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Diskussion : Arabische Sprache
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Arabische Sprache
Stichpunkte
Allgemein
Vorlage:Infobox Sprache Die arabische Sprache (auf Arabisch: اللغة العربية) gehört zum semitischen Zweig der afro-asiatischen Sprachfamilie
"Verbergen") 1 Allgemeines 2 Das Arabische im Semitischen 3 Verbreitung 4 Geschichte 5 Phonologie 6 Schrift 7 Aussprache 8 Grammatik 9 Wortschatz 10 Sprachprobe 11 Literatur 12 Weblinks [Bearbeiten]
Der Language Code ist ar bzw. ara (nach ISO 639). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Allgemeines
Die einzelnen arabischen Dialekte in den verschiedenen Ländern unterscheiden sich teilweise sehr stark voneinander und sind
wenn sie weit auseinander liegen (z.B
auf basilektaler Ebene oft gegenseitig nicht oder nur schwer verständlich
Marokko - Irak)
in etwa vergleichbar mit den verschiedenen deutschen Mundarten
werden zum Teil hocharabisch untertitelt
die natürlich im dortigen Dialekt gedreht worden sind
Algerische Filme
wenn sie in den Golfstaaten ausgestrahlt werden
die in den letzten anderthalb Jahrtausenden gesprochen wurden und werden
Die arabische Sprache in einem erweiterten Sinne umfasst eine Vielzahl von verschiedenen Sprachformen
ist vor allem der Islam und speziell der Koran
Was all diese Sprachformen zu einer Sprache zusammenbindet
was die Einheit des Arabischen angeht
Das Beispiel des Maltesischen zeigt sehr deutlich die große Rolle des Islam
die aber weitestgehend zu einer modernen
Das Maltesische ist eine den maghrebinischen Dialekten der arabischen Sprache nah verwandte Sprache
eigenständigen Standardsprache ausgebaut worden ist
das dem klassischen Hocharabisch sehr nahe stand
hat sich eine Vielzahl von Dialekten entwickelt
Aus dem Alt-Arabischen
die neuarabischen Dialekte; für alle Sprecher dieser Sprache außer dem Maltesischen ist das unverändert geschriebene Hocharabisch weiterhin Schriftsprache und Dachsprache
ist umstritten (siehe auch Halsbandsittich in vielen Sprachen)
Ob Hocharabisch als moderne Standardsprache zu betrachten ist
sowie am Fachwortschatz für viele Bereiche der modernen Wissenschaften. Darüber hinaus ist Hocharabisch innerhalb der einzelnen arabischen Ländern relativ selten ein Mittel zur mündlichen Kommunikation. [Bearbeiten]
Es fehlt oft noch an einem einheitlichen Wortschatz für viele Dinge der modernen Welt
Das Arabische im Semitischen
Das klassische Hocharabisch unterscheidet sich nicht wesentlich von der alt-arabischen Sprache
Versucht man durch Vergleich aller semitischen Sprachen die Wurzel eines Wortes zu ermitteln
dass sie genau der klassisch-arabischen Form gleicht
findet man oft
Dadurch kommt dem klassischen Hocharabisch eine zentrale Stellung innerhalb der semitischen Sprachen zu
Lange betrachteten viele Semitisten das klassische Arabisch als die ursprünglichste semitische Sprache überhaupt
dass vieles doch nicht so ursprünglich ist
wie man dachte
Erst langsam stellt sich durch den Vergleich mit anderen afro-asiatischen Sprachen heraus
die in der Grammatik der semitischen Sprachen angelegt sind
Klassisches Hocharabisch stellt wohl eine neuere Schicht semitischer Sprachen dar
die viele Möglichkeiten
konsequent ausgebaut hat
Es hat einen sehr reichen semitischen Wortschatz bewahrt und sogar noch weiter ausgebaut
Die heutigen Dialekte haben viele Veränderungen durchgemacht
wie sie andere semitische Sprachen schon sehr viel früher (2000-3000 Jahre) durchgemacht haben
dass Alt-Hebräisch und moderne arabische Dialekte
viele Gemeinsamkeiten aufweisen
So fällt beispielsweise auf
was Lautgestalt und Grammatik angeht
dass die Aufgabe der nomadischen Lebensweise und die Überlagerung anderer Sprachen immer wieder ähnliche sprachliche Entwicklungen hervorgerufen haben. [Bearbeiten]
Es gibt Spekulationen
Verbreitung
Varianten des Arabischen werden von ca
250 Millionen Muttersprachlern gesprochen
Komoren
Es ist (nicht immer alleinige) Amtssprache in folgenden Ländern: Ägypten
Kuwait
Vereinigte Arabische Emirate
Libanon
Bahrain
Oman
Eritrea
Saudi-Arabien
Syrien
Marokko
Jemen
Tunesien
Jordanien
Irak
Somalia
Dschibuti
Algerien
Mauretanien
Libyen
Palästinensische Autonomiegebiete
Sudan
Katar
Tschad
Israel
Schrittmacher ist dabei u.a. der Fernsehsender Aljazeera in Katar
Darüberhinaus ist es eine der sechs offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen. In aller neuester Zeit gewinnt das gesprochene Hocharabische wieder an Raum
Dort gibt es sehr lebendige Diskussionen von Sprechern aus allen Ecken der Arabischen Welt
die sich bemühen eine dem Hocharabischen nahe kommende Sprache zu gebrauchen
sozusagen "gemeinsprachlich"
Durch die dominierende ägyptische Film- und Fernsehproduktion (u.a. bedingt durch die Bevölkerungszahl) gilt der gesprochene Kairoer Dialekt des Arabischen in der arabischen Welt als allgemein verständlich
Gewöhnliche Filme auf hocharabisch zu drehen ist nicht üblich
da diese Sprache eher ernsten Themen wie den Fernseh- und Rundfunknachrichten
religiösen Sendungen und Gottesdiensten vorbehalten ist. [Bearbeiten]
Geschichte
Schon in vorislamischer Zeit existierte auf der arabischen Halbinsel eine reichhaltige Dichtersprache
die nur mündlich weitergegeben wurde
das aber wohl schon modernere Züge aufwies
Auf dieser Dichtersprache fußt zum Teil das Arabische des Korans
wie man am Konsonantentext sehen kann
Wohl erst nachträglich hat man durch Zusatzzeichen das Koran-Arabisch der alten Dichtersprache wieder angeglichen
was aber fast jeder gläubige Muslim bestreiten würde
In frühislamischer Zeit wurden viele Gedichte dieser Sprache schriftlich festgehalten
Bis heute ist das Memorieren (Auswendiglernen) von Texten ein wichtiger Bestandteil der islamischen Kultur
die den gesamten Koran auswendig vortragen können (Hafiz oder Hafidh)
So gibt es bis heute viele sehr geachtete Menschen
dem Hedschas
im Zuge der islamischen Eroberungen über den ganzen Vorderen Orient verbreitete
das sich aus dem Zentrum der arabischen Halbinsel
Das klassische Hocharabisch ist insbesondere die Sprache des Korans
Der Kalif Abd al-Malik erhob in den 90er Jahren des 7
Jahrhunderts diese Form des Arabisch zur offiziellen Verwaltungssprache des islamischen Reiches
was jedoch zum Teil an der Schrift nicht zu erkennen ist
Im Laufe der Jahrhunderte änderte sich die Sprache dann immer mehr
da die kurzen Vokale außer im Koran nicht geschrieben wurden und man sich bemühte die alten Regeln bei der Schreibung beizubehalten. Das klassische Hocharabisch wird als Muttersprache heute von niemandem mehr gesprochen
wo sich das Arabische diese Rolle mit dem Französischen teilen muss)
Es wird allerdings auch heute noch
als geschriebene Hochsprache benutzt
Marokko und in etwas geringerem Maße in Algerien
in der fast alle Bücher und Zeitungen erscheinen (außer in Tunesien
nur im Wortschatz verändert
wo es an einem geeigneten Fachwortschatz fehlt
Im wissenschaftlich-technischen Bereich wird in den anderen arabischen Ländern oft Englisch gebraucht
ebenso teilweise in Fernsehen und Rundfunk
Bei offiziellen Anlässen wird diese normalerweise nur geschriebene Sprache auch mündlich gebraucht
Diese Sprache wird oft auch als modernes Hocharabisch bezeichnet
Es unterscheidet sich vom klassischen Hocharabischen vor allem im Wortschatz und je nach Bildungsgrad des Sprechers teilweise auch in Grammatik und oft in der Aussprache
Siehe auch: Geschichte der arabischen Literatur [Bearbeiten]
Phonologie
Das Hocharabische Lautsystem ist wenig ausgeglichen
Es gibt nur drei mit den Lippen gebildete Laute (M Ù…
P und das deutsche W fehlen
B ب
F Ù?)
den man mit W in der Umschrift wiedergibt
der einem englischen W entspricht
ist ein "Halbkonsonant"
Der Laut Ùˆ
DH ذ)
N Ù†
stimmloses und stimmhaftes "TH" (TH Ø«
Dagegen gibt es sehr viele an den Zähnen gebildete Laute: L ل
T ت
D د
stimmloses und stimmhaftes S (س und ز) und SCH ش
d. h. stimmhaftes und stimmloses S (ص und ظ) sowie T ط und D ض
die "dumpf" ausgesprochen werden
Hinzu kommen die dem Arabischen eigenen emphatischen Laute
normalerweise GH umschrieben
Neben dem Zungen-R ر gibt es ein streng davon unterschiedenes Zäpfchen-R غ
CH Ø® und den Halbvokal J
K Ùƒ
wobei G fehlt
An Gaumenlauten gibt es DSCH ج
die wie unser H auch mit H umschrieben wird
den es aber nur in sehr wenigen anderen Sprachen gibt
Des Weiteren gibt es ein tief in der Kehle gesprochenes K
sowie das mit dem Kehlkopf ausgesprochene Hamza und einen stimmhaften Kehlkopf-Presslaut ع
sowie eine stimmlose Entsprechung Ø
das mit Q Ù‚ umschreiben wird
den man "Ain" nennt
Unser H Ù‡ gibt es auch noch
schließlich noch einen weiteren Halbkonsonanten ي
der unserem J entspricht
I
beeinflussen aber stark die Vokale
U sowohl lang als auch kurz gibt
Die Konsonanten werden sehr genau ausgesprochen
obwohl es eigentlich nur A
die deshalb in vielen Varianten vorkommen
Insgesamt entsteht so der kehlige
raue Lauteindruck des Arabischen
deutsche W und P gibt es oft in Fremdwörtern
TH und DH fehlen meist
Die Dialekte haben dieses Ungleichgewicht zum Teil ausgeglichen: in vielen Dialekten gibt es ein G
Meist gibt es auch langes E und O. [Bearbeiten]
Schrift
Hauptartikel: Arabische Schrift Geschrieben wird das Arabische von rechts nach links mit dem arabischen Alphabet
das nur Konsonanten und Langvokale kennt
und das in der klassischen Grammatik wichtige End-N
I und U
Es gibt allerdings als Lern- und Lesehilfe ein nachträglich hinzugefügtes System mit Kennzeichen (اشكال) für die Kurzvokale A
Konsonantenverdopplungen und Konsonanten ohne nachfolgenden Vokal
Der Koran wird immer mit allen Zusatzzeichen geschrieben und gedruckt
diese wird jedoch fast nur für den Koran genutzt
Grundsätzlich wäre das vokalisierte und mit Zusatzzeichen versehene Schriftarabisch gleichzeitig eine präzise Lautschrift
Bei allen anderen Texten muss man die kurzen Vokale selbst finden
was nur möglich ist
wenn man die Grundvokale jedes Wortes auswendig kennt und die grammatische Struktur vollständig analysieren kann
so dass man die richtigen Endungen einfügen kann
Aus diesem Grunde ist das Auswendiglernen langer Texte und die ständige Kontrolle eines anwesenden Lehrers fast unumgänglich
da so gut wie niemand im Alltag Hocharabisch spricht und man es auch nicht
den Koran ausgenommen
durch Lesen selbständig lernen kann
die sich im Laufe der Geschichte verschliffen hat
Die arabische Schrift ist eine Kurrentschrift
Als immer mehr Buchstaben in der Gestalt zusammenfielen
entwickelte man ein System
diese durch Punkte über und unter den alten Konsonanten zu unterscheiden
gibt es bis zu vier verschieden Formen eines Buchstabens: allein stehend
nach rechts verbunden
nach links verbunden und beidseitig verbunden
Da die Buchstaben in einem Wort verbunden werden
Y und P zusammen
B
Ohne die Punkte fallen beispielsweise in der beidseitig verbundenen Form die Buchstaben N
TH
T
um Fremdwörter
Die Punkte für das P übernahm man aus dem Persischen
wiederzugeben
die ein P enthalten
dem Kufi (كوÙ?Ù‰)
in der es noch keine Punkte gab
da wie gesagt nur die Konsonanten geschrieben wurden und einige davon auch nicht mehr zu unterscheiden waren
wurden viele Texte fast nicht mehr lesbar
In einer früheren Form der arabischen Schrift
Die neuentwickelte Schrift mit den Punkten nennt man Nas-ch (نسخ). [Bearbeiten]
Aussprache
der dem nahe kommen soll
In vielen islamischen Ländern gibt es Bestrebungen
was als Aussprachestandard für das klassische Hocharabisch gilt
sich bei der Aussprache der modernen Hochsprache einem Standard zu nähern
der weitgehend kodifiziert ist und in modernen Korandrucken auch durch Diakritika wiedergegeben wird
Grundlage dabei ist meistens der Aussprachestandard der Rezitation (ar. tilÄ?wa تلاوة) des Korans
wird allerdings in der Regel nur im religiösen Kontext verwendet
Diese Ausspracheform genießt ein hohes Prestige
Die frühere Aussprache des Hocharabischen ist nicht mit Sicherheit in allen Einzelheiten bekannt
ob die Kasusendungen bei den meisten unbestimmten Nomina auf n auslauten oder nicht (kitÄ?bun vs. kitÄ?b)
Ein typischer Fall
also die Frage
ist die so genannte Nunation
wo bis heute keine völlige Klarheit über die Aussprachenormen des klassischen Hocharabisch besteht
kann man nicht mit Bestimmtheit sagen
Für beide Varianten lassen sich Argumente finden
wie diese Formen ausgesprochen wurden. [Bearbeiten]
und da in alten Handschriften das Vokalzeichen der Endung nicht geschrieben wurde
Grammatik
Das Arabische kennt indeterminierte (unbestimmte) und determinierte (bestimmte) Nomina
der aber sein A verliert
wenn er auf einen anderen Vokal folgt
und sein L an viele folgende Konsonanten assimiliert. Durch ein nachfolgendes Wort im Genitiv (s.a
der nach Zahl und Fall unveränderlich ist
Determiniert wird ein Nomen durch den vorangestellten Artikel al
direkt an das Wort angeschlossene Personalsuffix wird ein Wort ebenfalls determiniert
Status constructus) oder durch ein nachfolgendes
ausgenommen die meisten Ländernamen. Indeterminierte und determinierte Nomina unterscheiden sich zusätzlich durch unterschiedliche Endungen
Eigennamen sind von Haus aus determiniert und tragen keinen Artikel
Attribute werden dem zugehörigen Nomen nachgestellt
die meisten weiblichen Worter enden auf ah
männlich und weiblich
das bei angehängten Endungen zu at wird
Im Arabischen gibt es zwei Geschlechter
und die Namen doppelt vorhandener Körperteile (Fuß
Schwester etc.) Eigennamen von Ländern und Städten
Weibliche Personen (Mutter
Hand) sind auch ohne weibliche Endung weiblich
Daneben kennt das Arabische noch ein Kollektivum
Nominativ
die fast ausschließlich durch kurze Vokal-Endungen bezeichnet werden
Einzahl
Es gibt drei Numeri
Genitiv und Akkusativ
Zweizahl (Dual) und Mehrzahl und drei Fälle
Es werden jedoch nicht alle Wörter voll dekliniert
Die wirkliche Komplexität der arabischen Sprache liegt in der Vielfalt ihrer Verbformen und daraus abgeleiteten Substantive
Adverbien und Partizipien
Adjektive
als ein Arabisch-Schüler vermuten mag
ist die Sache viel einfacher
Da diese aber schematisch gebildet werden
Perfekt und Imperfekt
das andere eine unvollendete Handlung ausdrückt
Zwar gibt es nur zwei Hauptzeiten
von denen das eine eine vollendete
Trotzdem hat das Arabische eine Vielzahl von Zeitstufen ausgebildet
die jeweils bestimmte Bedeutungsaspekte haben
aus der Grundform durch Umbildung abgeleiteten Stämmen
Viele Verben existieren neben ihrer Grundform in weiteren
Verlängerung
Jeder Stamm besitzt bestimmte Eigenschaften
Änderung oder Wegfall eines Vokals und Verdopplung des mittleren Radikals
z.B. ein vorangestelltes Präfix
Die Reihenfolge und Art der Radikale ändern sich hingegen innerhalb einer Wortfamilie nie. Eine Eigenheit der arabischen Grammatik erleichtert die mündliche Wiedergabe des Hocharabischen sehr: Am Ende eines Satzes fällt im Hocharabischen die Vokalendung meist weg
Man nennt diese Form traditionell "Pausalform"
Nun werden aber die drei Fälle und auch zum Teil die Modi gerade durch diese Endungen ausgedrückt
die bei einer Sprechpause wegfallen
sehr häufig diese "Pausalform" und ersparen sich so einen Teil der manchmal komplizierten Grammatik
Deshalb benützen viele Sprecher
wenn sie modernes Hocharabisch sprechen
erleichtert dies das moderne Hocharabisch sehr
Da aber auch gerade diese Vokalendungen in allen Dialekten wegfallen
Das komplizierte System der Verbformen ist in vielen Dialekten noch weitestgehend erhalten
so dass die Dialektsprecher damit weniger Schwierigkeiten haben
sind es gerade die kurzen Vokale
die einen großen Teil der komplizierten Grammatik ausmachen
Obwohl wie unten beschrieben die Bedeutung eines Wortes meist an dem Konsonanten hängt
also quasi ihren "Wortfamilien"
dass die einzelnen Wörter nach ihren Wurzeln
geordnet sind
Arabische Wörterbücher sind häufig so angelegt
Daher ist es beim Erlernen des Arabischen wichtig
die Wurzelkonsonaten eines Wortes identifizieren zu können
Der überwiegende Teil der Wörter hat drei Wurzelkonsonanten
einige auch vier
Zwischen- und Endsilben erhält man die Wurzel eines Wortes
Durch das Abtrennen bestimmter Vor-
dass eine Form nicht erkannt und falsch übersetzt wird. [Bearbeiten]
Gerade Anfänger sollten solche nach Wurzeln geordnete Wörterbücher benutzen
da der Gebrauch "mechanisch-alphabetisch" geordneter Lexika bei geringen Grammatikkenntnissen oft dazu führt
Wortschatz
Die meisten arabischen Wörter bestehen aus drei Wurzelkonsonanten (Radikalen)
Daraus werden dann verschiedene Wörter gebildet
beispielsweise kann man unter anderem aus den drei Radikalen K-T-B folgende Wörter und Formen bilden: KaTaBa : er schrieb yaKTuBu : er schreibt KiTaaB : Buch KuTTuB : Bücher KaaTiB : Schreiber (Einzahl) KuTTaaB : Schreiber (Mehrzahl) KaTaBah : Schreiber (alternative Mehrzahlform) maKTaBah : Bibliothek Die hier angegebenen Formen sind Pausalformen
-u
-an
-in
-tan
-tun oder auch keine Endung auf
Im klassischen Hocharabisch treten noch die meist nicht geschriebene Endungen -a
-ta
-un
-i
-ti
-tin
-tu
Das T in den Endungen kommt so zustande
dass man das heute stumme End-H zum T uminterpretiert
indem man ihm die Punkte von T beigibt
Das N in diesen Endungen wird auch nicht durch den Konsonanten-Buchstaben N gekennzeichnet
sondern durch die wenig gebräuchlichen Zusatzzeichen
Der Wortschatz ist zwar extrem reich
aber oft nicht klar normiert und mit Bedeutungen aus der Vergangenheit überfrachtet
So gibt es zum Beispiel kein Wort
des dem europäischen Wort "Nation" relativ genau entspricht
Hayaat al-dschinsiya) wobei Hayaat "Leben" heißt
Umma) bedeutete ursprünglich und im religiösen Kontext bis heute "Gemeinschaft der Gläubigen (Muslime); oder z.B. "Nationalität" (جنسية
Dschinsiya) eigentlich "Geschlechtszugehörigkeit" im Sinne von "Sippenzugehörigkeit"
"Geschlechtsleben" z.B. heißt (ØÙŠØ§Ø© الجنسية
Das dafür gebrauchte Wort (أمة
Das Wort für "Nationalismus" (قومية
Qaumiya) bezieht sich ursprünglich auf die Rivalität vom (Nomaden)-"Stämmen" und kommt von Qaum ursprünglich und bis heute oft noch "Stamm" im Sinne von "Nomandenstamm"
ohne dass das eine über das andere obsiegen würde. "Umma" z.B. gewinnt wieder mehr seine alte religiöse Bedeutung zurück
So überlagern sich oft in einem Wort sehr alte und sehr moderne Konzepte
Es gibt zahlreiche alte Lehnwörter aus dem Aramäischen und Griechischen und viele neuere aus dem Englischen und Französischen
die aber oft wie Fremdkörper im Arabischen wirken
Andererseits hat jede Sprache eine Anzahl von Lehnwörtern aus anderen Sprachen
So sind ca
10% der spanischen Wörter arabischen Ursprungs
Vgl.:Arabischer Einfluss in der spanischen Sprache [Bearbeiten]
Sprachprobe
die zweite ist eine buchstabengetreue Umschrift
wobei die eingeklammerten Kurzvokale wegfallen
weil man oft Pausalformen gebraucht
die dritte Zeile gibt die Lautgestalt im modernen Hocharabischen an
die letzte Zeile ist eine recht wörtliche Übersetzung
Die erste Zeile zeigt die Originalschreibweise
bei der das N nie geschrieben wird
Das End-N in ahlan und sahlan ist eine erstarrte klassische Endung
ya achi! kaif(a) haaluk(a)? Morgen des Lichts
Traditionelle afrikanische Begrüßungsformen Erster Sprecher: !ØµØ¨Ø§Ø Ø§Ù„Ø®ÙŠØ± S-B-alif-H alif-L-CH-Y-R! sabaah(u) l-chair(i)! Morgen der Güte! Guten Morgen! Zweiter Sprecher: ?ØµØ¨Ø§Ø Ø§Ù„Ù†ÙˆØ±
Lob sei Gott! Gut
kaif(a) haaluk(a)? Lob sei Gott! Und du
dschayyid(un)! Lob sei Gott
wie geht es dir? Erster Sprecher: !بخير
Gott sei Dank! Zweiter Sprecher: ?الØÙ…د لله! وأنت
al-hamdu lillah(i)! Mit Güte
DSCH-Y-D! al-hamdu lillah(i)
mein Freund
Y-alif alif-CH-Y! K-Y-F H-alif-L-K sabaah(u) n-nuur(i)
يا أخي! كيÙ? ØØ§Ù„Ùƒ S-B-alif-H alif-L-N-W-R
gut! Zweiter Sprecher: !أهلا وسهلا بك alif-H-L-alif W-S-H-L-alif B-K! ahlan wa-sahlan bik(a)! etwa: Sei willkommen! Erster Sprecher: .أهلا بكم alif-H-L-alif B-K-M. ahlan bikum. etwa: Ich fühle mich (bei dir) willkommen
K-Y-F H-alif-L-K? al-hamdu lillah(i)! wa anta
gut! Gott sei Dank
كيÙ? ØØ§Ù„Ùƒ alif-L-H-M-D L-L-H! W-alif-N-T
o mein Bruder! Wie ist dein Zustand? Guten Morgen
wie ist dein Zustand? Gott sei's gedankt! Und wie geht's dir? Erster Sprecher: !الØÙ…د لله جيد alif-L-H-M-D L-L-H
Siehe auch: Salam
الØÙ…د لله B-CH-Y-R alif-L-H-M-D L-L-H bi-chair(in)
nicht zu sehr vertrauten Männern stattfinden würde
wie sie zwischen etwa gleichaltrigen jüngeren
Dieses Beispiel zeigt eine typische Begrüßung auf Hocharabisch
dieser grüßt zurück
Der eine grüßt den anderen
einzutreten und der andere sich dafür bedankt
woraufhin der erste den anderen einlädt
Dieses Beispiel müsste jeweils mehr oder minder von der Lautgestalt her in den Dialekt übertragen werden
Was Grammatik und Wortschatz angeht
da es sich in diesem Beispiel fast nur um alte feststehende Redewendungen handelt. [Bearbeiten]
ist der Unterschied zu den Dialekten hier eher gering
Literatur
Tawfik: Modernes Hocharabisch
Borg
Konversationskurs
5A
uflageH
amburg 2004I
das zT
SBN 3921598230 - Konversationsbezogenes Lehrwerk
. jedoch ägyptisches statt hocharabischem Vokabular verwendetH
Ernst; Schimmel
Annemarie: Arabische SprachlehreH
arder
eidelberg 1997 ISBN 3872760017 - Knappe Einführung in die arabische Sprache und GrammatikK
Wolfgang; Schulz
Eckehard: Lehrbuch des modernen Arabisch5
Günther; Reuschel
rahl
Auflage
München 2002
Berlin
ISBN 3324006139 - Ein umfangreiches und akademisch geprägtes Standardwerk
Lehrbuch an vielen deutschsprachigen Universitäten
John: Arabic Grammar
Mace
A Revision Guide
Edinburgh 1998
auf das Arabisch der Gegenwart bezogene Grammatik
ISBN 0748610790 - Übersichtliche
Schregle
Götz: Deutsch-Arabisches Wörterbuch
Wiesbaden 1977
ISBN: 344701623X - Gilt als das Standardwörterbuch Deutsch - Arabisch
Wehr
Hans: Arabisches Wörterbuch für die Schriftsprache der Gegenwart
Arabisch-Deutsch
5A
uflageW
iesbaden 1985I
nach Wurzeln geordnet. [Bearbeiten]
SBN 3447019980 - Das Standardwörterbuch der arabischen Gegenwartssprache
Weblinks
Vorlage:Wikipedia So viel Arabisch steckt im Deutsch (http://www.arabmed.de/deutsch/magazin/022002/S50-51.pdf) Arabisch in der deutschen Sprache (http://www.nicole.ksc.ch/kurs/ksc_abschlussarbeit/arabisch_dt.shtml) Deutsche Wörter arabischen Ursprungs (http://www.ex-oriente-lux.de/arabischeserbe2.htm) Informative Seite über Arabisch der Universität Erfurt (http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/CL_Lehr/Spr_Welt/SW_Arab.html) Einführung in die arabische Schrift (http://www.schriften-lernen.de/Schrift/Arab/Arab1.htm) Arabische Standard-Wörterbücher المعاجم العربية online auf einer Seite (http://lexicons.ajeeb.com/) Vorlage:Wikibooks af:Arabies ang:Arabisc geþéode ar:لغة عربية da:Arabisk en:Arabic language eo:Araba lingvo es:Lengua árabe et:Araabia keel fi:Arabian kieli fr:Langue arabe he:ערבית (שפה) hi:अरबी à¤à¤¾à¤·à¤¾ hu:Arab nyelv id:Bahasa Arab ja:アラビア語 ko:ì•„ëž?ì–´ la:Lingua Arabica nds:Arabsch nl:Arabisch pl:JÄ™zyk arabski pt:LÃngua árabe ro:Limba arabă ru:Ð?рабÑ?кий Ñ?зык sl:ArabÅ¡Ä?ina sv:Arabiska th:ภาษาà¸à¸²à¸«à¸£à¸±à¸š tt:Ğäräp tele zh-cn:阿拉伯è¯
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