Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Aggression
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Aggression
Stichpunkte
Allgemein
das die eigenen Interessen unter Verletzung der Interessen des Gegenübers durchzusetzen versucht
angreifen) wird feindseliges Verhalten bezeichnet
Als Aggression (lat. aggredi: herangehen
Aggression als Verhaltensweise ist im Tierreich weit verbreitet
den erstmaligen Einsatz von Gewalt in einer Auseinandersetzung von Staaten
"Verbergen") 1 Psychologie 1.1 Die Gene (Freud
Dollard) 1.3 Anlage und Umwelt (Fromm
Hacker) 2 Biologie 3 Rechtswissenschaften 4 Literatur 5 Siehe auch 6 Weblinks [Bearbeiten]
die ebenfalls aggressives Verhalten im obigen Sinne darstellt)
Bandura
Lorenz) 1.2 Die Umwelt (Belschner
Völkern und Volksgruppen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Personengruppen und Sachen. Völkerrechtlich bezeichnet Aggression (im Gegensatz zur Verteidigung
Speziell im Zusammenhang mit menschlichem Verhalten äußert sich Aggression in verbalen oder tätlichen Angriffen gegenüber Personen
Psychologie
Unter Aggression versteht man die beabsichtigte physische oder psychische Schädigung eines Lebewesens (Mensch oder Tier) oder die Beschädigung eines Gegenstandes
Oftmals mit dem Zusatz
die Behandlung zu vermeiden
das geschädigte Lebewesen sei motiviert
Die verschiedenen Aggressionstheorien lassen sich unterteilen in Theorien
die aggressives Verhalten auf bestimmte Faktoren zurückführen. [Bearbeiten]
Die Gene (
Freud
,
Lorenz
)
Liegt aggressives Verhalten in unseren Genen
bedeutet das
dass ein Mensch – egal in welcher Umwelt er lebt oder welche Erfahrungen er macht oder gemacht hat – auf jeden Fall früher oder später aggressiv werden wird
Freud erfand den Todestrieb (Destrudo) als Teilbereich des ES
der nach außen abgeleitet werden muss
damit es nicht zur Selbstzerstörung oder Krankheiten (psychosomatische Erkrankungen) kommt
Konrad Lorenz glaubte anhand von Tierbeobachtungen aggressive Instinkte auch beim Menschen annehmen zu können
wobei diesem durch "negative Selektion" allerdings die Tötungshemmung abhanden gekommen sei
dass sich im Menschen aggressive Impulse ansammeln
sodass er zunehmend unter Druck gerät; zuletzt reichen selbst nichtigste Anlässe aus
Beiden Theorien gemeinsam ist die Vorstellung
um die angestauten Energien explosionsartig zu entladen
sollte man diesen Theorien zufolge rechtzeitig seine Aggressionen abbauen
indem man z. B
Um solche unkontrollierten Entladungen zu vermeiden
gegen einen Sandsack boxt oder sich in Arbeit stürzt (Sublimierung nach Freud)
Sport betreibt
dass die Aggression eine sog. "Ich-Funktion" oder – ein anderer Terminus – ein "Ich-Potential" ist
Ferner geht z. B. die "Berliner Schule" um den Psychoanalytiker Günter Ammon davon aus
Eine mangelhafte Ausbildung der Aggression kann z. B. darin resultieren
dass man Dinge nicht oder eben nur unzureichend aggressiv angeht. [Bearbeiten]
Die Umwelt (
Belschner
,
Bandura
,
Dollard
)
Im Gegensatz zur ersten Theorie meinen die "Umwelttheoretiker"
dass aggressives Verhalten erlernt (lerntheoretische Erklärung: Belschner; Imitationslernen: Bandura) oder erworben wird (Frustrations-Aggressions-Hypothese von Dollard und Miller)
dass jede Bekräftigung (Verstärker) einer Handlung deren Auftretenswahrscheinlichkeit erhöht; aggressives Verhalten wird also dadurch erklärt
Lerntheoretiker wie Belschner gehen davon aus
dass man mit seiner Aggression erfolgreich war (ein Ziel erreicht oder Anerkennung erhalten hat)
kommt es zum Abbau aggressiven Verhaltens
Erst wenn diese Bekräftigung (dieser Verstärker) ausbleibt oder das unerwünschte Verhalten bestraft wird
Damit ist grundsätzlich ein aggressionsfreies Verhalten möglich
Bandura erklärt Aggression darüber hinaus durch das Imitationslernen (soziales Lernen): Man sieht
wie ein anderer – z. B. auch der Held im Film – mit aggressivem Verhalten erfolgreich war und ahmt ihn nach
weil man einen ähnlichen Erfolg erwartet. Nach der Frustrations-Aggressions-Hypothese führt jede Versagung (Frustration) zur Aggression
bis die letzte ‚das Fass zum Überlaufen’ bringt und es zum aggressiven Ausbruch kommt
Viele kleinere Frustrationen können sich ansammeln
Eine Verminderung von Frustrationen würde demnach zu weniger Aggressionen führen. [Bearbeiten]
Anlage und Umwelt (
Fromm
,
Hacker
)
Fromm versucht in seiner Charaktertheorie eine Kombination der bisherigen Überlegungen
Stimulation
Freiheit) aus
die bei der Sozialisation eines Menschen mehr oder minder gut erfüllt werden
wodurch sein individueller Charakter geprägt wird
Erfolg
Als Anlage Faktor geht er von menschlichen Grundbedürfnissen (Sicherheit
Dieser individuelle Charakter muss sich mit der ihn umgebenden Gesellschaft (dem sozialen Charakter) auseinandersetzen
kann er Frustrationen besser verkraften oder in positive Aktionen umsetzen
werden aggressive Vorbilder nicht als solche akzeptiert oder Erfolge anders erreicht
Ist der individuelle Charakter genügend stark ausgeprägt
Ist der individuelle Charakter aber schwach – die Grundbedürfnisse wurden durch Erziehungsfehler nicht oder nur schlecht befriedigt
reagiert der Mensch in einem entsprechend aggressiven Umfeld ebenfalls aggressiv
So hat auch Lewin nachgewiesen
dass es einen Zusammenhang zwischen autoritärem Führungsstil und gesteigerter Aggression bei Wegfall der Kontrolle gibt und auch das Milgram-Experiment kann dieser Theorie zugeschrieben werden: Der Mensch (mit schwachem individuellem Charakter) orientiert sich an den Anordnungen durch die Autorität
versuchte diese Deutungen von Verhaltensweisen („biologische Programmierung“) aber zu verbinden mit behavioristischen Thesen („sozial erlerntes Verhalten“). [Bearbeiten]
triebhaften Natur der Aggression zu eigen
Psychoanalytiker und Aggressionsforscher Friedrich Hacker machte er sich die Thesen von Konrad Lorenz zur angeborenen
Die vermeintlich verlagerte Verantwortung erlaubt anscheinend sadistische Exzesse. Der österreichisch - amerikanische Psychiater
Biologie
Die Verhaltensbiologie betont besonders den ursächlichen Charakter der Aggression
kalte Berechnung
wie weit ich gehen kann!")
Als Motive können in Frage kommen: Furcht
soziale Exploration ("Mal sehen
Gehorsam
Frustration
Spielverhalten u. a
Je nach vorherrschendem Motiv ist dann der zweckmäßige Umgang mit dem Aggressor ein jeweils anderer
In der Ökologie wird Aggression als Bestandteil der Interferenz (Ökologie) gedeutet
die durch sozialen Stress bei zu hohen Populationsdichten (siehe Populationsdynamik
Solche Interferenzen sind Schwankungen der Populationsdichte
Intraspezifische Beziehungen) entstehen
Eine hohe Populationsdichte erzeugt einen höheren Druck durch Intraspezifische Konkurrenz
um so die Populationsdichte in einem Habitat auf niedrigem Niveau
und damit das Nahrungsangebot für das Individuum hoch halten zu können
Die Aggression gegen Artgenossen dient häufig der Vertreibung eines Individuums oder von Gruppen in ein anderes Revier
Das Verhältnis von Aggression zu sozialem Verhalten ist häufig vom Nahrungsangebot abhängig (z. B. bei Spinnentieren)
Bei genügendem Nahrungsangebot oder zum Schutz vor Fressfeinden erhöht sich die soziale Toleranz. Viele Tiere zeigen in ihrem Verhalten mitunter aggressives Verhalten gegen Artgenossen auch zur Verteidigung zum Schutz der Nachkommen
Dem hierbei im Verlauf unterlegenen Gegner ist oft die Unterwerfung gegenüber dem stärkeren angeboren
Der Überlegene nutzt die Situation jedoch nicht aus; er besitzt vielmehr eine – ebenfalls angeborene – Tötungs-Hemmung
was den Artgenossen vor unnötigem Schaden bewahrt
Beim Menschen läßt sich vergleichbares beobachten (Stichwort Mitleid)
Nach Konrad Lorenz ist daher der Gebrauch von Distanz-Waffen von entscheidender Bedeutung für das menschl
Aggressionsverhalten: Auf Distanz können auslösende Reize für die Tötungshemmung
wie z. B. das Weinen
nicht wahrgenommen werden; die Tötungshemmung als Gegenspieler der Aggression fällt aus. [Bearbeiten]
Rechtswissenschaften
wenn sie selbst ein geschütztes Rechtsgut verletzen
Aggressionen werden strafrechtlich erst relevant
In der Regel ist dies bei Körperverletzungen der Fall
Aggressionen sind straflos
wenn sie durch Rechtfertigungsgründe wie Notwehr oder Notstand o. ä. gerechtfertigt werden
die nicht gerechtfertigt sind
Völkerrechtlich hat der Begriff der Aggression Einzug in die Charta der Vereinten Nationen erhalten. Aggressionen sind Eingriffe in die Souveränität eines Staates
aber auch Grenzverletzungen und Drohungen mit Gewalt
Dies können der Angriffskrieg sein
Wird völkerrechtliches Unrecht begangen
so kann sich das angegriffene Völkerrechtssubjekt dagegen wehren (jedoch sind Präventivkriege nicht zulässig)
Maßnahmen sind Retorsionen (völkerrechtlich gestattet) oder Repressalien (völkerrechtswidrig)
Beide sind völkerrechtlich bei Aggressionen zulässig. [Bearbeiten]
Literatur
Psychologie A
Bandura: "Lernen am Modell" Stuttgart 1976 J
N
Dollard
EM
iller: "Personality and psychotherapy" New York 1950 EF
romm: "Anatomie der menschlichen Destruktivität" Reinbek 1977 FH
acker: "AggressionD
ie Brutalisierung der modernen Welt" Wien 1971 (Molden Verlag) KL
orenz: "Das sogenannte Böse" München 1974 SM
67
S3
ilgram: "A behavioral study of obedience" Journal of abnormal and social psychology
Friedrich: "Versagt der Mensch oder die Gesellschaft? Probleme der modernen Kriminalpsychologie" Wien 1964 (Europa Verlag) Martin Hummrich: "Der völkerrechtliche Straftatbestand der Aggression" Baden-Baden 2001 [Bearbeiten]
71-378 Völkerrecht Hacker
Siehe auch
Triebverzicht [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.gwup.org/skeptiker/archiv/2000/3/agresssion.html http://f23.parsimony.net/forum52169/messages/39369.htm -Kohrs Machttheorie der Aggression Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen! en:Aggression es:Agresión ja:侵略
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Aggression
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Infektionen der Atemwege
21. Jahrhundert v. Chr.
124 v. Chr.
Gerald
Liste deutscher Museen nach Orten
Infektionen der Atemwege
Erkrankungen des Atmungssystems
Liste bekannter Museen
Joan Miró
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt