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Diskussion : Adel
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Adel
Stichpunkte
Allgemein
Besitz und gelegentlich auf Leistung
mit nach eigener Einschätzung besonderen Lebensformen und nach eigener Einschätzung hochentwickeltem Standesethos
meist gegründet auf Geburt
Geschlecht) war die in feudalen Ständeordnungen privilegierte herrschende soziale Schicht (Stand)
Der Adel (althochdeutsch: Abstammung
Adel ist ein in fast allen Kulturen auftretendes Phänomen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Herkunft des Begriffs 2 Adel in Deutschland heute 2.1 Aufhebung des Adelsstandes in Deutschland am 11
August 1919 2.2 Weiterexistenz des deutschen Adels als soziale Gruppe 3 Der Adel im Altertum 4 Der Adel im deutschen Sprachraum 4.1 Uradel 4.2 Briefadel 4.3 Niederer Adel 4.4 Betitelter Adel 4.5 Hochadel 4.6 Österreichischer Adel 4.6.1 Abschaffung des Adels in der Republik Deutschösterreich 4.7 Schwertadel 5 Entwicklung des Adels im übrigen Europa 5.1 Belgischer
"Noblesse" 5.4 Italienischer Adel (mit Vatikan und San Marino) 5.5 Polnischer Adel
niederländischer und luxemburgischer Adel 5.1.1 Belgien 5.1.2 Niederlande 5.1.3 Luxemburg 5.2 Britischer Adel 5.3 Französischer Adel
"ДворÑ?нÑ?тво" 5.7 Skandinavischer Adel 5.7.1 Dänemark 5.7.2 Finnland 5.7.3 Norwegen 5.7.4 Schweden 5.8 Schweizerischer Adel 5.9 Spanischer und portugiesischer Adel 5.9.1 Spanien 5.9.2 Portugal 5.10 Ungarischer Adel 6 Abdankung des Adels 7 Der Adel in Ostasien 7.1 Japan 7.2 China 8 Der Adel in Afrika 8.1 Äthiopien 9 Die Glanzzeit des Adels 10 Rangkronen 10.1 Die Rangkronen im deutschen Sprachraum 10.2 Die Rangkronen in anderen Ländern 11 Literatur 12 Siehe auch 13 Weblinks [Bearbeiten]
"Szlachta" 5.6 Russischer Adel
Herkunft des Begriffs
Der Begriff Adel stammt vom germanischen Wort Odal ab
Odal war der Haupthof germanischer Siedlungen
in dem nach dem Glauben der Germanen die Seelen der Ahnen lebten
Der Besitzer des Odal war der Odaling
Aus diesen Odalingen gingen die Uradelingen hervor. [Bearbeiten]
Adel in Deutschland heute
[Bearbeiten]
Aufhebung des Adelsstandes in Deutschland am 11. August 1919
Alle deutschen Staatsangehörige sind seit dem 11
August 1919 gleichberechtigte Bürger
Ein Adel existiert seitdem in Deutschland nicht mehr
Die am 11
dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgehe
August 1919 von der Nationalversammlung beschlossene Verfassung des Deutschen Reichs
die sogenannte Weimarer Verfassung
bestimmte durch den Artikel 1 mit dem Aufbau des Reichs
Darüber hinaus bestimmte sie mit den Grundrechten und den Grundpflichten in Artikel 109 unter anderem die Aufhebung des Adelsstandes
Dies wurde später bestätigt mit Artikel 3 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland: Alle Deutschen sind vor dem Gesetz gleich. (...) Öffentlich-rechtliche Vorrechte oder Nachteile der Geburt oder des Standes sind aufzuheben. Frühere Adelsbezeichnungen gelten nur noch als Teil des Namens und dürfen nicht mehr verliehen werden
wenn sie ein Amt oder einen Beruf bezeichnen
Titel dürfen nur verliehen werden
Akademische Grade sind hierdurch nicht betroffen. Einen deutschen "Adel" gibt es somit heute nur mehr als Eigen- oder Fremdbeschreibung derjenigen
deren Vorfahren dem historischen Adel angehört haben oder die von der medialen Öffentlichkeit als adelig wahrgenommen werden (etwa Frederic Prinz von Anhalt)
Die Zugehörigkeit zum "Adel" beinhaltet nicht mehr die Zugehörigkeit zu einer gesetzlich anerkannten Körperschaft mit eigenem Standesrecht; die Adelsverbände sind privat-rechtliche Vereine
keine öffentlich-rechtlichen Körperschaften
"Prinz von Thurn und Taxis" und nicht "Fürst von Thurn und Taxis"
die nur dem jeweils erstgeborenen Sohn einer Familie zukamen) ist unzulässig (daher "Prinz von Bayern" und nicht "Herzog von Bayern"
"Freiherr" etc.) Bestandteile des (bürgerlichen) Namens; eine Führung ehemaliger Primogeniturtitel (also Titel
"Graf von Bismarck" und nicht "Fürst von Bismarck" etc.). [Bearbeiten]
Namensrechtlich sind die ehemaligen Adelsbezeichnungen (also Prädikate wie "von" oder "zu"
"Prinz von Baden" und nicht "Markgraf von Baden"
Titel wie "Graf"
Weiterexistenz des deutschen Adels als soziale Gruppe
Adelsverbände und diverse Ritterorden behalten in der vereinsrechtlichen Satzung z
B. folgende Regelungen bei: Man muss eine "Adelsprobe" durchführen
engl
wenn man "voller Ritter" (genannt Rechtsritter oder Justizritter
fr
Knight of Justice
Chevalier de Justice) in einem Ritterorden
z
BJ
ohanniterorden oder Malteserorden werden möchte. "Nichtadelige" Mitglieder oder "Adelige mit ungenügender Adelsprobe" können nur "Ehrenritter" (engl.Knight of Honour frC
hevalier d`Honneur) werdenW
d. h. den Nachweis von vier "adeligen" Vorfahren auf der "Schwertseite"A
eniger strikt sind die Forderungen in Frankreich
wo man nur die "kleine Adelsprobe" verlangt
uch zur Mitgliedschaft in der Vereinigung der Deutschen Adelsverbände eV
. (VdDA) oder zur Aufnahme ins Genealogische Handbuch des deutschen Adels verlangt man einen AdelsnachweisD
abei handelt es sich jedoch jeweils lediglich um vereinsrechtliche Satzungen
die von den Vereinsmitgliedern festgelegt werdenW
darf in ihnen Mitglied werden. [Bearbeiten]
er von den privatrechtlich organisierten Adelsverbänden anerkannt ist
Der Adel im Altertum
[Bearbeiten]
Der Adel im deutschen Sprachraum
deren Mitglieder Teil einer Rangfolge des erblichen Herrschaftsanspruchs waren
Im Zuge der Vergrößerung der Staatswesen reduzierte sich die Zahl der herrschenden Häuser
Herkunft oder treuer Dienste für den Herrscher eines Landes erworben. [Bearbeiten]
Die mit Privilegien verbundenen Titel wurden ursprünglich aufgrund von Besitz
Uradel
Zum Uradel zählten Häuser
deren Geschlecht nachweislich vor 1350 dem ritterblütigen Adel angehört haben
Gräfliche) Häuser A geführt
Diese Häuser haben in der Regel irgendwann eine Bestätigung des Adels von einem Souverän erhalten und werden im alten Gothaischen Taschenbuch und im neuen Genealogischen Handbuch des deutschen Adels als Adelige (Freiherrliche
Nicht immer waren Angehörige des Uradels Freiherren oder Grafen
dass sie Erhebungen in den Freiherrn- oder Grafenstand (die durch den Titelkauf oft desavouiert waren) stets ablehnten
Einige von diesen Geschlechtern waren so stolz
der sich gegen die Verleihung des Grafen- und später des Fürsten- und Herzogstitels sträubte (die Titel aber gleichwohl annahm). [Bearbeiten]
Beispiele: die uralte märkische Familie der Edlen Herren Gans zu Putlitz
der Kanzler Ritter Karl vom und zum Stein oder sogar bekanntlich Otto von Bismarck
die ihren alten Titel noch in der DDR aufrechterhielt
Briefadel
ursprünglich bürgerlicher Herkunft
Zum Briefadel zählten Häuser
die
von einem Souverän durch Ausfertigung eines Adelsbriefes und Verleihung eines Wappens in den Adelsstand erhoben worden waren
Dieser Prozess begann in Deutschland schon in der Zeit Kaiser Karls IV. durch den Eingang sogenannter Ministerialen (Beamten
vor allem Juristen) in die Adelsklasse
Scholast an der Stephanskirche zu Mainz
Der älteste bekannte Adelsbrief wurde von Kaiser Karl IV. für Wyker Frosch
am 30
September 1360 ausgestellt
Diese Geschlechter werden in den Adelshandbüchern (siehe oben) als Adelige (Freiherrliche
Gräfliche) Häuser B geführt
den Kurfürsten von Bayern und der Pfalz
den Herzögen von Lothringen (im 14
in der Zeit des Heiligen Römischen Reiches
abgesehen von Preußen
vor allem eine Prärogative des Kaisers
Erhebungen in den Adelsstand waren bis 1806
das in weiten Teilen dem Römischen Reich nicht angehörte und einigen anderen Fürsten
die dieses Recht erlangten: den Erzherzögen von Österreich (in 1453)
dem Erzbischof von Salzburg und den Bischöfen von Metz und Toul
Jh.)
Bis 1806 (in Österreich bis 1918) herrschte auch die Sitte
den Namen des Neu-Geadelten durch einen schön klingenden Zusatz zu verändern: so wurden z
der zuerst Schulz
B. die Nachkommen des Oberbürgermeisters von Frankfurt (Oder)
des ehrbaren Bürgers Samuel Prätorius (†1605)
dann Scultetus und zuletzt Praetorius hieß
im Jahre 1661 als die „Reichsritter und Edle Prätorius von Richthofen“ geadelt
Die unbetitelten Herren von Richthofen nennen sich noch heute Prätorius von Richthofen
Eine besondere Kategorie des Briefadels waren der Offiziersadel und der Ordensadel
Nach 30 Jahren Dienst in der Reichsarmee (bis 1806) hatte jeder Offizier bürgerlicher Herkunft den rechtlichen Anspruch auf die Erhebung in den Adel
die nach Einreichung des entsprechenden Gesuchs fast immer bewilligt wurde
Die Tradition wurde in der österreichisch-ungarischen Monarchie bis 1918 aufrechterhalten. Die Verleihung gewisser Orden (insbesondere der Hausorden) war mit automatischer Nobilitierung verbunden
So hatte z
sowie in Russland bei der Verleihung gewisser Klassen des Ordens des Heiligen Wladimir und des Annaordens (siehe: Russischer Orden der Heiligen Anna)
B. bis 1918 jeder Ritter des Militär-Maria-Theresien-Ordens den Anspruch auf die direkte Erhebung in den Freiherrnstand (auch wenn er nicht adlig war)
des Schwarzer-Adler-Ordens und einiger anderer Orden der deutschen Teilstaaten
dies war auch die Usance im Falle der Großkreuzinhaber des Sachsen-Ernestinischen Hausordens
existierte in Deutschland von 1815 bis 1918 nur in Bayern und Württemberg. [Bearbeiten]
Persönlicher Adel (lebenslanger
wie er etwa in Großbritannien der Normalfall ist
nicht vererbbarer Adel)
Niederer Adel
die keinen Titel besaßen
Zum niederen Adel zählten Adlige
ein von und zu
die ein von
selten ein am oder ein vom als Adelsprädikat im Namen führten
Dazu gehörten Familien
aber trotzdem Adlige waren
die zwar kein Adelsprädikat im Namen führten
Allerdings gab es auch Adelsfamilien
In Adelshandbüchern wird das von immer mit v. abgekürzt
um Namen nichtadeliger Familien mit von (beispielsweise von der Forst) von Namen ehemals adeliger Familien zu unterscheiden
Diese Sitte folgt dem Gebrauch in den Ranglisten der alten preußischen Armee
In Deutschland umfasste der niedere (nicht reichsständische) Adel ursprünglich den reichsfreien und den landsässigen Adel (Personalisten und Posessionaten)
Der reichsfreie Adel war unmittelbar dem Kaiser unterstellt (siehe oben
Briefadel)
sondern auch einem besonderen Landesherren unterworfen
der landsässige Adel war nicht alleine dem Kaiser
die die Reichsstandschaft aufgegeben hatten
Allmählich vereinigten sich die Reichsfreien
der Reichsritterschaft
der landsässige Adel und die Ritter vom Briefadel
der sich später auch einige altadlige Herren anschlossen
die nach und nach Wappen- Turnier- und Hoffähigkeit erlangten
zu einem geschlossenen Reichsstand
Bei der Entwicklung der Reichsritterschaft ging es in erster Linie darum
die Interessen des niederen Adels gegen die wachsende Macht der Landesherren zu wahren
die von der Rheinbundsakte völlig aufgehoben wurde
Vor der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches erlangte die Reichsritterschaft eine fast unabhängige Stellung
Erst beim Wiener Kongress erlangte der niedere Adel gewisse besondere Rechte
z
B. die Patrimonialgerichtsbarkeit und die Kirchenpatronate
die ihm aber bald durch neuere Gesetzgebung genommen wurden. [Bearbeiten]
Betitelter Adel
Zum betitelten Adel gehörten im Heiligen Römischen Reich die Edler
Grafen und Fürsten
wobei der höhere Adel bei den Freiherren begann. In der späteren Entwicklung nach 1806 bestand der Unterschied zum niederen Adel
der nur das Prädikat "von" oder die Titel Edler von... oder Ritter von...führte
im Besitz eines höheren Titels. [Bearbeiten]
Freiherren
Reichsritter
Hochadel
von denen die meisten zur Zeit der Abschaffung des Adels einen Fürstentitel führten
Der Hochadel (dies ist ein sprachlicher
regierenden oder standesherrlichen Geschlechtern abstammten
die von uradligen
kein rechtlicher Begriff) bestand vor allem aus Häusern
denn zum Hochadel wurden auch - wegen des Titels - nicht souveräne und nicht ebenbürtige Fürstengeschlechter gerechnet (sog
Hochadel ist aber nicht dasselbe wie Hoher Adel
Troisiéme Partie im alten Almanach de Gotha)
zum Hochadel zu gehören
Heutzutage erheben auch einige ehemals uradlige und briefadlige Grafen- und Freiherrngeschlechter den Anspruch
politischen
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Führungspositionen beteiligt
Der Hochadel war und ist heute noch in manchen Staaten wie Saudi-Arabien (hier nur Mitglieder der weitverzweigten Königsfamilie) an militärischen
haben Teile des Hochadels noch Funktionen
In demokratischen Staaten
beispielsweise im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland
die sich aber meist auf repräsentative Aufgaben beschränken
die zumindest hart an der Grenze des Inzest waren
Erbkrankheiten Im europäischen Adel
insbesondere im europäischen Hochadel und Hohen Adel kam es immer wieder zu Eheschließungen
durch Eheschließung und Fortpflanzung mit anderen Familienmitgliedern
die
Grund dafür war der Glaube an eine "göttliche Kraft" des Blutes
nur noch gestärkt werden konnte
so meinte man
die Inhaber des gleichen Blutes waren
den Landbesitz in der Familie zu behalten oder durch Heiraten mit nahen Verwandten zu vergrössern
Die zweite Ursache war
so dass schließlich fast jeder mit jedem verwandt war
Auch das Prinzip der Ebenbürtigkeit schränkte die Wahl der möglichen Ehepartner erheblich ein
dass die hohe Zahl von Ehen im engen Verwandschaftskreis zumindest eine Mitursache des Aussterbens einiger großer europäischer Dynastien (z
eine Ausnahmegenehmigung (einen päpstlichen Dispens) zu erteilen. Nachdem die Kenntnisse der Genetik heute größer sind
Das kanonische Recht der katholischen Kirche verbot zwar Eheschließungen zwischen in engem Grade Verwandten
nimmt man an
anders als bei Bürgerlichen war die Kirche bei Angehörigen des Hochadels (oft gegen gewisse finanzielle Zuwendungen) aber oft bereit
B. der Häuser Valois oder des spanischen Zweiges des Hauses Habsburg) war
Ein zusätzlicher Bedrohungsfaktor war der Brauch
dass man Ehen nur innerhalb der eigenen Religionsgemeinschaft schloss - also Katholiken nur mit Katholiken
Protestanten nur mit Protestanten
Großbritannien
Haus Österreich
Dänemark
Spanien und Schweden)
Heutzutage (2005) sind die noch vorhandenen Dynastien nicht mehr so bedroht: sämtliche Prinzen der heute regierenden Familien schlossen nach 1945 Ehen mit Angehörigen des niederen Adels oder des Bürgertums (vgl.Belgien
Haus Preußen
Norwegen
also untereinander zu heiraten
Im Adel
insbesondere im europäischen Hochadel und Hohen Adel existieren bis heute viele Erbkrankheiten durch den über viele Jahrhunderte gepflegten Brauch
stets standesgleich
Diese Verwandtenehe nennt man auch Inzucht
Es wäre aber ungerecht
die Erbkrankeiten nur in adligen Kreisen zu suchen
Auch unter Bauern
besonders in entlegenen Gebirgsdörfern oder Waldvierteln
kam die Inzucht und die mit ihr verbundenen Erbkrankheiten ( z
BS
chuppenflechte oder Geisteskrankheiten) mindestens ebenso oft wie im Adel vorB
eispiel: die Familie Hitler aus dem österreichischen WaldviertelU
nter den vielen insbesondere im europäischen Hochadel und Hohen Adel existierenden Erbkrankheiten sind die bekanntesten die Hämophilie (Bluterkrankheit) und die geistige Behinderung. [Bearbeiten]
Österreichischer Adel
In den deutschsprachigen Stammlanden der Habsburger Monarchie sowie in Böhmen und Mähren lagen die Dinge nicht wesentlich anders als im Norden des alten Heiligen Römischen Reiches
aber es gab auch ein paar Unterschiede: erstens
wie auch im deutschen Süden
war die Zahl der reichsunmittelbaren Herren und Städte viel größer als im Norden; zweitens hat der Adel keine so große Rolle in der Armee gespielt wie z
B. in Preußen
so dass die jungen Edelleute nicht so früh genötigt waren
von der Pike auf zu dienen wie in Brandenburg und Preußen
wo sie wegen der Vermögenslage der Familie fast ausnahmslos auf den Militär- und Staatsdienst angewiesen waren
dass die Besetzung der Offiziersstellen in Österreich in der Hand der Regimentsinhaber blieb und dass der dortige Adel viel reicher war als in Preußen
Dies ging darauf zurück
dass die Habsburger Monarchie sich nicht auf einen Adel gleichartiger Nationalität stützen konnte: es gab Familien deutscher (vor allem schwäbischer)
kroatischer
niederländischer
Eine Besonderheit des österreichischen Adels ist der Umstand
ungarischer
italienischer
tschechischer und spanischer Abstammung
polnischer
slowenischer
Diese Adelstitel waren nicht immer miteinander vergleichbar und daher eine ständige Quelle subtiler Rangstreitigkeiten
die übrigens auch in Bayern in Gebrauch waren
Der Adel in Österreich besaß die fünf üblichen Rangstufen; im niederen Adel wurden die aus dem Heiligen Römischen Reich übernommenen Titel "Edler von..." und "Ritter von..." beibehalten
Eine österreichische Besonderheit war der Ordensadel: der Ritterstand (bei Kommandeuren der Freiherrnstand) war seit 1758 war mit der Verleihung des Militär-Maria-Theresien-Ordens verbunden
In der Folgezeit knüpfte sich auch an die Erwerbung des Stephansordens
des Leopoldsordens wie auch des Ordens der Eisernen Krone die Verleihung des Ritter- bzw. des Freiherrnstandes
die weder zur Aristokratie (der „Ersten Gesellschaft“) noch zum „Volk“ im landläufigen Sinne gehörten
Die Nobilitierten gehörten zur sogenannten „Zweiten Gesellschaft.“ Bei dieser handelte es sich um Personen
Beamte
Offiziere und Angehörige der freien Berufe
vor allem aber ab der Mitte des 19
Es waren geadelte Wirtschaftstreibende
Künstler
die trotz erfolgter Nobilitation in ihrer Mentalität und in ihrem Sozialverhalten zumeist Bürgerliche blieben: Die österreichische Zweite Gesellschaft bildete ab dem 18.
Jahrhunderts die Elite des aufsteigenden
teilweise liberalen Bürgertums
dass mit der Erwerbung eines der oben angeführten Ordens das Recht
nicht mehr verknüpft war. "Erste" und "Zweite" Gesellschaft hatten zwar gesellschaftliche Kontakte (z
dadurch gestoppt
um Nobilitierung anzusuchen
Im Jahr 1884 wurden diese Nobilitierungen
die quasi schon "fließbandmäßigen" Charakter angenommen hatten
das ennuyierten Damen die Zeit vertreiben half) aber keineswegs so
B. im Heer oder auf dem weiten Feld der "Wohltätigkeit"
dass die einen ohne weiteres in den Häusern der anderen zu verkehren pflegten
das "eigene Wappen wieder zu vergolden." Nach der kaiserlichen Verordnung vom Jänner 1757 (erneuert am 16
Auch das Konnubium war sehr eingeschränkt - vereinzelt gab es Geldheiraten von Aristokraten mit reichen - teilweise "mosaischen" - Töchtern aus der Zweiten Gesellschaft
um
wie es zeitgenössisch hieß
April 1811) durfte jeder Offizier
der 30 Jahre ununterbrochen gedient hatte und an mindestens einem feindlichen Treffen teilgenommen hatte
die Erhebung in den Adelsstand beantragen
Ohne Teilnahme an Kriegszügen betrug die Frist 40 Jahre
Der geadelte Offizier kam typologisch noch am ehesten der historisch ursprünglichen Aristokratie nahe
Ein brauchbarer sozialgeschichtlicher Indikator
wenn er sich über sein Recht ausgewiesen hat
sich des aus der Heimat mitgebrachten Titels als eines ausländischen zu bedienen
ob eine der zahlreichen Offizierskategorien als höherrangig angesehen wurde oder nicht
Rechnungsoffiziere usw.). Jedem Ausländer war gestattet
Auditore
um die Erhebung in der Adelsstand anzusuchen (nicht berechtigt: Militärärzte
ist auch die vorhandene oder nicht vorhandene Berechtigung
da sie der gleichlautenden Adelsstufe in den österreichischen Staaten nicht entsprachen
Conte usw.) durften nicht ins Deutsche übersetzt werden
Die ausländischen Titel (wie die venezianischen Principe
Duca
Marchese
Nur die von der Republik Ragusa und von den Herzögen von Mailand verliehenen Adelsränge wurden als wirklich anerkannt. [Bearbeiten]
Abschaffung des Adels in der Republik Deutschösterreich
Die Verfassung der Republik Deutschösterreich schaffte den Adel ab und stellte den Gebrauch von Prädikaten und Titeln unter Strafe
Dieses wurde auch in der Zeit nach dem Anschluss nicht aufgehoben und dem in Deutschland geltenden Namensgesetz nicht angepasst
weil die Standeserhöhungen die vielfach ersehnte soziale Krönung für die beamteten Adelswerber und deren Familien gewesen war
Besonders für den Beamtenadel der "Zweiten Gesellschaft" war diese republikanische Vorgangsweise überaus degradierend
was sie gewesen waren
Die tatsächlichen Aristokraten konnten die formale Entadelung leicht verschmerzen - sie blieben gesellschaftlich
nannte die offizielle Abschaffung des Adels ..ein kindisches Beginnen
Selbst Michael Hainisch
die man hatte treffen wollen
republikanischer Bundespräsident von 1920 bis 1928
weil man gar nicht diejenigen traf
schon deshalb
Ich (=Hainisch) sprach einmal mit der ebenso feinen wie klugen Fürstin Fanny Starhemberg über diesen Punkt. 'Uns'
wir bleiben mit oder ohne den Titel immer die Starhembergs. Nichtsdestoweniger hat der Adel in den alten deutschen Stammlanden der Habsburger seine Position als Schicht der Grundbesitzer behaupten können
sagte sie
'macht die Aufhebung des Adels nichts
da auch die anfänglich eingezogenen Güter in der sowjetischen Besatzungszone nach dem Staatsvertrag zurückerstattet wurden
die sich vor 1938 zur tschechischen Volkszugehörigkeit bekannten) seine Schlösser und Restgüter zurück. [Bearbeiten]
Auch in Tschechien erhielt ein Teil des Adels nach 1992 (nur die
Schwertadel
Schwertadel war die Bezeichnung der nach dem Sieg im deutsch-französischen Krieg 1870/71 vom König von Preußen geadelten Militärs
Bereits am Tage des Einzuges der preußischen Truppen in Berlin verlieh Wilhelm I
42 Stabsoffizieren den erblichen Adelstitel
In den folgenden Jahren kamen noch weitere 73 Nobilitierungen hinzu
Unter Friedrich III. wurden fünf Offiziere und unter Wilhelm II. noch 54 geadelt
innerhalb welchen sich ein gekreuztes Zepter und Schwert befinden
Als gemeinsames Wappenmerkmal erhielten sie alle ein purpurnes Schildhaupt mit einem grünen Lorbeerkranz
Der Schwertadel hatte ein eigenes genealogisches Handbuch (1897). [Bearbeiten]
Entwicklung des Adels im übrigen Europa
Die Ursprünge der meisten aristokratischen Familien Europas liegen im Rittertum des Mittelalters
Die Entwicklung moderner Feuerwaffen wie Kanonen und Musketen machten den gepanzerten Ritter zwar bereits im 16
Jahrhundert obsolet
doch hatten sich die Adelsfamilien als Landbesitzer bereits so etabliert
dass sie sich als Adlige dem höfischen Leben zuwenden konnten
dass der Adel sich stets dem Militärdienst verpflichtet fühlte
Insbesondere für Preußen
Großbritannien und das kaiserliche Russland gilt jedoch
Das Fundament der preußischen Armee war bis ins späte 19
Jahrhundert ihr Offizierskorps aus Junkern
Dasselbe galt für das Offizierskorps im kaiserlichen Russland. [Bearbeiten]
Belgischer, niederländischer und luxemburgischer Adel
[Bearbeiten]
Belgien
Während der spanischen und österreichischen Herrschaft hatte der Adel (der größtenteils Uradel aus der Zeit des Heiligen Römischen Reiches war) große politische Bedeutung
nach der der Adel in einer besonderen Kammer des Reichstags saß
Während der Vereinigung mit den Niederlanden (1814 - 1830) hatte das Land eine ständische Verfassung
Adelstitel zu verleihen
Diese wurde nach der Erlangung der Unabhängigkeit abgeschafft und der Adel verlor jede politische Bedeutung
obwohl dem König das Recht verblieb
wenn sie durch das Conseil Héraldique zum Adel des Königreichs zugelassen wurden
Ausländische Adlige
galten nur dann als adlig
die belgische Untertanen geworden waren
oder geht von Mann zu Mann nach dem Recht der Erstgeburt über
Es gibt in Belgien einen persönlichen und einen erblichen Adel: der erbliche vererbt sich entweder auf alle Nachkommen
Die Rangstufen sind: unbetitelter Adel (" ridder " oder Ecuyer)
und Herzog ("hertog" oder Duc). [Bearbeiten]
Fürst (" prins " oder Prince)
Baron
Markgraf ("Markgraaf" oder "") (" markies " oder Marquis)
Graf (" graaf " oder Comte)
Ritter ("ridder" oder Chevalier)
Niederlande
Die Herkunft des Adels und die Entwicklung und späterer Verlust seiner Privilegien verliefen in ähnlichen Bahnen wie in Belgien
Ursprünglich war der Adel in den Landadel und das Stadtpatriziat aufgeteilt und hatte anfangs die Macht in den Händen
diese ging jedoch durch die Einführung der Republik im Jahre 1795 verloren
Prädikaten und Privilegien wieder aufleben zu lassen
welches jedoch auf energischen Widerstand seines Bruders Napoleon I. stieß
Im Jahre 1807 versuchte der zeitweilige König von Holland Louis Bonaparte den Adel mit seinen Titeln
Die niederländische Verfassung von 1848 schaffte endgültig alle Adelsprivilegien und das königliche Vorrecht der Nobilitierung ab
Der heutige niederländische Adel besteht vor allem aus Landbesitzern
Traditionsmäßig hat der Adel auch einige Funktionen am Hofe inne
nicht van oder de
die nur Präposition bzw
Die Rangstufen sind: unbetitelter Adel (Adelsprädikat Jonkheer
Baron (baron)
Graf (graaf)
Herzog (hertog)
Artikel sind)
Prinz (prins). [Bearbeiten]
Burggraf (burggraaf)
Ritter (ridder)
Luxemburg
außer dass man keinen Fürsten- oder Herzogstitel hat
Die Situation ist ähnlich wie in Belgien
Im Unterschied zu Holland werden noch immer Erhebungen in den Adelsstand vom Großherzog vorgenommen
höhere Titel wie Graf (Comte) werden vor allem ausländischen Fürstlichkeiten vorbehalten (siehe: Austritt aus dem Königshaus). [Bearbeiten]
Britischer Adel
den niederen Adel
Der britische Adel ist in zwei Klassen eingeteilt
die Gentry
den Hochadel
und die Nobility oder Peerage
vergleichbar dem dt
dessen alter ritterschaftlicher Besitz von Familienstiftungen (entails
Den Kern der Gentry bildete der Landadel
Fideikommiss) gesichert war
Das 19. und das 20
Jahrhundert brachten große
durch Nobilitierungen entstandene Scharen von besitzlosen Adligen in die Gentry
Die höchste Rangstufe der Gentry ist der Baronet
dessen Namen das Wort Sir vorangesetzt und in der Schriftsprache Bart. hinter dem Namen geschrieben wird. (Titel der Ehefrauen: Lady)
Diese Würde ist in der männlichen Linie nach dem Rechte der Erstgeburt erblich
Die Würde wurde von James I. im Jahre 1611 eingeführt - durch den Titelverkauf wurde die Staatskasse aufgefüllt
Die zweite Stufe der Gentry sind die Ritter (Knights)
deren Titel nicht vererbbar ist
Vorsatz:Sir
Titel der Frauen - Lady
Die dritte Stufe ist der unbetitelte Adel
der oft hinter dem Familiennamen den Zusatz Esquire (Abkürzung Esq.) führt
ist die des Herzogs (Duke)
(Eduard der Schwarze Prinz)
Die höchste Würde des Hochadels (Nobility
dessen sämtliche Mitglieder bis etwa 2001 einen erblichen bzw. persönlichen Sitz im House of Lords hatten
die von Eduard III. im Jahre 1337 für seinen ältesten Sohn
eingeführt wurde
den berühmten Black Prince
Peerage)
Zur Zeit der Königin Elisabeth I. gab es außer den Herzögen von Norfolk und Somerset keine Inhaber der Würde mehr
1
Erst 50 Jahre nach ihrem Tode wurde der erste neue Herzog ernannt - George Villiers
Herzog von Buckingham
Saint Albans (Beauclerk)
Die heute noch blühenden britischen Herzogsgeschlechter sind (ursprüngliche Familiennamen in Klammern): Abercorn (Hamilton)
Montrose (Graham)
Richmond (Lennox)
Berwick (Fitz-James
Stuart)
Leinster (Fitz Gerald)
Northumberland (Percy)
Marlborough (Spencer-Churchill)
Devonshire (Cavendish)
Newcastle (Pelham-Clinton)
Stuart)
Somerset (Seymour/Saint Maur)
Wellington (Wellesley)
Beaufort (Somerset
Manchester (Montagu)
Portland (Bentinck)
Grafton (FitzRoy
Argyll (Campbell)
Bedford (Russell)
Roxburghe (Innes)
Norfolk (Howard)
Atholl (Stewart-Murray)
Westminster (Grosvenor)
Plantagenet)
Rutland (Manners)
Leeds (Osborne)
Der Premier Duke of England ist der Herzog von Norfolk aus dem Hause der Howards
dessen Geschichte in das 10
Jahrhundert zurückreicht
Zu diesen Herzögen
Welfen)
Georg V. (Herzöge von Gloucester und Kent) und Elisabeth II. (Herzöge von York)
die ebenfalls den Titel Duke führen
(Herzöge von Cumberland
gesellen sich noch jüngere Söhne von britischen Monarchen: Nachkommen von Georg III.
die noch vor ein paar Jahren erbliche Mitglieder des House of Lords waren
Sämtliche Herzöge sind zugleich Viscounts oder Earls und Barone
während die späteren Nachkommen den neueren Titel "Prince of Great Britain and Northern Ireland" tragen
Der Titel Prinz - Prince - steht nur den Nachkommen der regierenden Könige zu
wobei die Welfen den alten Titel "Prince of Great Britain and Ireland" führten
ursprünglich Lord of The Marches
seit etwa 1386 nur ein Ehrentitel
Nach dem Herzog folgt der Marquis (Marquess)
Markgraf
Verteidiger der Grenzen gegen Schottland und Wales
Es gibt gegenwärtig etwa 30 Markisate
Earl (Graf) stammt noch aus der sächsischen Zeit
Der Titel der nächsten Rangstufe
der erbliche Besitz des Titels war an den Besitz eines gewissen Landstriches gebunden
die über bedeutenden Landbesitz verfügten
Ursprünglich standen die Grafen an der Spitze der Zivilverwaltung der Grafschaften (Shires)
jedoch bereits in der Zeit des Königs Johann ohne Land waren sie nur die erste Klasse der Barone
Es gibt gegenwärtig etwa 150 Earls
Die nächste Rangstufe ist die des Viscounts (Vizegrafen)
Diesen Zwischentitel führte Heinrich VI. ein
indem er 1440 John Beaumont zum Viscount erhob
Es gibt heute etwa 40 Viscounts
heute die fünfte und niedrigste Stufe des Hochadels
Die älteste Adelswürde im Vereinigten Königreich ist die des Barons
Ihre ersten Träger aus der Normandie erstritten Wilhelm I. dem Eroberer den Sieg über die Angelsachsen in der Schlacht bei Hastings und wurden dafür mit reichlichem Landbesitz belohnt
Erst unter Heinrich II. gesellten sich diesen Feudalbaronen die Barone "by writ"
d. h
Mitglieder des Königlichen Rates
Richard II. ernannte viele Barone durch Adelsbrief und machte dadurch die Würde zu einem reinen Ehrentitel
Bis in die 60er Jahre des 20
Jahrhunderts gab es nur erbliche Barone
meist mit einem Landstrich verbundenen Titel bekamen (vgl
die bei der Standeserhöhung einen neuen
Arthur Tedder)
dem der Titel Baron Wilson of Rievaulx zugestanden wurde
Die Praxis änderte sich mit der Ernennung des ehemaligen Premierministers Harold Wilson zum Baron auf Lebenszeit (Life Peer nach dem Life Peerages Act 1958)
Durch viele ähnliche Standeserhöhungen in den letzten Jahrzehnten des 20
Jahrhunderts war die Zahl der Barone so angewachsen
dass man die Regeln der Zugehörigkeit zum House of Lords ändern musste (House of Lords Act 1999)
besonders der Gentry
beim Aufbau des gewesenen Britischen Imperiums ist nicht zu unterschätzen
Weitere Reformen wurden angekündigt. Die Rolle des Adels
Aus der Gentry - der auch die jüngeren
unbetitelten Söhne des Hochadels angehörten - ergänzte sich das Offizierskorps und früher auch die Politikerschicht des Imperiums
Standeserhöhungen waren immer und sind bis heute erstrebenswert und gelten als Beweis des Erfolgs in der britischen Gesellschaft
Kurz zu erörtern bleibt nur noch die komplizierte Frage der Titulatur des Hochadels
Alle Söhne der Herzöge
Viscounts und Grafen sind im Prinzip titellos und Mitglieder der Gentry
es gibt aber sogenannte Höflichkeitstitel (titles by courtesy)
deren Söhne müssen sich mit dem Höflichkeitsprädikat Right Honourable begnügen
Viscounts oder Earls trägt zu Lebzeiten des Vaters dessen zweiten Titel
bis sie sich selber zu einem Titel hochgedient haben
Der älteste erbberechtigte Sohn eines Herzogs
ohne ihn wirklich zu besitzen oder ein Peer zu sein; die jüngeren Söhne werden Lord + Vorname + Familienname genannt
Ein Beispiel: der volle Titel des Charles Richard John Spencer-Churchill 9
Earl of Marlborough
Baron Spencer and Baron Churchill
Duke of Marlborough (* 1871) war: Duke of Marlborough
Marquess of Blandford
Earl of Sunderland
Sein ältester Sohn John (* 1897) trug zu Lebzeiten des Vaters den Höflichkeitstitel Marquess of Blandford
dessen Sohn George (* 1926) nannte sich solange der Großvater lebte Earl of Sunderland
Der jüngere Bruder des 8
Herzogs
dessen Sohn Winston Churchill
Randolph
Cousin 1
(1849–1895) wurde Lord Randolph Churchill genannt
Grades des 9
Herzogs
durfte sich nur Rt
während ein Sohn des 4
Honourable nennen
bis er selber Baronet wurde
Lord Francis Spencer (1779–1845) vor 1806 zum deutschen Reichsfürsten und 1815 zum 1
Herzogs George (1739–1817)
Baron Spencer erhoben wurde (Ahne der Lady Diana Mountbatten-Windsor)
wenn sie selber Trägerinnen des Titels sind
Frauen dürfen sich Duchess
Viscountess usw. nur dann nennen
sonst heißen sie Lady
z
Einige Titel des Hochadels sind auch in der weiblichen Linie (d. h. beim Mangel der männlichen Nachkommen des Geschlechts) vererbbar
BM
arlborough oder BerwickB
ei Verleihungen des Adels an Frauen als Trägerinnen der Würde bekommen diese den Titel "Dame" (beim niederen Adel) oder "Baroness " usw. (vglM
argaret Thatcher). [Bearbeiten]
Französischer Adel, "Noblesse"
Genauso wie in Deutschland ist der französische Adel aus dem Lehnswesen des Mittelalters entstanden und war bis zur Revolution von 1789 in einen hohen und einen niederen Adel eingeteilt
Der Hohe Adel (zu welchem auch Seitenlinien der herrschender Kapetinger gehörten)
führte jahrhundertelang einen blutigen Kampf gegen die Königsmacht
der mit konfessionellen Gegensätzen begann und aus dem das siegreiche Königtum gestärkt hervorging
den Bourbonen
und ihren Ministern Richelieu und Mazarin gelang es schließlich durch Verbindung mit den protestantischen Mächten und durch antihabsburgische Politik die Macht des Adels völlig zu brechen und ihn in einen Hofadel am glänzenden Hof von Versailles zu verwandeln
Den letzten regierenden Kapetingern
Dieses führte letzten Endes zum moralischen und wirtschaftlichen Ruin der Mehrzahl der Landedelleute. Der ältere Adel wurde in der Zeit der letzten Bourbonenkönige auch durch zahlreiche Standeserhöhungen und Einführung des Dienstadels erheblich geschwächt
die dazu führten
Dazu kamen zahlreiche Adelsanmaßungen (Frankreich besaß keine Adelsmatrikel)
dass man einen umfangreichen Handel mit Bestätigungsurkunden trieb
war die Steuerfreiheit
Das einzige Privileg
an der bis zur Revolution starr festgehalten wurde und die die Kluft zwischen dem Adel und dem Bürgertum erweiterte
das diesem stark vermehrten Adel blieb
Baron
Vizegraf (Vicomte)
Graf (Comte)
Ritter (Chevalier) und einfacher Monsieur de... und wurden sämtlich durch die Revolution ausgelöscht
Die Titel des französischen Adels in der alten Monarchie entsprachen dem System im übrigen Europa: Herzog (Duc)
Markgraf (Marquis)
Baron und Ritter)
Napoleon I. schuf einen neuen Adel
die ihm dienten (mit den Rangstufen Herzog
Noblesse impériale
Graf
aus Leuten
nahm aber gleichzeitig einen Teil des alten Adels in sein System auf und verlieh ihm neue Titel und Wappen
dass Angehörige des alten niederen Adels die Titel von Baronen
duldete aber stillschweigend
Grafen und Marquis annahmen
Die Bourbonenrestauration von 1814 erkannte den kaiserlichen Adel formell an und setzte den alten wieder in seine Titel ein
ohne sie freilich jemals zu bestätigen
Diese Selbstadelung ist ein Phänomen
das noch heute in Frankreich vorhanden ist (etwa 10.000 Familien sind 2004 falscher Adel)
Das Bürgerkönigtum des Louis Philippe nahm dem Adel erneut seine Rechte
und die kurzlebige 2
er wurde aber von Napoleon III. wiederhergestellt
Republik schaffte den Adel ab
um von der 3
Republik endgültig abgeschafft zu werden
Seitdem haben adlige Titel nur als Bestandteil des Namens Bedeutung
der (echte und falsche) Adel hat aber seine Position als vornehmster Teil der Gesellschaft behalten
Rohan-Chabot
Clermont-Tonnerre
Broglie
Cossé-Brissac
Maillé de la Tour-Landry
Gramont
Noailles
Sabran-Pontevès und Crussol d'Uzès
Béthune
Vom alten königlichen Adel haben bis heute folgende Herzogsfamilien überlebt: Bauffremont
La Rouchefoucauld
Rarécourt de La Vallée de Pimodan
Luynes
Harcourt
Beauvau-Craon
Merode
Durfort Civrac de Lorge
Mortemart
Praslin
Caumont La Force
des Cars
Lucinge
Caylus (Rougé)
Beaufort-Spontin
Rohan-Rohan
Riquet de Caraman-Chimay
Polignac
Blacas d'Aulps
Fouché d´Otrante
Die napoleonischen Herzöge (8 Geschlechter blühen noch
Murat de Ponte Corvo
meistens Nachkommen von Marschällen: Abrantès-Junot
Ney La Moskowa) wurden von diesem alten Adel anfangs boykottiert
Massa-Regnier
Decazes-Glücksbierg
dann aber im Laufe des 19
d'Avout d'Auerstaedt
Lannes de Montebello
Jahrhunderts anerkannt
so dass heute zahlreiche Familienbande zwischen des beiden Herzogsgruppen bestehen. [Bearbeiten]
Italienischer Adel (mit Vatikan und San Marino)
Ähnlich wie in Deutschland und Frankreich entwickelte sich der italienische Landadel aus dem Lehnswesen
die Signoria
dabei besaß Italien im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten auch eine starke Klasse des Stadtadels
wie die Medici in Florenz erlangten schon früh Souveränität für ihre Familien
in der Regel als Vasallen des Papstes
die Visconti und Sforza in Mailand
Einige Geschlechter des Landadels
die Este in Ferrara
oder des Stadtadels
wie die Gonzaga in Mantua
dass die mittelalterlichen Grafschaften und Baronien recht klein waren
Kennzeichnend für die Entwicklung des italienischen Adels war
so dass die späteren Markise und Grafen oft über nur unbedeutenden Landbesitz verfügten
mit Ausnahme des Kirchenstaates
Die Entwicklung verlief in allen bedeutenderen Teilstaaten Italiens ziemlich ähnlich
wo verschiedene Päpste zuerst ihre Familien in den Herzogsrang erhoben und dann Gunstbeweise in der Form von Adelsbriefen und sehr zahlreichen Standeserhöhungen an ihre Anhänger austeilten
höhere Würden in den Ritterorden gaben hohe Titel
Ein Kardinal teilte seinen Adel der ganzen Familie mit
alle höheren Militärgrade führten Baronen- oder Grafentitel mit sich
Herzog (Duca) und Prinz (Principe)
Die Rangstufen waren ähnlich wie in Frankreich und Großbritannien: Ritter (Cavaliere)
Baron
Markis (Marchese)
Graf (Conte)
Wegen der hohen Zahl der betitelten Adligen im alten Stadt-und Landadel hat sich ein Kleinadel kaum entwickeln können
Die zwei höchsten Titel des Herzogs und Prinzen waren nur nach dem Recht der Erstgeburt zusammen mit dem Majorat vererbbar
die jüngeren Söhne nahmen die Titel von anderen Gütern der Familie
Als Beispiel nehmen wir die noch heute blühende Familie Borghese
führte folgende Titel: 11
Der Chef der Familie in den 30er Jahren des 20.Jahrhunderts
Livio (*1874)
11.Prinz von Salmona und Vivaro
10
Prinz von Montecompatri
Prinz von Rossano
5
Norma
Pratica
Herzog von Canemorte
5.Herzog von Castelchiodato
11.Herzog von Poggionativo
11.Markis von Mentana
11
11.Herzog von Palombara
Moricone und Percille
Civitella
Graf von Valinfreda
11
11
Baron von Cropalati
Patrizier von Venedig
Edelmann von Rom
Herr von ... (noch elf Titel)
Neapel und Genua
Herr von Scarpa
Dessen ältester Sohn Flavio (*1902) hieß zu Lebzeiten des Vaters nur "12
Prinz von Sulmona"
Prinz Livios Bruder Rodolfo durfte sich nur Prinz von Nettuno nennen
Von den italienischen Prinzen-und Herzogsfamilien haben bis heute etwa 25 überlebt
Nach der Entstehung des Königreiches Italien unter der sabaudischen Dynastie wurde der alte Adel bestätigt und neuer durch Adelsbriefe nach den oben beschriebenen Rangstufen ziemlich fleißig kreiert
Dies dauerte bis zur Abschaffung der Monarchie im Jahre 1946
Die Italienische Republik schaffte 1946 den Adel ab
toleriert aber den Gebrauch von Titeln auch in amtlichen Dokumenten
Gegenwärtig können nur der Vatikan und die Republik San Marino Adelswürden verleihen
Beim Heiligen Stuhl wird das seit dem Pontifikat Johannes XXIII. nicht mehr praktiziert
weniger an Inländer als an Ausländer für "Verdienste um den Staat"
obwohl die theoretische Möglichkeit immer noch besteht
d. h. wahrscheinlich gegen klingende Münze. [Bearbeiten]
die kleine Republik San Marino verlieh dagegen noch in den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts Adelstitel
Polnischer Adel, "Szlachta"
der eigentlich nichts mehr war als ein auf Lebenszeit gewählter gekrönter Präsident. Man nimmt an
Der polnische Adel (etwa 10-15 % der Bevölkerung) war ursprünglich eine reine Kriegerkaste und schuf im Kampfe mit der Königsmacht etwas Einzigartiges in ganz Europa - eine Adelsrepublik mit einem Wahlkönig an der Spitze
dass die polnische Szlachta (von mhd. geslaht d. h
den Kaisern
ihre Besitzungen wurden unbeschränktes Eigentum
Geschlecht) sich unter der Dynastie der Piasten aus dem waffenfähigen Bauerntum in den ständigen Kämpfen gegen Böhmen
sie hatten das Recht
Pruzzen und dem Deutschen Orden entwickelte. Die Organisation der Schlachta war rein demokratisch: alle Mitglieder des Standes waren gleichberechtigte Staatsbürger
Pommern
Markgraf Gero
den Litauern
immer Waffen zu tragen und alleiniges Stimm- und Wahlrecht
Um 1200 begann die Schlachta
so dass dieselben Wappen von mehreren Familien geführt wurden (so sollte es bis 1815 verbleiben)
Rody Herbowe)
sondern etwa 160-170 Wappenstämme (polnisch: Herby
Wappen zu führen: im Unterschied zum übrigen Europa gab es jedoch keine Familienwappen
Es gab vom Mittelalter bis 1569 keine Adelstitel: die obersten Beamten trugen zwar den Titel Comes (Graf) und die Mitglieder des Königlichen Rates den des Baro (Baron)
jedoch nur lebenslänglich
dies wurde jedoch durch den König Wladyslaw I. und den Reichstag vereitelt: ab 1331 sollte es nur einen einzigen Ritterstand geben
Sie versuchten natürlich
die Titel in ihren Familien erblich zu machen
musste man seit 1347 die adlige Geburt und seit 1412 auch die Berechtigung zur Führung eines Wappens nachweisen
Um ihm anzugehören
1496 verbot man dem Adel
andere Beschäftigung als Ackerbau und Waffendienst zu haben
Um die gesellschaftliche Position des ärmeren und besitzlosen Adels zu sichern
parzellierte man einen Teil der Staatsgüter und wies den kleineren Adligen erbliche Höfe zu
Auf diese Weise entstanden
vor allem in Mittel- und Ostpolen
die Adelsdörfer: nicht selten saßen in einem Dorfe 20-30 adlige Familien zusammen
Noch heute begegnet man diesen Dörfern mit ihren Traditionen in der Gegend von z
BS
iedlce oder Suwalki
aber auch in MasowienA
ndere Adelsdörfer waren im Besitz von Tataren - Familien
deren Vorfahren in den vielen Kriegen im Osten auf Polens Seite kämpftenS
ie wurden geadelt
durften aber ihre Religion behaltenN
och heute sieht man diese Dörfer mit ihren kleinen Moscheen im Gebiet von SuwalkiI
eine Schicht des vermögenden Mitteladels und die große Masse des Kleinadels
nfolge dieser Entwicklung entstanden innerhalb des "einzigen Ritterstandes" bedeutende Unterschiede: es gab eine Schicht der superreichen Magnaten
aus der der Hofadel der Magnaten stammteB
die nach der Union mit Litauen erheblich verstärkt wurde
der nobiles pauperes
is zum Anfang des 16J
abgesehen von ein paar ganz alten
ahrhunderts hatte der Adel keine Familiennamen
die noch aus der heidnischen Zeit stammtenM
an fügte dem Taufnamen den Namen des Besitzes mit der Präposition "de" oder "z" hinzu (welche dasselbe waren wie das deutsche "von")E
denn man änderte sie je nach Besitz: zB
diese neuen Namen hatten aber lange Zeit keinen dauernden Bestand
rst nach 1500 verbreitete sich die Sitte
diese in Eigenschaftswörter mit der Endung "ski oder "icz" zu verwandeln
Marcin z Siecina (Martin von Siecin
16
nach der Erheiratung des Gutes Krasiczyn änderte er den Namen zu Krasicki; dies war der Brauch in sehr vielen Familien
Jahrhundert) nannte sich zuerst Siecinski
Der Bestand des alten angestammten rein polnischen Adels vergrößerte sich 1342 durch den Erwerb Galiziens
1434 durch den Anschluss Wolhyniens und Podoliens
1454 durch die Aufnahme des überwiegend deutschen Adels aus Ost- und Westpreußen (der zwar das Prädikat "von" und seine Adelstitel verlor
aber seine Wappen behalten durfte)
und 1569 durch die Union mit Litauen
dass daraus keine Vorrechte erwachsen dürfen)
Bis zur Union mit Litauen waren alle Adelstitel verboten
der litauische
unermesslich reiche Hochadel (meist ukrainischer und weißrussischer Nationalität und dynastischer Herkunft) erkämpfte sich jedoch in der Lubliner Union vom Jahre 1569 das Recht
(jedoch mit der Bedingung
seine "Knjas" (Fürst)- Titel weiterhin zu führen
Sanguszko und Woroniecki
Es waren folgende Nachkommen von Rurik: Czetwertynski
Puzyna und folgende Nachkommen von Gediminas: Czartoryski
Massalski
wie Radziwill und Sapieha
Oginski
außerdem ein paar alte litauische Adelsgeschlechter nichtdynastischer Herkunft
Drucki-Lubecki
Mundschenk usw. begnügen (z.B. der letzte König Stanislaus II
Statt der ersehnten Grafentitel musste sich der Mitteladel mit dem lebenslangen Besitz der Titel der Landesämter (wie Starost
Woiwode
August war vor seiner Wahl "Mundschenk von Litauen")
Der König verlor ab 1578 sein Recht
Inländer zu nobilitieren
Die Erteilung des Indigenats war ab nun ein Vorrecht des Sejm
sogar gegraft und gefürstet
die Titel waren aber nicht gültig in Polen
Ausländer wurden weiterhin vom König nobilitiert
Eine besondere Situation entstand in den 60er Jahren des 18
Jahrhunderts
Eine große Gruppe von jüdischen Familien aus Podolien
ging 1759 zum katholischen Glauben über
erhielt den Adel und wurde in Wappenstämme aufgenommen
Anhänger des Zaddik Jakob Josef Frank
Majewski (Taufe im Mai) oder Krzyzanowski (von "Kreuz" abgeleitet) erkennbar
Diese sogenannten Frankisten sind noch heute an ihren Namen Kwiecinski (Taufe im April)
Mit den Teilungen Polens kam eine große Veränderung der Situation des Adels
Der größte Teil der Kleinadligen verlor die Adelswürde
denn er konnte seine noble Herkunft nicht ausreichend beweisen (er behielt aber die Traditionen und war das Rückgrat der Aufstände von 1830 und 1863)
der Mitteladel bekam endlich die ersehnten Grafentitel und die Erlaubnis
Fideikommisse zu gründen
Der Hochadel behielt alle Privilegien und bekam seine Fürstentitel bestätigt
In Galizien und Lodomerien wurde eine besondere Adelsmatrikel angelegt und viele neue Nobilitierungen mit dem Titel "Ritter von..." durchgeführt
zuerst für alle Nachkommen
In Preußen 1772 garantierte Friedrich II. dem polnischen Adel seinen Stand und Besitz und seine Nachfolger führten viele Standeserhöhungen durch (vor allem der Grafenstand wurde verliehen
nach 1871 nur für den jeweiligen Besitzer eines Fideikommisses
während übrige Nachkommen einfache "Herren von..." blieben)
In Russland bestand eine besondere Matrikel nur für Kongresspolen
der Rest des polnischen Adels wurde dem russischen Adel einverleibt
Die Niederlagen der großen Aufstände gegen Russland von 1830 und 1863 brachten eine wesentliche Verschlechterung der Situation auch des Mitteladels
Die Güter wurden konfisziert
die Inhaber oft für Jahrzehnte nach Sibirien deportiert
Nach der Rückkehr mussten sie bürgerliche oder sogar handwerkliche Berufe ergreifen
die patriotische Traditionen fortleben ließ
Langsam wurde diese enteignete Klasse des Mittel- und Kleinadels zum Rückgrat der sogenannten Intelligenz
Im neuerstandenen Polen von 1918 wurde der Adel durch die Verfassung von 1921 abgeschafft und der Gebrauch von Titeln verboten
die adligen Gutsherren behielten indessen eine nicht zu unterschätzende Machtposition durch ihren Besitz von etwa 40 % des Ackerlandes
ohne den Adel ausdrücklich neu zu gründen
Die neue Verfassung vom Jahre 1935 nahm das Verbot von 1921 weg
aus "Graf Bogdan von Hutten-Czapski" wurde "Bogdan Graf Hutten-Czapski"
Ab 1936 tolerierte man stillschweigend das Wiederaufleben des Titelgebrauchs (auch in amtlichen Dokumenten) - nach dem deutschen Muster
1945 wurde der Adel durch Wiedereinführung der Verfassung von 1921 erneut abgeschafft und die Güter parzelliert
teilen mussten) und Restgüter (Großpolen: 100 ha
dann wurde er auch dieses Besitzes beraubt
die vom Wohnungsamt angewiesen wurden
im übrigen Lande 50 ha)
Bis etwa 1947 beließ man dem Adel seine Herrenhäuser (die sie allerdings mit vielen anderen Mietern
Auch nach 1990 wurde nichts zurückgegeben
auch kamen Titel wieder in (nicht so häufigen) Gebrauch
Nach 1990 entstanden wieder Adelsverbände und Bruderschaften der Wappenstämme
allerdings nicht in amtlichen Papieren
Viele Adlige legten ihrem Familiennamen die Bezeichnung des Wappenstammes bei
z
um sich von nichtadligen Namensträgern unterscheiden zu können
B. "Rogala-Krasicki"
Als Gesellschaftsklasse existiert aber der Adel nicht mehr
Die Gesamtzahl der noch heute blühenden polnischen Adelsfamilien beträgt (Kleinadel ungerechnet) etwa 23.000 - 25.000 Geschlechter
Ihre Herkunft spiegelt die Vergangenheit des einst riesigen Landes wieder: es sind vor allem ethnische Polen
Franzosen
Holländer
Italiener
Deutsche
Engländer
aber auch herkunftsmäßig Armenier
Ukrainer und Tschechen
Schotten
Slowaken
Litauer
Kosaken
Tataren (bis heute Muslime)
Juden
Sułkowski; russische Fürsten: Swiatopełk-Mirski; preußische Fürsten: Radolin
Poniatowski
Sapieha; Reichsfürsten und österreichische Fürsten: Lubomirski
Drucki-Lubecki
Oginski
Heute (2004) führen 16 Geschlechter den Fürstentitel
Woroniecki; altlitauische dynastische Geschlechter: Gedroic
davon Nachkommen von Rurik: Czetwertynski
Radziwiłł
Puzyna; Nachkommen von Gediminas: Czartoryski
Massalski
Sanguszko
9 Geschlechter sind russische Grafen
4 Geschlechter sind sächsische Grafen und 2 sind italienische Grafen
1 Geschlecht (Wielopolski) führt den päpstlichen Markgrafentitel
104 Geschlechter sind Reichsgrafen oder österreichische Grafen
41 Geschlechter sind preußische oder deutsche Grafen
17 Geschlechter sind päpstliche Grafen
3 sind polnische Freiherren
1 russische Freiherren und 1 Freiherren von Sachsen-Coburg-Gotha
13 sind napoleonische Freiherren
19 Geschlechter sind österreichische Freiherren
35 Geschlechter führen den napoleonischen Titel Chevalier de l`Empire. [Bearbeiten]
Russischer Adel, "ДворÑ?нÑ?тво"
und neben ethnischen Russen eine internationale Gesellschaft
die aus Angehörigen der unterjochten Völker und Einwanderern verschiedenster Nationalitäten bestand
des Gediminas und uralter kaukasischer Fürstengeschlechter standen die Söhne des niedersten Volkes
Nachkommen des Rurik
Der russische Adel (Dworjanstwo) war eine seltsame Mischung: neben dynastischen Geschlechtern
deren Titel waren aber nicht erblich und sie hatten auch keinen festen Grundbesitz
In alter Zeit galten in Russland die Bojaren als Adel
Sie durften einen Beirat des Fürsten wählen
die Fürsten-Duma und bildeten eine stehende Leibwache des Souveräns
Bereits im 14
also nicht als fester Besitz - denn alles blieb Besitz des Großfürsten - überlassen
Jahrhundert wurden dem Adel Güter "zur Nutzung"
Im 15
der verpflichtet war
Jahrhundert
wurden die Bojaren und die entthronten Nachkommen von Rurik aus den kleineren Fürstentümern zu einem Dienstadel
nachdem der Großfürst von Moskau den Titel "Selbstherrscher aller Reußen" angenommen hatte
dem Zaren als Beamte oder Offiziere zu dienen
Im Jahre 1649 wurde die Position des Adels durch gesetzliche Verankerung der Leibeigenschaft der Bauern konsolidiert
Nach der Volkszählung von 1678 befanden sich 507.000 Bauernhöfe (85 % der Gesamtzahl) in den Händen des Adels
Am Ende dieses Jahrhunderts schuf man auch die ersten Adelsmatrikeln (Barchamnaja kniga)
Der damalige Adel wurde in Kategorien eingeteilt: die höchste war die des Moskauer Adels
die niedrigste die des Stadtadels. Die Stellung des Adels wurde durch den Ukas des Kaisers Peter I. vom 24
der eine Rangtafel der Staatsdienerklassen schuf
Januar 1722 geregelt
Peter I. führte auch die bisher in Russland unbekannten Grafen- und Baronenwürden ein (es existierte bis dahin nur der Fürstenrang - Knjaz)
Es gab ab nun (ähnlich wie in Großbritannien) den persönlichen und den erblichen Adel (Litschnoje Dworjanstwo/Potomstwjennoje Dworjanstwo)
Schon der erste Offiziersrang im Heer und der Marine gab den persönlichen Adel
der Rang eines Obersten oder Kapitäns den erblichen Adel
Auch der Besitz gewisser Orden gab den erblichen Adel: des Großkreuzes aller Orden und des Orden des Heiligen Wladimir samt des Sankt-Georg-Ordens (siehe Russischer Orden des Heiligen Georg) aller Klassen
Nach 25 Jahren unbescholtenen Dienstes erhielten die Beamten den Wladimirorden 4
Klasse mit der Inschrift "25 ljet" und damit den erblichen Adel
Im Laufe des 18
1762 wurde er von dieser Dienstpflicht völlig entbunden und von bloßen Nutznießern zu Besitzern der Güter erklärt
Jahrhunderts wurden die Rechte und Privilegien des Adels erheblich erweitert: im Jahre 1726 begrenzte man die obligatorische Dienstpflicht des Adels im Beamtentum oder der Armee auf 25 Jahre
nach Sibirien deportiert oder zwangsweise zu Soldaten gemacht werden
Gleichzeitig erhielt der Adel 1785 unter Katharina II. totales und schon entartetes Verfügungsrecht über die ihm untertanen Bauern: sie durften verkauft
Dieses wurde erst unter Zar Alexander II. durch das Gesetz vom 19
Februar 1861 über die Abschaffung der Leibeigenschaft geändert
schon durch das Offizierspatent erworben wurde
während die übrigen den persönlichen Adel hatten
In der russischen Armee gehörten etwa 50 % der Offiziere dem erblichen Adel an
der
wie oben gesagt
Semjonowski
Ismailowski) dienten nur Abkömmlinge des alten betitelten Adels
In den drei elitären Leibgarde-Regimentern (Preobraschenski
Die Adelstitel in Russland gestalteten sich seit Peter I. ähnlich wie im übrigen Europa: Fürst
Baron und unbetitelter Adel
Graf
Die fürstlichen Familien waren entweder dynastischen Ursprungs oder stammten von den höchsten Staatsmännern und Heerführern ab
Gräfliche Häuser waren entweder Nachkommen von Bojaren oder auch deutsche Adlige aus den eroberten Ländern des Baltikum
deren Anzahl unter den Grafen sehr hoch war
Der Barontitel war unter dem älteren Adel nicht besonders geschätzt
da er vor allem an Bankiers und Kaufleute zum Lohne für geleistete Geldhilfe verliehen wurde
Der erste Baron der russischen Geschichte war der von Peter I. in diesen Stand erhobene jüdische Bankier Schaffirow
Das Ende des 19. und der Anfang des 20
welches natürlich im Zusammenhang mit der Aufhebung der Leibeigenschaft bleibt und dem Unvermögen des Adels
die Güter unter neuen Bedingungen zu bewirtschaften
Jahrhunderts waren durch den allmählichen Verlust der Landgüter durch den Adel gekennzeichnet
1905 nur noch 62 %
1877 besaß der Adel noch 80 % der Landgüter
Die russische Revolution vom Oktober des Jahres 1917 schaffte den Adel ab (Dekret vom 10./23
November 1917)
welcher noch in der Februarrevolution eine aktive Rolle spielte und viele Positionen in der Politik und Staatsverwaltung besetzte (z
BF
Konstantin Rokossowskij und andereU
Geheimdienstchef Felix Dserschinski oder die Marschälle Michail Tuchatschewski
ürst Lwow und Kerenski)
viele Adlige hatten jedoch einen wesentlichen Anteil am Aufbau des neuen Staates - wie Lenin selbst
die ausschließlich aus adligen Offizieren bestandenA
nzählige Adlige fielen im Bürgerkrieg nach der Oktoberrevolution - in den Verbänden der "Weißen" gab es ganze Regimenter
von dort weiter in die USA
wo sich Paris zum Zentrum der russischen Emigranten entwickelte
und Polen
vor allem nach Deutschland
wo heute der Großteil der ehemaligen Zarendynastie lebtI
Frankreich
ndere emigrierten
inhaftiert und erschossenD
n der Folgezeit unter der kommunistischen Herrschaft wurden viele Adlige verfolgt
ie Zarenfamilie wurde nach Sibirien verbanntD
Angehörige nicht russischer Völker
en Säuberungen unter Stalin fielen Tausende Dissidenten
kommunistische Funktionäre und Adlige zum OpferN
gläubige Christen
als soziale Schicht existiert aber der russische Adel nicht mehrD
ach 1991 wurden die Adelsverbände und Organisationen der adeligen Traditionspflege wieder erlaubt
ie Zahl der noch heute blühenden Geschlechter ist nach mehr als 70 Jahren Kommunismus schwer abzuschätzen
sie müsste jedoch bei etwa 100 Millionen Einwohnern des Jahres 1917 mindestens 50-60.000 umfassen. [Bearbeiten]
Skandinavischer Adel
[Bearbeiten]
Dänemark
Die Anfänge des dänischstämmigen Adels im Lande gehen auf die Bildung der Königsgarde
die ein Adel kriegerischen Gepräges war
der Hauskerle zurück
Die ersten Privilegien des Adels wurden ihm von König Knut VI. im 12
Jahrhundert verliehen
wodurch die nordische Freiheit und Gleichheit zurückgedrängt wurde
der den Adel und die Geistlichkeit zu privilegierten Ständen gegenüber dem Bürger und dem Bauern erhob
Die Vorrechte des Adels vermehrten sich noch
zahlreich in Dänemark eingewandert war
der bedeutende Privilegien genoss
nachdem nach der Thronbesteigung der Oldenburg der schleswig-holsteinische Adel
Diese Vorherrschaft des Adels im Staate dauerte bis 1660
musste sie aber seit 1671 mit dem neugeschaffenen Hofadel teilen
In diesem Jahre wurde König Friedrich III. (Frederik III.) von den Ständen Geistlichkeit und Bürgerschaft zum absoluten Herrscher im Lande erklärt: der alte Adel behielt nur seine soziale Bevorzugung
König Christian V. führte seit diesem Jahre sehr zahlreiche Nobilitierungen und Standeserhöhungen von Bürgerlichen und naturalisierten Fremden durch
welche den königstreuen Hofadel bildeten
Die neue Verfassung von 1849 hob dann die letzten dem Adel noch verbliebenen Vorrechte auf
ausländischer Herkunft ist
Heute blühen in Dänemark noch etwa 225 Geschlechter
von denen der dritte Teil naturalisierter
Es gibt nur drei Rangstufen: unbetitelter Adel
Freiherren und Grafen
Das Staatsoberhaupt führt keine Nobilitierungen oder Standeserhöhungen mehr durch. [Bearbeiten]
Finnland
Der finnische (richtiger finnländische) Adel ist zum größten Teil schwedischen Ursprungs und behielt bis zum Jahre 1906 seine Stellung als einer der vier Stände des finnländischen Landtages und die Befugnis
an der Gesetzgebung und Steuerbewilligung teilzunehmen
einst eine besondere Kammer des Parlaments
heute mehr eine traditionspflegende Vereinigung
Für den alten und neuen Adel besteht (wie in Schweden) ein Ritterhaus
Nur wenige Adlige sind Grundbesitzer
Die meisten Söhne des finnländischen Adels dienten während der Personalunion mit Russland (1809-1917) in der russischen Armee und machten sich durch Tapferkeit und Begabung einen Namen (vgl
Gustaf Mannerheim)
Die Anzahl der Geschlechter beträgt heute etwa 200
Freiherren und Grafen. [Bearbeiten]
Es gibt drei Rangstufen: unbetitelter Adel
Norwegen
wehrhafte Bauernstand blieb immer das vorherrschende und entscheidende Element im Staate
In Norwegen hat sich ein eigentlicher Adel niemals entwickelt: der freie
sie hatten aber nur den persönlichen Amtsadel
Im Mittelalter standen die vom König nominierten Jarle an der Spitze einzelner Landschaften
Einige wenige dänische Adelsgeschlechter wanderten während der Personalunion mit Dänemark (1397-1814) nach Norwegen ein
sie gewannen aber keine Bedeutung
die Grafschaft Wedel-Jarlsberg und die Baronie Rosendal
Größerer adeliger Landbesitz ist in Norwegen nur durch zwei Güter repräsentiert
Im Jahre 1815 wurde der Adel durch das Parlament (Stortinget) abgeschafft. [Bearbeiten]
Schweden
Der schwedische Adel entstand im Zeitraum von der Mitte des 11. bis zur Mitte des 13.Jahrhunderts während ständiger Fehden zwischen verschiedenen Königsgeschlechtern und entwickelte sich aus dem freien Bauerntum
Es gab damals noch keine Unterscheidung des Adels in hohen und niederen
Erst Erich XIV. machte bei seiner Krönung im Jahre 1561 die mächtigsten und begütertsten Edelleute zu Grafen und Freiherren
so dass ein hoher und ein niederer Adel entstanden
Seine Nachfolgerin zwei Generationen später
Christina I. vermehrte den niederen Adel um etwa 400 Familien
die meisten von schottischem oder deutschem Ursprung
als König Gustav II
Als öffentliche Körperschaft nahm der Adel Gestalt im Jahre 1626
Adolf durch seine Ritterhausordnung den Adel in einem Ritterhaus vereinigte
Dessen Nachfolger zwei Generationen später
indem er die von seinen Vorgängern reichlich verliehenen Staatsgüter im Jahre 1682 wieder einzog und die Einbürgerung vieler eingewanderter
vor allem deutscher Familien begünstigte
der Wittelsbacher Karl XI. versetzte der Stellung des Hochadels einen schweren Stoß
Schon nach dem Tode seines Nachfolgers Karl XII. gelang es indessen dem Adel
die Krone zu entmachten und die Gewalt im Staate an sich zu reißen
Dieses Adelsregime überlebte bis 1772
dem Staatstreich Gustavs III.
der die Macht des Adels brach
nach Vollendung des 24
Bis zur Verfassungsänderung der Jahre 1865-1866 war der Adel im Ständereichstag reichlich vertreten
denn jedes Oberhaupt der etwa 1.000 adligen Familien hatte das Recht
Lebensjahres im Reichstag zu erscheinen und abzustimmen
Der Adel war damals in drei Klassen geteilt: 1
Herrenstand (herrar) - Grafen und Freiherren; 2
unbetitelter Adel
dass seine Vorfahren im Reichsrat saßen; 3
Ritterstand (riddare)
der nachweisen konnte
Kleinadel (svenner)
mit Wappenschildern sämtlicher erloschener und blühender Geschlechter verziert
noch heute Sitz des schwedischen Adelsverbandes
Der Adel versammelte sich im schönen barocken Palais Riddarhuset (erbaut 1641-1675) im Zentrum von Stockholm
1865 wurde der neue Reichstag mit zwei Kammern geschaffen und der Adel gab seine politische Stellung freiwillig auf
Heute (2004) blühen noch etwa 619 schwedische Adelsgeschlechter (die zusammen etwa 28 000 Personen umfassen)
Freiherren und den unbetitelten Adel eingeteilt (46 Grafenhäuser
124 Freiherrenhäuser und 449 adlige Häuser haben überlebt)
Wie früher sind sie in Grafen
die von Karl X
Halland und Blekinge
Als Uradel im deutschen Sinne können nur aber höchstens 30 Geschlechter gelten
aber auch in den ehemaligen dänischen Provinzen Skåne
deren Ahnen schon in der Zeit der ersten Wasa-Könige groß und mächtig waren (nicht nur in Schweden
Gustav erobert wurden)
Der Rest gehört dem Briefadel
der oft ausländischer Herkunft ist (etwa 45 %)
Der Prinzen- und Herzogstitel steht ausschließlich den erbberechtigten Mitgliedern des Königshauses zu
nach diesem Jahre hatte nur das Oberhaupt des Geschlechtes den Freiherrn- oder Grafentitel oder auch die unbetitelte Adelswürde
Standeserhöhungen wurden bis 1809 in unbegrenzt erblicher Form des Titelbesitzes durchgeführt
Da die Verfassungen von 1809 und 1865 mit gewissen Modifizierungen bis 1975 galten
fand 1902 statt
hatte der Monarch das Recht
die des Forschungsreisenden Sven Hedin
auch Erhebungen in den Adelsstand und Einbürgerungen des ausländischen Adels vorzunehmen: die letzte Nobilitierung
1904-1975 wurden keine mehr Nobilitierungen vorgenommen
Ausländische Adlige
werden nicht zum schwedischen Adel (Mitgliedern im Ritterhaus) gerechnet und sind in einer besonderen Körperschaft organisiert
die die schwedische Staatsbürgerschaft erworben haben
Unter ihnen gibt es auch einige Mitglieder der Familie Bernadotte (vgl
Austritt aus dem Königshaus)
Bezüglich des Adelsprädikates gab es keine ständige Praxis bei den Nobilitierungen
Die ältesten Familien des Uradels (z
BB
ildt
Natt och Dag
Thott) tragen kein AdelsprädikatU
Bjelke
Bonde
Oxenstjerna
nter Königin Christina I. wurde der Adel oft
bei schottischen Geschlechtern (wie Hamilton
aber nicht immer
mit dem deutschen Prädikat "von" verliehen
Spence) in der Regel ohne "von"D
er Name des Geadelten wurde oft zur Unkenntlichkeit verändert. "Von" war besonders beliebt während der Regierung der beiden deutschstämmigen Könige Friedrich I. von Hessen-Homburg und Adolf Friedrich von Holstein-GottorpU
nter deren Nachfolgern bis 1809 verlieh man den Adel meist ohne vonN
oder verlieh den Adel ohne Prädikat. [Bearbeiten]
ach 1809 verwendete man ausschließlich das schwedische "af" (Entsprechung des "von")
Schweizerischer Adel
In der Schweiz hatte sich seit dem 14
der eine gewisse Ähnlichkeit mit der englischen Gentry besaß
Jahrhundert ein Bauernadel entwickelt
Viele seiner Mitglieder erlangten später eine dynastische Stellung und übten eigene Gerichtsbarkeit aus
die die Macht an sich riss und bis zum Jahre 1798
ausübte
der französischen Invasion
Im Kanton Bern verschmolzen viele adlige Grundherren aus der Umgebung der Stadt mit dem dortigen Patriziat zu einer Aristokratie
erfreuen sich aber in sozialer Hinsicht noch immer eines bedeutungsvollen Einflusses
Gegenwärtig haben Adel und Patriziat in der Schweiz keine staatsrechtliche Stellung mehr
Die Führung der Prädikate und Titel ist ganz dem persönlichen Ermessen überlassen
jedoch können diese Titel nicht in amtliche Schriften eingetragen werden
Traten Angehörige von Schweizer Adelsfamilien in fremde Militärdienste (z
so führten sie dort in der Regel ihre Titel
B. in die des Vatikans oder Frankreichs)
Die 1792 bei der Erstürmung der Tuilerien durch die Sansculotten gefallenen Angehörigen der Garde waren zu 90 % schweizerische Adlige. [Bearbeiten]
Spanischer und portugiesischer Adel
[Bearbeiten]
Spanien
In Spanien wurde der Adel durch die republikanische Verfassung von 1931 aufgehoben und unter dem Regime des Generals Francisco Franco im Jahre 1948 wiedereingeführt
Conde
Caballero und Escudero (gewöhnlich Hidalgos genannt)
Vizconde und Baron und dem niederen Adel mit den Titeln Hidalgo
Duque
Er besteht aus dem Hochadel (den Granden) mit folgender Rangfolge der Titel: Principe
Marqués
Der Titel Don
wird heute bei allen Standespersonen verwendet
ursprünglich dem Könige vorbehalten
Nobilitierungen und Standeserhöhungen wurden sowohl unter Franco wie auch unter der neuen Monarchie durchgeführt: z
B. wurde Salvador Dali von König Juan Carlos I. zum Marquis ernannt
Der alte Adel wurde unter den Königen Karl III. und Karl IV. durch viele Nobilitierungen erheblich geschwächt
König Joseph Bonaparte schaffte die Grandentitel ab
nach der Rückkehr der Bourbonen wurden sie indessen wiedereingeführt und ein neues Oberhaus des Parlaments geschaffen
wo die Granden ständige Plätze erhielten
andere arbeiteten sich auf dem Gebiet des Handels
Ein empfindlicher Stoß gegen die Position der Granden war von den Cortes verfügte Abschaffung der Majorate im Jahre 1855: für viele Familien führte sie zum Ruin
des Gewerbes und der Kunst wieder empor
Anfang des 20
Jahrhunderts lebten etwa 200 hochadlige Familien in tiefstem Elend und hatten nicht einmal das Recht
denn bei jedem Übergang des Titels vom Vater an den Sohn mussten hohe Abgaben an den Fiskus entrichtet werden
ihre alten Titel zu führen
welches die Möglichkeiten der meisten Geschlechter überstieg
Während der alten Monarchie bis 1931 waren 392 Granden im spanischen Staatskalender aufgeführt
um ihren Sitz im Senat einnehmen zu können
von denen nur 35 ausreichenden Vermögensstatus hatten
Von etwa 500.000 Mitgliedern des niederen Adels lebten die meisten Hidalgos in großer Armut. [Bearbeiten]
Portugal
In Portugal wurde der erbliche Adel erst im 14
der auch den Herzogstitel einführte
Jahrhundert unter König Johann I. geschaffen
König Alfons V. fügte die Titel des Marquis
Vicomte und Baron hinzu
Diese Häuser bildeten den Hochadel
der Gerichtsbarkeit ausüben durfte
Der niedere Adel bestand aus den Hidalgos
den Rittern und den Rechtsgelehrten (doutores oder letrados)
In der Zeit dieses Königs begann auch die Bildung der Majorate (morgados). Im 18
Kaufleuten und Gelehrten bestand
schuf der Minister Pombal ein Gegengewicht zum alten Adel
der aus Grundbesitzern
den Briefadel
während der Regierung Joseph I.
Jahrhundert
durch die Revolution von 1820 verlor der Adel alle Vorrechte
Die adlige Gerichtsbarkeit wurde im Jahre 1790 abgeschafft
Nach der Einführung der Republik im Jahre 1910 wurde der Adel abgeschafft. [Bearbeiten]
Ungarischer Adel
Die Verhältnisse in Ungarn ähnelten denen in Polen
bestand dort nie
den man sonst überall im mittelalterlichen Europa findet
Ein Lehnsverband
rechnete sich zum Adel
Jedes Mitglied des kriegerischen Stammes der Magyaren
das von niemand abhängig war und den Fahnen des Königs folgen konnte
Auf diese Weise entstand der sehr zahlreiche ungarische Adel
der wie in Polen etwa 12-16 % der Gesamtbevölkerung ausmacht
Aus der Masse des Adels gingen allmählich die Magnatenfamilien hervor
Am Anfang des 11
durch welche die Krone im Geschlecht Arpad erblich wurde und Prälaten mit dem hohen Adel samt niederer Adel als privilegierte Stände galten. Im Jahre 1405 vereinigte sich im Nationalkonvent der niedere Adel mit den Vertretern der Städte zur Ständetafel
während die hohen geistlichen Würdenträger und der Hochadel die Magnatentafel bildeten
Jahrhunderts gab König Stephan I. (der Heilige) dem Lande eine Verfassung
in welcher jeder Bischof oder Magnat persönlich vertreten war
In der Ständetafel hatte der niedere Adel das unbedingte Übergewicht; auf den Komitatsversammlungen hatte jeder grundbesitzende Edelmann (auch wenn er einen Kleinsthof bewirtschaftete) Sitz und Stimme
wenn ein Adelsaufgebot ("Nemes felkelés") für König und Vaterland ausgerufen worden war
Steuern und Einquartierungen und vom Militärdienst: er zog nur zu Felde
Der Adel war befreit von Zöllen
Ein Adliger konnte nur von seinesgleichen gerichtet werden und die wichtigeren Ämter waren ihm vorbehalten
Erst 1843 wurden nichtadlige Personen zu den Ämtern zugelassen
Der magyarische Adel kannte nur zwei Titel: Graf ("gróf") und Baron ("baró")
Rang und Titel eines Fürsten ("herczeg") kamen nur den Söhnen des Königs zu
Esterházy (1687)
Vier Grafengeschlechter erhielten indessen ausländische Fürstentitel: Batthyáni (1764)
die in Ungarn anerkannt wurden
Odescalchi (1689) und Pálffy (1816)
Später erwarben auch zehn ausländische fürstliche Häuser das ungarische Indigenat
deren Titel aber nicht weiter zurück als um 1550 reichten und habsburgische Verleihungen waren
In der Zeit der Monarchie mit einem König - bis 1918 - gab es in Ungarn außer diesen 14 Fürstenhäusern 98 gräfliche und 94 freiherrliche Geschlechter
Diese Zahl wuchs nach 1918
da auch der Reichsverweser Admiral Miklós Horthy in der königlosen Monarchie Standeserhebungen vornahm
um ein oft kümmerliches Dasein in Deutschland oder Österreich zu fristen
Durch die Abschaffung des Adels und die Parzellierung der Güter nach 1945 wurde dem ungarischen Adel die Existenzgrundlage genommen
viele Adlige blieben jedoch im Lande und emigrierten erst 1956
waren die Fürsten Esterházy
die von der Konfiszierung verschont blieben
die einen Teil ihrer Güter im Burgenland hatten
Beinahe die einzigen
auch des Hochadels
Nach 1991 kehrten viele Vertreter des Adels
nach Ungarn zurück. [Bearbeiten]
Abdankung des Adels
Der Niedergang des Adels als herrschende Klasse begann in der zweiten Hälfte des 18
Jahrhunderts mit der Aufklärung
hatte ihren Höhepunkt jedoch im 19
als sich die Gesellschaft als zunehmend zu kompliziert erwies
Jahrhundert
als dass sie weiterhin von Aristokraten verwaltet werden konnte
Das Können und die Geschicklichkeit speziell ausgebildeter Generalstabsoffiziere war notwendig
um die modernen Massenheere zu lenken
Dominic Lieven schrieb in seinem Buch über den europäischen Adel des 19
so galt dies erst recht für die Gesellschaft als Ganzes. ..
Jahrhunderts: Wenn die Modernisierung traditionelle aristokratische Werte sogar in der Armee überflüssig zu machen drohte
besonders in Kontinentaleuropa
seit die staatlichen Bürokratien
zusehends größer und spezialisierter wurden. ..
Regierung und Politik selbst wurden mehr und mehr zu Arbeitsbereichen für Verwaltungsfachleute
besonders wenn in offenem Wettstreit mit Angehörigen der gebildeten bürgerlichen Mittelschicht darum gerungen werden mußte. [Bearbeiten]
die eine industrielle Gesellschaft schuf. Überdies sträubten sich aristokratische Tradition
Ausbildung und Kultur gegen das Besetzen dieser Positionen
um alle Positionen von Macht und Einfluß zu besetzen
Der Adel war nicht groß genug an Zahl
Der Adel in Ostasien
[Bearbeiten]
Japan
Bis in 5
Jahrhundert. n
Chr. war der Adel in Japan nur ein lockerer Verband von bodenbeherrschenden Sippen
Im 6
Jahrhundert erteilte die kaiserliche Zentralmacht erbliche Standestitel an einige der Sippenoberhäupter
Die tatsächliche Befehlsgewalt der Sippenoberhäupter wurde damit staatlich delegiert und legitimiert. Im 7
Jahrhundert wurde das Adelskriterium der Geburt durch die Verwaltungsfähigkeit ersetzt
Durch Landesgesetz aus dem Jahre 701 wurde der Geburtsadel durch einen Verdienstadel von Zivilbeamten ersetzt
verdrängten Verbände von bodenständigen Kriegern und Landgutsverwaltern aus den Provinzen den Zivil-Adel bis ca
Unter der Leitung dieses Verdienstadels
der sich zunehmend in der Hauptstadt Heian (heute Kyoto) konzentrierte
1200 zunehmend von der Macht
Es regierte dann der sogenannte Schwert-Adel der Samurai in Japan bis 1868
kuturwahrende und legitimierende Aufgaben
Dem Kaiser (Tenno) blieben lediglich oberpriesterliche
1884 in der Meiji-Restauration durch die (oder zumindest im Namen der) Kaisermacht wurden Zivil-Adel und Schwert-Adel zu einem Einheitsadel zusammengefasst
der Samurai-Stand als solcher abgeschafft
Durch das Gesetz vom 7
so dass die jüngeren Söhne eines betitelten Adligen zeitlebens und der Erbsohn bei Lebzeiten des Vaters ohne Adelsprädikat waren
Juli 1884 wurde der Adel nach dem chinesischen Muster in fünf Klassen abgestuft
jedoch im Gegensatz zu der in China geltenden Regel war er unbegrenzt erblich nach dem Grundsatz der Erstgeburt
Nach dem 2
Weltkrieg wurde der Adel als Institution durch die Verfassung von 1946 beseitigt
Lediglich die kaiserliche Familie selbst blieb bestehen. [Bearbeiten]
China
Bis zur Abschaffung des Kaisertums im Jahre 1912 gab es in China einen Hochadel
u. a. dem Oberhaupt der Nachkommen von Konfuzius
und zweitens aus dem engen Kreis von zehn Häusern
und dem der Sprösslinge des Warlords von Formosa im 17
der Familie Kong
der erstens aus den Mitgliedern der herrschenden Mandschu-Dynastie bestand (in Europa nannte man sie "Prinzen")
die den erblichen Adel von früheren Kaisern erhalten hatten
des Koxinga
Jahrhundert
so dass die adlige Würde nach fünf Generationen wieder verschwand
Bei den übrigen Adelsverleihungen erbte jede nachfolgende Generation nur den um eine Stufe niedrigeren Adel (es gab fünf Stufen)
Die Zugehörigkeit zum Adel gab nur Vorrechte bei der Besetzung der Hofämter
Im Zivildienst und in der Armee gaben die literarischen und militärischen Prüfungen ohne Rücksicht auf die soziale Herkunft den Ausschlag
In der bürgerlichen und der kommunistischen Republik verschwand der Adel spurlos
nach Hong Kong
Viele wanderten aus
Taiwan oder in die USA
Sogar die ehemalige kaiserliche Sippe (bis 1924 noch vom Staat mit Apanage versehen)
muss heute sehr bescheidene Berufe ausüben
Die neueste Entwicklung seit etwa 2003 scheint eine Erneuerung der alten Traditionen zu bringen
Die Oberhäupter der Nachfahren des Konfuzius (1937: 650.000 Personen (Frauen ungerechnet) haben wieder das Wohnrecht im alten Familienpalais in Qufu
dies ist aber weniger glaubhaft
Vielleicht kommt auch ein Aufschwung für die Kaisersippe
denn die Qing-Dynastie wurde als fremde
nicht-chinesische Eindringlinge betrachtet. [Bearbeiten]
Der Adel in Afrika
[Bearbeiten]
Äthiopien
Liste der Kaiser von Äthiopien Ras Negus [Bearbeiten]
Die Glanzzeit des Adels
In Europa hatte der Adel im Mittelalter seine Glanzzeit
Bis in das 20
Jahrhundert hinein bestimmte er weite Teile des öffentlichen Lebens
Seine Privilegien gingen ihm durch den Absolutismus und durch die Folgen der Französische Revolution verloren. In Deutschland wurde der Adel 1918 zwar politisch abgeschafft
allerdings wurde die Beibehaltung des Adelstitels als Bestandteil des Familiennamens gestattet (z
B. "Otto Graf Lambsdorff" statt "Graf Otto Lambsdorff")
Die Rechtsprechung erlaubt eine geschlechtsspezifische Anpassung des Namens. [Bearbeiten]
Rangkronen
eng. crown
coronet) symbolisiert den Rang
Die Krone auf der Helmzier bei Adelswappen (franz. couronne de noblesse
Die Verleihung von Kronen bei Adelsdiplomen bildete sich erst in der zweiten Hälfte des 16
Jahrhunderts als Vorrecht des Adels aus
früher kamen gekrönte Helme nur fürstlichen Personen zu. [Bearbeiten]
Die Rangkronen im deutschen Sprachraum
von denen fünf sichtbar sind
der oben mit acht Zinken versehen ist
Die Adelskrone ist ein goldener
mit Perlen und Steinen besetzter Reif
Davon sind die mittleren und die äußeren blätterartig gebildet
bei der Grafenkrone neun mit Perlen besetzte Zacken sichtbar
während die anderen Perlen tragen (in Bayern und Württemberg wurden die Blätter oft durch Perlen ersetzt). Bei der Freiherrnkrone sind sieben
Einige ältere reichsständische Grafenhäuser verwendeten Kronen
die auf den Zinken abwechselnd fünf Blätter und vier Perlen zeigen
aus der sich eine purpurne Mütze ohne Bügel erhob
führten eine Krone
die das Anrecht auf die Anrede Erlaucht hatten
die bei dem Familienoberhaupt oben mit einem Reichsapfel
bei den Nachgeborenen mit einem Hermelinschwänzchen besetzt war
Einige mediatisierte Grafen- und kleinere Fürstenhäuser
mit Steinen besetzter Reifen mit fünf Blattzinken und einer von drei sichtbaren Bügeln umschlossenen purpurnen Mütze
Die Fürstenkrone ist ein goldener
mit dem Reichsapfel als oberer Abschluss
aber nur vier Zinken
Die Herzogskrone hat fünf Bügel
Zwischen den Bügeln ist purpurnes Futter sichtbar. [Bearbeiten]
Die Rangkronen in anderen Ländern
auch in Russland und Italien gebräuchliche Baronskrone ist ein mit einer Perlenschnur mehrfach umwundener goldener Reifen ohne Zacken
Die altfranzösische
auf denen in der Mitte und an den Seiten noch drei weitere Perlen ruhen
Die schwedische Freiherrnkrone hat acht Perlen
darüber in der Mitte und an den Seiten noch je eine
Die schwedische Grafenkrone hat zehn Perlen
Die dänische und russische Fürstenkrone und Grafenkrone war die gleiche wie die deutsche (siehe oben)
von dem sich acht Erdbeerblätter erheben
dahinter eine purpurne Samtkappe
Die englische Herzogskrone ist ein reich ziselierter Reif
die mit einer goldenen Quaste nach oben und einem Hermelinreifen nach unten abschließt
Bei der Marquiskrone sind von den 8 Erdbeerblättern vier durch silberne Kugeln ersetzt
Die Krone der Earls hat acht goldene Zacken mit silbernen Kugeln
dazwischen je ein goldenes Erdbeerblatt
die Baronskrone sechs silberne Kugeln
Die Viscountkrone hat nur zwölf silberne Kugeln und keine Erdbeerblätter
Genealogisches Handbuch des Adels
Siehe auch: Anrede
Deutsche Adelshäuser
Peer (Adel) [Bearbeiten]
Hoher Adel
Standesherrlichkeit
Literatur
Dominic Lieven: Abschied von Macht und Würden - Der Europäische Adel 1815 - 1914
ISBN 3-10-044804-9 Arno J
Frankfurt 1995
Mayer: Adelsmacht und Bürgertum
342 S.
ISBN 3-406-09749-9 Stephan Malinowski: Vom König zum Führer
Die Krise in der europäischen Gesellschaft 1848-1814
dtv : München 1988
2003 Dänemark: Danmarks Adels Aarbog
Kopenhagen 1932 Frankreich: Almanach de Gotha
Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat
Akademie Verlag
Gotha 1901 und 1930 M
Berlin
Borel d`Hauterive/A
Paris 1890 Großbritannien: Almanach de Gotha
Letteri et Arti
Roma MDCCCCXXXVI - XIII. Japan: H.A
London 1870 Historical Anecdotes of Heraldry and Chivalry
Band XXIV.
Worcester 1795 Italien: Enciclopedia Italiana di Szienze
Révérend
Gotha 1901 und 1930 Burke`s Peerage and Baronetage
Annuaire de la Noblesse de France
London 1892 Burke`s Landed Gentry
Die Urkunden Japans von 8. bis ins 10
Dettmer
Jhd
Bd
1: Die Ränge (1972) U
Janpan-Handbuch
Goch
hrsg. von H
Hammitzsch(1981) C
Österreichisches Adels-Lexikon des 18. und 19
Kiley in Kodansha Encyclopedia of Japan (Tokio 1983) Österreich: Megerle von Mühlfeld
J.G.
Alt-Österreichisches Adels-Lexikon (Wien 1928) Karl Megner
Jahrhunderts ... (Wien 1822)
Paris 1957 siehe auch: Szlachta Russland: S
Karl Friedrich
Armorial de la noblesse polonaise titrée
[maschinschr.] Hausarbeit am Institut für österreichische Geschichtsforschung (Wien 1974) Polen: Simon Konarski
Zisleithanische Adels- und Ritterstandserwerber 1868-1884
Ergänzungsband (Wien 1824) Frank zu Döfering
Band VII
Moskau 1972 Schweden: Sveriges Ridderskaps och Adels Kalender
Stockholm 1933 Ch. von Warnstedt (Hrsg.)
Andoljenko
Ointroducerad Adels Kalender
Paris 1966; Bolschaja Sowjetskaja Enciklopedija
Uppsala 1975 [Bearbeiten]
Nagrudnyje znaki russkoj armii
Siehe auch
Adelstitel Soziale Schicht Soziologie Bürgertum [Bearbeiten]
Weblinks
Ein weiteres Adelslexikon (http://www.adelsrecht.de/Lexikon/lexikon.html) Anreden des Adels (http://www.adel-genealogie.de/Adelspraedikate.html) bg:Ð?риÑ?токрациÑ? da:Adel en:Nobility eo:Nobelo es:Nobleza fr:Noblesse he:×?צולה ja:爵ä½? nl:Adel no:Adel ru:Дворянство sv:Adel
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