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Impressum
ADAC
Stichpunkte
Allgemein
eigentlich Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.
Der ADAC
ist Deutschlands größter Automobilclub mit Sitz in München
Er hatte am 31
Dezember 2003 genau 14.806.236 "Clubmitglieder" (Kunden)
dem eigentlichen Verein (e.V.) gehören dagegen bedeutend weniger Mitglieder an
Der Verein besitzt mehrere gewinnorientierte Gesellschaften wie etwa die ADAC Autovermietungs GmbH
4 Milliarden Euro jährlich
Mit seinen 23 Tochterfirmen ist der ADAC somit ein bedeutendes Wirtschaftsunternehmen mit einem Gesamtumsatz von (2003) rund 1
die Interessen deutscher Auto- und teilweise auch Motorradfahrer zu vertreten
Die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift ADAC Motorwelt ist die auflagenstärkste Zeitschrift Europas. Bild nicht gefunden ADAC im Luftrettungsdienst Der Verein nimmt für sich in Anspruch
Neben seiner Lobbytätigkeit in der Politik bietet der ADAC Dienstleistungen wie z.B
Pannenhilfe an und produziert Stadtpläne sowie Straßenkarten
Außerdem betreibt er noch mehrere Fahrsicherheitszentren. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Struktur und Zahlen 2 Geschichte 3 ADAC Fahrsicherheitszentren und Trainingsanlagen 4 Politik 5 Kritik 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Struktur und Zahlen
Der ADAC ist Deutschlands größter eingetragener Verein (e.V.)
die in der Regel Motorsportvereine sind
Er gliedert sich in 15 Regionalclubs: Berlin-Brandenburg Hansa Hessen-Thüringen Mittelrhein-Pfalz Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Nordbaden Nordbayern Nordrhein-Westfalen Saarland Sachsen Schleswig-Holstein Südbaden Südbayern Weser-Ems Württemberg Auf unterster Ebene gibt es auch Ortsclubs
Das ehrenamtliche achtköpfige Präsidium des ADAC wird jährlich auf der Hauptversammlung gewählt
Die Hauptversammlung wird aus Delegierten der Regionalclubs gebildet
derzeit ist dies Peter Meyer
Das Präsidium hat einen Präsidenten als Sprecher
Das Präsidium bildet zusammen mit den Vorsitzenden der Regionalclubs den Verwaltungsrat
Vier fest angestellte Geschäftsführer leiten das Tagesgeschäft des Vereins
Der Posten des Sprechers der Geschäftsführung ist seit 2001 unbesetzt
Der ADAC hatte 2003 ein Eigenkapital von 709 Mio
Euro und beschäftigte 3363 Mitarbeiter. Über Mitgliedsbeiträge nahm er 321 Mio
Euro ein
Die Regionalclubs hatten zusätzlich ein Eigenkapital von 619 Mio
weitere 2381 Beschäftigte und Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen von 187 Mio
Euro
Euro. Über die ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH gehören dem ADAC eine Reihe von Tochterfirmen
Der Gesamtumsatz dieser GmbH betrug 2003 678 Mio
das Eigenkapital wurde auf 208 Mio
Euro
Euro beziffert und es wurden 1680 Mitarbeiter beschäftigt
4%) und Sonstiges (13
Die Geschäfte gliedern sich in die Bereiche Versicherungen (65
4%)
Luftfahrzeugdienste (7
Verlagsgeschäft (13
6%)
6% vom Gesamtumsatz)
Die direkte ADAC Tochter ADAC Luftrettung mit einem Eigenkapital von 72 Mio
Euro und 136 Mitarbeitern hatte 2003 einen Umsatz von 37 Mio
Euro. Der Grundbeitrag für die Clubmitgliedschaft beträgt seit 1
September 2004 44 Euro im Jahr
Der ADAC muss nur auf 10% seiner Mitgliedsbeiträge Umsatzsteuer abführen
weil das zuständige bayrische Finanzministerium unterstellt
dass der ADAC nur zu 10% gewerblich tätig ist. [Bearbeiten]
Geschichte
Der ADAC wurde am 24
Mai 1903 als "Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung" gegründet und 1911 in den "Allgemeinen Deutschen Automobil-Club" (ADAC) umgewandelt
Während des Nationalsozialismus wurden alle Kraftfahrer-Vereine und Automobilclubs in den "Deutschen Automobil-Club" (DDAC) überführt
der neben dem "Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps" (NSKK)bestand
Nach dem 2
Weltkrieg wurde der ADAC zunächst 1946 in Bayern wieder gegründet und ab 1948 auch in den übrigen westlichen Besatzungszonen zugelassen
Im Jahr 2003 feierte der Verein seinen 100
Geburtstag
An der Spitze des Vereins steht ein Präsident (früher 1
Vorsitzender)
Folgende Personen hatten seit 1903 dieses Amt inne: 1903 - 1905: Emil Schmolz 1905 - 1925: Josef Bruckmayer 1926 - 1932: Carl Fritz 1933 - 1933: Hermann Fulle * 1946 - 1948: Ludwig Sporer 1948 - 1953: Hans Meyer-Seebohm 1953 - 1964: Werner Endress 1964 - 1972: Hans Bretz 1972 - 1989: Franz Stadler 1989 - 2001: Otto Flimm 2001 - heute: Peter Meyer *) Letzter freier Präsident vor der Eingliederung in den DDAC [Bearbeiten]
ADAC Fahrsicherheitszentren und Trainingsanlagen
Schleswig-Holstein: Kiel-Boksee Bad Oldesloe Niedersachsen und Bremen: Lüneburg Aurich Faßberg Hannover-Messe Braunschweig Bremen Brandenburg und Berlin: Werneuchen Linthe Berlin Welzow Bild nicht gefunden Eröffnung ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg Sachsen-Anhalt: Oschersleben Sachsen: Leipzig-Halle Dresden Görlitz Chemnitz Sachsenring Plauen Nordrhein-Westfalen: Petershagen Bielefeld Haltern Paderborn Recklinghausen Sonsbeck Rüthen Kaarst Grevenbroich Olpe Weilerswist Bild nicht gefunden Fahrsicherheitszentrum Lüneburg Rheinland-Pfalz und Saarland: Nürburgring Koblenz Saarbrücken Hessen: Kassel Frankenberg Wetzlar Laubach Fulda Rhein-Main / Gründau Frankfurt Bensheim Thüringen: Straußfurt Eisenach Gotha Erfurt Weimar Schleiz Bayern: Forchheim Regensburg Augsburg Kempten Bild nicht gefunden ADAC Fahrsicherheitszentrum Lüneburg Baden-Württemberg: Heidelberg Hockenheimring Kronau Karlsruhe Baden-Baden Stuttgart-Leonberg Engstingen Balingen Breisach Markdorf [Bearbeiten]
Politik
Seine Lobbytätigkeit ist auf das Auto ausgerichtet. "Nirgends werden Autofahrer so geschröpft wie in Deutschland" lautet eine der Aussagen des ADAC
dpa vom 28
1974 prägte der ADAC den Begriff "Freien Fahrt für freie Bürger" (Autoaufkleberaktion
Februar 1974)
dass der ADAC keineswegs nur die Interessen der in ihm organisierten Autofahrer vertritt
Dabei ist aber zu bedenken
sondern auch die Interessen ihm nahestehender Organisationen und Unternehmen wie der Automobilindustrie
Sachverständigen und Fahrschulen
Zentrale Themen beim ADAC (Ihr Partner in allen Fragen rund um die Mobilität) sind z.B. die Ökosteuer
nicht jedoch der öffentliche Personenverkehr. [Bearbeiten]
Tempolimits auf Autobahnen oder die Sicherheit von Tunnels und Autofähren
Kritik
sondern Kunden eines Dienstleistungsunternehmens
ADAC-Clubmitglieder sind keine Mitglieder des Vereins
müsste das Clubmitglied auch tatsächlich dem Verein beitreten
Um im ADAC e.V. stimmberechtigt zu sein
Derzeit besteht der Verein im wesentlichen aus Fuhr- und Abschleppunternehmern. [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste von Organisationen
Automobilclub von Deutschland (AvD)
Auto Club Europa (ACE)
Verkehrsclub Deutschland (VCD)
ÖAMTC [Bearbeiten]
ADFC
Weblinks
http://www.adac.de/ http://www.zeit.de/archiv/1999/31/199931.interview_.xml (Zur Frage
ob dem ADAC der Vereinsstatus gebührt oder ob er in Wirklichkeit ein auf Gewinn ausgerichtetes Unternehmen ist)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
ADAC
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