Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Arianismus
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Arianismus
Stichpunkte
Allgemein
Der Arianismus ist eine christliche theologische Lehre
die nach einem ihrer frühen Vertreter
Arius
benannt ist und im Bereich der Christologie im Gegensatz zur Trinitätslehre steht
Eunomius
Wulfila und die konstantinopolitanischen Patriarchen Macedonius (342-346
Demophilus (370-379)
und Maxentius (380)
351-360)
Gegenpapst Felix II.
Bedeutende Vertreter des Arianismus waren neben Arius Eusebius von Nikomedia
Eudoxius von Antiochia (360-370)
"Verbergen") 1 Lehre 2 Geschichte 3 Literatur 4 Weblinks [Bearbeiten]
Basilius von Caesarea
Gregor von Nyssa
Gregor von Nazianz
Ambrosius von Mailand und Hilarius von Poitiers. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Gegenpositionen zum Arianismus vertraten insbesondere Athanasius von Alexandria
Lehre
gut
weise
Es gab verschiedene Varianten des Arianismus
aber die folgenden Punkte wurden von den meisten seiner Anhänger vertreten: Der Vater allein ist Gott: er allein ist ungezeugt
keiner Veränderung unterworfen
ewig
der selbst geschaffen wurde um die Welt zu schaffen
Er ist durch einen unendlichen Abgrund vom Menschen getrennt. Gott kann die Welt nicht direkt erschaffen
sondern nur durch einen Mittler
den Logos
ist ein Zwischenwesen zwischen Gott und der Welt
das perfekte Abbild des Vaters.In einem metaphorischen Sinn kann er als Gott bezeichnet werden
vor aller Zeit und vor der Welt
Der Sohn Gottes ist präexistent
Aber er ist eine Kreatur
die erste Kreatur Gottes
sondern aus dem Nichts
Er ist geschaffen
durch den Willen des Vaters
vor aller vorstellbaren Zeit
nicht aus dem gleichen Wesen wie der Vater
aber dennoch in der Zeit
indem sie an Gott Teil hatten." (Origenes
Kommentar zu Johannes 2
seine Weisheit und sein Wissen begrenzt. Die Arianer lehrten ausdrücklich
der gelehrt hatte
dass der Logos den Vater nicht perfekt kennt und ihn daher nicht perfekt offenbaren kann. Ebenso wie die Trinitarier beriefen sich die Arianer auf die Bibel (wobei die beiden Parteien unterschiedliche Stellen zitierten) und auf Kirchenväter
was wir sagten
3) und auf Tertullian
dass manche nicht schätzen
dass andere Wesen neben dem wahren Gott Götter werden konnten
indem wir den Vater als den einen wahren Gott hinstellten und zugaben
dass Jesus dem Vater untergeordnet sei (Monarchianismus)
Er ist daher nicht ewig und "es gab eine Zeit
insbesondere auf Origenes: "Nun ist es möglich
als es ihn nicht gab." Ebenso ist seine Macht
die sich wieder in Exukontianer (Gott-Sohn geschaffen aus dem "Nichtseienden")
die vertraten
Zwischen dem ersten Konzil von Nicäa 325 und dem ersten Konzil von Konstantinopel 381 wurden nicht weniger als achtzehn unterschiedliche arianische Glaubensbekenntnisse verfasst
dass der Sohn und der Vater wesensähnlich aber unterschiedlich seien
die vertraten
die Homöaner (von griechisch �μοῖος "homoios" ähnlich)
dass der Vater und der Sohn ähnlich seien und die der trinitarischen Lehre nahestehenden Semi-Arianer oder Homöusianer (von griechisch á½?μοι-οÏ?σιος homoiousios wesensähnlich)
die sich teilweise widersprechen. Die wesentlichsten Richtungen dabei waren die radikalen Arianer
Anomoianer (von griechisch ἀνόμοιος anomoios unähnlich nach allem und nach dem Wesen) und Heterousiasten (von griechisch ἑτεÏ?ο-οÏ?σιος ein anderer nach dem "Wesen" als Gott-Vater) unterteilten
Diese Richtungen bekämpften sich untereinander. [Bearbeiten]
Geschichte
denn das wäre der gleichfalls schon verurteilte Modalismus." Eine gleichfalls verurteilte Gegenlehre
denn dann hätte man zwei Götter; andererseits kann es sich aber nicht um eine Person handeln
dann würde man gegen das Monotheismusgebot verstossen
wird in der Mitte des dritten Jahrhunderts bei Paul von Samosata überliefert
nach der Jesus lediglich inspirierter Mensch sei
anzunehmen dass Vater und Sohn vom gleichen Wesen sind
Die arianische Lehre fusst auf einer linksorigenistischen Interpretation der in der ersten Jahrhunderten üblichen Subordinationslehre. "Wenn der Vater und der Sohn zwei Personen sind
Bei der Position des Arius wird Christus hingegen die Göttlichkeit keineswegs abgesprochen
erschaffen - alles andere widerspräche der Einmaligkeit Gottes
aber er ist eben
wenn auch vor Anbeginn der Welt
Seine Gegner warfen ihm vor
die Lehre Pauls von Samosata zu vertreten
die bereits auf mehreren lokalen Synoden verurteilt war
Arius fand Anhänger insbesondere in gebildeten hellenistischen Kreisen
entsprach
das durch Clemens von Alexandrien und Origenes auch im gebildeten Christentum massgeblich war
da das arianische Gottesbild ganz dem neoplatonistischen System
die Auseinandersetzungen zwischen Arianern und Anhängern von Nicäa dominierte die Kirchengeschichte im 4
Der Arianische Streit
Jahrhundert
Der Arianismus besaß längere Zeit die politisch stärkere Stellung (Kaiserhaus und kaiserliche Garden)
wurde aber durch Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Richtungen geschwächt
die vorher zwischen den Parteien standen
insbesondere durch klare Definition der verwendeten Ausdrücke
Ab etwa 360 entwickelten die Trinitarier eine mehrheitsfähige Lehre
wodurch sie sprachliche Missverständnisse innerhalb der griechischen und zwischen griechischer und lateinischer Kirche ausräumen konnten und so auch für viele akzeptabel wurden
detailliert geschildert im Artikel arianischer Streit und erstes Konzil von Nicäa: ca
Der Streit gliedert sich in drei Phasen
dass Kaiser Konstantin I. um die Parteien zu einigen das erste ökumenische Konzil von Nicäa einberuft
Sohn und Heiligem Geist glaubten
der mit dem ersten ökumenischen Konzil von Konstantinopel und der endgültigen Form des Nicänisch-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses endet. Der Kaiser gab den Kanons des Konzils gesetzlichen Status und erließ im Juli 381 ein Gesetz
die zu ihrer politischen und religiösen Vormachtstellung führt 361-381: Wiederaufschwung der Trinitarier initiiert durch Kaiser Theodosius I.
das die ersten Fassung des Nicänischen Glaubensbekenntnisses aufstellt. 325-361: Reaktion der Arianer
die in die gleiche Göttlichkeit von Vater
dass alles Eigentum der Kirchen denen übergeben werden sollte
318-325 ein lokaler Streit zwischen Alexander von Alexandria und Arius eskaliert so weit
wurden während der Vorherrschaft des Arianismus christianisiert
die um die Mitte des vierten Jahrhunderts von der Ostsee an die Nordostgrenzen des Römischen Reiches gezogen waren
Die Germanenstämme
Langobarden) in Gebiete des ehemaligen römischen Reichs
Der gotische Bischof Wulfila verfasste eine Bibel in gotischer Sprache
die von trinitarischen Christen bewohnt waren
Ostgoten
Westgoten
die zum einigenden Band der arianischen Germanenstämme wurde. Während der Völkerwanderung kamen diese Stämme (Burgunder
Vandalen
wo eine arianische oder heidnische Minderheit über eine überwältigende trinitarische Mehrheit herrschte
wobei diese Mehrheit in der Regel auch über die (noch) höhere Zivilisation verfügte
Es kam dabei mehrfach zu Konstellationen
In den einigen Fällen führte das dazu
Kultur und Konfession der Mehrheit übernahm
dass die Minderheit mit der Zeit die Sprache
So ließen sich der heidnische fränkische König Chlodwig I
der arianische burgundische König Sigismund 516 und der arianische Westgotenkönig Recared 589 trinitarisch taufen
496
Ostgoten (vernichtet 552) und Vandalen (deportiert 534) wurden nach militärischen Niederlagen gegen Byzanz beseitigt
gab es bis zur Eroberung durch die Muslime parallel lateinisch-trinitarische
Im ehemaligen Vandalenreich in Nordafrika
griechisch-trinitarische und arianische Christen
das unter byzantinische Herrschaft kam
möglicherweise auch darüber hinaus arianische und lateinisch-trinitarische Christen. Im 16
Im Westgotenreich in Spanien existierten bis zur islamischen Eroberung
Jahrhundert entstand der Antitrinitarismus in verwandelter Form vor allem in Polen wieder
wo er hauptsächlich von Fausto Sozzini (1539-1604) gelehrt wurde
Der Sozinianismus hat einen großen Einfluss auf die Theologie und vor allem auf die religionskritische Literatur der Aufklärung im 18
Jahrhundert ausgeübt
Auch Isaac Newton war in seinen theologischen Schriften Antitrinitarier
Von den Gegenern wurde den Antitrinitariern der Vorwurf des Arianismus gemacht
In neuerer Zeit haben antitrinitarische Richtungen innerhalb des Christentums zum Unitarismus geführt
Neben anderen vertreten auch die Zeugen Jehovas eine antitrinitarische Lehre
diese als arianisch zu bezeichnen. [Bearbeiten]
Es ist jedoch unhistorisch
Literatur
1871 Online Buch (englisch) (http://www.newmanreader.org/works/arians/index.html) [Bearbeiten]
John Henry Newman: Arians of the Fourth Century
Weblinks
Aktuelle Literatur zum Arianismus (http://www.theologie-systematisch.de/christologie/4nizaea.htm) Siehe auch Apollinarismus bg:Ð?рианÑ?тво da:Arianisme en:Arianism eo:Arianismo es:Arrianismo fi:Areiolaisuus fr:Arianisme he:×”×ž×™× ×•×ª ×”×?רי×?× ×™×ª ia:Arianismo ja:アリウス派 nl:Arianisme pl:Arianizm pt:Arianismo sv:Arianism
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Arianismus
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Bolle01
Erstes Konzil von Nicäa
Traum
Partielle Ordnung
Dankoehl2.jpg
Wizard
Diskette
Ascus
Erdkruste
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt