Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : A4 (Rakete)
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
A4 (Rakete)
Stichpunkte
Allgemein
Bild nicht gefunden Maßstabsgetreuer V2-Nachbau im Historisch-technischen Informationszentrum in Peenemünde Das A4 (Aggregat 4)
war die erste funktionierende Groß-Rakete
bekannter als die "V2" (Vergeltungswaffe 2)
Sie wurde vom NS-Regime als Artillerie-Rakete großer Reichweite konzipiert und gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in großer Zahl entsprechend eingesetzt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Entwicklung 2 Aufbau 2.1 Steuerung 2.2 Antrieb 2.3 Sprengstoff 3 Fertigung 3.1 Startliste der Versuchsstarts in Peenemünde 4 Einsatz 5 Weiterentwicklung 6 Nach dem Krieg 7 Modellbau 8 Weblinks [Bearbeiten]
Entwicklung
Entwickelt wurde die V2 durch ein Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren um Wernher von Braun
dem Leiter der Raketenabteilung in Peenemünde
Ihre Vorgängermodelle waren nur teilweise erfolgreich: A1 (bei Brennversuch in Kumersdorf explodiert)
und A3 (vier Fehlstarts im Dezember 1937)
A2 (1934 2 erfolgreiche Starts in Borkum)
erst als A5 1938 erfolgreich
Die V2 (A4) wurde erstmals im März 1942 getestet
Aber erst am 3
Oktober gelang ein erfolgreicher Start
Bei diesem Testflug erreichte sie mit einer Spitzengeschwindigkeit von Mach 4 eine Gipfelhöhe von 84
5 km
Nach dem ersten Luftangriff auf Peenemünde am 17
in Blizna und auf der Tucheler Heide durchgeführt. Allerdings ging auch in Peenemünde (einschließlich der Greifswalder Oie) der Start von Versuchsraketen bis zum 21
insbesondere zur Ausbildung der Raketeneinheiten
August 1943 wurden aus Tarngründen viele Versuchsstarts der V2
Februar 1945 weiter. [Bearbeiten]
Aufbau
5 Tonnen
Bild nicht gefunden Innerer Aufbau einer A4 Die A4 war 14 m hoch und hatte eine Masse von 13
Sie bestand aus Spanten und Stringern
die mit dünnem Stahlblech beplankt waren
welche die beiden Kraftstofftanks aufnahm
der die Steuerung beherbergte und dem nicht abtrennbaren Kampfkopf an der Spitze. [Bearbeiten]
Die Rakete bestand aus 4 Baugruppen: Dem Segment mit dem Raketenmotor
dem Geräteträger
der Schubdüse und den Lenk- und Stabilisierungsflossen
der Treibstoffzelle
Steuerung
Vier Strahlruder aus Graphit direkt im Gasstrom und die vier Leitwerke sorgten für die Stabilisierung des Flugs
welche ihre Steuerinformationen von den zwei Kreiseln in der Raketenmitte erhielten
Sie wurden über Servomotoren bewegt
Ein Kreisel war für die Pitch-Achse und der andere für die Roll- und Yaw-Achse zuständig
wurde das von den Gyroskopen registriert und die Servomotoren der Strahlruder und Leitwerke zur Korrektur des Kurses angesteuert
Wenn die Rakete aus der eingestellten Route hinausflog
also die Bombe auf das Ziel kippte. <gallery> Bild:V2-Ein_Kreisel_der_Steuerung.jpg|Einer der zwei Kreisel (Gyroskope) in einer A4
Die beim Start eingestellte Zeitschaltuhr sorgte dafür
Alkohol (gelb)) </gallery> [Bearbeiten]
die für die Kurskorrekturen sorgten.]] Bild:V2-Zeitschaltuhr.jpg|Die Zeitschaltuhr in einer A4 Bild:V2-Servomotor.jpg|Einer der vier Servomotoren für das Leitwerk Bild:V2-Pumpe.jpg|Die Treibstoffpumpe einer A4 (teilweise aufgesägt
Sauerstoff (rot)
dass der Neigungswinkel über dem Ziel verändert wurde
Antrieb
Das Aggregat 4 war eine Flüssigkeitsrakete und wurde mit Alkohol und Sauerstoff angetrieben
Die Rakete erreichte nach einer Brenndauer des Raketentriebwerks von ca
60 Sek. ihre Höchstgeschwindigkeit von ca
5.500 km/h (etwa Mach 5)
gab es keine Abwehrmöglichkeit gegen die Rakete. [Bearbeiten]
Da der gesamte Flug bei einer Reichweite von 250-300 km nur 5 Minuten dauerte
Sprengstoff
Die 1.000 kg Sprengstoff waren in der Raketenspitze untergebracht
Es handelte sich dabei um eine Amatol-Mischung
deren Zündtemperatur über 200 Grad Celsius liegen. (Quelle: Roger Ford: Die deutschen Geheimwaffen im 2
Da die Raketenspitze während des Zielanflugs durch die Reibungshitze sich merklich aufheizte
konnten nur Sprengstoffmischungen verwendet werden
WK). [Bearbeiten]
Fertigung
Bild nicht gefunden V2-Fertigung im Mittelbau Dora Gefertigt wurde die Raketenwaffe ab 1944 in einem unterirdischen Industriekomplex im Dora-Mittelbau in Nordhausen
Hier wurden während des Zweiten Weltkrieges 5.975 Raketen [1] (http://volkerradke.looplab.org/peenemuende.html) von den Häftlingen gebaut
der schlechten Bekleidung für die kalten Stollensysteme und der miserablen Verpflegung wurden bei Sabotage aber auch bei jedem Blindgänger unter den Raketen die Insassen schwer bestraft
Neben den unmenschlichen Bedingungen für die Häftlinge
Beim Bau der V2-Rakete sind ca
10.000 Zwangsarbeiter ums Leben gekommen
Dem stehen ca
8000 Opfer durch den Einsatz der Waffe gegenüber. [Bearbeiten]
Startliste der Versuchsstarts in Peenemünde
Nummer Datum Brennzeit (Sekunden) Reichweite (Kilometer) Bemerkungen 1 16
März 1942 - 0 Explosion bei Zündung 2 13
3 rollte im Flug
Juni 1942 36 1
stürzte ab 3 16
7 zerbrach im Flug 4 3
August 1942 45 8
Oktober 1942 58 190 erster erfolgreicher Flug 5 21
Oktober 1942 84 147 Probleme mit dem Dampfgenerator 6 9
November 1942 54 14 vertikaler Aufstieg 7 28
verlor Flossen 9 9
November 1942 37 8
6 taumelte
1 Explosion 10 7
Dezember 1942 4 0
Januar 1943 - 0 Explosion bei Zündung 11 25
rollte im Flug 12 17
Januar 1943 64.5 105 zu steil
Februar 1943 61 196 Aufstieg zu flach 13 19
Februar 1943 18 4.8 Feuer im Heck 16 3
Explosion 18 18
März 1943 33 1.0 vertikaler Aufstieg
März 1943 60 133 zu steil
Rotation im Flug 19 25
März 1943 28 1.2 Taumelte
explodierte 20 14
April 1943 66 287 Absturz in Pommern 21 22
April 1943 59 252 Absturz in Pommern 22 14
Mai 1943 62 250 - 26 26
Mai 1943 66.5 265 - 25 26
Mai 1943 40 27 Brennschluss nach 40s 24 27
Mai 1943 55 138 - 23 1
Juni 1943 62 235 vorzeitiger Brennschluss 29 11
Juni 1943 63.5 238 - 31 16
Juni 1943 60.5 221 vorzeitiger Brennschluss 28 22
Juni 1943 62.5 75 nach 75s explodiert 30 24
Juni 1943 65.1 287 Erster Start vom Prüfstand X 36 26
Juni 1943 64.9 235 - 38 29
Juni 1943 15 3 Absturz auf Flugplatz 40 29
Juni 1943 63.6 236 Einschlag nicht beobachtet 33 1
Explosion 41 9
Juli 1943 - - Brennschluss nach Abheben
Juli 1943 4 0.1 Absturz auf Pumpenhaus des Prüfstands VII 34 9
Juli 1943 - - Brennschluss nach Abheben
Explosion - 12
August 1943 64 ? Erfolg - 6
Oktober 1943 68 ? Erfolgreicher Start mit 272s Dauer
Erster Start nach dem Luftangriff am 17
August 1943 - 21
Oktober 1943 63 ? Erfolg
Flugzeit 286 s - 4
Flugzeit 286 s - 10
Dezember 1943 63 ? Erfolg
Dezember 1943 69 ? Erfolg
Flugzeit 247 s - 21
vorzeitiger Ausfall des Triebwerks
Flugzeit 104s - 7
Dezember 1943 33 ? Nur Teilerfolg
Januar 1944 43 ? Explodierte 43s nach dem Start - 27
Januar 1944 ? ? Erster Testflug einer im Mittelwerk gefertigten Rakete
Fehlschlag - 2
März 1944 ? ? Explodierte - 11
Flugzeit 282s Sofern nicht anders angegeben
erfolgte der Start vom Prüfstand VII. Für den Zeitraum zwischen Juli 1943 und Februar 1945 liegen keine kompletten Startlisten vor
März 1944 59 ? Erfolg
Bei einem Versuchsstart am 13
Juni 1944 zur Erprobung von Komponenten der Flugabwehrrakete Wasserfall stürzte eine von Peenemünde aus gestartete A4-Rakete in Südschweden ab. [Bearbeiten]
Einsatz
Mit Sprengköpfen bestückt
wurden mit ihr ab 6
vor allem London und Antwerpen von mobilen Startrampen aus
September 1944 englische und belgische Städte bombadiert
aber die plötzlichen Einschläge der "Wunderwaffe" ohne Vorwarnung hatten vor allem psychologische Wirkung auf die Zivilbevölkerung
Zwar war die Treffergenauigkeit gering
Insgesamt kamen etwa 3.200 Raketen zum Einsatz
die sich wie folgt verteilten: V2 Angriffe auf England London 1.358 Norwich/Ipswich 44 V2 Angriffe auf Frankreich Lille 25 Paris 22 Tourcoing 19 Arras 6 Cambrai 4 V2 Angriffe auf Belgien Antwerpen 1.610 Liege 27 Hasselt 13 Tournai 9 Mons 3 Diest 2 V2 Angriffe auf die Niederlanden Maastricht 19 V2 Angriffe auf Ziele in Deutschland Remagen 11 (nachdem die Brücke von Remagen von den Alliierten eingenommen war) Die letzte Rakete wurde am 27
in der Hauptsache Zivilisten. [Bearbeiten]
März 1945 von den Deutschen gestartet. Insgesamt forderte der Einsatz der A4-Rakten mehr als 8.000 Menschenleben
Weiterentwicklung
Bild nicht gefunden Start einer modifizierten V2 am 24
wie aus den weltraumtauglichen Entwürfen A9-A12 mit ihren Astronautenkapseln hervorginge
Juli 1950 von Cape Canaveral Bild nicht gefunden V2 (Smithsonian Air & Space Museum
Washington) Nach Aussagen Wernher von Brauns nach dem Krieg sei seine ursprüngliche Zielrichtung eher zivil gewesen
Nach dem V2-Angriff auf London am 8
November 1944 soll er gesagt haben: Das hätte nie geschehen sollen..
Wir haben diese Rakete gebaut
um das Tor zu anderen Welten zu öffnen - nicht um Verwüstungen auf dieser Erde anzurichten
Soll das die Frucht unserer Arbeit gewesen sein?
Gegen diese
seine eigenen Aussagen
eine Waffe zu bauen mit der Reichweite von 300 Km und einer Sprengkraft von ca
muss man allerdings die Tatsachen entgegen halten: Er hat von den Militärs den Auftrag erhalten
1 Tonne
Und nur dafür hat er Geld und Menschen vom Militär und später von der SS bekommen
So trat er auch in die NSDAP ein und wurde Mitglied der SS
bevor sich das Militär dafür interessiert hat
das Wernher von Braun schon an der A4-Rakete gearbeitet hat
Hier muss jedoch noch ergänzt werden
Sein tatsächlicher Gedanke war der Flug ins Weltall
Allerdings begann sich das Militär nach Besuchen Himmlers für das Raktenprojekt zu interessieren und dieses wurde dann von der SS übernommen
da er keine militärischen Absichten mit seiner Raketenentwicklung hatte
Wernher von Braun war sogar im Gefängnis
Nach seiner Entlassung (die nur zu Stande kam weil die Verantwortlichen ohne Wernher von Braun die Rakete nicht Weiterentwickeln konnten) hielt sich von Braun mit seinen Wünschen und Bemerkungen gegenüber dem Einsatz der Rakete zurück
und musste wohl oder übel mit den Militärs gemeinsame Sache machen. Am 24
die A4b
erstmals erfolgreich gestartet
Januar 1945 wurde in Peenemünde eine geflügelte Version der A4-Rakete
Sie sollte die doppelte Reichweite der A4 erreichen
stürzte allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab
Es kam zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr. [Bearbeiten]
Nach dem Krieg
Am 2
Mai 1945 stellte sich von Braun der US-Army und wurde zusammen mit anderen Wissenschaftlern aus seinem Team in die USA geschickt. Die Briten ließen im Oktober 1945 die V2 in der Nähe von Cuxhaven starten
um Vertretern der alliierten Besatzungsmächte die "Wunderwaffe" V2 beim Start zu demonstrieren (Operation "Backfire")
Etwa 100 Beuteexemplare der V2 wurden noch vor dem Einmarsch der Roten Armee von den Amerikanern in Nordhausen demontiert und in die USA verfrachtet
Sie bildeten die Basis der Raumfahrtentwicklungen in den USA
Eines dieser Exemplare kann im National Air and Space Museum in Washington DC begutachtet werden
Die Übersiedlung der führenden Raketentechniker ab Sommer 1945 in die USA lief im Rahmen der geheimen Operation Overcast
Teststarts mit erbeuteten V2-Raketen in den USA erfolgten von White Sands in New Mexico
Die Modifizierung der V2 mit einer WAC Corporal-Rakete als 2
Stufe nennt man Bumper
Die ersten Raketenstarts von Cape Canaveral in Florida wurden 1950 mit Bumper-Raketen durchgeführt
und zusammen mit den Deutschen Wissenschaftlern wurden hier auf dem Testgelände insgesamt 67 V2 Raketen abgefeuert
In Huntsville Alabama wurde ein neues Raketenzentrum gegründet
Sie bildeten den Grundstock für die späteren Mondraketen
um dort ebenfalls den Grundstock für spätere Entwicklungen zu bilden
Ebenso wurde von der UdSSR eine große Anzahl von deutschen Wissenschaftlern und die Reste der Raketentechnik in die Sowjetunion gebracht
Die sowjetische R-1 Rakete war der direkte Nachbau der V2
Sie wurde erstmals 1947 vom Testgelände Kapustin Jar gestartet
die Touristen ins All bringen soll
Die Firma Canadian Arrow (www.canadianarrow.com) baut im Rahmen des Ansari X-Prize eine (um 2m verlängerte) V2-Rakete nach
Geschichte der Raumfahrt [Bearbeiten]
Siehe auch: Waffe
Modellbau
Flugfähige Modelle der A4-Rakete können von NORIS als Bausatz in 3 Größen bezogen werden
Allerdings kann die größte Ausführung nur von Inhabern eines T2-Scheins in Deutschland geflogen werden
Dies gilt auch für die meisten ausländischen Modelle. [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Commons1 http://www.V2Werk-Oberraderach.de/ http://www.v2rocket.com/ http://www.raumfahrtgeschichte.de/space1/peenemuende1.htm (Wernher von Braun; A1 bis A9) http://users.pandora.be/v2raket/ en:V-2 rocket fr:V2 he:V-2 is:V-2 flugskeyti it:Razzo V-2 ja:V2ãƒã‚±ãƒƒãƒˆ nl:V-2 pl:V-2 pt:V-2 sv:V-2 zh-cn:V2ç?«ç®
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
A4 (Rakete)
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Apfel
Ares
Angola
Asta Nielsen
Autismus
Austria
Anatexis
Axiomensystem
Axiom
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt