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Diskussion : Betriebssystem
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Betriebssystem
Stichpunkte
Allgemein
Ein Betriebssystem (BS) ist die Software
die die Verwendung (den Betrieb) eines Computers ermöglicht
Ein- und Ausgabegeräte und steuert die Ausführung von Programmen
Es verwaltet Betriebsmittel wie Speicher
Betriebssystem heißt auf Englisch operating system
um sich die Arbeit zu erleichtern; diese wurden nach und nach zum operating system zusammengefasst
Der englische Ausdruck operating system (OS) kennzeichnet den Sinn und Zweck: Die in den Anfängen der Computer stark mit schematischen und fehlerträchtigen Arbeiten beschäftigten Operatoren schrieben Programme
sowie grundlegenden Systemprogrammen
der die Hardware des Computers verwaltet
Betriebssysteme bestehen in der Regel aus einem Kernel
die dem Start des Betriebssystems und dessen Konfiguration dienen
Unterschieden werden Einbenutzer- und Mehrbenutzersysteme
Stapelverarbeitungs- und Dialogsysteme
Einzelprogramm- und Mehrprogrammsysteme
"Verbergen") 1 Betriebssystemarten 2 Programme
auf normalen PCs und als Mehrprozessorsysteme auf Servern und Großrechnern. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
ein Heimcomputer der 1980er Jahre 5.3 DOS
ein Diskettenbetriebssystem 5.4 Linux (GNU/Linux)
Betriebssysteme finden sich praktisch überall: als Echtzeitbetriebssysteme auf Prozessrechnern
ein modernes Mehrprogrammsystem 5.5 MS Windows 6 Siehe auch 7 Weblinks 8 Literatur [Bearbeiten]
Speicher- und Geräteverwaltung 3 Dienstprogramme und Anwendungsprogramme 4 Betriebsmittelverwaltung und Abstraktion 4.1 Einführendes Beispiel: Zeitgeberbausteine 4.2 Virtuelle Prozessoren 4.3 Virtuelle Zeitgeber 4.4 Abstraktion 4.5 Virtualisierung weiterer Betriebsmittel 4.5.1 Dateisysteme 4.5.2 Interner Speicher 4.5.3 Netzwerk 4.5.4 Bildschirm 5 Geschichte und Beispiele der Betriebsmittelverwaltung 5.1 Erste Betriebsysteme (-1980) 5.2 Der C64
Betriebssystemarten
Apple Mac OS X
Linux (GNU-Lizenz)
Im PC-Bereich sind derzeit die meistgenutzten Betriebssysteme die verschiedenen Varianten von Microsoft Windows
OS/2 bzw. eComstation sowie BSD-Unix
Diese Aufzählung ist natürlich nicht abschliessend
so werden auf spezieller Hardware (Beispiel: PDAs
Großrechner) oder für spezielle Anwendungen (Beispiel: industrielle Steuerung) auch andere Betriebssysteme eingesetzt
In Universitäten werden häufig zusätzlich noch eine ganze Reihe experimenteller Betriebssysteme für Forschungs- und Lehrzwecke eingesetzt
Siehe auch: Liste der Betriebssysteme Die Aufgaben des Betriebssystems lassen sich mit den folgenden Stichworten zusammenfassen: Benutzerführung Programme laden und unterbrechen Verwaltung der Prozessorzeit Verwaltung des Speicherplatzes für Anwendungen Verwaltung derangeschlossenen Geräte Das zur Verfügung stellen von Dienstprogrammen (im Unterschied zu Anwendungsprogrammen) [Bearbeiten]
Programme, Speicher- und Geräteverwaltung
Zu den Aufgaben eines Betriebssystems gehören meist: Speicherverwaltung Zuweisung und Überwachung des Betriebsmittels Speicher (Haupt- und Hintergrundspeicher). Führung von Tabellen der Speicherbelegung durch Benutzerjobs bzw
Steuereinheiten)
Prozesse (laufende Programme). Bedienung von Anforderungen und Freigabe von Speicher. Programm-(Prozess)-Verwaltung Betreuung sämtlicher Prozesse (im Ablauf befindlicher Programme) im Rechnersystem. Erzeugung von neuen Prozessen auf Anforderung des Betriebssystems bzw. anderer existierender Prozesse
Überwachung der Ausführung
Terminierung von Ein-/Ausgabevorgängen. Verwaltung des Dateisystems
Vermeidung von Konflikten Initiierung
Entfernung von Prozessen aus dem System. Kommunikation und Synchronisation von Prozessen untereinander (Interprozesskommunikation) Geräte- und Dateiverwaltung Effiziente Zuweisung von Ein-/Ausgabegeräten und Vermittlungseinheiten (Datenkanäle
Erzeugung eines Namensraums mit zugehörigen Speicherobjekten und gegebenenfalls weiteren Objekten. Abstraktion Verbergen der Komplexität der Maschine vor dem Anwender Abstraktion des Maschinebegriffes (nach Coy): Reale Maschine = Zentraleinheit + Geräte (Hardware) Abstrakte Maschine = Reale Maschine + Betriebssystem Benutzermaschine = Abstrakte Maschine + Anwendungsprogramm Als Gerät aus der Sicht eines Betriebssystems bezeichnet man aus historischen Gründen alles
was über Ein-/Ausgabekanäle angesprochen wird
Netzwerkkarten und anderes
Dies sind nicht nur Geräte im herkömmlichen Sinn
sondern mittlerweile auch interne Erweiterungen wie Grafikkarten
Die (Unter-)Programme zur Initialisierung und Ansteuerung dieser "Geräte" bezeichnet man zusammenfassend als Gerätetreiber. [Bearbeiten]
Dienstprogramme und Anwendungsprogramme
Die meisten Betriebssysteme enthalten Dienstprogramme
auch Utilities oder Werkzeuge (Tools) genannt
Sie ermöglichen dem Benutzer bzw
Systemverwalter die Bearbeitung allgemeiner sowie systemnaher Aufgaben
Kopierprogramme
Systemüberwachungsprogramme und Werkzeuge zur Datensicherung. Anwendungsprogramme zählen in der Regel nicht zum eigentlichen Betriebssystem
Dazu gehören unter anderem Editoren
Benutzerverwaltungsprogramme
Sie stammen entweder vom Hersteller des Systems oder von anderen Anbietern
Anwendungsprogramme können auch mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden (Beispiele: Viele Programme in Linux-Distributionen oder der Internet-Explorer als Teil von Microsoft Windows). [Bearbeiten]
Betriebsmittelverwaltung und Abstraktion
Disketten- und CDROM-Laufwerke
Als Betriebsmittel oder Ressourcen bezeichnet man alle von der Hardware eines Computers zur Verfügung gestellten Komponenten
also den Prozessor (bei Mehrprozessorsystemen natürlich die Prozessoren)
Netzwerk- und Schnittstellenadapter und andere. [Bearbeiten]
den physikalischen Speicher und alle Geräte wie Festplatten-
Einführendes Beispiel: Zeitgeberbausteine
Moderne Rechnersysteme besitzen Zeitgeberbausteine (Timer)
In frühen PCs wurde z.B. der Baustein 8284 der Firma Intel eingesetzt
Dieser Baustein muss zunächst initialisiert werden
Er kann dann nach Ablauf einer Zeitspanne oder periodisch den Prozessor unterbrechen und ihn zur Abarbeitung einer eigenen Routine veranlassen
Neben der Initialisierung ist eine Unterbrechungsroutine zu erstellen
deren Aufruf in einer dafür geeigneten Sprache (meist Assembler) programmiert werden muss
sind komplexe Verhältnisse hinsichtlich der Datenstrukturen zu berücksichtigen
Da Unterbrechungen asynchron auftreten
Genaue Kenntnisse des Bausteins (Datenblatt)
der Computerhardware (Unterbrechungsbehandlung) und des Prozessors sind erforderlich
Die einzelnen Komponenten
fasst man unter dem Begriff Rechnerarchitektur zusammen. [Bearbeiten]
die an diesem Prozess beteiligt sind
Virtuelle Prozessoren
Ein modernes Mehrprogrammbetriebssystem verwendet einen solchen Zeitgeberbaustein um den normalerweise einzigen Prozessor periodisch (normalerweise im Millisekundenbereich) zu unterbrechen und eventuell mit einem anderen Programm fortzufahren (so genanntes präemptives Multitasking)
Die Initialisierung und die Unterbrechungsroutine werden dabei vom Betriebssystem implementiert
Auch wenn nur ein einzelner Prozessor zur Verfügung steht
jedes Programm erhält einen Teil der Prozessorzeit (Scheduling)
können mehrere Programme ausgeführt werden
Jedes Programm verhält sich
so als hätte es einen eigenen virtuellen Prozessor. [Bearbeiten]
bis auf die verlangsamte Ausführungszeit
Virtuelle Zeitgeber
z
Über einen Systemruf
wird jedem Programm darüber hinaus ein eigener virtueller Zeitgeber zur Verfügung gestellt
B. alarm
Das Betriebssystem zählt die Unterbrechungen des Original-Zeitgebers und informiert Programme
die den alarm-Systemruf verwendeten
Die einzelnen Zeitpunkte werden über eine Warteschlange verwaltet. [Bearbeiten]
Abstraktion
Die Hardware des Zeitgebers ist damit vor den Programmen verborgen
INT realisiert werden)
BRK
Ein System mit Speicherschutz erlaubt den Zugriff auf den Zeitgeberbaustein nur über den Kernel und nur über exakt definierte Schnittstellen (meist Systemrufe genannt
die über spezielle Prozessorbefehle wie TRAP
Kein Programm kann somit das System gefährden
die Verwendung des virtuellen Zeitgebers ist einfach und portabel
Der Anwender oder Programmierer braucht sich nicht um die (komplexen) Details zu kümmern. [Bearbeiten]
Virtualisierung weiterer Betriebsmittel
So wie Prozessoren und Zeitgeber virtualisiert werden
ist dies auch für alle anderen Betriebsmittel möglich
Dabei werden einige Abstraktionen teilweise nur als Software implementiert
andere erfordern spezielle Hardware. [Bearbeiten]
Dateisysteme
Disketten- oder CD-ROM-Laufwerke) verborgen
Über Dateisysteme werden die Details der externen Speichersysteme (Festplatten-
Dateinamen und Verzeichnisse erlauben den bequemen Zugriff
die eigentlich vorhandene Blockstruktur und die Geräteunterschiede sind vollkommen unsichtbar. [Bearbeiten]
Interner Speicher
Der interne Speicher (RAM) wird in Blöcke (Kacheln) aufgeteilt und den entsprechenden Programmen zur Verfügung gestellt. Über virtuellen Speicher wird bei vielen Systemen jedem Programm ein kontinuierlicher Bereich zur Verfügung gestellt
es können sogar unbenutzte Teile auf den externen Speicher ausgelagert sein
Dieser Speicher ist physikalisch nicht kontinuierlich
Der virtuelle Speicher eines Programms kann sogar größer als der reale Speicher sein. [Bearbeiten]
Netzwerk
Die Details der Netzwerkzugriffe werden verborgen
indem auf die eigentliche Hardware (Netzwerkkarte) ein Protokollstapel aufgesetzt wird
Die Netzwerksoftware erlaubt beliebig viele virtuelle Kanäle
das Netzwerk hat viele neue Fähigkeiten (bidirektionale
zuverlässige Datenströme
Adressierung
Routing) bekommen. [Bearbeiten]
Auf der Ebene der Sockets (Programmierung) ist die Netzwerkkarte vollkommen unsichtbar
Bildschirm
wenn sie über einen Prompt hinausgeht
grafisches Benutzerinterface) wird generell eine Bildschirmausgabe beschrieben
Als Grafische Benutzeroberfläche (GUI
Menüs
Kreisen
aber auch Schriftattributen und Farben) auf dem Bildschirm möglich
Ellipsen
Mit den richtigen Grafikkarten und Bildschirmen ist die Darstellung von geometrischen Objekten (Linien
aus denen sich komplexere geometrische Elemente wie Knöpfe
etc
Benutzeroberflächen zum einfachen Steuern von Programmen erstellen lassen. Die Grafikkarte als Hardware ist für den Programmierer und Anwender vollkommen verborgen. [Bearbeiten]
Geschichte und Beispiele der Betriebsmittelverwaltung
[Bearbeiten]
Erste Betriebsysteme (-1980)
Maurice Vincent WilkesDie ersten Rechner besaßen keine Betriebsysteme
ENIAC
Colossus)
Rechenschieber usw) oder an ihrem stark eingeschränkten Einsatzgebiet (Mark I
Dies lag einerseits in deren Bauweise (mechanische Rechenmaschinen wie Abacus
Mit der Erfindung und dem Einsatz des Transistors (1947) und der Erfindung der Mikroprogrammierung 1955 durch Maurice Wilkes wurden in der Folge nicht mehr Einzelmaschinen
sondern ganze Modellreihen eingesetzt
Jeder Hersteller lieferte zu dieser Zeit sogar für verschiedene Modellreihen seiner Produkte verschiedene Betriebssysteme
so dass Programme nur auf einer bestimmten Modellreihe liefen und weder zwischen verschiedenen Computer noch über verschiedene Generationen portierbar waren
Mit der Einführung der Modellreihe System/360 von IBM führte IBM 1964 das Betriebssystem OS/360 ein
Es war das erste Betriebssystem
das modellreihen-übergreifend eingesetzt wurde
General Electric und den Bell Labs von AT&T entwickelt
das jedoch erst ab 1969 bis 2000 im Einsatz war
Ab 1963 wurde Multics in Zusammenarbeit von MIT
Multics wurde in PL/1 programmiert. Inspiriert an den Arbeiten an Multics startete eine Gruppe um Ken Thompson und Dennis Ritchie an den Bell Laboratories von AT&T 1969 mit der Entwicklung von Unix
Unix wurde in den Jahren 1972–1974 bis auf wenige Teile in der höheren Programmiersprache C mit dem Ziel der Portabilität neu implementiert. [Bearbeiten]
Der C64, ein Heimcomputer der 1980er Jahre
In den 1980er Jahren wurden Heimcomputer populär
Diese konnten neben nützlichen Aufgaben auch Spiele ausführen
Die Hardware bestand aus einem 8-Bit-Prozessor mit bis zu 64KB RAM
einer Tastatur und einem Monitor- bzw
HF-Ausgang
Einer der populärsten dieser Computer war der Commodore C64 mit dem Mikroprozessor 6510
Dieser Computer hatte ein 8KB-ROM-BIOS
serielle IEC-Schnittstelle für Diskettenlaufwerke bzw
das die Geräte Bildschirm
Tastatur
das auf die Funktionen des BIOS aufsetzte
Kassetteninterface initialisierte und über ein Kanalkonzept teilweise abstrahierte. Über ein 8KB-ROM-BASIC
konnte das System bedient und programmiert werden
Drucker
Das Betriebssystem dieses Computers kann auf der Ebene des BASIC-Interpreters als gute Hardwareabstraktion angesehen werden
Speicher- oder sonstiger Hardwareschutz vorhanden
Natürlich sind weder Kernel
vor allem auch Spiele
setzten sich über das BIOS hinweg und griffen direkt auf entsprechende Hardware zu. Abstraktionsschichten im Betriebssystem des Heimcomputers C64 [Bearbeiten]
Viele Programme
DOS, ein Diskettenbetriebssystem
Der Ursprung von DOS liegt in CP/M und wurde 1974 von Digital Research eingesetzt
selbst kein großer kommerzieller Erfolg
das Betriebssystem des Atari ST
wurde zur Grundlage für TOS
genannt CP/M-68k
Die Portierung auf den Motorola 68000
MS-DOS Version 1.0 erschien 1981 als Nachbildung von CP/M und wurde für PCs eingesetzt
Es setzt auf das BIOS auf und stellt Dateisystemoperationen zur Verfügung
Die ersten IBM-PCs waren ganz ähnlich wie der C64 aufgebaut
Auch sie verfügten über ein eingebautes BIOS zur Initialisierung und Abstraktion der Hardware
Sogar ein BASIC-Interpreter war vorhanden
Im Gegensatz zum BIOS wurde auf BASIC jedoch in den kompatiblen Rechnern anderer Firmen verzichtet
Der PC konnte mit seinem Intel 8088-Prozessor (16-Bit-Register) bis zu 1MB Speicher adressieren
die ersten Modelle waren jedoch nur mit 64KB ausgestattet
Diskettenlaufwerke lösten die alten Kassettenrekorder als Speichermedium ab
Diese erlauben vielfaches Schreiben und Lesen einzeln adressierbarer 512-Byte-Blöcke
das ein abstraktes Dateikonzept bereitstellt
Die Benutzung wird durch ein ’’Diskettenbetriebssystem (Disk Operating System
DOS)’’ vereinfacht
Blöcke können zu beliebig großen Clustern (Zuordnungseinheit
kleinste für das BS ansprechbare Einheit) zusammengefasst werden
Dateien (logische Informationseinheiten) belegen einen oder mehrere (verkettete) dieser Cluster
die Programme konnten daher an DOS vorbei direkt auf BIOS und sogar auf die Hardware zugreifen
Eine Diskette kann viele Dateien enthalten
die über Namen erreichbar sind. Auf den ersten PCs war kein Speicherschutz realisiert
der Speicherschutz ermöglichte
Erst spätere PCs wurden mit dem Intel 80286-Prozessor ausgestattet
MS-DOS stellte auch keinen für alle Zwecke ausreichenden Abstraktionsgrad zur Verfügung
die Speicherverwaltung war eher rudimentär
Es ließ sich nur ein Programm gleichzeitig starten
was dazu führte
dass beispielsweise für jedes Spiel die Soundkarte neu konfiguriert werden musste
Ein Teil der Hardware wurde nicht unterstützt und musste von Programmen direkt angesprochen werden
Die Performance einiger Routinen
speziell zur Textausgabe
war verbesserungswürdig
Viele Programme setzten sich daher zwangsläufig über das Betriebssystem hinweg und schrieben z.B. direkt in den Bildschirmspeicher
MS-DOS wurde mit einem Satz von Programmen (so genannten Werkzeugen) und einem Kommandointerpreter (COMMAND.COM) ausgeliefert. Abstraktionsschichten eines PC unter DOS [Bearbeiten]
Linux (GNU/Linux), ein modernes Mehrprogrammsystem
1991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von Linux
Linux wurde in seiner ersten öffentlichen Version (0.02) am 5
wurde aber zunächst für PCs mit Intel-Architektur 80386-Prozessor entwickelt
Oktober 1991 freigegeben. Linux läuft als portables Betriebssystem auf verschiedenen Rechnerarchitekturen
Das in diesen Rechnern eingebaute BIOS dient nur noch zum Initialisieren der Hardware und zum Hochfahren des Betriebssystem-Kernels
Die Routinen des BIOS sind jedoch für Mehrprogrammsysteme wie Linux ungeeignet
insbesondere weil der Prozessor durch Warten belastet wird anstatt durch eine – in der Hardware durchaus vorhandene – geschickte Unterbrechungsverwaltung (interrupt handling) auf Ereignisse (sog. events) zu reagieren
Linux verwendet daher nach dem Starten des Systems eigene Gerätetreiber
Es verteilt die Prozessorzeit auf verschiedene Programme (Prozesse)
geschützten Speicherbereich und kann nur über Systemaufrufe auf die Gerätetreiber und das Betriebssystem zugreifen
Jeder dieser Prozesse erhält einen eigenen
während der Kernel im Kernel-Modus (kernel mode) arbeitet
Die Programme laufen im Benutzermodus (user mode)
Die Privilegien im Benutzermodus sind sehr eingeschränkt
Abstraktion und Speicherschutz sind nahezu vollkommen
ein direkter Zugriff wird nur sehr selten und unter genau kontrollierten Bedingungen gestattet
Kein Programm kann so das Gesamtsystem gefährden
Illusion eines eigenen Prozessors etc.). Fast vollständige Abstraktion unter Linux [Bearbeiten]
Linux stellt wie sein Vorbild Unix eine vollständige Abstraktion und Virtualisierung für nahezu alle Betriebsmittel bereit (virtueller Speicher
MS Windows
1983 begann die Firma Microsoft mit der Entwicklung eines grafikfähigen Betriebssystemaufsatzes für MS-DOS namens Windows - es handelte sich dabei jedoch nicht um ein Betriebssystem
Das MS-DOS und BIOS-Design der PCs erlaubten keine Weiterentwicklung in Richtung moderner Serverbetriebssysteme
Microsoft begann Anfang der 1990er ein solches Betriebssystem zu entwickeln
das zunächst als Weiterentwicklung von OS/2 geplant war (Microsoft war zwischen 1987-1991 an der Entwicklung beteiligt): Windows NT 3.1 (Juli 1993). Für den Consumer-Markt brachte Microsoft am 15
es basiert auf MS-DOS
August 1995 Windows 95 heraus
Dieser "Consumer-Zweig" wurde mit der Veröffentlichung von Windows Millenium (August/September 2000) abgeschlossen
Aufbau von Windows NT: Über die Hardware wurde eine Abstraktionsschicht
der Hardware Abstraction Layer (HAL) gelegt
auf den der Kernel aufsetzte
Verschiedene Gerätetreiber waren als Kernmodule ausgeführt und liefen wie der Kernel im privilegierten Kernel Mode
Sicherheitsmechanismen
virtuellen Speicher usw. zur Verfügung
Sie stellten Möglichkeiten der E/A-Verwaltung
Netzwerk
Dateisystem
die eigentlich Unix-Systeme vereinheitlichen sollte
also einer Norm
die daemons
zunächst für Microsofts eigenes
Systemdienste (System Services) ergänzten das Konzept; wie ihre UNIX-Pendents
neues Win32-System
waren sie in Form von Prozessen im User-Mode ausgeführt. Abstraktionsschichten unter Windows NT (etwas vereinfacht) Über so genannte Personalities wurden dann die Schnittstellen bestehender Systeme nachgebildet
aber auch für OS/2 (ohne Grafik) und POSIX.1
Personalities liefen wie Anwenderprogramme im unprivilegierten User-Mode
die jeweils einen kompletten PC mit MS-DOS als virtuelle Maschine darstellten; darauf konnte mit einer besonderen Version von Windows 3.1
Das DOS-Subsystem war in Form von Prozessen implementiert
dem Windows-on-Windows
auch Win16-Programme ausgeführt werden
Windows-on-Windows blendete dazu die Fenster der Win16-Programme in das Win32-Subsystem ein
das die Grafikausgabe verwaltete
allerdings unter vollkommener Kontrolle des Betriebssystems
Das System erlaubte daher die Ausführung von Programmen sowohl für MS-DOS wie für die älteren Windows-Betriebssysteme
Dies galt aber nur für die Implementierung für Intel 80386 Prozessoren und dessen Nachfolger
blieben aber außen vor
die direkt auf die Hardware zugreifen
Programme
das später in DirectX umgetauft wurde
Insbesondere viele Spiele konnten daher nicht unter Windows NT ausgeführt werden
zumindest bis zur Vorstellung von WinG
Ohne die Möglichkeit eines direkten Zugriffs auf die Grafikhardware bzw. -treiber war die Programmierung von leistungsfähigen Actionspielen zunächst auf die älteren Windows-Versionen beschränkt
Windows NT erschien in den Versionen 3.1
3.51 und 4.0
3.5
Windows 2000 stellte eine Weiterentwicklung von Windows NT dar
Auch Windows XP
Windows Server 2003 und Windows Codename Longhorn bauen auf der Struktur von Windows NT auf. [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste der Betriebssysteme Entwicklung der heutigen Betriebssysteme Echtzeit-System [Bearbeiten]
Weblinks
Wissenswertes über alle Betriebssysteme (http://www.operating-system.org) http://www.netzmafia.de/skripten/bs [Bearbeiten]
Literatur
Andrew S
Tanenbaum: Moderne Betriebssysteme
Pearson Studium 2002
ISBN 3827370191 ar:نظام تشغيل ast:Sistema operativu bg:Операционна Ñ?иÑ?тема ca:Sistema operatiu cs:OperaÄ?nà systém csb:Ã’peracjowô systema da:Styresystem en:Operating system eo:Operaciumo es:Sistema operativo et:Operatsioonisüsteem fi:Käyttöjärjestelmä fr:Système d'exploitation gl:Sistema operativo he:מערכת הפעלה hr:Operacijski sustav hu:Operációs rendszer ia:Systema de operation id:Sistem Operasi is:Stýrikerfi it:Sistema operativo ja:オペレーティングシステムko:ìš´ì˜?ì²´ì œ ku:Sîstema ÅŸixulandinê lt:OperacinÄ— sistema lv:OperacionÄ?lÄ? sistÄ“ma mg:Mpandrindra milina minnan:Chok-giaÌ?p hÄ“-thóng ml:ഓപറേറàµ?റിങàµ?à´™àµ?‌ സിസàµ?à´±àµ?റം ms:Sistem Pengoperasian nds:Bedriefssysteem nl:Besturingssysteem no:Operativsystem pl:System operacyjny pt:Sistema operacional ro:Sistem de operare ru:ОперационнаÑ? Ñ?иÑ?тема simple:Operating system sl:Operacijski sistem sv:Operativsystem th:ระบบปà¸?ิบัติà¸?าร tr:İşletim Sistemi uk:Операційна Ñ?иÑ?тема zh:æ“?作系统
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