kommt es dort auch immer häufiger zu Problemen. Absichtliche Lesefehler: Durch Manipulation des Cross-Interleave Reed-Solomon code (CIRC) werden an Stellen des Musikstückes mit einem in etwa linearen Anstieg des Pegels wenige Samples verfälscht
Computer-Hardware eingesetzt wird
Die Parität wird jedoch über den korrekten Block berechnet
Damit wird beim Auslesen des Blockes die jeweiligen Samples als defekt markiert
die keinen speziellen Audio-Modus haben
geben die fehlerhaften Daten zurück
während HiFi-Laufwerke speziell auf solche Fehler vorbereitet sind und die fehlerhaften Daten (oft linear) interpolieren
Computerlaufwerke
Da der Pegel an der Stelle linear ansteigt
soll dieser Fehler auf HiFi-Playern nicht hörbar sein
daß in vielen Blöcken die Fehlerkorrektur schon ausgereizt ist
Allerdings ist es zu bemerken
Jeder kleine Kratzer auf der Oberfläche kann echte Lesefehler provozieren
da auch HiFi-Player damit Probleme haben können
die schon von vorneherein zerkratzt ist (obwohl man auf der Oberfläche keine Kratzer sehen kann). Falsche Q-Subcodes: Dieser Kopierschutz wird eher selten verwendet
Man kauft sozusagen eine Audio-CD
Er basiert darauf
daß CD-Player die CD ähnlich wie eine LP in einem Gang abspielen
in dem diese der „Rille“ folgen
Nur bei der Trackanwahl oder beim Spulen wird effektiv ein bestimmter Block gesucht
Bei Audio-CDs ist in jedem Q-Subcode zu einem Block die jeweilige Position vermerkt
was aber HiFi-Player nicht stört (es sei denn Player mit Shock Resistance)
kann nicht mehr exakt gesucht werden
Wenn man dort eine leicht abweichende Position einträgt (durcheinanderwürfelt)
Computerlaufwerke dagegen werden üblicherweise blockweise angesprochen und müssen sehr oft neu die Position auf der CD suchen
Dies ist dann nicht mehr möglich
und daher ein paar Blöcke vorher oder später gelesen wird
da die Positionen durcheinandergewürfelt sind
05 Sekunden lang). [Bearbeiten]
Dies äußert sich in kurzen Wiederholungen oder fehlenden Stückchen (üblicherweise um 0
CD-Player
Das erste Wiedergabegerät für Audio-CDs
der Sony CDP-101
wurde 1
Oktober 1982 vorgestellt und zum Preis von 168.000 Yen (damals rund 625 US-Dollar) verkauft. [Bearbeiten]
Die ersten Audio-CDs
Die ersten Audio-CDs stellte das Plattenlabel PolyGram am 17
August 1982 vor; es handelte sich dabei um Walzer von Frederic Chopin für Klavier
gespielt von Claudio Arrau sowie das Album The Visitors der Musikgruppe ABBA. [Bearbeiten]
Weblinks
Hintergrundwissen über CD-Formate: Standards
Dateisysteme
Spezialfälle (http://www.lrz-muenchen.de/services/peripherie/cd-formate/) CD-ROM-Formate im Überblick (http://www.tecchannel.de/hardware/415/) Noch'n Geburtstag für die Audio-CD (http://www.heise.de/newsticker/data/vza-01.10.02-000/) Gracenote - internationale CD-Alben und Titel Datenbank (http://www.cddb.com) FreeDB - offene und nicht-kommerzielle internationale Titel Datenbank (http://de.wikipedia.org/wiki/Freedb) Rippen von Audio-CDs mit Exact Audio Copy (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=47) Rippen von Audio-CDs unter Linux (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=108) "Secure Mode"-Rippen
Caching von CD-Laufwerken (http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=48) en:Red Book (audio CD standard) ja:CD-DA
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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