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Diskussion : Pankreas
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Pankreas
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Allgemein
Das Pankreas oder die Bauchspeicheldrüse ist ein quer im Oberbauch liegendes Drüsenorgan des Menschen und der höheren Tiere
das Verdauungsenzyme und Hormone produziert. Bild nicht gefunden Lage einiger Organe Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Anatomische Lage und Aufbau 2 Funktion 2.1 Das Pankreas als exokrine Drüse 2.2 Das Pankreas als endokrine Drüse 3 Erkrankungen 4 Untersuchungsmethoden 5 Literatur 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Anatomische Lage und Aufbau
Das Pankreas ist ein ca
14-18 cm langes und 65-75 g schweres
keilförmig gebautes Organ
das in unregelmäßige Läppchen unterteilt ist
Es liegt im Retroperitonealraum also hinter dem Bauchfell zwischen Magen und den großen Bauchgefäßen (Aorta und Vena Cava inferior) auf Höhe des 2
der den Pankreaskopf umfasst
Lendenwirbelknochens und steht in enger Beziehung zum Zwölffingerdarm
Es ist kaum atemverschieblich
was leicht vermittels Ultraschall überprüfbar ist
Die Bauchspeicheldrüse wird grob unterteilt in deren Kopf (Caput) als dickster Teil der Bauchspeicheldrüse
der gemeinsam mit dem von Leber und Gallenblase kommenden Hauptgallengang (ductus choledochus) oder nahe diesem in einer warzenförmigen Erhebung - der sog
der bis zur Milz reicht Aufgrund seiner Funktion als Verdauungsdrüse besitzt das Pankreas einen Ausführungsgang
rechts der Wirbelsäule Körper (Corpus) Schwanz (Cauda)
Papilla duodeni major - in den Zwölffingerdarm mündet
Dieser Ausführungsgang ist ca 2 mm weit und nimmt die aus den Pankreasläppchen führenden kurzen
senkrechten Zuflüsse auf
der Ductus pancreaticus accessorius. [Bearbeiten]
Meist ist ein weiterer Pankreasgang vorhanden
Funktion
[Bearbeiten]
Das Pankreas als
exokrine Drüse
Das Pankreas ist eine rein seröse Drüse und die wichtigste Verdauungsdrüse des Menschen
Die Zusammensetzung des Pankreassekrets hängt von der Art der aufgenommenen Nahrung ab
Die exokrine Drüse wird durch die Hormone Sekretin und Pankreozymin ( = Cholezystokinin ) zur Abgabe des Verdauungssaftes angeregt. Viele Enzyme liegen bei der Produktion in der Drüse noch in einer inaktiven Form vor
um eine Selbstverdauung des Organes zu vermeiden. [Bearbeiten]
Erst am Wirkort (dem Dünndarm) werden diese Enzyme "scharf" gemacht
Das Pankreas als
endokrine Drüse
Neben dieser exokrinen Drüsenfunktion werden vom endokrinen Drüsenanteil auch Hormone direkt ins Blut abgegeben: Ungefähr 5 % der Zellen -sind inselförmig zusammengefasst und werden somit als Inselapparat bezeichnet
hauptsächlich aber auf den Körper und den Schwanz des Pankreas
verteilt
Dieser ist über das ganze Pankreas
den B-Zellen Insulin und den D-Zellen Somatostatin synthetisiert wird
wobei in den A-Zellen Glucagon
Er besteht aus Langerhans'schen Zellen und ist für die Produktion der Pankreashormone zuständig
Insgesamt befinden sich circa 1 Million Inseln in einem gesunden Pankreas
Als endokrine Drüse ist das Pankreas reich vaskularisiert. [Bearbeiten]
Erkrankungen
Bauchspeicheldrüsenkrebs Fehlbildungen des Gangsystems Pankreasegel [Bearbeiten]
akute Pankreatitis chronische Pankreatitis Pankreastumoren
Untersuchungsmethoden
Die Vorgeschichte und der körperliche Untersuchungsbefund ergeben bereits Hinweise auf das Vorliegen einer Pankreaserkrankung
Zur Erkennung einer Pankreatitis hat sich die laborchemische Bestimmung der Lipase im Blut bewährt
Alternativ kann die Amylase im Serum bestimmt werden
Diese ist jedoch nicht so spezifisch und sensibel wie die Lipase
die Magnetresonanztomografie sowie die ERCP genutzt werden
Zur Erkennung von Tumoren der Bauchspiecheldrüse sollten bildgebende Verfahren wie der Ultraschall
die Computertomografie
Als brauchbarer Tumormarker hat sich das Ca 19-9 bewährt. Auch Pankreaspseudozysten
Pankreassteine oder Pankreasverkalkungen können am besten mit den obigen bildgebenden Verfahren erkannt werden. [Bearbeiten]
Literatur
Pankreaserkrankungen
Akute Pankreatitis
Waldemar; Malfertheiner
Peter: 2.
Markus W.; Uhl
Chronische Pankreatitis
überarb
Tumore des Pankreas. Büchler
Aufl
2004
218 S. m. ISBN 3-8055-7460-6
XII
KNO-NR: 06 44 94 22 -KARGER- 55.50 EUR [Bearbeiten]
Siehe auch
Insulin
Glukagon
Diabetes mellitus
Alkohol
Verbliebene Eigensekretionsrate [Bearbeiten]
Langerhanssche Inseln
Gastrin
Pankreatitis
ERCP
Bauchspeicheldrüsenkrebs
Sekretin
Cholezystokinin
Krebs
Verdauung
Flexible Transgastrische Peritoneoskopie
Weblinks
Europäisches Pankreas Zentrum (http://www.pankreasinfo.com/de/uebersicht.html) Daten zum Pankreaskarzinom (http://www.krebsinfo.de/ki/daten/pankreas/pankreas_dat.html) Krebsregister des Regierungsbezirks Münster (http://krebsregister.uni-muenster.de/Berichte/Bericht91-95/Lokalisationen/pankreas.htm) Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom (http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/cho-pank.htm) Radiologische Untersuchungen des Pankreas (http://www.rad.rwth-aachen.de/lernprogramm/pan_un.htm) Funktion
Untersuchung und Erkrankungen des Pankreas (http://www.swiss-magen-darm.com/de/pankreas.html) Die Zauberstoffe im Wampenbries - Die Geschichte der Erforschung des Pankreas und des Wirkstoffes Pankreatin (http://www.heide-kuhlmann.de/wam_frame.html) Histologie des Pankreas (http://arbl.cvmbs.colostate.edu/hbooks/pathphys/digestion/pancreas/histo_exo.html) Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen! - Zum Portal Medizin en:Pancreas eo:Pankreato es:Páncreas fr:Pancréas he:לבלב it:Pancreas ja:膵臓 nl:Alvleesklier pl:Trzustka Pankreassonographie [[1] (http://www.ultraschallatlas.de/Pankreas/Pankreassonographie/pankreassonographie.html)] Wegen der retroperitonalen Lage ist das Pankreas einer direkten Untersuchung nicht zugänglich
die Anamnese bei Pankreaserkrankungen ist häufig unspezifisch
so daß der Ultraschallsonographie eine sehr große Bedeutung bei der Primärdiagnostik von Pankreaserkrankungen zukommt
Bei allen Patienten mit uncharakteristischen Oberbauchbeschwerden und bei allen internistischen Patienten soll eine Oberbauchsonographie und vor allem die Sonographie des Pankreas als Routineuntersuchung durchgeführt werden
selbstverständlich sollte der Patient nüchtern sein
Vor jeder Pankreasuntersuchung soll eine mindestens 8-stündige Nahrungskarenz eingehalten werden
Eine Vorbehandlung mit Antikarminativa (z.B
Dimeticon) kann die Qualität der sonographischen Untersuchungen signifikant verbessern
Optimale Untersuchungsbedingungen wurden auch nach Anwendung von entgasten Wasser oder Zellulose als Ultraschallkontrastmedium beschrieben
Für die klinische Alltagsroutine hat sich in den allermeisten Kliniken die Untersuchung im Sitzen oder im Stehen sehr bewährt
Der Versuch mit einer kontinuierlichen längerdauernden Kompression des Kolon transversum zu verdrängen
bringt sehr häufig auch
Daneben kann die Gallenblase oder die Leber als Schallfenster für den Pankreaskopf und die Milz als Schallfenster für den Pankreasschwanz benutzt werden
Für eine komplette Pankreasuntersuchung reicht in der Regel der Transversalschnitt etwa in Höhe des LWK 1 sowie der Longitudinalschnitt
Pankreasorganform: Pankreas hat keine Organkapsel und die Form kann sehr stark variieren
bei Kindern und adoleszenten Patienten ist die Struktur echoarm und in der Regel echoärmer als die Leber
Diese Variation der Organform muß man bei der Beurteilung berücksichtigen
das Parenchym ist homogen und feinschollig Die Pankreasechogenität ist vom Alter der Patienten abhängig
Hanteln- und Bockwurstform des Pankreas! [[2] (http://www.ultraschallatlas.de/Pankreas/normales_Pankreas/normales_pankreas.html)] Die normale Pankreaskontur ist glatt
man spricht sehr häufig auch von sogenannten Kaulquappen-
Im Alter ist das Pankreas von der Struktur echodichter und atrophisch
Der Duktus pankreatikus
hat im Durchschnitt einen Durchmesser von 1
3 ± 0
der in etwa 60 bis 80% der Untersuchungen nachweisbar ist
5 mm
Eine Erweiterung der Duktus pankreatikus über 3 mm ist immer pathologisch bis das Gegenteil bewiesen ist
normaler Größe und homogener Strukturverteilung
Pankreaslipomatose: Die Pankreaslipomatose ist gekennzeichnet durch eine gesteigerte Pankreasechogenität bei glatter Struktur
sie wird allerdings im Vergleich zur Steatosis hepatis relativ selten befundet
Eine pathologische Bedeutung kann man der Pankreaslipomatose nicht zuschreiben
2 % der Fälle und immerhin eine Erweiterung des Duktus pankreatikus in 0
7 % der Fälle
In einer Studie an 715 Patienten fanden japanische Autoren eine Steatosis hepatis in 15
aber eine Pankreaslipomatose wurde nicht erwähnt. Ähnlich wie bei der Steatosis hepatis mit inhomogener Leberverteilung kann beim Pankreas ebenfalls eine unregelmäßige Fettverteilung vor allem des Pankreaskopfes oder des Prozessus uncinatus nachgewiesen werden
Dies ist bei der Differentialdiagnose von Pankreascarcinomen sicherlich von erheblicher Wichtigkeit
Eine Pankreaslipomatose sollte deswegen in jedem Fall beschrieben werden
Akute Pankreatitis: Eine akute Pankreatitis wird hauptsächlich aufgrund der Anamnese und laborchemischen Parameter diagnostiziert
Eine routinemäßig durchgeführte Oberbauchsonographie gehört wie eine körperliche Untersuchung zur Routine bei der Diagnose einer akuten Pankreatitis
Auch bei gesicherter Diagnose ist eine Sonographie unerläßlich
eine Untersuchung benachbarter Organe wie die Gallenblase und der Gallenwege muß ebenfalls erfolgen
ist sonographisch leider nicht möglich
insbesondere wenn es um Pankreasnekrosen geht
Eine Unterscheidung der einzelnen Pankreatitisformen
Die Organgröße bei der akuten Entzündung kann normal
diffus oder umschrieben verbreitert sein
Eine Organvergrößerung bei schwer verlaufenden Pankreatitiden sind obligat
Insbesondere sind umschriebene Pankreatitisformen nicht selten
Besonders in diesen Fällen ist eine Abgrenzung zu einer Begleitpankreatitis bei Pankreas-Carcinomen schwierig
Eine weiterführende diagnostische Abklärung ist nach Abklingen der akuten Pankreatitsphase unbedingt indiziert
Ileus
Wie bereits erwähnt
freie Luft und Bursaödem kann zumindest die Schwere der Pankreatitis sonographisch abgeschätzt werden
durch Nachweis von Begleitphänomen insbesondere Ascites
ist eine Unterscheidung zwischen einer ödematösen nekrotisierenden Pankreatitis sonographisch kaum möglich
Pleuraerguß
Freie Flüssigkeit kommt sowohl bei der ödematösen
als auch bei nekrotisierenden Panktreatitiden vor
In der Rückenlage ist das entzündliche Exsudat in der Bursa omentalis zwischen Magenhinterwand und Pankreasvorderfläche zu erkennen
bei größeren Exsudaten typischerweise zwischen Milz und Pankreasschwanzbereich
Wegen der intestinalen Gasansammlung ist eine sonographische Beurteilung des Pankreas bei akuter Pankreatitis häufig nicht möglich
Auf eine nachfolgende Computertomographie mit Kontrastmittelapplikation kann in solchen Fällen häufig nicht verzichtet werden
Bei ausreichender Beurteilbarkeit in der Sonographie und bei fehlenden klinischen und laborchemischen Hinweis (z.B
CRP < 120) auf eine nekrotisierende Pankreatitis kann in dieser Situation auf eine Computertomographie verzichtet werden. [[3] (http://www.ultraschallatlas.de/Pankreas/akute_Pankreatitis/akute_pankreatitis.html)] Chronische Pankreatitis: Die chronischen Pankreatitis kann zur sonographischen Veränderungen führen
die pathognomonisch sind
Pankreasparenchymverkalkungen sowie Pankreatikolithiasis sonographisch gestellt werden
Die Diagnose einer chronischen Pankreatitis kann vor allem bei Vorhandensein von Gangerweiterungen
Durch die progredient aufgetretene intra- und extrahepatische Fibrose wird die chronische Entzündung für die chronische Pankreatitis in etwa 2/3 der Fälle zu einer vorwiegend diffusen Organvergrößerung
Eine Dilatation des Duktus Wirsungianus läßt sich in etwa 50 bis 60 % der Fälle bei der chronischen Pankreatitis sonographisch nachweisen
In Extremfällen kann man einen massiv dilatierten Duktus Wirsungianus nachweisen
als auch im Pankreasparenchym
gelegentlich sieht man auch Verkalkungen sowohl im Pankreasgang
das ist besonders bei obstruierenden Pankreasgangsteinen von Bedeutung
Die sonographische Erkennung einer Pankreatikolithiasis ist möglich
Bei diesen Patienten wäre eine ultraschallgesteuerte Extrakorporale-Stoßwellenlipotrypsie (ESWL) der Pankreassteine bei klinischer Indikation möglich
Ein weiteres Charakteristikum einer chronischen Pankreatitis ist die Ausbildung von Pankreaspseudozystent
Die Inzidienz einer Zystenbildung liegt bei akuten Pankreatitiden unter 10%
bei der chronischen Pankreatitis wird sie zwischen 20 und 50% angegeben
Die Pankreaspseudozysten entwickeln sich zu 80% solitär und in etwa 6 bis 20 % der Fälle multipel
Frühsymptome sind häufig uncharakteristisch
Die Zystengröße kann sehr stark variieren
manchmal ist die Zyste so groß
daß sonographisch eine Abgrenzung nicht möglich ist. [[4] (http://www.ultraschallatlas.de/Pankreas/chronische_Pankreatitis/chronische_pankreatitis.html)] Pankreastumore: Zuverlässige Stagingmethoden für Pankreascarcinome gibt es nicht
Die Sensitivität der Pankreassonographie bei Routineuntersuchungen liegt bei 1
0 cm
Die sonographische Früherkennung eines Pankreascarcinoms ist daher relativ selten
In der Regel sind durch eine transabdominelle Sonographie erkennbare Carcinome bereits nicht mehr kurativ angehbar
Pankreascorpus- und - schwanz-Carcinome lassen sich sonographisch wesentlich schlechter darstellen als Pankreaskopf-Carcinome
lassen sich sonographisch sicher diagnostizieren
sie ist als Routineuntersuchung allerdings ungeeignet. [[5] (http://www.ultraschallatlas.de/Pankreas/Pankreas-NPL/pankreas-npl.html)] Größere Pankreascarcinome
Die Endosonographie kann die Sensibilität der sonographischen Untersuchungen natürlich verbessern
besonders wenn eine Gallenwegsobstruktion vorhanden ist
wie z.B. oberhalb des Truncus coeliacus
Bei fortgeschrittenen Carcinomen kann man auch eine Lymphknotenmetastasierung an typischer Stelle
als echoarme Raumforderung sonographisch abgrenzen
Lymphknotenmetastasen lassen sich in Abhängigkeit vom Tumorstadium in etwa 50 bis 85 % der Fälle sonographisch nachweisen
Die Sicherung der Diagnose kann durch eine sonographisch gesteuerte Aspirationszytologie erfolgen
Die Sensibilität dieser Methode liegt zwischen 80 und 95 % und ist der der computertomographisch gesteuerten Punktion signifikant überlegen
deren Sensitivität bei maximal 86% liegt
Ferner kann bei der Diagnostik einer chronischen Pankreatitis der D
Wirsungianus in 86% der Fälle perkutan punktiert und dargestellt werden.
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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