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Betablocker
Stichpunkte
Allgemein
en:Beta blocker fr:Î’-bloquant Betablocker sind Medikamente
die die Wirkung des Sympathikus auf das Herz und Kreislauf bremsen können
"Verbergen") 1 Belegte Einsatzmöglichkeiten 2 Vertreter 3 Nebenwirkungen 4 Gegenanzeigen 5 Literatur 6 Weblinks [Bearbeiten]
Betablocker werden sehr häufig verwendet und sind im Allgemeinen gut verträglich. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Belegte Einsatzmöglichkeiten
Leberzirrhose mit Pfortaderhochdruck Tachykarde Herzrhythmusstörungen Gute Hinweise für eine positive Wirkung von Betablockern gibt es für Entzugserscheinungen bei Alkohol- und Nikotinsucht Wechseljahresbeschwerden der Frau Vorbeugung von häufigen Migräneanfällen [Bearbeiten]
Als Indikationen gelten folgende Erkrankungen: Hypertonie Schilddrüsenüberfunktion Durchblutungsstörungen am Herzen und Angina Pectoris Herzinfarkt Herzinsuffizienz: siehe Studien: COMET
Vertreter
mit zusätzlich Stickstoffmonoxid freisetzender Wirkung Metoprolol Propranolol (RS)-1-Isopropylamino-3-(1-naphthyloxy)-2-propanol
Sotalol
mit zusätzlich alphablockierender Wirkung Nebivolol
Alprenolol Bisoprolol Carvedilol
ein zusätzliches Klasse 3 Antiarrhythmikum [Bearbeiten]
Nebenwirkungen
Insgesamt sind Betablocker relativ harmlos und auch bei längerer Einnahme gut verträglich
Die bekannten Nebenwirkungen sind nach Absetzen des Medikaments in der Regel reversibel
Dabei ist zwischen direkten Nebenwirkungen (z.B
Müdigkeit oder Schwindel) und indirekten Nebenwirkungen (z.B. hervorgerufen auf Grund der Müdigkeit) zu unterscheiden. Die Fahrtüchtigkeit beim Autofahren wird durch Betablocker nicht merklich reduziert
Bekannte direkte Nebenwirkungen sind am Herz-Kreislauf-System: Blutdruckabfall zu langsamer Puls proarrhythmische Eigenschaften von Sotalol Verschlimmerung einer Durchblutungsstörung von Armen und Beinen Vasokonstriktion der Hautgefäße (weiße Finger
kalte Hände und Füße) an der Lunge: Verschlimmerung eines Asthma bronchiale an der Haut: Auslösung oder Verschlechterung einer Psoriasis
bzw. psoriasiformen Hautveränderungen Allgemein: Initiale Gewichtszunahme bei jungen übergewichtigen Hypertonikern Weitere Nebenwirkungen (Bisoprolol) Gefühlslosigkeit im linken Arm/Hand und Bein/Fuß Reduzierung des Sehvermögens Kopf fühlt sich Zwei-Geteilt an Schwindeliges Gefühl Müdigkeit ca
4 Stunden nach Einnahme deutliche Müdigkeit Lustlosigkeit Vermehrtes "Einschlafen der Füße/Beine" Bei Einnahme Bisoprolol geht die Erektionsfähigkeit beim Mann deutlich zurück
körperlich aber völlig OK sind
Bei älteren Männer fast auf Null. T I P : Gleicher Wirkstoff aber anderer Hersteller = Unterschiedlich starke Nebenwirkungen! >>>>> Bei Problemen einfach probeweise den Hersteller des Medikamentes wechseln! Indirekte Nebenwirkungen: "Teufelskreis Betablocker" Betablocker werden auch gerne "jungen dynamischen Personen" verschrieben
die auf Grund von Stress einen hohen Puls/Blutdruck haben
also ruhiger werden zu lassen
Ziel ist hierbei diese Personen "vom Gas zunehmen"
In der Regel stellen sich Puls/Blutdruck nach kurzer Zeit auch auf normale Werte ein
woher der hohe Puls/Blutdruck kam ist jedoch nicht gelöst und existiert weiter
Das Problem
Meistens ist dies Stress in der Arbeit/Familie/Studium usw
Hier beginnt nun der "Teufelskreis Betablocker"
Die Betablocker haben oftmals die Nebenwirkung
dass sie die Müdigkeit fördern und somit die Personen weniger belastbar machen
Der Stress/Arbeit dieser Person ist jedoch der gleiche
dass diese Person nicht mehr - auf Grund der Müdigkeit - die frühere Arbeitsmenge erledigen kann
Dies führt dazu
teilweise stellen sich Schlafstörungen ein usw. - letztendlich steigt der Stress weiter an anstatt sich zu reduzieren
Die Arbeit staut sich
die erforderlichen Erholungszeite (Schlafen) verlängen sich
es fallen deshalb weitere Überstunden an
Kommen zudem noch weitere Nebenwirkungen der Betablocker hinzu
reduziert sich das Leistungsvermögen nochmals
Abhilfe schafft hier nur ein kontrolliertes und langsames Absetzen der Betablocker und Reduzierung des Stress/Arbeit - also der eigentlichen Ursache
Hier kann ein anderer Arzt/Heilpraktiker helfen
am besten tägliche körperliche Betätigung über mindestens eine Stunde in einer Ausdauersportart. Das überschiessende vegetative Nervensystem kann man auch sehr schön durch Kaltwasseranwendungen herunterdämpfen
Alternativen zur Stressminderung Die Wirkung von Betablockern kann man recht erfolgreich auch durch physikalische Maßnahmen erreichen: Am wichtigsten ist die regelmäßige
Siehe auch Sebastian Kneipp [Bearbeiten]
Gegenanzeigen
schweres Asthma bronchiale eine vorbestehende Bradykardie mit einer Herzfrequenz unter 50 AV-Überleitungsstörungen beim kardiogenen Schock bei einem Blutdruck systolisch unter 90 mm Hg schlecht eingestellter insulinpflichtiger Diabetes mellitus mit Hypoglykämien Errektionsstörungen selten [Bearbeiten]
Literatur
Lutz Hein: Entwicklung der Beta-Blocker
S
Pharmazie in unserer Zeit 33(6)
434 - 437 (2004)
ISSN 0048 - 3664 Perry P
Holger Stark: Hemmstoffe von Beta-Adrenozeptoren
Griffin
Manfred Schubert-Zsilavecz
S
Pharmazie in unserer Zeit 33(6)
ISSN 0048 - 3664 Christoph Maack
Michael Böhm: Klinischer Einsatz von Beta-Blockern bei kardiovaskulären Indikationen
442 - 449 (2004)
Pharmazie in unserer Zeit 33(6)
S
ISSN 0048 - 3664 [Bearbeiten]
466 - 475 (2004)
Weblinks
Carvedilol: The New Role of Beta Blockers in Congestive Heart Failure (http://www.aafp.org/afp/981101ap/vanderho.html) Siehe auch: Antihypertonika - Alpha-Blocker - ACE-Hemmer - Diuretika - Calciumantagonisten Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen! - Zum Portal Medizin
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Betablocker
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