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Diskussion : Aalsuppe
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Aalsuppe
Stichpunkte
Allgemein
zu der es jedoch auch holländische
Die Aalsuppe ist eine norddeutsche
bremische
"Verbergen") 1 Etymologie 2 Geschichte 3 Kulinarik 4 Hamburger Aalsuppe 4.1 Zutaten 4.2 Zubereitung 5 Weblinks [Bearbeiten]
insbesondere Hamburger Spezialität
holsteinische und mecklenburgische Varianten gibt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Etymologie
Ihr Name leitet sich davon ab
jedoch nicht unbedingt Aal
was die Küche so zu bieten hat
dass allens rinkümmt
aber auch an die eigene norddeutsche Gourmetneigung
wird die Aalsuppe jedoch heute fast immer mit einem oder mehreren Stücken Aal zubereitet
Als Zugeständnis an südländische Touristen
Meist stammen die Stücke vom Räucheraal
seltener vom gekochten oder gebratenen Aal
Die Aalsuppe gilt im Allgemeinen als selbstständiges Hauptgericht. [Bearbeiten]
Geschichte
Die älteste schriftliche Erwähnung stammt aus einer Küchenordnung des Hamburger Heilig-Geist-Hospitals aus dem Jahre 1756
Die Encyklopädie von Johann Georg Krünitz 1782 führt aus
wo diese Fische in Mengen anzutreffen sind"
sie sei ein Gericht "für gemeine Leute" und zwar "an denen Orten
Der Landphysikus Rambach hielt 1801 die Rezeptur für so "abentheuerlich
daß sie einem Ausländer fast ebenso lächerlich seyn muß als das Rezept zur römischen Suppe des Doktors im Peregrin Pickle..
und wird deswegen gewöhnlich allein
Dieß Gemenge ist für den Hamburger ein äußerst wohlschmeckendes Gericht
ohne weitere Zukost aufgetragen
So mannigfaltig ihre Zusammensetzung ist
so habe ich noch niemals Nachtheil von ihr gesehn
ob sie gleich immer bis zum Uebermaß gegessen wird"
dass die Aalsuppe zu einem Lieblingsgericht der Norddeutschen wurde
Ab dieser Zeit ist verbürgt
Das "Holsteinische Idiotikon" von 1801 (Autor: Johann Friedrich Schütze) berichtet: "Bei den Aalsuppenschmäusen
ist die Aalsuppe das Hauptessen." [Bearbeiten]
welche von den Holsteinischen städtischen und ländlichen Gastwirthen nach der Art der Picknicks für männliche Gäste angestellt werden
Kulinarik
Die Grundlage der Aalsuppe ist eine auf dem Knochen gekochte Fleischbrühe
die mit Suppengemüse und vor allem Backobst (plattdeutsch: Backbeern) verfeinert wird
dass die Suppe leicht süßlich schmeckt
Die Menge an Backobst muss so bemessen sein
Zucker kann die Süßung ergänzen
so dass sich der typisch süßsaure Geschmack ergibt
Mit Essig wird angesäuert
Eine Variante der Aalsuppe wird mit Klüten (kleinen Mehlklößchen) versehen
eine Mischung aus verschiedenen aromatischen Gewürzkräutern
Wesentlich für die Aalsuppe ist das Aalkruut
deren Zusammensetzung regional und historisch variieren kann
Zitronenmelisse
Portulak
Salbei und Bohnenkraut
Minze
Majoran
ferner Basilikum
Zum Aalkruut gehören insbesondere: Thymian
Sellerieblätter
Petersilie
Dill
Kerbel
Sauerampfer
Estragon
und Tripmadam
gewürfelte Zwiebel und ggf. weiteres Wasser zugeben
eine Stunde kochen Fleisch vom Knochen lösen
Suppengrün und Zwiebel aus der Suppe nehmen Suppe abkühlen und Fett entfernen
Eines von vielen möglichen Rezepten: Schinkenknochen 10 min. in einem genügend großen Topf kochen Suppengrün
Knochen
etwa 20 min. kochen lassen Falls der Geschmack noch nicht typisch süßsauer ist
wenig Pfeffer und etwas mehr Jamaikapfeffer würzen Frischen Aal in Weißwein kochen oder Räucheraal nehmen Aal zugeben
etwa 10 min. köcheln lassen Falls Kopfstücke oder Schwanzenden vom Räucheraal verwendet wurden (gut für den Rauchgeschmack)
Salbei
Porree
Majoran
Möhren
Erbsen und Backobst zugeben
mit Essig und Zucker nachwürzen
mit Thymian
Sellerie
werden diese aus der Suppe genommen
Petersilie
Basilikum
Servieren [Bearbeiten]
Hamburger Aalsuppe
Durch die Beigabe von Backobst und durch die Absäuerung des Schinkenknochens in Essigwasser hat die Hamburger Aalsuppe einen süß-sauren Geschmack
Sie stammt aus Hamburg. [Bearbeiten]
Zutaten
Lorbeerblätter. [Bearbeiten]
Salz
1 kg Schinkenknochen
200 g Backobst
grüne Erbsen
1 großes Bund Suppengrün
Thymian
Pfeffer
200 g getrocknete Apfelringe
Zubereitung
Der zerkleinerte Schinkenknochen wird über Nacht in Essigwasser eingelegt
das Trockenobst eingeweicht
Am folgenden Tag das Backobstwasser mit weiterem Wasser auffüllen und hierin den Knochen zwei Stunden auskochen
Danach das gesäuberte und zerkleinerte Gemüse zugeben und etwa 30 Minuten weiterkochen
Mit etwas Essig abschmecken. [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.botanischerverein.de/pdf/pflanzenportraits/aalsuppe.pdf Die "Hamburger Aalsuppe" und ihre Würzkräuter nds:Aalsupp
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Aalsuppe
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