Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Analog-digital-Umsetzer
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Analog-digital-Umsetzer
Stichpunkte
Allgemein
A/D-Wandler oder englisch ADC f
Ein Analog-Digital-Umsetzer (ADU
auch: Analog-Digital-Wandler
Analog-to-Digital-Converter) wandelt nach unterschiedlichen Methoden analoge Eingangssignale in digitale Daten bzw. einen Datenstrom um
die dann auf digitalem Wege weiterverarbeitet oder gespeichert werden können
Sein Gegenstück ist der Digital-Analog-Umsetzer oder DAC
Einen Ausgabewert eines ADC nennt man auch Sample
Der ADC quantisiert ein kontinuierliches Signal in zwei Dimensionen: In der Amplitude
In der Zeit. Jedes Signal wird dadurch treppenförmig "gesehen"
Die Hauptparameter eines ADC sind dabei: seine Auflösung in Bits
als sie an tatsächlicher Genauigkeit besitzen; daher sind die Linearitätsparameter eines ADC oft aussagekräftiger als die Anzahl eben dieser Bits; seine Wandlungsgeschwindigkeit
Manche ADCs geben jedoch aus bestimmten Gründen mehr Bits aus
Die meisten ADCs haben feste Wandlungszeiten
es gibt jedoch - abhängig vom Wandlungsverfahren - auch besondere ADCs mit variabler Wandlungsgeschwindigkeit. Bild nicht gefunden AD-Umsetzer mit USB Ausgang Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Die Hauptwandlungsverfahren von ADCs 1.1 Sägezahn-Verfahren 1.2 SAR-Verfahren 1.3 Hybride Wandler 1.4 DUAL SLOPE- oder Rampenwandler 1.5 Trackingwandler 1.6 Modulationswandler 1.7 Direkte Methode (Parallel-Verfahren) 1.8 Zählmethode 1.9 Iterationsmethode (Wäge-Verfahren) 1.10 Delta-Sigma-Verfahren (1-Bit Wandler) 1.10.1 Das Prinzip 2 Wichtige Kenngrößen 3 Beispiel: Dual-Slope ADC 4 A/D-Wandler als Computereinschubkarte 5 Siehe auch 6 Weblinks [Bearbeiten]
Die Hauptwandlungsverfahren von ADCs
[Bearbeiten]
Sägezahn-Verfahren
Bild nicht gefunden Sägezahnverfahren [Bearbeiten]
SAR-Verfahren
(SAR = successive approximation register)
mit dem er das eingehende Signal mittels Intervallschachtelung einzugrenzen versucht
Hier besitzt der ADC einen internen DAC
einen Komparator sowie ein Steuerwerk
Für jedes Bit derartiger ADCs ist jeweils ein Clock-Zyklus vonnöten
Derartige Wandler erreichen Auflösungen von 16 Bit bei einer Datenausgangsrate von 1 MHz
bei dem jeweils das MSB der Referenzspannung (diese wird zu Beginn auf einen Mittleren Bit-Wert gesetzt) mit der Eingangsspannung *Ue* verglichen wird
Als Beispiel wäre hier zu erwähnen das Wägeverfahren
Ist dann das MSB größer als Ue
so wird das folgende Bit gelöscht - somit wird die Referenzspannung kleiner
Ansonsten wird das folgende Bit auf "1" gesetzt
damit die Referenzspannung größer wird und sich Ue von unten her nähert
So erfolgt eine schrittweise Annährung an Ue
Der Komparator beim Wägeverfahren gibt einen High-Pegel aus
solange die Referenzspannung kleiner/gleich der Eingangsspannung Ue ist. [Bearbeiten]
Hybride Wandler
das die Kalibrierungsdaten enthält
gepipelinete ADCs mit mehreren internen SAR- und FLASH-Stufen sowie einem Korrektur-ROM
Dies sind meist mehrstufige
Hier erreicht man Auflösungen von 14 Bit bei einer Datenausgangsrate von 5 MHz. [Bearbeiten]
DUAL SLOPE- oder Rampenwandler
Diese bestehen im Wesentlichen aus einem Integrator und elektronischen Schaltern und laden/entladen einen externen
hochwertigen Kondensator mittels mehrerer Zyklen
da sie relativ immun gegen Rauschen sind
Derartige Slope-Wandler sind relativ langsam und werden oft in digitalen Voltmetern eingesetzt
Klassische Slope-Wandler sind Dual-
Quad- und Multislope-Wandler. [Bearbeiten]
Trackingwandler
Diese ähneln den Slope-Wandlern
nur werden die Rampen mittels eines Auf-/Abwärtszählers und eines nachgeschalteten DACs anstelle eines Integrators erzeugt
woraus sich erklärt
Oft sind die Rampen derartiger Wandler simpel und monoton; sie "fahren" dem Signal einfach nach
dass die Wandlungszeit derartiger ADCs vom Abstand des aktuellen Eingangssignals zum letzten gemessenen Zustand des Eingangssignals abhängt. [Bearbeiten]
Modulationswandler
Diese sind die neuesten Typen von Wandlern und bieten ein Optimum an Genauigkeit und Geschwindigkeit
Hier wird das Eingangssignal
das grundsätzlich verstärkt vorliegen muss
zunächst an einen kleinen Kondensator geführt
und auf dessen Anschlüsse aus den Eingängen des ADCs austretende Hochfrequenz mittels elektronischer Schalter moduliert wird
dessen Genauigkeit eine untergeordnete Rolle spielt
Der Kondensator ist lediglich vonnöten
um die vorgeschalteten Verstärker nicht zu belasten bzw. relativ langsame und rauscharme Verstärker einsetzen zu können
Das Verhalten des so modulierten Eingangssignals wird schließlich über sich im ADC befindliche digitale Filter umgerechnet und ausgegeben
was nicht selten die Qualität der zu messenden Signale weit übertrifft. [Bearbeiten]
Derartige Wandler haben feste Wandlungszeiten und erreichen praktische Auflösungen von 20 Bit bei Datenausgangsraten von über 40 kHz
Direkte Methode (Parallel-Verfahren)
Bei der direkten Methode werden die anliegenden Eingangssignale direkt an die Eingänge einer Reihe von Komparatoren gelegt
Die zweiten Eingänge der Komparatoren werden an eine Reihe unterschiedlicher Referenzgrößen gelegt
Dadurch werden unmittelbar alle Komparatoren ausgelöst
bei denen die Eingangsgröße höher als ihre Referenzgröße ist
erzielt diese Methode hohe Geschwindigkeiten
ist aber bei hohen Genauigkeiten aufgrund der nötigen Anzahl an Komparatoren und präzisen Referenzgrößen sehr aufwändig
Da die Komparatoren unabhängig voneinander und gleichzeitig arbeiten
die Wandler heißen auch FLASH-ADC
Dieses Verfahren wird auch als Flash-Wandlung bezeichnet
Den Komparatoren vorgeschaltet ist ein mehrstufiger Spannungsteiler
Sie bilden die schnellsten ADCs
allerdings auf Kosten des Stromverbrauchs und der Genauigkeit
die oft nur niedrig ist
FLASH-ADCs werden oft in Video- und Ultraschallanwendungen eingesetzt und erreichen eine Auflösung von 10 Bit bei einer Datenausgangsrate von 50 MHz bzw
8 Bit bei einer Abtastrate von 1
5 GHz (MAX108). [Bearbeiten]
Zählmethode
Bei der Zählmethode wird so lange der kleinste gewünschte Schritt (LSB) aufeinander addiert und an einen Komparator geliefert
bis der Wert gleich oder größer der angelegten analogen Referenzgröße ist
Die Schritte werden mit einem Zähler erzeugt
der dem Verfahren seinen Namen gibt
im ungünstigsten Fall muss der Zähler alle Stufen durchlaufen. [Bearbeiten]
Der Schaltungsaufwand ist sehr gering
allerdings ist die Umsetzungszeit abhängig von der Eingangsgröße
Iterationsmethode (Wäge-Verfahren)
Die Iterationsmethode ist der Zählmethode ähnlich
Auch hier erfolgt eine schrittweise Annäherung an den Eingangswert
sondern nach anderen
schnelleren Iterationsverfahren
allerdings nicht linear in konstanten Zählschritten
Dieses Verfahren bietet den besten Kompromiss aus Schaltungsaufwand und Geschwindigkeit. [Bearbeiten]
Delta-Sigma-Verfahren (1-Bit Wandler)
Hierbei handelt es sich um das neueste Verfahren
da viele Geräte in der Consumer-Elektronik wie zum Beispiel MiniDisc oder DAT-Rekorder auf dieses extrem genaue Verfahren zurückgreifen
Es ist zur Zeit von großer Bedeutung
Auch bei Datenwandlern in der Kommunikationstechnik mit digitalen Filtern wird es eingesetzt
Das Verfahren wird erst bei großen Stückzahlen wirtschaftlich und ist nicht universell einsetzbar - dies liegt am Prinzip: [Bearbeiten]
Das
Prinzip
das ein Komparator mit eins oder null bewertet
Das zeitliche Eingangssignal kommt über einen analogen Subtrahierer zum Integrator und verursacht an dessen Ausgang ein Signal
Der 1-Bit-Digital-Analog-Wandler erzeugt daraus eine positive oder negative Spannung
die über den Subtrahierer den Integrator wieder auf Null zurückzieht (Regelkreis)
welche den Analogwert am Eingang mit niedriger Erneuerungsrate aber hoher Auflösung wiedergeben
Das nachgeschaltete Digitalfilter setzt den seriellen und hoch-frequenten Bit-Strom in digitale also diskrete Werte um
Das Ergebnis kann parallel / seriell ausgegeben werden. [Bearbeiten]
Wichtige Kenngrößen
wieviele Bits zur Darstellung verwendet werden. Umsetzgeschwindigkeit (Conversion Speed) Quantisierungsfehler (Quantizing Error) Linearitätsfehler (Relative Accuracy) Nullpunktsfehler (Offset Error) – Die reale Umsetzerkennlinie ist seitlich zur idealen verschoben. Verstärkungsfehler (Gain Error) Monotonie – Beim Umsetzen wird davon ausgegangen
dass die Eingangsgröße monoton ist
Auflösung (Resolution) – Gibt an
Ist dies nicht der Fall
können "missing codes" auftreten. Integrale Nichtlinearitaet – Der Fehler zwischen dem umgesetzen Wert und dem eigentlichen Wert. (Höhe) Differentielle Nichtlinearität – Nicht alle Quantisierungsschritte sind gleich breit. [Bearbeiten]
Beispiel: Dual-Slope ADC
Der Dual-Slope ADC war das erste leistungsfähige Konzept eines Analog-Digital-Umsetzers
Um das Patent zu umgehen
und später auch durch die bessere Flexibilität
wird heute meist der Bit-Stream-ADC verwendet
Der Dual-Slope ADC bleibt aber trotzdem ein einfaches Verfahren zum Einstieg in die ADUs. .------. | | Ux | | | Rint ----o-|- | ___ || Cint Uref | >-o-|___|-o----||----. ----|+/ | || | |/ | | | | | '---|- | | CMP | >---o------|- o---|+/ Uint | >---- | |/ INT o---|+/ === | |/ GND === GND Ux muss ein anderes Vorzeichen als Uref haben. Tint bzw
Tx wird durch den Integrator ermittelt
Die Spannung Uint stellt sich in einem Zeitdiagramm als Dreieck dar. Die Digitalisierung erfolgt durch Zählung der Zeiten mit festem Takt. Nint = Tint / fT Nx = Tx / fT Nx = (Nint / -Uref) * Ux [Bearbeiten]
A/D-Wandler als Computereinschubkarte
Wer das digitale Ausgangssignal eines A/D-Wandlers mit dem Computer weiterverarbeiten möchte
kauft am zweckmäßigsten eine an einen Bus anschließbare A/D-Wandlerkarte
8 oder 16 Eingänge). Warnung: In der Regel haben diese Karten nur einen A/D-Wandler
Gängige Modelle bieten mehr als einen analogen Eingang (typisch 2
dem ein Multiplexer vorgeschaltet ist
4
was manche Hersteller in ihren Datenblättern verschweigen: die faktische Eingangsimpedanz des Multiplexers kann deshalb um viele Größenordnungen geringer sein als die nominelle Eingangsimpedanz des A/D-Wandlers. [Bearbeiten]
Das hat mehrere Nachteile: die Erfassung der verschiedenen Eingangsdaten ist nicht genau simultan; die maximale Leserate sinkt mit steigender Zahl von Eingängen; der Multiplexer transportiert Ladung von einem Eingang zum nächsten
Siehe auch
Nyquist-Theorem
Antialiasing
Alias-Effekt
Spiegelfrequenz
Rundungsrauschen. [Bearbeiten]
Digital-analog-Umsetzer
Weblinks
http://www.delta.uni-dortmund.de/scripts/Elektronik_SS03/KAPITEL_11.pdf http://www.beis.de/Elektronik/DeltaSigma/DeltaSigma.html http://www.savioursofsoul.de/Christian/ITA-SD.EXE da:AD-konverter en:Analog-to-digital converter fi:A/D-muunnin ja:アナãƒã‚°-デジタル変æ?›å›žè·¯ nl:AD-converter
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Analog-digital-Umsetzer
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Aquifoliaceae
Apiaceae
Artikel, die Aufmerksamkeit brauchen
Anglikanische Kirche
Auto
ADTV
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätssyndrom
Acorus
Artemisia (Pflanze)
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt