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Zweiter Weltkrieg
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Allgemein
Der Zweite Weltkrieg dauerte vom 1
September 1939 04:32 Uhr bis zum 2
September 1945 und wurde in Deutschland von Adolf Hitler und seinen deutschen Anhängern verursacht
In Europa ging er am 8
Mai 1945 um 23:01 Uhr zu Ende
in Asien nach der Kapitulation Japans am 14
August 1945
Er war der größte und blutigste zusammenhängende Konflikt in der Geschichte der Menschheit
Hatte der Erste Weltkrieg fast 10 Millionen Todesopfer gefordert
darunter über 20 Millionen Zivilisten
waren es im Zweiten Weltkrieg schätzungsweise 55 Millionen
Der Zweite Weltkrieg wurde von einer starken Ideologisierung geprägt
oft systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung führte. Bild nicht gefunden Mussolini und Hitler Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich unter Adolf Hitler
die zu zahlreichen Kriegsverbrechen und zu gewaltsamen
Großbritannien und China sowie nach dem Bruch des Hitler-Stalin-Pakts die Sowjetunion unter Josef W
Italien unter Benito Mussolini und Japan unter Kaiser Hirohito führten Eroberungsfeldzüge gegen viele Staaten; ihre militärischen Hauptgegner waren anfangs Frankreich
"Verbergen") 1 Der Krieg in Europa 1.1 Ausgangslage 1.2 Kriegsziele 1.3 Vorgeschichte 1.4 Der deutsche Angriff auf Polen 1.4.1 Stellungskrieg an der Westfront 1.4.2 Die Besetzung Dänemarks und Norwegens 1.4.3 Der Westfeldzug 1.4.4 Die Luftschlacht um England 1.4.5 Jugoslawien und Griechenland 1.4.6 Unternehmen Rheinübung 1.4.7 Der Angriff auf die UdSSR 1.4.8 Der Partisanenkrieg 1.5 1942 1.5.1 Die zweite Offensive im Osten 1.5.2 Stalingrad 2 Der Krieg in Europa 2.1 Ausgangslage 2.2 Kriegsziele 2.3 Vorgeschichte 2.4 Der deutsche Angriff auf Polen 2.5 Stellungskrieg an der Westfront 2.6 Die Besetzung Dänemarks und Norwegens 2.7 Der Westfeldzug 2.8 Die Luftschlacht um England 2.9 Jugoslawien und Griechenland 2.10 Unternehmen Rheinübung 2.11 Der Angriff auf die UdSSR 2.12 Der Partisanenkrieg 2.13 1942 2.13.1 Die zweite Offensive im Osten 2.13.2 Stalingrad 2.14 1943 2.14.1 Deutschland 2.15 1944 2.15.1 Italien 2.15.2 Die Ostfront 2.16 Die Westfront 2.16.1 Die deutsche Wehrmacht in Frankreich – Juni 1944 2.16.2 Operation Overlord - Die Landung in Europa am 6
Stalin (siehe Großer Vaterländischer Krieg) und nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor auch die USA (siehe auch Liste der Kriegserklärungen an Deutschland). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Juni 1944 2.17 1945 2.17.1 Die Ostfront 2.17.2 Die Westfront 2.17.3 Die letzten Luftangriffe 2.17.4 Das Kriegsende in Europa 3 Der Krieg in Nordafrika 3.1 Ausgangslage 3.2 Chronologischer Verlauf 3.2.1 1941 3.2.2 1942 3.2.3 1943 4 Der Krieg in Asien und im Pazifik 5 Ergebnisse 5.1 Die Opferzahlen 5.2 Bedeutende militärische Operationen im Zweiten Weltkrieg 5.2.1 Landkrieg 5.2.1.1 1939 5.2.1.2 1940 5.2.1.3 1941 5.2.1.4 1942 5.2.1.5 1943 5.2.1.6 1944 5.2.1.7 1945 5.2.1.8 Belagerungen 5.2.1.9 Stellungen und Verteidigungslinien 5.2.2 Seekrieg 5.2.3 Luftkrieg 5.2.4 Geplante
aber nicht durchgeführte Operationen 6 Nachwirkungen 6.1 Literaturliste 6.1.1 Deutsch 6.1.2 Englisch 6.2 DVD 7 Weblinks 7.1 1944 7.1.1 Italien 7.1.2 Die Ostfront 7.2 Die Westfront 7.2.1 Die deutsche Wehrmacht in Frankreich – Juni 1944 7.2.2 Operation Overlord - Die Landung in Europa am 6
aber nicht durchgeführte Operationen 11 Nachwirkungen 11.1 Literaturliste 11.1.1 Deutsch 11.1.2 Englisch 11.2 DVD 12 Weblinks [Bearbeiten]
Juni 1944 7.3 1945 7.3.1 Die Ostfront 7.3.2 Die Westfront 7.3.3 Die letzten Luftangriffe 7.3.4 Das Kriegsende in Europa 8 Der Krieg in Nordafrika 8.1 Ausgangslage 8.2 Chronologischer Verlauf 8.2.1 1941 8.2.2 1942 8.2.3 1943 9 Der Krieg in Asien und im Pazifik 10 Ergebnisse 10.1 Die Opferzahlen 10.2 Bedeutende militärische Operationen im Zweiten Weltkrieg 10.2.1 Landkrieg 10.2.1.1 1939 10.2.1.2 1940 10.2.1.3 1941 10.2.1.4 1942 10.2.1.5 1943 10.2.1.6 1944 10.2.1.7 1945 10.2.1.8 Belagerungen 10.2.1.9 Stellungen und Verteidigungslinien 10.2.2 Seekrieg 10.2.3 Luftkrieg 10.2.4 Geplante
Der Krieg in Europa
[Bearbeiten]
Ausgangslage
Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges Bei Hitlers Machtergreifung 1933 hatte die Reichswehr infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrages eine Stärke von 100.000 Mann und war damit militärisch von geringem Gewicht
In der Weimarer Republik
1923
ließ der Chef der Heeresleitung (General von Seeckt) Studien zu einem späteren Wiederaufbau deutscher Streitkräfte anstellen
welches in einem einzuplanenden Mehrfrontenkrieg Deutschland mit Erfolg schützen sollte
Diese waren der Entwurf für ein späteres "Großes Heer"
die Reichswehr auch ohne Einigung mit den Siegermächten zu vergrößern
Reichskanzler von Papen beschloss im Oktober 1932 nach sechs ergebnislosen Verhandlungsjahren zur Abrüstung und Rüstungsbegrenzung
3 % (1934) auf 61 % (1938)
2 % (1932) über 39
Der Anteil der Rüstungsausgaben an den Reichsausgaben stieg von 8
Finanziert wurde dieses exzessive Aufrüstungsprogramm durch das System der so genannten "Mefo-Wechsel" der Reichsbank – und damit letztlich durch eine verdeckte Inflation. [Bearbeiten]
Kriegsziele
ideologisch motivierter Eroberungs- und Vernichtungskrieg zur Gewinnung von Lebensraum im Osten
Der Zweite Weltkrieg war ein von Deutschland entfesselter
Hitler verfolgte dabei seine in seinem programmatischen Buch Mein Kampf dargelegten Ziele bei allen taktischen Wendungen konsequent bis zum Ende
Komponenten seines außenpolitischen Denkschemas waren: ein Bündnis mit England und Italien der Kampf gegen das angeblich zerstörerische Wirken einer jüdischen Weltverschwörung ein anti-bolschewistischer Vernichtungskampf zur Gewinnung von Lebensraum im Osten. Endziel war die Erringung einer deutschen Weltmachtstellung. "Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht sein"
schrieb er in 'Mein Kampf'.1 Die eroberte Sowjetunion sollte in verschiedene Gebiete unter der Leitung von Reichskommissaren aufgeteilt werden
den Ukrainern und den baltischen Völkern vergleichsweise gut ergehen
Dabei sollte es den Weißrussen
Die Russen dagegen sollten "durchaus niedergehalten werden" (Rosenberg)
Das eroberte Osteuropa sollte von Deutschen besiedelt werden
die Bauern und zugleich auch Soldaten waren ("Wehrbauern")
Bauarbeiter und Hilfsarbeiter sein
gehorsame und fleißige Landarbeiter
Nach dem Willen der nationalsozialistischen Führung sollten die Völker Osteuropas für immer ungebildete
Vor 1933 waren solche Ideen kaum ernst genommen worden
nach der Machtergreifung suchte er
seine wahren Ziele so lange wie möglich zu verschleiern
es ginge ihm um das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen
auch wenn er der deutschen und internationalen Öffentlichkeit jahrelang vorgaukeln konnte
Die Revision des Versailler Vertrags war für Hitler lediglich ein Etappenziel
In Wahrheit ging es immer um die Lebensraumgewinnung im Osten
In der Denkschrift zum Vierjahresplan von August 1936 formulierte Hitler die Einsatzfähigkeit der deutschen Armee und die Kriegsfähigkeit der Wirtschaft innerhalb von 4 Jahren
Am 5
November 1937 präzisierte er seine Kriegsziele vor der deutschen Generalität (Hoßbach-Protokoll). [Bearbeiten]
Vorgeschichte
Dem Zweiten Weltkrieg gingen in Europa der Spanische Bürgerkrieg und in Asien der Chinesisch-Japanische Krieg voraus ebenso wie der Anschluss Österreichs am 12
heute Tschechien)
März 1938 an das Deutsche Reich sowie die Abtretung des Sudetenlandes und anschließende Besetzung des restlichen Böhmen und Mähren (westlicher Teil der Tschechoslowakei
Die beträchtliche Kriegsbeute allein an hochwertigem militärischem Großgerät (Panzer
LKW) diente der Ausstattung zahlreicher neu aufzustellender Divisionen – 15 Infanteriedivisionen und drei Panzerdivisionen. [Bearbeiten]
Geschütze
Der deutsche Angriff auf Polen
Hauptartikel: Polenfeldzug Der Zweite Weltkrieg wurde vom Deutschen Reich am 1
September 1939 durch den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen begonnen
nachdem am 31
August als polnische Widerstandskämpfer gekleidete SS-Angehörige in den deutschen Sender Gleiwitz eindrangen und in polnischer Sprache die Kriegserklärung Polens gegen das Deutsche Reich verkündeten
Diese Aktion war eine von mehreren fingierten Maßnahmen auf deutscher Seite
um den Angriff auf Polen ("Fall Weiß") zu rechtfertigen. Bild nicht gefunden "Schleswig-Holstein" läuft am 25
August 1939 im Danziger Hafen ein Den deutschen Angriff begann das deutsche Schulschiff Schleswig-Holstein (auf die Westerplatte in Danzig)
Die Polen waren den Deutschen zahlenmäßig unterlegen
glaubten sich aber durch Verträge mit Frankreich und Großbritannien geschützt
Am 3
September stellten Frankreich und Großbritannien aufgrund der Garantieerklärung vom 30
März 1939 ein Ultimatum an das Deutsche Reich
Es forderte den sofortigen Rückzug aller deutschen Truppen aus Polen
spätestens 15 Tage nach einem Angriff selber eine Offensive im Westen Deutschlands zu starten
Die englisch-französische Garantieerklärung hätte diese Staaten verpflichtet
doch der Angriff blieb aus
Zwar erklärten die beiden Westmächte zur Überraschung Hitlers noch am selben Tag den Krieg
Am 17
September zerschlug sich die polnische Hoffnung
den Osten ihres Landes verteidigen zu können
Entsprechend dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein
Hier folgte nicht einmal mehr die Kriegserklärung Englands und Frankreichs
Noch am selben Tag flüchtete die polnische Regierung nach Rumänien
Der Zusammenbruch war nun nicht mehr aufzuhalten
Am 28
September kapitulierte die polnische Hauptstadt
nachdem sie am 18
September von deutschen Truppen eingeschlossen worden und am 27./28
9. ein intensives Bombardement vorausgegangen war
Einen Tag später folgte die Aufgabe der Festung Modlin
Am 8
Oktober teilten sich das Deutsche Reich und die Sowjetunion im Abkommen von Brest-Litowsk das polnische Gebiet durch eine Demarkationslinie – die Vierte Teilung Polens
Nicht nur die nach dem Versailler Vertrag abgetretenen Gebiete wurden wieder in das Reich eingegliedert
sondern darüber hinaus weite Bereiche Zentralpolens einschließlich der Stadt Å?ódź
Der Rest Polens wurde deutsches Generalgouvernement
Die anschließende Besatzungszeit war von extremen Ressentiments der Deutschen gegen die Zivilbevölkerung geprägt
insbesondere die polnischen Juden wurden Ziel des deutschen Rassenwahns
Deportationen zur Zwangsarbeit waren nur die sichtbarste Ausprägung
Der schnelle Sieg über Polen prägte den Begriff Blitzkrieg und prägte die taktische Kriegsführung Deutschlands bis Ende 1941. [Bearbeiten]
Stellungskrieg an der Westfront
Am 5
September begann eine begrenzte und eher symbolische Offensive der Franzosen gegen das Saarland
Die Deutschen leisteten keinen Widerstand und zogen sich zum stark verteidigten Westwall zurück
Danach blieb es ruhig an der Westfront
Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützel erfolgten keine weiteren Angriffe
Auf deutscher Seite rollte eine Propagandamaschine an
Mit Plakaten und Parolen über Lautsprecher rief man den Franzosen zu „Warum führt ihr Krieg“ oder „Wir werden nicht zuerst schießen“
Am 27
den so genannten „Fall Gelb“
September erfolgte eine Weisung Hitlers an das Oberkommando des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes
Bis zum 29
Oktober stand der Plan
Er sah vor
um somit sämtliche alliierte Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen
dass 2 Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollten
Letzten Endes fand jedoch 1939 kein Angriff statt
25% bei den Panzern) als erwartet
verschob Hitler den Angriff insgesamt 29 mal. [Bearbeiten]
Wegen schlechter Witterungsbedingungen und viel größeren Verlusten in Polen (22% Verluste bei den Kampfflugzeugen
Die Besetzung Dänemarks und Norwegens
Hauptartikel: Operation Weserübung Zum Ende des Jahres 1939
nach dem Verlust der französischen Eisenerzeinfuhr
stellte das neutrale Schweden 40% des Eisenerzbedarf für Deutschland dar
Ein weiterer wichtiger Rohstoff war das finnische Nickel
Damit war Norwegen für Deutschland von außerordentlichem wirtschaftlichen und militärischen Wert
Die Briten wollten diese wichtigen Rohstofflieferungen abschneiden
weswegen am 5
Februar 1940 beim Obersten franco-britischen Kriegsrat die Planung der Landung von vier Divisionen in Narvik vereinbart war
Die vorgesehene Besetzung des norwegischen Hafens durch die Briten veranlasste das Oberkommando der Wehrmacht
einen zusätzlichen Stab für Norwegen aufzustellen
Am 21
Februar erfolgte eine direkte Weisung Hitlers für die Planung bestimmter Operationen im skandinavischen Raum
Am 1
März wurde das Unternehmen Weserübung endgültig beschlossen
Dänemark einzunehmen und es als „Sprungbrett“ für die Eroberung Norwegens zu benutzen
Es sah vor
Im März kam es zu diversen Angriffen gegen britische Seeeinheiten
Am 5
April fand die allierte Operation „Wilfried“ statt
bei dem die Gewässer vor Norwegen vermint und weitere Truppen ins Land gebracht werden sollten
Einen Tag später lief auf deutscher Seite das Unternehmen Weserübung an
Dabei wurde fast die gesamte deutsche Flotte mobilisiert und in Richtung Narvik geschickt
Am 9
April begann das Unternehmen endgültig mit Landung einer Gebirgsjägerdivision vor Narvik
dass von alliierter Seite nur geringe Gegenmaßnahmen getroffen wurden
was dazu führte
In Großbritannien hielt man eine Landung der Deutschen für recht unwahrscheinlich
Die Deutschen konnten ihren Brückenkopf ohne größeren Widerstand ausweiten
so dass am 10
April bereits Stavanger
Trondheim und Narvik besetzt waren
nachdem zuvor bereits Dänemark kampflos besetzt wurde
Großbritannien besetzte aus strategischen Gründen im Nordatlantik die dänischen Färöer am 12
April
Am 13
April kam es zu einigen schweren Seegefechten
wobei es 9 britischen Zerstörern und dem Schlachtschiff Warspite gelang
im Ofot-Fjord alle deutschen Zerstörer zu versenken
Des Weiteren wurden auf ihrem Rückweg leichte Kreuzer und etliche Frachter von U-Booten beziehungsweise der Royal Air Force versenkt
Am 17
April landeten die Alliierten schließlich und brachten die Truppen der Wehrmacht auch mit massivem Beschuss der Royal Navy unter starken Druck
Bis zum 19
das Wetter in Norwegen
April wurden umfangreiche alliierte Verbände
unter anderem auch polnische Soldaten und Reste der Fremdenlegion
so dass die Wehrmacht ihre Fronten festigen konnte
bedingt durch die Jahreszeit
in Norwegen ausgeladen. Bild nicht gefunden Quisling in Oslo 1942 Inzwischen verbesserte sich
Bei schweren Angriffen der deutschen Luftwaffe wurden am 2
Mai ein britischer und ein französischer Zerstörer in der Hafenstadt Namsos versenkt
Noch im selben Monat beschloss Churchill wegen der deutschen Erfolge in Frankreich den Abzug der Alliierten aus Norwegen
gelang es ihnen jedoch noch
in Narvik einzudringen und einen wichtigen Hafen zu zerstören
Bevor die 24500 Soldaten evakuiert werden konnten
Am 10
worauf das Unternehmen Weserübung abgeschlossen war
Juni kapitulierten schließlich noch die verbliebenen norwegischen Soldaten
sollte jedoch nach dem Willen Hitlers als selbständiger Staat bestehen bleiben und Teil des deutschen Herrschaftsgebietes sein
Norwegen wurde Reichskommissariat
Im weiteren Verlauf wurde Norwegen stark befestigt
weil Hitler in der ständigen Furcht vor einer Invasion lebte
Im Februar 1942 installierte man eine Marionetten-Regierung unter Vidkun Quisling. [Bearbeiten]
Der Westfeldzug
stand in Frankreich die stark befestigte Maginot-Linie
Hauptartikel: Fall Gelb Während Deutschland die Siegfriedlinie zur Verteidigung der Front hatte
Die Ardennen galten als natürliche Verlängerung dieser fast 130 Kilometer langen Verteidigungslinie
Die französische Generalität glaubte nicht an einen Vorstoß durch dieses Gebiet
da es besonders für Panzerkräfte als unüberwindbar galt
dem Oberst Blumentritt und dem damaligen Major i.G
Der Plan für einen Feldzug im Westen wurde von Generalleutnant Erich von Manstein mit seinen beiden Mitarbeitern
Henning von Tresckow entwickelt
Er sah einen schnellen Vorstoß durch die Ardennen vor
um dann die Alliierten im Norden zu einer Schlacht mit verkehrter Front zu zwingen
Mit der Masse der hier zu versammelnden Panzer- und motorisierten Divisionen gedachte er durch das "Loch in den Ardennen" zum Sichelschnitt – wie ihn Churchill später bezeichnete – bis zur Kanalküste hin anzusetzen. Am 10
Mai 1940 begann der Angriff deutscher Verbände mit insgesamt 7 Armeen auf die neutralen Staaten Niederlande
Belgien und Luxemburg
136 deutsche standen gegen rund 137 alliierte Divisionen
Bereits an diesen Tag wurde die für uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael eingenommen
Am 14
Mai überschritt General Guderian mit seiner Panzergruppe die Maas
Die Royal Air Force versuchte mit verzweifelten Angriffen die Pionierbrücken über dem Fluss zu zerstören
verlor dabei aber ein Großteil der Flugzeuge
Erst am 17
Mai trat die französische 4
Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Gegenangriff auf Montcornet an
der aber
nach anfänglichen Erfolgen
wegen starker Attacken deutscher Stukas abgebrochen werden musste
Am 17
Mai wurde Brüssel kampflos übergeben
Die Niederländer waren
so dass ihre Armee relativ leicht geschlagen werden konnte
bedingt durch ihre Neutralität im Ersten Weltkrieg
noch weniger als die Belgier auf einen Krieg eingestellt
Die Kapitulation der niederländischen Truppen wurde nach der Bombardierung Rotterdams am 14
Mai eingeleitet
Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Truppen
und die Regierung sowie die Königin flohen nach London ins Exil
Als Reichskommissar für die Niederlande wurde Arthur Seyß-Inquart eingesetzt
Am 19
Mai erreichte die deutsche 6
Armee den Fluss Schelde und stieß bis Abbeville vor
ihre Einheiten bei Dünkirchen zu evakuieren
dass die Briten beschlossen
Der Vormarsch in diese Gebiete erfolgte so schnell
Am 27
Mai begann die Operation Dynamo mit der Evakuierung von über 7500 Soldaten
Die Panzerstreitkräfte der Heeresgruppe A standen an diesem Tag zum Angriff bereit
die Alliierten mit Bombern und Artillerie anzugreifen
doch die Generalität beschloss
Am 4
weil Hitler persönlich die deutschen Panzer vor Dünkirchen stoppen ließ
Juni wurde die Operation abgeschlossen. Über 330.000 Soldaten – fast das gesamte britische Expeditionskorps – konnten evakuiert werden. Die erfolgreiche Evakuierung der Armee gelang in diesem Umfang nur
Die Gründe für diesen Anhaltebefehl sind in der historischen Forschung bis heute umstritten
Viele Experten stimmen jedoch darin überein
dass England nach einer Vernichtung seiner Armee bei Dünkirchen nicht mehr kriegsfähig gewesen wäre
Als sich die Briten zurückzogen
bereitete sich Frankreich auf die Verteidigung vor
begann am 5
Fall Gelb
so der deutsche Deckname für den Feldzug in Frankreich
Juni mit einer deutschen Offensive an der Aisne und der Somme
Am 9
Juni überschritten Soldaten der 6
Infanteriedivision die Seine
Mussolini beschloss am 11
Juni in den Krieg gegen die beiden Westalliierten einzutreten
Am 14
Juni besetzten Teile der 18
Armee die französische Hauptstadt Paris
wurde sie zuvor von den Franzosen geräumt
Um die Stadt nicht zum Kriegsschauplatz werden zu lassen
Gleichzeitig durchbrach die Heeresgruppe C die Maginot-Linie und die symbolträchtige Festung Verdun konnte ebenfalls eingenommen werden
Im Angesicht dieser Niederlagen beschloss Ministerpräsident Henri Philippe Pétain Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu beginnen
Am 21
Juni mussten die französischen Unterhändler im Wald von Compiègne die
vergleichsweise maßvollen
Waffenstillstandsbedingungen unterschreiben
Damit die französische Flotte nicht in deutsche Hände fallen konnte
nahmen die Briten am 3
Juli den Hafen von Mers-el-Kebir unter Beschuss. Nur 6 Wochen und drei Tage hatte der Blitzkrieg im Westen gedauert
Er forderte das Leben von über 135.000 alliierten und etwa 46.000 deutschen Soldaten
Frankreich wurde in 2 Zonen geteilt: der Norden und Osten Frankreichs war von den Deutschen besetzt
Hier befanden sich wichtige Flugfelder und Marinebasen für den Krieg gegen Großbritannien
Die Häfen am Atlantik
insbesondere Brest wurden die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote
Der westliche und südliche Teil Frankreichs blieben unter französischer Kontrolle
Henri Philippe Pétain regierte von Vichy aus den Rest Frankreichs als Marionettenstaat des deutschen Reichs. [Bearbeiten]
Die Luftschlacht um England
Adlertag
Unternehmen Seelöwe [Bearbeiten]
Siehe auch: Luftschlacht um England
Jugoslawien und Griechenland
Hauptartikel: Balkanfeldzug Mussolinis Großmachtambitionen waren bereits seit 1940 auf den Balkan gerichtet
Am 28
Oktober griffen italienische Verbände von der italienischen Kolonie Albanien aus Griechenland an
was jedoch wegen der ablehnenden Haltung von König Boris III. misslang
Italien hatte zuvor versucht Bulgarien als Verbündeten zu gewinnen
Hitler war über den Angriff nicht unterrichtet
da es vermutlich seine Absicht war
Auch hatte er Operationen in dem Gebiet gar nicht geplant
mit Italien die Invasion Englands vorzubereiten (Unternehmen Seelöwe)
Griechenland im Sturm zu erobern
Das Ziel des Duce war es
Doch schon am 3
November gingen die Griechen erfolgreich zum Gegenangriff über
Bis zum 14
November gerieten die Italiener endgültig in die Defensive
so dass sie sogar bis über die Grenzen Albaniens zurückgedrängt wurden
Angesichts solcher Niederlagen des Achsenpartners erließ Hitler am 13
Dezember mit dem Unternehmen Marita Weisungen für einen Feldzug auf dem Balkan
Anfang des Jahres 1941 versuchte das Deutsche Reich im Balkankonflikt zu vermitteln
was jedoch abgelehnt wurde
dem Dreimächtepakt beizutreten
So unterbreitete man Jugoslawien den Vorschlag
Griechenland verzichtete ebenfalls auf jeden Vermittlungsversuch
da sie die italienischen Soldaten an jeder Front zum Rückzug zwingen konnten
Eine italienische Großoffensive am 9
März geriet zum Desaster
Am 27
März trat Jugoslawien schließlich dem Dreimächtepakt bei
worauf der Beitritt wieder rückgängig gemacht wurde
Die Folge waren Demonstrationen und ein Putsch gegen die Regierung des Prinzregenten Paul
Nun war der Balkanfeldzug nicht mehr aufzuhalten
Am 6
April überschritten Wehrmachtsverbände die Grenze nach Jugoslawien
und die Luftwaffen der Achsenmächte begannen Belgrad mit schweren Bombardements in Schutt und Asche zu legen
Der weitere Vormarsch erfolgte wie im Manöver
Bereits am 10
April war die kroatische Hauptstadt Zagreb besetzt
Belgrad fiel zwei Tage später unter dem Druck deutscher Panzerverbände
Am 17
April unterschrieben die jugoslawischen Befehlshaber schließlich die bedingungslose Kapitulation
Ebenfalls am 6
April begann der deutsche Feldzug gegen Griechenland
Anders als in Jugoslawien
war der griechische Widerstand stellenweise ausgesprochen hart
Besonders in den Gebirgslagen und im Gebiet der stark verteidigten Metaxa-Linie stießen die Soldaten nur langsam und unter hohen Verlusten durch das bergige Nordgriechenland in das Landesinnere vor
Am 9
April fiel Saloniki
Gleichzeitig wurden die griechischen Heere in Ostmazedonien abgeschnitten und die Metaxa-Linie stärker bedrängt
Die griechischen Verstärkungen von der albanischen Front wurden bei ihrem Vormarsch durch die gebirgige Landschaft und von deutschen und italienischen Panzereinheiten sowie Luftangriffen behindert
Am 21
April mussten 223.000 griechische Soldaten kapitulieren
welche ebenfalls in Griechenland stationiert waren
Die Briten
bauten unterdessen eine Verteidigung an den Thermopylen auf
Diese wurde am 24
worauf die Alliierten eine amphibische Evakuierungsoperation einleiten mussten
in der 50.000 Soldaten nach Ägypten verschifft wurden
April überrannt
Am 27
April rückte die Wehrmacht schließlich in Athen ein
Am 25
April entschlossen sich die Führer der Achsenmächte zu einer Luftlande-Invasion der Insel Kreta (Unternehmen Merkur)
Am Invasionstag brachten 593 Transportflugzeuge die deutschen Luftlandeeinheiten über Kreta
so dass viele Fallschirmjäger bereits im Flug getötet oder verwundet wurden
Diese bildeten durch ihre Fallschirme ein leichtes Ziel für die Luftabwehr
Die gelandeten Einheiten konnten zunächst auch keine Flugplätze für Nachschub und Verstärkungen (insbesondere Artillerie und Fahrzeuge) erobern
Außerdem gab es keine Funkverbindung zum deutschen Hauptquartier in Athen
da die Funkgeräte bei den Landungen zerstört wurden
Erst mit verstärktem Einsatz der Luftwaffe und einigen erfolgreichen Landungen auf umkämpften Flugplätzen stabilisierte sich die Situation für die Angreifer
darunter auch Neuseeländer und Australier
verteidigten Kreta eine Woche lang
Die Alliierten
bis sie sich dann mit etwa 17.000 Mann absetzten
Aufgrund der hohen Verluste beschloss Hitler
in Zukunft keine Luftlandungen mehr durchzuführen. [Bearbeiten]
Unternehmen Rheinübung
Um den Druck auf die Nachschubtransporte zu den britischen Inseln zu erhöhen und um den U-Boot-Krieg zu unterstützen
lief im Mai 1941 ein Geschwader aus Gotenhafen mit Ziel Atlantik aus
Es bestand aus dem neuen Schlachtschiff Bismarck
dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen und einigen Zerstörern
Die Aktion bekam den Decknamen Rheinübung
nachdem die Großkampfschiffe in einem norwegischen Fjord von Flugzeugen ausgemacht wurden
Die britische Führung erhielt von der sich anbahnenden Gefahr erst Kenntnis
dass die Bismarck und Prinz Eugen Kurs Nordwest nahmen
Es konnte nicht verhindert werden
Der an Bord des Flaggschiffes Bismarck befindliche Flottenchef Admiral Günther Lütjens gedachte
über die Dänemarkstraße in den Atlantik auszubrechen
dem Schlachtschiff Prince of Wales und zwei Leichten Kreuzern
Die britische Home Fleet antwortete mit einem Geschwader aus dem alten Schlachtkreuzer HMS Hood
In der Dänemarkstraße kam es am 24
Mai zur Schlacht
in der die Hood nach kurzer Zeit vernichtet und die Prince of Wales schwer beschädigt wurde
wollte Lütjens nach Brest zurückkehren und die Aktion abbrechen
Da aber auch die deutschen Schiffe Beschädigungen aufwiesen
Am 27
und die Bismarck ging unter. [Bearbeiten]
Mai 1941 fand die Entscheidungsschlacht statt
Der Angriff auf die UdSSR
Hauptartikel: Unternehmen Barbarossa
Großer Vaterländischer Krieg
Russlandfeldzug 1941 - 1945 Bild nicht gefunden Gedenkstätte an die Belagerung von Leningrad (St
Petersburg) Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt für einen Überfall auf die Sowjetunion um 4 Wochen verschoben
Der Angriff fand nun erst am 22
Juni 1941 statt
das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan
dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen konnte und das operative Ziel
Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich früh einsetzender Winter führten dazu
nicht erreicht wurde
verlangte Hitler die Eroberung Moskaus im Rahmen eines einzigen
Kiew und der Krim verlief
die entlang Pskow
Obwohl man auf deutscher Seite errechnete
dass die Versorgung der Wehrmacht nur bis zu einer Linie ermöglicht werden könnte
ununterbrochenen Feldzuges
Durch die rücksichtslose Requirierung von Nahrungsmitteln und kriegswichtigem Material in den von der Wehrmacht zu erobernden Gebieten sollte das erwartete Versorgungsproblem gelöst werden
Zudem kalkulierte die Wehrmacht den Hungertod zahlreicher sowjetischer Gefangener fest ein
Mitte
Für den Überfall standen drei Heeresgruppen (Nord
Süd) bereit
Die Heeresgruppe Nord (von Leeb) sollte die baltischen Staaten erobern und dann nach Leningrad vorstoßen
Auf der Heeresgruppe Mitte (von Bock) lag die Hauptlast
Sie sollte nach Moskau vorrücken und war entsprechend stark gerüstet
Die Heeresgruppe Süd (von Rundstedt) sollte die Ukraine erobern
mit einer Gesamtstärke zum 10
Ebenfalls an dem Feldzug beteiligt waren Verbände aus befreundeten und eroberten Ländern der Achsenmächte
September 1942 von 648.000 Mann
Auch vom besetzten Norwegen aus wurden Angriffe gegen die Sowjetunion unternommen
über die britische- und US-amerikanische Hilfslieferungen auf Schiffen nach Moskau gelangten
die Murman-Bahn
Sie zielten insbesondere auf Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung
Mehrere Unternehmen in Richtung Murmansk (Operation Silberfuchs
Platinfuchs) und auf die Murman-Bahn (Operation Polarfuchs) blieben erfolglos
zum anderen an den nur schwachen deutschen Kräften
Dies lag zum einen an den extremen klimatischen Verhältnissen sowie dem wegelosen Tundren-Gelände
In den frühen Morgenstunden des 22
Juni 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen (darunter alle motorisierten und gepanzerten deutschen Kräfte) über die sowjetische Grenze
2 Divisionen operierten von Finnland aus
1 Division stand in Dänemark
38 verblieben im Westen
8 Divisionen waren in Norwegen stationiert
2 Divisionen kämpften in Nordafrika und 7 Divisionen standen im Balkan
Trotz vieler Hinweise (z.B
Spionage coup Dr
Richard Sorge) war die untere und mittlere Führung der Sowjetunion nicht auf einen Angriff eingestellt
Viele der russischen Soldaten an der Grenze ergaben sich ohne Widerstand
während die motorisierten deutschen Truppen zunächst zügig vormarschieren konnten
In letzter Zeit findet die bereits von den Ideologen des 3
auch unter Historikern Gehör
Reichs ausgestreute Präventivschlagthese
wonach die Rote Armee kurz von einem Überfall auf Deutschland stand
dass auf sowjetischer Seite die Rote Armee gefechtsmäßig für einen Angriff gegen das Reich gegliedert war
Nach dieser These ist der unerwartet schwache Widerstand bei den Grenzkämpfen der ersten Tage und Wochen damit zu erklären
Erst am 29
Juni fasste sich die sowjetische Führung und rief den Großen Vaterländischen Krieg aus
Kurz zuvor waren bereits Minsk in der Kesselschlacht bei Minsk und Bialystok eingeschlossen und wenig später besetzt worden
Am 26
der Zusammenhang der sowjetischen Front war in einer Breite von über 400 km aufgerissen
September fand die Schlacht von Kiew ihr Ende
es war im Gesamteindruck eine Niederlage von einmaligem Umfang: Die Truppen der sowjetischen Südwestfront mit 4 Armeen sowie starke Teile von zwei weiteren Armeen waren vernichtet
Der Sieg schuf die erwarteten Voraussetzungen für die Fortführung der Operationen der an ihm beteiligten Heeresgruppen Süd und Mitte
so konnte die ukrainische Hauptstadt besetzt werden
Auf der Krim erzielte Geländegewinne waren nur vorübergehend
In Deutschland wuchs inzwischen die Euphorie
Aufgrund der gewaltigen Erfolge meldet das Oberkommando der Wehrmacht (kurz: OKW) schon im Oktober
dass die Entscheidungsschlacht bevorstünde
dass die Soldaten noch vor dem Winter zu Hause sein könnten
Auch die deutsche Bevölkerung glaubte
Doch schon im selben Monat begann es zu schneien und zu regnen
Daraufhin blieb die Offensive im Schlamm stecken und nur noch wenige Gebietsgewinne waren zu verzeichnen
kam es am 10
Weil die deutschen Soldaten Moskau immer näher rückten
Oktober zu einer Panik
bei der Menschenmassen versuchten
per Zug oder Auto nach Osten zu entkommen
Diese Unruhen wurden von der sowjetischen Führung brutal niedergeschlagen
wobei viele Moskauer umkamen
Am 16
Oktober evakuierte man verschiedene Regierungsstellen aus Moskau
Einzig Stalin beschloss noch in der Stadt zu bleiben
dass die Wege einfroren und somit wieder befahrbar waren
Mitte November setzte der Frost ein
was dazu führte
Der Angriff auf Moskau blieb wegen der sich versteifenden sowjetischen Gegenwehr stecken
Am 5
wodurch an eine Einnahme der Hauptstadt nicht mehr zu denken war
Dezember setzte eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten aus Sibirien unter General Schukow ein
Die kalten Temperaturen (bis -30 Grad Celsius) führten dazu
dass das Motoröl und das Benzin eindickte und dass den Soldaten die Finger erfroren
dass die Gewehre und Geschütze verklemmten
Die Rote Armee hatte sich neu organisiert
hinter den Ural verlegt
Die Kriegsproduktion wurde
unerreichbar für die deutsche Luftwaffe
Neue Soldaten kamen nun aus den fernen Ländern des sowjetischen Reiches
und der neue Panzer T-34 wurde in weitaus größeren Mengen produziert als die deutschen Panzermodelle
Am 16
Dezember gab Hitler den Befehl zum Halten
Er verbot jegliche Rückwärtsbewegung
dass die gesamte Front auseinander fallen könnte
da er befürchtete
Bis zum Ende des Jahres wurde die Wehrmacht jedoch weiter zurückgedrängt
Damit hatten sie die erste große Schlacht im Osten verloren und man spricht in der Forschung heute von der Kriegswende vor Moskau
Die Beweglichkeit der Truppe und ihre Versorgung mit Nachschubgütern aller Art sanken durch die erheblichen Verluste/Ausfälle an Kraftfahrzeugen sowie an Zugmaschinen und Pferden weiter ab und überstiegen die Zuweisungsmöglichkeiten deutlich
Bis Ende 1941 wurden über 400.000 Soldaten der Wehrmacht und deren Verbündeten im Rahmen des Russlandfeldzugs getötet oder verwundet
Nach Sowietischem Angriff am 25
im Fortsetzungskrieg mit deutscher Unterstützung
die im Winterkrieg an die Sowjetunion verlorenen Gebiete in Karelien zurückzuerobern
Juni versucht Finnland
karelische Gebiete zu besetzen. [Bearbeiten]
Nachdem es dieses Ziel im Sommer 1941 erreicht hatte
um umstrittene
sondern setzte bis in Dezember fort
aber nie zuvor finnisch gewesene
blieb Finnland jedoch nicht defensiv
Der Partisanenkrieg
Hauptartikel: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den besetzten Ländern In Dänemark empfand die Bevölkerung die deutsche Besatzung nach den Worten des Königs als "Alpdruck"
weil sie einen Aufstand befürchteten
In den Niederlanden mussten die Deutschen die dortige Polizei entwaffnen
die Mehrheit lehnte die Deutschen ab
Der pro-deutschen Bewegung des Vidkun Quisling in Norwegen folgte keine Massenbewegung der Bevölkerung
Die schärfsten Formen des Widerstands traten in Frankreich auf
wo die Résistance
darunter die Maquis (nach dem mediterranen Buschgestrüpp "maquis" benannt) gegen die deutsche Besatzung kämpfte
in Griechenland und in Serbien (unter Marschall Tito) kämpften Partisanenarmeen
teils nationalistisch
In Russland
in der Ukraine
teils waren sie kommunistisch
Die polnische "Heimatarmee" allerdings konnte nur auf wenig Unterstützung von außen hoffen
Aus dem ständigen Kleinkrieg gegen die deutsche Armee gingen die Partisanen häufig als Sieger hervor
Gegen Ende des Krieges konnten größere Gebiete von den deutschen Besatzern befreit werden. [Bearbeiten]
1942
[Bearbeiten]
Die zweite Offensive im Osten
die der Wehrmacht stellenweise zehnfach überlegen waren
Hauptartikel: Russlandfeldzug 1941 - 1945 Die Rote Armee hatte inzwischen gewaltige Kräfte aufgeboten
denen aber eine entscheidende Schwächung der Deutschen noch nicht gelang
Die Schlammzeit im Frühjahr 1942 führte zu einer relativen Ruhe an der Front
da sämtliche motorisierten Kräfte stillstanden
Hitler und das OKW kamen nun zu der Einsicht
dass der Gegner noch lange nicht besiegt sei und man begann Pläne für das weitere Vorgehen im Osten zu entwickeln
sollte mit allen gepanzerten und motorisierten Kräften die Sommeroffensive mit Stoßrichtung in den Kaukasus durchgeführt werden. In den Frühjahrsschlachten des neuen Jahres konnte am 28
Während im Bereich Mitte und Nord zur Verteidigung übergegangen wurde
Mai Charkow in einem Vernichtungssieg erobert werden
Vom 15. bis 21
Mai fanden die Kämpfe ihr Ende
Am 2
Juni begann die eigentliche Schlacht auf der Krim um Sewastopol
dessen Verteidiger sich erbittert wehrten und endete am 5
Juli
Am 21
wodurch die ersten Schritte für den Vormarsch auf Stalingrad eingeleitet wurden
Juli überschritten deutsche Kräfte den Don
Zwei Tage später konnte Rostow erobert werden
innerhalb weniger Wochen ab
was den Raumgewinn im Kaukasus betrifft
Insgesamt liefen die Operationen
Am 4
August wurde Stavropol eingenommen
am 9
August Krasnodar- und der Kuban überschritten
Den rumänischen Verbündeten gelang es die sowjetische Verteidigung an der Ostküste des Asowschen Meeres von Norden her aufzurollen und die Taman-Halbinsel von «rückwärts» her zu öffnen
Auch das Elbrus-Massiv selbst wurde genommen
am 21
August wehte auf dem 5.633 m hohen Gipfel die Reichskriegsflagge
Ein am 26
August beginnender Angriff auf Tuapse wurde nach zwei Tagen angehalten
dafür wurden am 31
August und am 6
genommen
wichtigster Stützpunkt der Schwarzmeerflotte
September nach schweren Kämpfen die Hafenstädte Anapa sowie Novorossijsk
Im Hochgebirge hatten deutsche Truppen die wichtigsten Passübergänge eingenommen und vorübergehend auf breiter Front nach Süden überschritten – sie standen 20 km vor der Küste des Schwarzen Meeres bei Gudauta. Östlich des Elbrus standen die deutschen und rumänischen Truppen in den Flussabschnitten des Baksan und des Terek bis Naurskaja
Nördlich davon verlor sich die Front an der Kuma
in der Nogajer Steppe und in der Kalmykensteppe. [Bearbeiten]
Stalingrad
Hauptartikel: Schlacht um Stalingrad Am 23
August 1942 begannen etwa tausend Flugzeuge Brandbomben auf Stalingrad zu werfen
Am selben Tag konnten deutsche Panzer zum ersten mal in die Außenbezirke von Stalingrad eindringen. In erbitterten Einzelkämpfen in den Häusern und Straßen der Stadt kamen die Deutschen nur unter hohen Opfern voran
Schließlich beherrschte die Wehrmacht zwar etwa 90% der Stadt
die zum Trümmerhaufen geworden war
die vollständige Inbesitznahme misslang jedoch
Am 19
wobei die rumänischen Linien im Süden durchbrochen werden konnten
November begann die Gegenoffensive der Roten Armee
13.000 Geschütze und 900 Panzer ein
Die Rote Armee setzte bei dieser als "Operation Uranus" bezeichneten Offensive über 1 Million Soldaten
Wenige Zeit später vereinten sich diese Truppen in Kalatsch mit sowjetischen Verbänden
die vom Norden her die deutschen Stellungen durchbrachen
Damit war die 6
Armee eingekesselt
Die von Göring versprochene Luftversorgung war völlig unzureichend und führte recht bald zur Unbeweglichkeit der Verbände und zur völligen Entkräftung der Soldaten
scheiterte
Selbst ein Entsatzangriff der bis zu 60 Kilometer an die Stadt heranführte
General Paulus fühlte sich an den Halte-Befehl Hitlers gebunden und konnte sich nicht dazu durchringen
den Befehl zum Ausbruch zu geben
Am 10
Januar 1943 griffen 7 sowjetische Armeen in einer groß angelegten Gegenoffensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an
Die 6
Armee war inzwischen in zwei Kessel gespalten worden
Am 2
worauf knapp 100.000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten
Februar blieb den Befehlshabern nur noch die Möglichkeit der Kapitulation
Die Schlacht um Stalingrad markierte einen psychologischen Wendepunkt im Krieg
Ab diesem Zeitpunkt war der Glauben an den "Endsieg" in der deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden
Der Zweite Weltkrieg dauerte vom 1
September 1939 04:32 Uhr bis zum 2
September 1945 und wurde in Deutschland von Adolf Hitler und seinen deutschen Anhängern verursacht
In Europa ging er am 8
in Asien nach der Kapitulation Japans am 14
Mai 1945 um 23:01 Uhr zu Ende
August 1945
Er war der größte und blutigste zusammenhängende Konflikt in der Geschichte der Menschheit
waren es im Zweiten Weltkrieg schätzungsweise 55 Millionen
darunter über 20 Millionen Zivilisten
Hatte der Erste Weltkrieg fast 10 Millionen Todesopfer gefordert
Italien unter Benito Mussolini und Japan unter Kaiser Hirohito führten Eroberungsfeldzüge gegen viele Staaten; ihre militärischen Hauptgegner waren anfangs Frankreich
oft systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung führte. Bild nicht gefunden Mussolini und Hitler Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich unter Adolf Hitler
die zu zahlreichen Kriegsverbrechen und zu gewaltsamen
Der Zweite Weltkrieg wurde von einer starken Ideologisierung geprägt
Großbritannien und China sowie nach dem Bruch des Hitler-Stalin-Pakts die Sowjetunion unter Josef W
Stalin (siehe Großer Vaterländischer Krieg) und nach dem japanischen Überfall auf Pearl Harbor auch die USA (siehe auch Liste der Kriegserklärungen an Deutschland). [Bearbeiten]
Der Krieg in Europa
[Bearbeiten]
Ausgangslage
Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges Bei Hitlers Machtergreifung 1933 hatte die Reichswehr infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrages eine Stärke von 100.000 Mann und war damit militärisch von geringem Gewicht
1923
In der Weimarer Republik
ließ der Chef der Heeresleitung (General von Seeckt) Studien zu einem späteren Wiederaufbau deutscher Streitkräfte anstellen
welches in einem einzuplanenden Mehrfrontenkrieg Deutschland mit Erfolg schützen sollte
Diese waren der Entwurf für ein späteres "Großes Heer"
Reichskanzler von Papen beschloss im Oktober 1932 nach sechs ergebnislosen Verhandlungsjahren zur Abrüstung und Rüstungsbegrenzung
die Reichswehr auch ohne Einigung mit den Siegermächten zu vergrößern
2 % (1932) über 39
3 % (1934) auf 61 % (1938)
Der Anteil der Rüstungsausgaben an den Reichsausgaben stieg von 8
Finanziert wurde dieses exzessive Aufrüstungsprogramm durch das System der so genannten "Mefo-Wechsel" der Reichsbank – und damit letztlich durch eine verdeckte Inflation. [Bearbeiten]
Kriegsziele
ideologisch motivierter Eroberungs- und Vernichtungskrieg zur Gewinnung von Lebensraum im Osten
Der Zweite Weltkrieg war ein von Deutschland entfesselter
Hitler verfolgte dabei seine in seinem programmatischen Buch Mein Kampf dargelegten Ziele bei allen taktischen Wendungen konsequent bis zum Ende
schrieb er in 'Mein Kampf'.1 Die eroberte Sowjetunion sollte in verschiedene Gebiete unter der Leitung von Reichskommissaren aufgeteilt werden
Komponenten seines außenpolitischen Denkschemas waren: ein Bündnis mit England und Italien der Kampf gegen das angeblich zerstörerische Wirken einer jüdischen Weltverschwörung ein anti-bolschewistischer Vernichtungskampf zur Gewinnung von Lebensraum im Osten. Endziel war die Erringung einer deutschen Weltmachtstellung. "Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht sein"
Dabei sollte es den Weißrussen
den Ukrainern und den baltischen Völkern vergleichsweise gut ergehen
Die Russen dagegen sollten "durchaus niedergehalten werden" (Rosenberg)
die Bauern und zugleich auch Soldaten waren ("Wehrbauern")
Das eroberte Osteuropa sollte von Deutschen besiedelt werden
gehorsame und fleißige Landarbeiter
Bauarbeiter und Hilfsarbeiter sein
Nach dem Willen der nationalsozialistischen Führung sollten die Völker Osteuropas für immer ungebildete
nach der Machtergreifung suchte er
Vor 1933 waren solche Ideen kaum ernst genommen worden
seine wahren Ziele so lange wie möglich zu verschleiern
es ginge ihm um das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen
auch wenn er der deutschen und internationalen Öffentlichkeit jahrelang vorgaukeln konnte
Die Revision des Versailler Vertrags war für Hitler lediglich ein Etappenziel
In Wahrheit ging es immer um die Lebensraumgewinnung im Osten
In der Denkschrift zum Vierjahresplan von August 1936 formulierte Hitler die Einsatzfähigkeit der deutschen Armee und die Kriegsfähigkeit der Wirtschaft innerhalb von 4 Jahren
Am 5
November 1937 präzisierte er seine Kriegsziele vor der deutschen Generalität (Hoßbach-Protokoll). [Bearbeiten]
Vorgeschichte
Dem Zweiten Weltkrieg gingen in Europa der Spanische Bürgerkrieg und in Asien der Chinesisch-Japanische Krieg voraus ebenso wie der Anschluss Österreichs am 12
heute Tschechien)
März 1938 an das Deutsche Reich sowie die Abtretung des Sudetenlandes und anschließende Besetzung des restlichen Böhmen und Mähren (westlicher Teil der Tschechoslowakei
Geschütze
LKW) diente der Ausstattung zahlreicher neu aufzustellender Divisionen – 15 Infanteriedivisionen und drei Panzerdivisionen. [Bearbeiten]
Die beträchtliche Kriegsbeute allein an hochwertigem militärischem Großgerät (Panzer
Der deutsche Angriff auf Polen
Hauptartikel: Polenfeldzug Der Zweite Weltkrieg wurde vom Deutschen Reich am 1
nachdem am 31
September 1939 durch den Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen begonnen
August als polnische Widerstandskämpfer gekleidete SS-Angehörige in den deutschen Sender Gleiwitz eindrangen und in polnischer Sprache die Kriegserklärung Polens gegen das Deutsche Reich verkündeten
Diese Aktion war eine von mehreren fingierten Maßnahmen auf deutscher Seite
um den Angriff auf Polen ("Fall Weiß") zu rechtfertigen. Bild nicht gefunden "Schleswig-Holstein" läuft am 25
August 1939 im Danziger Hafen ein Den deutschen Angriff begann das deutsche Schulschiff Schleswig-Holstein (auf die Westerplatte in Danzig)
glaubten sich aber durch Verträge mit Frankreich und Großbritannien geschützt
Die Polen waren den Deutschen zahlenmäßig unterlegen
Am 3
September stellten Frankreich und Großbritannien aufgrund der Garantieerklärung vom 30
März 1939 ein Ultimatum an das Deutsche Reich
Es forderte den sofortigen Rückzug aller deutschen Truppen aus Polen
spätestens 15 Tage nach einem Angriff selber eine Offensive im Westen Deutschlands zu starten
Die englisch-französische Garantieerklärung hätte diese Staaten verpflichtet
doch der Angriff blieb aus
Zwar erklärten die beiden Westmächte zur Überraschung Hitlers noch am selben Tag den Krieg
Am 17
den Osten ihres Landes verteidigen zu können
September zerschlug sich die polnische Hoffnung
Entsprechend dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes marschierte die Rote Armee in Ostpolen ein
Hier folgte nicht einmal mehr die Kriegserklärung Englands und Frankreichs
Noch am selben Tag flüchtete die polnische Regierung nach Rumänien
Der Zusammenbruch war nun nicht mehr aufzuhalten
Am 28
September kapitulierte die polnische Hauptstadt
nachdem sie am 18
September von deutschen Truppen eingeschlossen worden und am 27./28
9. ein intensives Bombardement vorausgegangen war
Einen Tag später folgte die Aufgabe der Festung Modlin
Am 8
Oktober teilten sich das Deutsche Reich und die Sowjetunion im Abkommen von Brest-Litowsk das polnische Gebiet durch eine Demarkationslinie – die Vierte Teilung Polens
sondern darüber hinaus weite Bereiche Zentralpolens einschließlich der Stadt Å?ódź
Nicht nur die nach dem Versailler Vertrag abgetretenen Gebiete wurden wieder in das Reich eingegliedert
Der Rest Polens wurde deutsches Generalgouvernement
Die anschließende Besatzungszeit war von extremen Ressentiments der Deutschen gegen die Zivilbevölkerung geprägt
insbesondere die polnischen Juden wurden Ziel des deutschen Rassenwahns
Deportationen zur Zwangsarbeit waren nur die sichtbarste Ausprägung
Der schnelle Sieg über Polen prägte den Begriff Blitzkrieg und prägte die taktische Kriegsführung Deutschlands bis Ende 1941. [Bearbeiten]
Stellungskrieg an der Westfront
Am 5
September begann eine begrenzte und eher symbolische Offensive der Franzosen gegen das Saarland
Die Deutschen leisteten keinen Widerstand und zogen sich zum stark verteidigten Westwall zurück
Danach blieb es ruhig an der Westfront
Bis auf vereinzelte Artilleriescharmützel erfolgten keine weiteren Angriffe
Auf deutscher Seite rollte eine Propagandamaschine an
Mit Plakaten und Parolen über Lautsprecher rief man den Franzosen zu „Warum führt ihr Krieg“ oder „Wir werden nicht zuerst schießen“
Am 27
September erfolgte eine Weisung Hitlers an das Oberkommando des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes
den so genannten „Fall Gelb“
Bis zum 29
Oktober stand der Plan
um somit sämtliche alliierte Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen
Er sah vor
dass 2 Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollten
Letzten Endes fand jedoch 1939 kein Angriff statt
Wegen schlechter Witterungsbedingungen und viel größeren Verlusten in Polen (22% Verluste bei den Kampfflugzeugen
verschob Hitler den Angriff insgesamt 29 mal. [Bearbeiten]
25% bei den Panzern) als erwartet
Die Besetzung Dänemarks und Norwegens
Hauptartikel: Operation Weserübung Zum Ende des Jahres 1939
stellte das neutrale Schweden 40% des Eisenerzbedarf für Deutschland dar
nach dem Verlust der französischen Eisenerzeinfuhr
Ein weiterer wichtiger Rohstoff war das finnische Nickel
Damit war Norwegen für Deutschland von außerordentlichem wirtschaftlichen und militärischen Wert
Die Briten wollten diese wichtigen Rohstofflieferungen abschneiden
weswegen am 5
Februar 1940 beim Obersten franco-britischen Kriegsrat die Planung der Landung von vier Divisionen in Narvik vereinbart war
Die vorgesehene Besetzung des norwegischen Hafens durch die Briten veranlasste das Oberkommando der Wehrmacht
einen zusätzlichen Stab für Norwegen aufzustellen
Am 21
Februar erfolgte eine direkte Weisung Hitlers für die Planung bestimmter Operationen im skandinavischen Raum
Am 1
März wurde das Unternehmen Weserübung endgültig beschlossen
Dänemark einzunehmen und es als „Sprungbrett“ für die Eroberung Norwegens zu benutzen
Es sah vor
Im März kam es zu diversen Angriffen gegen britische Seeeinheiten
Am 5
bei dem die Gewässer vor Norwegen vermint und weitere Truppen ins Land gebracht werden sollten
April fand die allierte Operation „Wilfried“ statt
Einen Tag später lief auf deutscher Seite das Unternehmen Weserübung an
Dabei wurde fast die gesamte deutsche Flotte mobilisiert und in Richtung Narvik geschickt
Am 9
April begann das Unternehmen endgültig mit Landung einer Gebirgsjägerdivision vor Narvik
dass von alliierter Seite nur geringe Gegenmaßnahmen getroffen wurden
In Großbritannien hielt man eine Landung der Deutschen für recht unwahrscheinlich
was dazu führte
Die Deutschen konnten ihren Brückenkopf ohne größeren Widerstand ausweiten
so dass am 10
April bereits Stavanger
Trondheim und Narvik besetzt waren
nachdem zuvor bereits Dänemark kampflos besetzt wurde
Großbritannien besetzte aus strategischen Gründen im Nordatlantik die dänischen Färöer am 12
April
Am 13
April kam es zu einigen schweren Seegefechten
wobei es 9 britischen Zerstörern und dem Schlachtschiff Warspite gelang
im Ofot-Fjord alle deutschen Zerstörer zu versenken
Des Weiteren wurden auf ihrem Rückweg leichte Kreuzer und etliche Frachter von U-Booten beziehungsweise der Royal Air Force versenkt
Am 17
April landeten die Alliierten schließlich und brachten die Truppen der Wehrmacht auch mit massivem Beschuss der Royal Navy unter starken Druck
Bis zum 19
April wurden umfangreiche alliierte Verbände
in Norwegen ausgeladen. Bild nicht gefunden Quisling in Oslo 1942 Inzwischen verbesserte sich
das Wetter in Norwegen
so dass die Wehrmacht ihre Fronten festigen konnte
unter anderem auch polnische Soldaten und Reste der Fremdenlegion
bedingt durch die Jahreszeit
Bei schweren Angriffen der deutschen Luftwaffe wurden am 2
Mai ein britischer und ein französischer Zerstörer in der Hafenstadt Namsos versenkt
Noch im selben Monat beschloss Churchill wegen der deutschen Erfolge in Frankreich den Abzug der Alliierten aus Norwegen
Bevor die 24500 Soldaten evakuiert werden konnten
gelang es ihnen jedoch noch
in Narvik einzudringen und einen wichtigen Hafen zu zerstören
Am 10
worauf das Unternehmen Weserübung abgeschlossen war
Juni kapitulierten schließlich noch die verbliebenen norwegischen Soldaten
Norwegen wurde Reichskommissariat
sollte jedoch nach dem Willen Hitlers als selbständiger Staat bestehen bleiben und Teil des deutschen Herrschaftsgebietes sein
weil Hitler in der ständigen Furcht vor einer Invasion lebte
Im weiteren Verlauf wurde Norwegen stark befestigt
Im Februar 1942 installierte man eine Marionetten-Regierung unter Vidkun Quisling. [Bearbeiten]
Der Westfeldzug
Hauptartikel: Fall Gelb Während Deutschland die Siegfriedlinie zur Verteidigung der Front hatte
stand in Frankreich die stark befestigte Maginot-Linie
Die Ardennen galten als natürliche Verlängerung dieser fast 130 Kilometer langen Verteidigungslinie
da es besonders für Panzerkräfte als unüberwindbar galt
Die französische Generalität glaubte nicht an einen Vorstoß durch dieses Gebiet
Der Plan für einen Feldzug im Westen wurde von Generalleutnant Erich von Manstein mit seinen beiden Mitarbeitern
dem Oberst Blumentritt und dem damaligen Major i.G
Henning von Tresckow entwickelt
um dann die Alliierten im Norden zu einer Schlacht mit verkehrter Front zu zwingen
Er sah einen schnellen Vorstoß durch die Ardennen vor
Mit der Masse der hier zu versammelnden Panzer- und motorisierten Divisionen gedachte er durch das "Loch in den Ardennen" zum Sichelschnitt – wie ihn Churchill später bezeichnete – bis zur Kanalküste hin anzusetzen. Am 10
Mai 1940 begann der Angriff deutscher Verbände mit insgesamt 7 Armeen auf die neutralen Staaten Niederlande
Belgien und Luxemburg
136 deutsche standen gegen rund 137 alliierte Divisionen
Bereits an diesen Tag wurde die für uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael eingenommen
Am 14
Mai überschritt General Guderian mit seiner Panzergruppe die Maas
verlor dabei aber ein Großteil der Flugzeuge
Die Royal Air Force versuchte mit verzweifelten Angriffen die Pionierbrücken über dem Fluss zu zerstören
Erst am 17
Mai trat die französische 4
Panzerdivision unter Charles de Gaulle zu einem Gegenangriff auf Montcornet an
nach anfänglichen Erfolgen
der aber
wegen starker Attacken deutscher Stukas abgebrochen werden musste
Am 17
Mai wurde Brüssel kampflos übergeben
so dass ihre Armee relativ leicht geschlagen werden konnte
Die Niederländer waren
bedingt durch ihre Neutralität im Ersten Weltkrieg
noch weniger als die Belgier auf einen Krieg eingestellt
Die Kapitulation der niederländischen Truppen wurde nach der Bombardierung Rotterdams am 14
Mai eingeleitet
Einen Tag später kapitulierten die niederländischen Truppen
und die Regierung sowie die Königin flohen nach London ins Exil
Als Reichskommissar für die Niederlande wurde Arthur Seyß-Inquart eingesetzt
Am 19
Mai erreichte die deutsche 6
Armee den Fluss Schelde und stieß bis Abbeville vor
Der Vormarsch in diese Gebiete erfolgte so schnell
dass die Briten beschlossen
ihre Einheiten bei Dünkirchen zu evakuieren
Am 27
Mai begann die Operation Dynamo mit der Evakuierung von über 7500 Soldaten
doch die Generalität beschloss
Die Panzerstreitkräfte der Heeresgruppe A standen an diesem Tag zum Angriff bereit
die Alliierten mit Bombern und Artillerie anzugreifen
Am 4
weil Hitler persönlich die deutschen Panzer vor Dünkirchen stoppen ließ
Juni wurde die Operation abgeschlossen. Über 330.000 Soldaten – fast das gesamte britische Expeditionskorps – konnten evakuiert werden. Die erfolgreiche Evakuierung der Armee gelang in diesem Umfang nur
Die Gründe für diesen Anhaltebefehl sind in der historischen Forschung bis heute umstritten
Viele Experten stimmen jedoch darin überein
dass England nach einer Vernichtung seiner Armee bei Dünkirchen nicht mehr kriegsfähig gewesen wäre
bereitete sich Frankreich auf die Verteidigung vor
Als sich die Briten zurückzogen
so der deutsche Deckname für den Feldzug in Frankreich
begann am 5
Fall Gelb
Juni mit einer deutschen Offensive an der Aisne und der Somme
Am 9
Juni überschritten Soldaten der 6
Infanteriedivision die Seine
Mussolini beschloss am 11
Juni in den Krieg gegen die beiden Westalliierten einzutreten
Am 14
Juni besetzten Teile der 18
Armee die französische Hauptstadt Paris
Um die Stadt nicht zum Kriegsschauplatz werden zu lassen
wurde sie zuvor von den Franzosen geräumt
Gleichzeitig durchbrach die Heeresgruppe C die Maginot-Linie und die symbolträchtige Festung Verdun konnte ebenfalls eingenommen werden
Im Angesicht dieser Niederlagen beschloss Ministerpräsident Henri Philippe Pétain Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu beginnen
Am 21
vergleichsweise maßvollen
Waffenstillstandsbedingungen unterschreiben
Juni mussten die französischen Unterhändler im Wald von Compiègne die
nahmen die Briten am 3
Damit die französische Flotte nicht in deutsche Hände fallen konnte
Juli den Hafen von Mers-el-Kebir unter Beschuss. Nur 6 Wochen und drei Tage hatte der Blitzkrieg im Westen gedauert
Er forderte das Leben von über 135.000 alliierten und etwa 46.000 deutschen Soldaten
Frankreich wurde in 2 Zonen geteilt: der Norden und Osten Frankreichs war von den Deutschen besetzt
Hier befanden sich wichtige Flugfelder und Marinebasen für den Krieg gegen Großbritannien
Die Häfen am Atlantik
insbesondere Brest wurden die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote
Der westliche und südliche Teil Frankreichs blieben unter französischer Kontrolle
Henri Philippe Pétain regierte von Vichy aus den Rest Frankreichs als Marionettenstaat des deutschen Reichs. [Bearbeiten]
Die Luftschlacht um England
Adlertag
Siehe auch: Luftschlacht um England
Unternehmen Seelöwe [Bearbeiten]
Jugoslawien und Griechenland
Hauptartikel: Balkanfeldzug Mussolinis Großmachtambitionen waren bereits seit 1940 auf den Balkan gerichtet
Am 28
Oktober griffen italienische Verbände von der italienischen Kolonie Albanien aus Griechenland an
Italien hatte zuvor versucht Bulgarien als Verbündeten zu gewinnen
was jedoch wegen der ablehnenden Haltung von König Boris III. misslang
Hitler war über den Angriff nicht unterrichtet
da es vermutlich seine Absicht war
mit Italien die Invasion Englands vorzubereiten (Unternehmen Seelöwe)
Auch hatte er Operationen in dem Gebiet gar nicht geplant
Griechenland im Sturm zu erobern
Das Ziel des Duce war es
Doch schon am 3
November gingen die Griechen erfolgreich zum Gegenangriff über
Bis zum 14
November gerieten die Italiener endgültig in die Defensive
so dass sie sogar bis über die Grenzen Albaniens zurückgedrängt wurden
Angesichts solcher Niederlagen des Achsenpartners erließ Hitler am 13
Dezember mit dem Unternehmen Marita Weisungen für einen Feldzug auf dem Balkan
Anfang des Jahres 1941 versuchte das Deutsche Reich im Balkankonflikt zu vermitteln
So unterbreitete man Jugoslawien den Vorschlag
was jedoch abgelehnt wurde
dem Dreimächtepakt beizutreten
Griechenland verzichtete ebenfalls auf jeden Vermittlungsversuch
da sie die italienischen Soldaten an jeder Front zum Rückzug zwingen konnten
Eine italienische Großoffensive am 9
März geriet zum Desaster
Am 27
März trat Jugoslawien schließlich dem Dreimächtepakt bei
worauf der Beitritt wieder rückgängig gemacht wurde
Die Folge waren Demonstrationen und ein Putsch gegen die Regierung des Prinzregenten Paul
Nun war der Balkanfeldzug nicht mehr aufzuhalten
Am 6
und die Luftwaffen der Achsenmächte begannen Belgrad mit schweren Bombardements in Schutt und Asche zu legen
April überschritten Wehrmachtsverbände die Grenze nach Jugoslawien
Der weitere Vormarsch erfolgte wie im Manöver
Bereits am 10
April war die kroatische Hauptstadt Zagreb besetzt
Belgrad fiel zwei Tage später unter dem Druck deutscher Panzerverbände
Am 17
April unterschrieben die jugoslawischen Befehlshaber schließlich die bedingungslose Kapitulation
Ebenfalls am 6
April begann der deutsche Feldzug gegen Griechenland
Anders als in Jugoslawien
war der griechische Widerstand stellenweise ausgesprochen hart
Besonders in den Gebirgslagen und im Gebiet der stark verteidigten Metaxa-Linie stießen die Soldaten nur langsam und unter hohen Verlusten durch das bergige Nordgriechenland in das Landesinnere vor
Am 9
April fiel Saloniki
Gleichzeitig wurden die griechischen Heere in Ostmazedonien abgeschnitten und die Metaxa-Linie stärker bedrängt
Die griechischen Verstärkungen von der albanischen Front wurden bei ihrem Vormarsch durch die gebirgige Landschaft und von deutschen und italienischen Panzereinheiten sowie Luftangriffen behindert
Am 21
April mussten 223.000 griechische Soldaten kapitulieren
bauten unterdessen eine Verteidigung an den Thermopylen auf
welche ebenfalls in Griechenland stationiert waren
Die Briten
Diese wurde am 24
in der 50.000 Soldaten nach Ägypten verschifft wurden
worauf die Alliierten eine amphibische Evakuierungsoperation einleiten mussten
April überrannt
Am 27
April rückte die Wehrmacht schließlich in Athen ein
Am 25
April entschlossen sich die Führer der Achsenmächte zu einer Luftlande-Invasion der Insel Kreta (Unternehmen Merkur)
Am Invasionstag brachten 593 Transportflugzeuge die deutschen Luftlandeeinheiten über Kreta
Diese bildeten durch ihre Fallschirme ein leichtes Ziel für die Luftabwehr
so dass viele Fallschirmjäger bereits im Flug getötet oder verwundet wurden
Die gelandeten Einheiten konnten zunächst auch keine Flugplätze für Nachschub und Verstärkungen (insbesondere Artillerie und Fahrzeuge) erobern
Außerdem gab es keine Funkverbindung zum deutschen Hauptquartier in Athen
da die Funkgeräte bei den Landungen zerstört wurden
Erst mit verstärktem Einsatz der Luftwaffe und einigen erfolgreichen Landungen auf umkämpften Flugplätzen stabilisierte sich die Situation für die Angreifer
darunter auch Neuseeländer und Australier
verteidigten Kreta eine Woche lang
Die Alliierten
bis sie sich dann mit etwa 17.000 Mann absetzten
Aufgrund der hohen Verluste beschloss Hitler
in Zukunft keine Luftlandungen mehr durchzuführen. [Bearbeiten]
Unternehmen Rheinübung
Um den Druck auf die Nachschubtransporte zu den britischen Inseln zu erhöhen und um den U-Boot-Krieg zu unterstützen
lief im Mai 1941 ein Geschwader aus Gotenhafen mit Ziel Atlantik aus
Es bestand aus dem neuen Schlachtschiff Bismarck
dem Schweren Kreuzer Prinz Eugen und einigen Zerstörern
Die Aktion bekam den Decknamen Rheinübung
nachdem die Großkampfschiffe in einem norwegischen Fjord von Flugzeugen ausgemacht wurden
Die britische Führung erhielt von der sich anbahnenden Gefahr erst Kenntnis
dass die Bismarck und Prinz Eugen Kurs Nordwest nahmen
Es konnte nicht verhindert werden
Der an Bord des Flaggschiffes Bismarck befindliche Flottenchef Admiral Günther Lütjens gedachte
über die Dänemarkstraße in den Atlantik auszubrechen
dem Schlachtschiff Prince of Wales und zwei Leichten Kreuzern
Die britische Home Fleet antwortete mit einem Geschwader aus dem alten Schlachtkreuzer HMS Hood
In der Dänemarkstraße kam es am 24
Mai zur Schlacht
in der die Hood nach kurzer Zeit vernichtet und die Prince of Wales schwer beschädigt wurde
Da aber auch die deutschen Schiffe Beschädigungen aufwiesen
wollte Lütjens nach Brest zurückkehren und die Aktion abbrechen
Am 27
und die Bismarck ging unter. [Bearbeiten]
Mai 1941 fand die Entscheidungsschlacht statt
Der Angriff auf die UdSSR
Russlandfeldzug 1941 - 1945 Bild nicht gefunden Gedenkstätte an die Belagerung von Leningrad (St
Großer Vaterländischer Krieg
Hauptartikel: Unternehmen Barbarossa
Petersburg) Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt für einen Überfall auf die Sowjetunion um 4 Wochen verschoben
Der Angriff fand nun erst am 22
Juni 1941 statt
Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich früh einsetzender Winter führten dazu
das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan
nicht erreicht wurde
dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen konnte und das operative Ziel
Kiew und der Krim verlief
die entlang Pskow
Obwohl man auf deutscher Seite errechnete
ununterbrochenen Feldzuges
verlangte Hitler die Eroberung Moskaus im Rahmen eines einzigen
dass die Versorgung der Wehrmacht nur bis zu einer Linie ermöglicht werden könnte
Durch die rücksichtslose Requirierung von Nahrungsmitteln und kriegswichtigem Material in den von der Wehrmacht zu erobernden Gebieten sollte das erwartete Versorgungsproblem gelöst werden
Zudem kalkulierte die Wehrmacht den Hungertod zahlreicher sowjetischer Gefangener fest ein
Für den Überfall standen drei Heeresgruppen (Nord
Süd) bereit
Mitte
Die Heeresgruppe Nord (von Leeb) sollte die baltischen Staaten erobern und dann nach Leningrad vorstoßen
Auf der Heeresgruppe Mitte (von Bock) lag die Hauptlast
Sie sollte nach Moskau vorrücken und war entsprechend stark gerüstet
Die Heeresgruppe Süd (von Rundstedt) sollte die Ukraine erobern
Ebenfalls an dem Feldzug beteiligt waren Verbände aus befreundeten und eroberten Ländern der Achsenmächte
mit einer Gesamtstärke zum 10
September 1942 von 648.000 Mann
Auch vom besetzten Norwegen aus wurden Angriffe gegen die Sowjetunion unternommen
Sie zielten insbesondere auf Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung
über die britische- und US-amerikanische Hilfslieferungen auf Schiffen nach Moskau gelangten
die Murman-Bahn
Platinfuchs) und auf die Murman-Bahn (Operation Polarfuchs) blieben erfolglos
Mehrere Unternehmen in Richtung Murmansk (Operation Silberfuchs
zum anderen an den nur schwachen deutschen Kräften
Dies lag zum einen an den extremen klimatischen Verhältnissen sowie dem wegelosen Tundren-Gelände
In den frühen Morgenstunden des 22
Juni 1941 begann der Vormarsch von 149 Divisionen (darunter alle motorisierten und gepanzerten deutschen Kräfte) über die sowjetische Grenze
1 Division stand in Dänemark
2 Divisionen operierten von Finnland aus
8 Divisionen waren in Norwegen stationiert
38 verblieben im Westen
2 Divisionen kämpften in Nordafrika und 7 Divisionen standen im Balkan
Trotz vieler Hinweise (z.B
Spionage coup Dr
Richard Sorge) war die untere und mittlere Führung der Sowjetunion nicht auf einen Angriff eingestellt
während die motorisierten deutschen Truppen zunächst zügig vormarschieren konnten
Viele der russischen Soldaten an der Grenze ergaben sich ohne Widerstand
In letzter Zeit findet die bereits von den Ideologen des 3
auch unter Historikern Gehör
wonach die Rote Armee kurz von einem Überfall auf Deutschland stand
Reichs ausgestreute Präventivschlagthese
Nach dieser These ist der unerwartet schwache Widerstand bei den Grenzkämpfen der ersten Tage und Wochen damit zu erklären
dass auf sowjetischer Seite die Rote Armee gefechtsmäßig für einen Angriff gegen das Reich gegliedert war
Erst am 29
Juni fasste sich die sowjetische Führung und rief den Großen Vaterländischen Krieg aus
Kurz zuvor waren bereits Minsk in der Kesselschlacht bei Minsk und Bialystok eingeschlossen und wenig später besetzt worden
Am 26
September fand die Schlacht von Kiew ihr Ende
der Zusammenhang der sowjetischen Front war in einer Breite von über 400 km aufgerissen
es war im Gesamteindruck eine Niederlage von einmaligem Umfang: Die Truppen der sowjetischen Südwestfront mit 4 Armeen sowie starke Teile von zwei weiteren Armeen waren vernichtet
so konnte die ukrainische Hauptstadt besetzt werden
Der Sieg schuf die erwarteten Voraussetzungen für die Fortführung der Operationen der an ihm beteiligten Heeresgruppen Süd und Mitte
Auf der Krim erzielte Geländegewinne waren nur vorübergehend
In Deutschland wuchs inzwischen die Euphorie
Aufgrund der gewaltigen Erfolge meldet das Oberkommando der Wehrmacht (kurz: OKW) schon im Oktober
dass die Entscheidungsschlacht bevorstünde
Auch die deutsche Bevölkerung glaubte
dass die Soldaten noch vor dem Winter zu Hause sein könnten
Doch schon im selben Monat begann es zu schneien und zu regnen
Daraufhin blieb die Offensive im Schlamm stecken und nur noch wenige Gebietsgewinne waren zu verzeichnen
kam es am 10
Weil die deutschen Soldaten Moskau immer näher rückten
Oktober zu einer Panik
bei der Menschenmassen versuchten
per Zug oder Auto nach Osten zu entkommen
Diese Unruhen wurden von der sowjetischen Führung brutal niedergeschlagen
wobei viele Moskauer umkamen
Am 16
Oktober evakuierte man verschiedene Regierungsstellen aus Moskau
Einzig Stalin beschloss noch in der Stadt zu bleiben
dass die Wege einfroren und somit wieder befahrbar waren
Mitte November setzte der Frost ein
was dazu führte
Der Angriff auf Moskau blieb wegen der sich versteifenden sowjetischen Gegenwehr stecken
Am 5
wodurch an eine Einnahme der Hauptstadt nicht mehr zu denken war
Dezember setzte eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten aus Sibirien unter General Schukow ein
dass das Motoröl und das Benzin eindickte und dass den Soldaten die Finger erfroren
Die kalten Temperaturen (bis -30 Grad Celsius) führten dazu
dass die Gewehre und Geschütze verklemmten
Die Rote Armee hatte sich neu organisiert
Die Kriegsproduktion wurde
hinter den Ural verlegt
unerreichbar für die deutsche Luftwaffe
Neue Soldaten kamen nun aus den fernen Ländern des sowjetischen Reiches
und der neue Panzer T-34 wurde in weitaus größeren Mengen produziert als die deutschen Panzermodelle
Am 16
Dezember gab Hitler den Befehl zum Halten
dass die gesamte Front auseinander fallen könnte
da er befürchtete
Er verbot jegliche Rückwärtsbewegung
Bis zum Ende des Jahres wurde die Wehrmacht jedoch weiter zurückgedrängt
Damit hatten sie die erste große Schlacht im Osten verloren und man spricht in der Forschung heute von der Kriegswende vor Moskau
Die Beweglichkeit der Truppe und ihre Versorgung mit Nachschubgütern aller Art sanken durch die erheblichen Verluste/Ausfälle an Kraftfahrzeugen sowie an Zugmaschinen und Pferden weiter ab und überstiegen die Zuweisungsmöglichkeiten deutlich
Bis Ende 1941 wurden über 400.000 Soldaten der Wehrmacht und deren Verbündeten im Rahmen des Russlandfeldzugs getötet oder verwundet
Nach Sowietischem Angriff am 25
die im Winterkrieg an die Sowjetunion verlorenen Gebiete in Karelien zurückzuerobern
im Fortsetzungskrieg mit deutscher Unterstützung
Juni versucht Finnland
Nachdem es dieses Ziel im Sommer 1941 erreicht hatte
karelische Gebiete zu besetzen. [Bearbeiten]
blieb Finnland jedoch nicht defensiv
aber nie zuvor finnisch gewesene
sondern setzte bis in Dezember fort
um umstrittene
Der Partisanenkrieg
Hauptartikel: Widerstand gegen den Nationalsozialismus in den besetzten Ländern In Dänemark empfand die Bevölkerung die deutsche Besatzung nach den Worten des Königs als "Alpdruck"
In den Niederlanden mussten die Deutschen die dortige Polizei entwaffnen
weil sie einen Aufstand befürchteten
Der pro-deutschen Bewegung des Vidkun Quisling in Norwegen folgte keine Massenbewegung der Bevölkerung
die Mehrheit lehnte die Deutschen ab
wo die Résistance
darunter die Maquis (nach dem mediterranen Buschgestrüpp "maquis" benannt) gegen die deutsche Besatzung kämpfte
Die schärfsten Formen des Widerstands traten in Frankreich auf
in Griechenland und in Serbien (unter Marschall Tito) kämpften Partisanenarmeen
teils waren sie kommunistisch
In Russland
teils nationalistisch
in der Ukraine
Die polnische "Heimatarmee" allerdings konnte nur auf wenig Unterstützung von außen hoffen
Aus dem ständigen Kleinkrieg gegen die deutsche Armee gingen die Partisanen häufig als Sieger hervor
Gegen Ende des Krieges konnten größere Gebiete von den deutschen Besatzern befreit werden. [Bearbeiten]
1942
[Bearbeiten]
Die zweite Offensive im Osten
denen aber eine entscheidende Schwächung der Deutschen noch nicht gelang
die der Wehrmacht stellenweise zehnfach überlegen waren
Hauptartikel: Russlandfeldzug 1941 - 1945 Die Rote Armee hatte inzwischen gewaltige Kräfte aufgeboten
Die Schlammzeit im Frühjahr 1942 führte zu einer relativen Ruhe an der Front
da sämtliche motorisierten Kräfte stillstanden
dass der Gegner noch lange nicht besiegt sei und man begann Pläne für das weitere Vorgehen im Osten zu entwickeln
Hitler und das OKW kamen nun zu der Einsicht
Während im Bereich Mitte und Nord zur Verteidigung übergegangen wurde
sollte mit allen gepanzerten und motorisierten Kräften die Sommeroffensive mit Stoßrichtung in den Kaukasus durchgeführt werden. In den Frühjahrsschlachten des neuen Jahres konnte am 28
Mai Charkow in einem Vernichtungssieg erobert werden
Vom 15. bis 21
Mai fanden die Kämpfe ihr Ende
Am 2
Juni begann die eigentliche Schlacht auf der Krim um Sewastopol
dessen Verteidiger sich erbittert wehrten und endete am 5
Juli
Am 21
Juli überschritten deutsche Kräfte den Don
wodurch die ersten Schritte für den Vormarsch auf Stalingrad eingeleitet wurden
Zwei Tage später konnte Rostow erobert werden
Insgesamt liefen die Operationen
was den Raumgewinn im Kaukasus betrifft
innerhalb weniger Wochen ab
Am 4
am 9
August wurde Stavropol eingenommen
August Krasnodar- und der Kuban überschritten
Den rumänischen Verbündeten gelang es die sowjetische Verteidigung an der Ostküste des Asowschen Meeres von Norden her aufzurollen und die Taman-Halbinsel von «rückwärts» her zu öffnen
Auch das Elbrus-Massiv selbst wurde genommen
am 21
August wehte auf dem 5.633 m hohen Gipfel die Reichskriegsflagge
Ein am 26
August beginnender Angriff auf Tuapse wurde nach zwei Tagen angehalten
dafür wurden am 31
August und am 6
wichtigster Stützpunkt der Schwarzmeerflotte
genommen
September nach schweren Kämpfen die Hafenstädte Anapa sowie Novorossijsk
Im Hochgebirge hatten deutsche Truppen die wichtigsten Passübergänge eingenommen und vorübergehend auf breiter Front nach Süden überschritten – sie standen 20 km vor der Küste des Schwarzen Meeres bei Gudauta. Östlich des Elbrus standen die deutschen und rumänischen Truppen in den Flussabschnitten des Baksan und des Terek bis Naurskaja
Nördlich davon verlor sich die Front an der Kuma
in der Nogajer Steppe und in der Kalmykensteppe. [Bearbeiten]
Stalingrad
Hauptartikel: Schlacht um Stalingrad Am 23
August 1942 begannen etwa tausend Flugzeuge Brandbomben auf Stalingrad zu werfen
Am selben Tag konnten deutsche Panzer zum ersten mal in die Außenbezirke von Stalingrad eindringen. In erbitterten Einzelkämpfen in den Häusern und Straßen der Stadt kamen die Deutschen nur unter hohen Opfern voran
Schließlich beherrschte die Wehrmacht zwar etwa 90% der Stadt
die zum Trümmerhaufen geworden war
die vollständige Inbesitznahme misslang jedoch
Am 19
wobei die rumänischen Linien im Süden durchbrochen werden konnten
November begann die Gegenoffensive der Roten Armee
13.000 Geschütze und 900 Panzer ein
Die Rote Armee setzte bei dieser als "Operation Uranus" bezeichneten Offensive über 1 Million Soldaten
die vom Norden her die deutschen Stellungen durchbrachen
Wenige Zeit später vereinten sich diese Truppen in Kalatsch mit sowjetischen Verbänden
Damit war die 6
Armee eingekesselt
Die von Göring versprochene Luftversorgung war völlig unzureichend und führte recht bald zur Unbeweglichkeit der Verbände und zur völligen Entkräftung der Soldaten
Selbst ein Entsatzangriff der bis zu 60 Kilometer an die Stadt heranführte
scheiterte
General Paulus fühlte sich an den Halte-Befehl Hitlers gebunden und konnte sich nicht dazu durchringen
den Befehl zum Ausbruch zu geben
Am 10
Januar 1943 griffen 7 sowjetische Armeen in einer groß angelegten Gegenoffensive die deutschen Truppen im Kessel von Stalingrad an
Die 6
Armee war inzwischen in zwei Kessel gespalten worden
Am 2
worauf knapp 100.000 Soldaten in Gefangenschaft gerieten
Februar blieb den Befehlshabern nur noch die Möglichkeit der Kapitulation
Die Schlacht um Stalingrad markierte einen psychologischen Wendepunkt im Krieg
Ab diesem Zeitpunkt war der Glauben an den "Endsieg" in der deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden. [Bearbeiten]
1943
Am Morgen des 16
Februar musste die Stadt Charkow aufgegeben werden
um der drohenden Einkesselung zu entgehen
Am 21
Februar begann die deutsche Gegenoffensive
Bis zum 5
März wurde das Gebiet bis zum mittleren Donec zurückerobert
wodurch der völlige Zusammenbruch der Ostfront im Frühjahr 1943 verhindert wurde
Es wurden erhebliche Geländegewinne erzielt
einem völlig irritierten Gegner hohe Verluste beigebracht und wieder eine geschlossene Front hergestellt
Charkow wurde am 14
März zurückerobert
Eine weitere Offensive im Sommer
sollte den Frontbalkon bei Kursk ausräumen
die Operation Zitadelle
musste jedoch auf dem Höhepunkt der Schlacht wegen der Landung der Alliierten auf Sizilien abgebrochen werden
Die Rote Armee konnte die Offensive unter hohen Verlusten zum Stehen bringen
wobei auch die Halbinsel Krim geräumt werden musste
Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten musste die Wehrmacht an der ganzen Front den Rückzug antreten
Bis zum Ende des Jahres war Kiew wieder in der Hand der Sowjets. [Bearbeiten]
Deutschland
Bild nicht gefunden Die zerstörte Nikolaikirche als Mahnmal Die Alliierten setzten erstmals Täuschungstechniken (Codename Window) gegen die Radaranlagen des deutschen Luftverteidigungssystems ein
Anschließend begann die britische Luftwaffe Ende Juli 1943 die Operation Gomorrha auf Hamburg
Es waren die damals schwersten Angriffe in der Geschichte des Luftkrieges
Sie töteten etwa 35.000 – 45.000 Menschen und machten eine Million Menschen obdachlos. [Bearbeiten]
1944
[Bearbeiten]
Italien
konnten sie die Deutschen nach einer Landung bei Anzio (Operation Shingle 21
Nachdem sich die Alliierten schwere Gefechte mit den Truppen der Wehrmacht lieferten
Januar) weiter in Bedrängnis bringen
worauf diese gezwungen waren
zusätzliche Divisionen nach Italien zu verlegen
nutzten aber nicht die Gelegenheit
bis Rom vorzustoßen
Sie errichteten in Italien eine zweite Front
Am 15
Februar wurde das Bergkloster Monte Cassino schwer bombardiert und 2 Tage später durch Artilleriebeschluss vollends in einen Trümmerhaufen verwandelt
Die deutschen Verteidiger
verschanzten sich in den Trümmern und ließen die Ruinen des Klosters zur Festung werden
ehemalige Fallschirmjäger bei der Landung auf Kreta
Erst drei Monate später
am 18
nimmt das 2
Mai
Polnische Korps unter Führung von General Wladyslaw Anders unter unvorstellbaren Verlusten nach mehreren Tagen das Kloster Monte Cassino ein
nachdem alle vorhergehenden Angriffe der Alliierten kläglich gescheitert waren
Nachdem das Hindernis von Monte Cassino überwunden war
begann der Vormarsch auf Rom
Am 25
Mai vereinten die alliierten Kräfte ihre beiden Fronten und drängten die deutschen Truppen auf die Grüne Linie zwischen La Spezia und Rimini zurück
lehnte es ab
in der ewigen Stadt zu kämpfen und befahl seinen Einheiten
Rom am 4
Oberbefehlshaber der Heeresverbände in Italien
Generalfeldmarschall Albert Kesselring
Juni widerstandslos zu verlassen
die Wehrmacht bis in die Alpen zurück zu treiben
so dass 1944 noch keine Entscheidung in Italien stattfand. [Bearbeiten]
wurde bei der Apennin-Verteidigungslinie vorerst zerstört
Die Hoffnung der Alliierten
Die Ostfront
Am 14
Januar begann der sowjetische Angriff auf den deutschen Belagerungsring um Leningrad
900 Tage hatte die Stadt ausgeharrt und konnte nur im Winter über den zugefrorenen Ladogasee mit Nachschub versorgt werden
und die Wehrmacht musste sich weiter zurückziehen bis zum Peipus-See
Die Sowjets setzten nach: ihre Frühjahrsoffensive brachte weitere Gebietsgewinne
durch die den Sowjets nichts außer blanker Zerstörung hinterlassen werden sollte
Hitler befahl wie Stalin zu Beginn des Krieges die Taktik der verbrannten Erde
Vom 9
die am 12
April an konzentrierten sich die sowjetischen Anstrengungen auf die Rückeroberung der Halbinsel Krim
Mai wieder fest in sowjetischer Hand war
Die deutschen und rumänischen Einheiten retteten sich großenteils über das Schwarze Meer
Nach einer kurzen Ruhephase während der schlammigen Frühjahrszeit griffen die Rotarmisten im Juni wieder an
Am 9
Juni begann die Offensive an der finnischen Front auf der karelschen Landenge
Ende Juni kam dieser Angriff auf Höhe der alten Grenze von 1940 zum Halt
Ziel der Sowjets war die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte
Am 23
Juni (Operation Bagration) brachen die Angreifer durch die Verteidigungsfront und kesselten große deutsche Verbände bei Witebsk und Bobruisk ein
Am 29
worauf die Heeresgruppe Mitte praktisch aufgelöst war und die Rote Armee bis kurz vor Warschau und an die Grenzen von Ostpreußen vorstoßen konnte
Juni kapitulierten diese Truppen
die ganze Ostfront geriet ins Wanken
Diese Niederlage der Deutschen Wehrmacht war verheerender und folgenreicher als die Schlacht um Stalingrad eineinhalb Jahre vorher: denn die Wehrmacht verlor mehr Soldaten (schätzungsweise 500.000 Tote und 400.000 Gefangene) und Gerät
Am 3
Juli eroberte die Rote Armee Minsk zurück und kesselte die Reste der deutschen 4
die bald kapitulierte
Armee ein
Weiter südlich drang ab dem 13
Juli in Galizien eine weitere sowjetische Offensive bis Lemberg zur Weichsel vor
Am 20
Juli 1944 versuchten deutsche Widerständler im Hauptquartier in Ostpreußen ein Attentat auf Hitler
das aber ebenso scheitert wie der anschließende Versuch eines Staatsstreiches in Berlin
Die Attentäter wurden hingerichtet
Am 1
August begann der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee
Die traditionelle Sicht der sowjetischen Haltung zu diesem Aufstand (die unter anderem von Churchill selbst vermittelt wurde) wirft Stalins Regierung vor
mit Absicht die Zerschlagung des Aufstands durch die Wehrmacht nicht verhindert zu haben um antikommunistische Kräfte zu schwächen
Demgegenüber weist etwa der britische Historiker Richard Overy (Russlands Krieg
Rowohlt 2003
ISBN 349805032X) jüngst darauf hin
Entlastungsangriffe am deutschen Widerstand scheiterten und die polnische Heimatarmee es ablehnte ihre Aktivitäten mit sowjetischen und polnisch-kommunistischen Einheiten zu koordinieren
dass die Möglichkeiten der Roten Armee zu diesem Zeitpunkt (nach einer umfangreichen und raumgreifenden Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte) begrenzt waren
Im August marschierte die Rote Armee in Rumänien ein und vernichtete die (neue) deutsche 6
Armee bei Chişinău
Am 23
August wechselte König Michael von Rumänien die Fronten und erklärte Deutschland den Krieg
am 13
Die Erfolge der Sowjets zwangen die Wehrmacht zum Rückzug aus Griechenland
Oktober rückten britische Einheiten in Athen ein
Am 5
September nahm die Rote Armee Bulgarien ein; dort inszenierten die Sowjets am 9
September einen kommunistischen Staatsstreich und marschierten am 19
September in Sofia ein
Ein weiterer Verbündeter Deutschlands fiel an diesem 19
als Finnland einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion schloss
September weg
Am 20
Oktober eroberten sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito die Hauptstadt Belgrad und zwangen die deutsche Heeresgruppe E zum Rückzug bis zur Drina
Im Norden zog sich die Heeresgruppe Nord am 13
Oktober aus Riga nach Kurland zurück
Ab dem 20
war sie vom Rest der Ostfront abgeschnitten
Oktober
als die Rote Armee zur Mündung der Memel vorstieß
konnten aber von der Roten Armee in zahlreichen Kämpfen nicht vernichtet werden
Auch in Ostpreußen kam die Offensive der Sowjets im Oktober nach anfänglichen Erfolgen zum Erliegen
Punktuell konnte die Wehrmacht Boden gutmachen
In der ungarischen Hauptstadt Budapest wurden am 24
Dezember 70.000 deutsche und ungarische Soldaten eingeschlossen
die Stadt konnte am 11
Februar 1945 von der Roten Armee eingenommen werden. [Bearbeiten]
Die Westfront
Mit Jahresbeginn übernahm Erwin Rommel den Oberbefehl der deutschen Heeresgruppe B an der Westfront nördlich der Loire
Am 21
Januar 1944 begann die deutsche Luftwaffe wieder mit Angriffen auf London
die bis zum April fortgesetzt wurden. [Bearbeiten]
Die deutsche Wehrmacht in Frankreich – Juni 1944
Berge von Versorgungsmaterial anzuhäufen
verstärkten die Deutschen ihre Küstenbefestigungen im Atlantikwall
Während die Alliierten damit beschäftigt waren
vor allem wenn man die Rückschläge der letzten zwei Jahre in Betracht zog
Auf dem Papier waren die Zahlen beeindruckend
Die Wehrmacht hatte noch immer 54 Divisionen in Westeuropa
27 in Italien und 156 an der russischen Front
In Wahrheit taten jedoch nur 850.000 Männer im Westen Dienst
so genannte bodenständige Divisionen waren
so dass sie nicht mehr als unbewegliche
Den meisten Infanteriedivisionen mangelte es an motorisierten Transportmitteln
die sich hier überwiegend gut schlugen
Verstärkt wurden diese durch Einheiten der Ostlegionen
auch wenn sie ständigen Luftangriffen ausgesetzt waren
Die Panzerstärke der Wehrmacht war kaum ermutigender
da sich Gerd von Rundstedt
Im Juni 1944 gab es nur zehn Panzerdivisionen und eine Panzergrenadierdivision
General Leo Geyr von Schweppenburg und Adolf Hitler
die Panzerreserve ins Hinterland zu verlegen)
dazu entschlossen hatten
gegen den Willen Rommels
die weit hinter der Küstenlinie disloziert waren (dies kam daher
Insgesamt standen ihnen nur 1.552 Panzer zur Verfügung
die wegen Wartungsproblemen nicht einsatzbereit waren
Nach Abzug von Fahrzeugen
wenn sie 100 einsatzbereite Panzer zur Verfügung hatte
konnte die durchschnittliche deutsche Panzerdivision sich glücklich schätzen
als sie versucht hatten
den Frontvorsprung bei Kursk von Feindkräften zu räumen (Operation Zitadelle)
Deutsche Panzerdivisionen hatten im zurückliegenden Sommer Verluste hinnehmen müssen
Der Kampf um Stalingrad 1942 hatte gleichfalls zu einer erheblichen Schwächung der personellen und materiellen Kräfte beigetragen. [Bearbeiten]
Operation Overlord - Die Landung in Europa am 6. Juni 1944
Bild nicht gefunden US-Amerikaner landen bei Omaha Beach am D-Day Am 6
Juni landeten die Alliierten in der Normandie
Der Plan für Operation Overlord wurde von dem britischen General Montgomery entworfen
Er sah vor
mit vier Armeen zu landen und dann schnell ins Landesinnere vorzustoßen
Die Deutschen waren schlecht auf die Invasion eingestellt
Hitler erwartete die Landung immer bei Calais
der engsten Stelle des Kanals
war stellenweise nur mit einigen Metern Stacheldraht und ein paar MG-Nestern verteidigt
Das Gebiet von Calvados
wo die Alliierten schließlich an Land gingen
Am so genannten D-Day waren fast 6.700 Schiffe und über 13.000 Flugzeuge beteiligt
Am frühen Morgen des 6
Juni starteten mehrere Luftlandeeinheiten (die 82. und 101
US-Luftlandedivision)
die wegen Navigationsfehlern über die gesamte Halbinsel Cotentin verteilt wurden
Dank des Improvisationstalents der Offiziere konnten sich kleine Gruppen bilden
die mehrere kleine Orte einnahmen
Gegen 6:00 Uhr begannen die Bombardierungen deutscher Stellungen und kurz danach die Landung etlicher US-amerikanischer und britischer Verbände
die durch 4.200 Landungsboote an den Strand gebracht wurden
die eigenen Truppen unter Feuer zu nehmen mehr auf das Hinterland als auf die deutschen Verteidigungsanlagen konzentriert
Die Bombardierung durch Luft- und Seestreitkräfte wurde aus Angst
5 km und landete an einem schwach befestigten Strand
An einem britischen Landungsabschnitt verfehlte man diesen Abschnitt um 1
da diese direkt vor der 352
Einzig am Abschnitt Omaha Beach kam es zu blutigen Gefechten
bei der ein großer Teil der ersten Angriffswelle im MG-Feuer aufgerieben wurde
Infanteriedivision gelandet war
Gegen Nachmittag manövrierten zwei schwere Zerstörer zum Abschnitt Omaha Beach hin und bedeckten den Strand mit Feuer; erst dann konnten die Pioniere eine Bresche in die deutschen Linien schlagen
Der Gegenangriff der 21
Panzerdivision bei Juno und Sword kam an diesem Tag zu spät. Bild nicht gefunden Amerikanische Truppen beim Parademarsch in Paris Obwohl die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten
kamen sie stellenweise nur schleppend voran
Besonders die Stadt Caen konnte erst nach sechs Wochen verlustreicher Kämpfe besetzt werden
Am 15
August begann eine zweite Invasion in Südfrankreich
bei der die Franzosen und US-Amerikaner ohne entscheidenden Widerstand zügig in das Landesinnere vorstoßen konnten
Am 25
August wurde Paris befreit
die Stadt zu zerstören und ergab sich mit seinen Truppen kampflos
Der deutsche Stadtkommandant General Dietrich von Choltitz verweigerte Hitlers Befehl
so dass bereits am 3
Durch die enorme Materialfülle und absolute Luftherrschaft konnten zu jeder Zeit deutsche Truppenansammlungen zerschlagen werden und kamen die Alliierten in der Folgezeit recht zügig voran
September Brüssel und am Tag darauf Antwerpen besetzt werden konnte
Einzig bei der Luftlandeoperation Market Garden konnte das II
SS-Panzerkorps den Briten und US-Amerikanern in Arnheim noch einmal eine schwere Niederlage beibringen
Mit dem Verlust der Atlantikhäfen setzte die deutsche Marine ihren U-Boot-Krieg von Norwegen aus fort
Bis zum 1
September griffen die Deutschen von Abschussrampen in Nordfrankreich aus mit Raketen (V1
V2) London an
Mit Arbeiten an dem Projekt "Friesenwall" sollte dem direkten Eindringen der Alliierten an der deutschen Nordseeküste entgegengewirkt werden
Am 21
Oktober eroberten die Alliierten nach heftigen Kämpfen mit Aachen die erste deutsche Stadt
Am 22
November erreichten weiter südlich US-amerikanische Kräfte Metz und Straßburg
Im Dezember versuchten die Deutschen mit der Ardennen-Offensive
die Oberhand im Westen zu gewinnen
die Linien der Alliierten zu spalten und in breiter Front nach Belgien vorzustoßen
Das Operationsziel
misslang jedoch. [Bearbeiten]
1945
Hauptartikel: Kriegsjahr 1945 in Europa [Bearbeiten]
Die Ostfront
Am 12
Januar 1945 begann die Rote Armee vom Baranow-Brückenkopf aus mit einer breit angelegten Großoffensive
Die Wehrmacht war zu diesem Zeitpunkt zusätzlich geschwächt
weil bedeutende Kräfte für die Ardennen-Offensive nach Westen abgezogen waren
Die Rote Armee stieß von Warschau (Befreiung am 17
Januar) aus nach Norden vor und schnitt damit Ostpreußen vom Rest des Reiches ab
zum Teil über die gefrorene Ostsee
Die deutsche Bevölkerung floh in Scharen
Insgesamt gelangten über 2 Millionen Flüchtlinge über das Meer nach Westen
wurde von sowjetischen Torpedos versenkt
das Flüchtlinge und deutsche Truppen sowie Material aus Ostpreußen transportierte
Das KdF-Schiff Wilhelm Gustloff
Bis zum Kriegsende kamen Menschen über die Ostsee nach Westen: Der letzte Evakuierungskonvoi von der Halbinsel Hela (die bis zum Kriegsende von deutschen Truppen gehalten wurde) nach Dänemark mit insgesamt über 40.000 Menschen dauerte vom 5. bis zum 9
Mai 1945
Die 4
Armee
wurde bis Ende März vernichtend geschlagen
die Ostpreußen verteidigen sollte
Königsberg wurde am 30
kurzzeitig von deutschen Einheiten entsetzt
Januar eingekesselt
fiel aber am 9
April endgültig an die Sowjets
Am 27
das aber von der SS zuvor schon aufgegeben worden war
Januar erreichte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Am selben Tag erreichten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder
Nach der sowjetischen Winteroffensive stand die Rote Armee Ende Januar 1945 entlang der Oder und Neiße von Stettin bis Görlitz knapp 80 Kilometer vor Berlin
5 Millionen Soldaten mit über 6.000 Panzern sowie 7.500 Flugzeugen für den Angriff auf Berlin in Stellung
Im Februar und März brachten die Sowjets rund 2
Ihnen gegenüber standen rund eine Million deutsche Soldaten mit knapp 800 Panzern sowie Verbände der Wlassow-Armee
Die Hauptangriffsrichtung aus vorbereiteten Brückenköpfen folgte der Reichsstraße 1 (heute Bundesstraße 1) über Seelow direkt nach Berlin
natürliches Hindernis
und um diese Höhen wurde eine der größten Schlachten des 2
Die Höhen von Seelow bildeten dabei ein steil aufsteigendes
Weltkrieges geschlagen
Die Schlacht um die Seelower Höhen begann am 16
April mit einem der stärksten Artilleriebombardements der Geschichte: rund 18.000 Artilleriegeschütze und Raketenwerfer konzentrierten ihr Feuer auf gerade einmal 4 km Frontlinie
Im Laufe des 18
April errang die zahlenmäßig weit überlegene Rote Armee die Oberhand und entschied nach gewaltigen Verlusten die Schlacht für sich
Unterdessen wurde im Süden der sowjetische Belagerungsring um Breslau am 15
welches allerdings erst am 6
Februar geschlossen
Mai in die Hände der Roten Armee fiel
Am 6
März versuchte die 6
wurde aber zurückgeschlagen
SS-Panzerarmee einen Gegenstoß in Ungarn
Am 16
die bis zum 4
März begann die sowjetische Gegenoffensive
April ganz Ungarn eroberte
Wien fiel am 13
April in die Hände der Sowjets
das Burgenland und die Steiermark eroberten
die von Osten aus auch Niederösterreich
Am 8
Mai erreichte die Rote Armee Graz
Am 25
April schloss sich der Belagerungsring um Berlin
auf deutscher Seite kämpfte neben Einheiten der Wehrmacht und der Waffen-SS auch der Volkssturm und Einheiten der Hitlerjugend
Am Morgen des 26
Bautzen wird zurückerobert
dabei wurden über eintausend sowjetische Panzer vernichtet
April fand der letzte größere deutsche Panzerangriff statt
Am 28
April scheiterte der Versuch der 12
Armee unter General Walther Wenck
die Hauptstadt zu entsetzen
am 30
April tötete Adolf Hitler sich selbst im Bunker unter der Reichskanzlei
Am 2
Mai kapitulierten die letzten Verteidiger von Berlin vor der Roten Armee
Am 8
besetzte die Rote Armee Dresden
Mai
am 10
dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht
Mai rückten sowjetische Einheiten auch in Prag ein. [Bearbeiten]
Die Westfront
Bild nicht gefunden Zwei Panzerabwehrinfanteristen des 101
Infanterieregiments ducken sich
nachdem ein deutscher Benzintank-Anhänger auf dem Marktplatz von Kronach explodierte Alliierte Truppen erreichten am 7
März die unzerstörte Rheinbrücke von Remagen
Sie errichteten Brückenköpfe auf rechtsrheinischem Gebiet und kreisten das Ruhrgebiet ein
Die Heeresgruppe B der Wehrmacht unter Feldmarschall Model wurde am 1
April eingeschlossen (Ruhrkessel) und kapitulierte am 18
einen Tag später Leipzig
April
am selben Tag nahmen die US-Truppen Magdeburg ein
Am 25
April trafen sich US-amerikanische und sowjetische Truppen in Torgau an der Elbe; der letzte Einflussbereich der Deutschen zerfiel jetzt in zwei Teile
Am 26
die weiter nach Nordosten zogen
April fiel Bremen an die Briten
In rascher Folge nahmen sie Lübeck (2
wohl auch
bis Schleswig-Holstein vorzustoßen
Mai)
während die US-Armee in Wismar einmarschierte
um die Rote Armee daran zu hindern
Am 3
Mai ergab sich Hamburg
Am 5
dessen Truppen in Holland eingekesselt waren
Mai kapitulierte Generaloberst Blaskowitz
Während die britischen Einheiten Norddeutschland eroberten
wandten sich die US-Amerikaner nach Süden: Sie besetzten am 30
April München
Stuttgart fiel am 22
die nach Süden bis Vorarlberg vordrang
April an die französische Armee
Die US-Armee wandte sich zu den Alpen und traf am 3
Mai am Brennerpass mit ihren Landsleuten zusammen
die von Süden her Oberitalien besetzt hatten
In Italien fiel Bologna am 19
April an die US-Truppen
während Genua am 27
April erobert wurde; einen Tag später ergriffen italienische Partisanen in Dongo den gestürzten "Duce" Benito Mussolini und erschossen ihn
Am 2
am selben Tag marschierte die britische Armee in Triest ein. [Bearbeiten]
Mai kapitulierten die deutschen Einheiten in Italien
Die letzten Luftangriffe
Am 3
dem 22.000 Menschen zum Opfer fielen
Februar 1945 flogen US-amerikanische Bomber einen schweren Luftangriff auf Berlin
Am Abend des 13
im anschließenden Feuersturm starben zehntausende Menschen
Februar 1945 bombardierten britische Flugzeuge Dresden und zerstörten große Teile der Stadt
In den Mittagsstunden des 14. und des 15
Februar 1945 folgten dann noch Angriffe von Einheiten der amerikanischen 8
Air Force
die weitere Zerstörungen brachten
Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute umstritten
jedoch gehen seriöse Forschungen von 25.000 bis 35.000 Toten aus
Ebenfalls in den letzten Tagen des Krieges zerstörten alliierte Bomber große Teile von Würzburg
Hildesheim und Halberstadt
Nürnberg
Dass diese verheerenden Angriffe keinen militärischen Nutzen besaßen
ist heute kaum noch umstritten
Schon die deutschen Angriffe vor allem auf Coventry zeigten den stark begrenzten militärischen Nutzen der Bombardierungen von Städten. Bild nicht gefunden GFM Keitel unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation Deutschlands (9
Mai 1945) [Bearbeiten]
Das Kriegsende in Europa
Nach dem Tod Hitlers wurde Großadmiral Karl Dönitz gemäß testamentarischer Verfügung am 1
Mai Reichspräsident
Er schlug sein Hauptquartier am 2
Mai im von Deutschen gehaltenen Flensburg auf und benannte eine Reichsregierung unter dem Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk
Am 4
Mai kapitulierten die Wehrmachtseinheiten unter dem neu ernannten Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Hans Georg von Friedeburg
die im Nordwesten gegen den britischen Feldmarschall Montgomery gekämpft hatten
Am 7
die Generaloberst Alfred Jodl in Reims gegenüber General Dwight D
Mai ergaben sich alle deutschen Truppen im Rahmen einer Gesamtkapitulation gegenüber den Westalliierten
Eisenhower unterzeichnete (8
Mai: V-E Day)
Am 9
Mai wiederholte sich dieser Akt in Berlin-Karlshorst gegenüber der Roten Armee
auf deutscher Seite unterschrieb Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel
Am 9
Mai 1945 trat die Gesamtkapitulation in Kraft
Zum Kriegsende
am 8
Mai
St
befanden sich im Westen noch die Kanalinseln und die Städte Brest
Lorient
Nazaire und La Rochelle in der Hand der Wehrmacht
Am 8. und 9
vor allem aus dem anfangs nicht besetzten Böhmen. [Bearbeiten]
Mai flohen fast 2 Millionen deutsche Soldaten aus dem sowjetischen Machtbereich in die von den Westalliierten kontrollierten Gebiete
Der Krieg in Nordafrika
Siehe auch: Afrikakorps [Bearbeiten]
Ausgangslage
[Bearbeiten]
Chronologischer Verlauf
[Bearbeiten]
1941
Ähnlich wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz hatten die Italiener in Nordafrika schwere Rückschläge gegen die Briten hinnehmen müssen
Eine italienische Offensive zum Ende des Jahres 1940 führte zur Vernichtung der eigenen Verbände in Libyen
dem Afrikakorps
mit schwachen Verbänden
den erfolglosen Bündnispartner bei seiner Verteidigung zu unterstützen
Der deutsche General Erwin Rommel bekam deshalb im Februar 1941 den Befehl
einige Panzerverbände in Tripolis zu sammeln
Rommels Aufgabe war es
um mit diesen dann die italienische Verteidigung gegen eine geplante britische Offensive zu festigen
Die Italiener waren jedoch moralisch angeschlagen
und ihre Verteidigungsstellungen waren nur lückenhaft gut ausgebaut
stattdessen wollte er angreifen
Rommel hielt eine defensive Haltung für unangebracht
doch Rommels Ziel war es anzugreifen und nicht abzuwarten
Der italienische General Gariboldi war nicht dieser Ansicht
Am 31
März begann Rommel den Vormarsch auf eigene Faust
um somit das Tor zur Cyrenaika aufzustoßen
Sein Hauptvorstoß richtete sich auf Mersa Brega
so dass bald auch Bengasi besetzt werden konnten
Die Offensive führte zum Erfolg
Die italienische Generalität war überrascht und die Briten geschockt
Mit einem solchen blitzartigen Vorstoß hatte niemand gerechnet
Am 10
April standen deutsche Panzer vor der ostlibyschen Hafenstadt und Festung Tobruk
die kurz zuvor noch von den Italienern ausgebaut und dann beinahe kampflos geräumt worden war
Bis zum 13
April unternahm Rommel drei Angriffe auf die Festung
die jedoch alle fehlschlugen
Rommel musste vorerst die Eroberung Tobruks zurück stellen
so dass beide Seiten in einen Stellungskrieg übergingen
Auch weitere Vorstöße konnten auf Grund von Versorgungsengpässen nicht durchgeführt werden
Im November griffen die Briten dann wieder an
Ihr Ziel war ein Entsatzversuch für die Festung Tobruk
der jedoch misslang
Am 26
November erfolgte ein zweiter Angriff
wobei der Besatzung von Tobruk nun endlich der Ausbruch aus dem Belagerungsring gelang
Am 7
Dezember zog sich das Afrika-Korps zur Gazala-Linie zurück. [Bearbeiten]
1942
Nachdem Tobruk augenscheinlich vor einer Eroberung des Afrika-Korps gefeit war
griff Rommel im Januar wieder an
da die britische Insel Malta stark bombardiert wurde und somit der Nachschub ohne größere Schwierigkeiten erfolgen konnte
Die Achsenmächte hatten ihre alte Stärke wiedererlangt
Am 26
Tobruk zu erobern
Mai begann Rommel Unternehmen Theseus mit dem Ziel
Bir Hacheim am 10
Nach schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten
Juni einzunehmen
um dann den Vormarsch auf Tobruk einzuleiten
Rommel umging die britischen Stellungen südlich der Festung und griff dann mit einer Überraschungsoffensive an
welche die feindlichen Linien sturmreif schossen und die britischen Kommunikationswege lahm legten
Begleitet wurde der Vorstoß von Stuka-Kampfbombern
In der nachfolgenden Verwirrung konnten Rommels Panzer in die Stadt eindringen und sie am 20
Juni besetzen
Rommel wurde daraufhin zum Feldmarschall befördert
Der weitere Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen
Die Stadt Alexandria sollte fallen und der Suezkanal besetzt werden
Kurz vor El Alamein hatten die Briten einen 65 Kilometer langen Verteidigungsgürtel aufgebaut
die nicht umgangen werden konnte
Im Süden der Linie lag die Katara-Senke
Die Offensive blieb stecken
Es kam sogar noch schlimmer
als der neue britische Befehlshaber Bernard Montgomery am 23
Oktober zum Gegenangriff startete
Alle Befehle Hitlers zum Halten der Stellungen waren umsonst
Das Afrika-Korps war zahlenmäßig unterlegen und musste den Rückzug antreten
als am 8
Die Lage wurde vollends hoffnungslos
November amerikanische Truppen in Casablanca und Algier landeten und somit den Zwei-Fronten-Krieg einleiteten
Am 13
November fiel Tobruk wieder in britische Hand. [Bearbeiten]
1943
1943 blieb Rommel nur noch der Rückzug
Ein wesentlicher Faktor der deutschen Kämpfe in Nordafrika war immer der Nachschub
den Rommel vergeblich forderte
trafen Truppen und Kriegsmaterial in Tunis ein
wo sie aber nun den Alliierten in die Hände fielen
Erst als alles zu spät war
Allerdings lag das grundsätzliche Problem eher in der quantitativen Schwäche der Achsentruppen
Am 23
Januar besetzten die Briten Tripolis
Im März und April wurden die Achsenmächte schließlich eingeschlossen
Lediglich an der Mareth-Linie wurde noch erbitterter Widerstand geleistet
Am 7
um mit Hitler über ein Ende der Kampfhandlungen zu sprechen
März flog Rommel nach Deutschland
Hitler jedoch blieb starrköpfig und verweigerte dem Afrika-Korps den Rückzug auf das europäische Festland
Am 13
Mai mussten die Achsenmächte in Nordafrika kapitulieren
Am 10
Juli landeten die Alliierten in Sizilien
worauf der Große Faschistische Rat Mussolini Versagen vorwarf
Der Duce wurde daraufhin auf Befehl des italienischen Königs verhaftet
Als neuer Ministerpräsident wurde Pietro Badoglio eingesetzt
Am 22
Juli konnte die sizilianische Hauptstadt Palermo von den Alliierten besetzt werden
Am 3
September landeten zwei britische Divisionen bei nur minimalem Widerstand der Verteidiger auf dem italienischen Festland
in dem die Deutschen alle italienischen Verbände entwaffneten und zugleich Rom besetzten
Fünf Tage nach der Landung schloss die neue italienische Regierung einen Waffenstillstand mit den Alliierten
worauf der Fall Achse eingeleitet wurde
Am 12
September gelang es einigen deutschen Fallschirmjägern
Mussolini aus seiner Gefangenschaft im Hotel Campo Imperatore zu befreien
Mussolini wurde nach Ostpreußen gebracht
um wenig später eine Marionetten-Regierung in Norditalien leiten zu können (Sozialrepublik Italien) und den Kampf an deutscher Seite fortzusetzen
Nachdem sich die auf der griechischen Insel Kephalonia stationierten italienischen Soldaten ihrer Entwaffnung widersetzten
wurden zwischen dem 18. und dem 23
September etwa 5.000 Italiener gefangen genommen und von deutschen Gebirgsjägertruppen erschossen
Am 13
Oktober erklärte die Badoglio-Regierung dem Deutschen Reich den Krieg
die 1944 mit ihren Kampfhandlungen zehn Wehrmachtsdivisionen band
An der Seite der offiziellen italienischen Verbände operierte eine kampfstarke Partisanenarmee von 256.000 Frauen und Männern
Der Vormarsch der Alliierten erfolgte nur sehr langsam
Die Deutschen verteidigten ihre Stellungen bis zum Äußersten
während im Hinterland schon die nächsten Verteidigungsstellungen ausgehoben wurden
Erst als der Druck zu stark wurde
zogen sie sich zurück
um sich wieder neu zu verschanzen
verlängerte den Krieg möglicherweise erheblich
in Sizilien und nicht gleich bei Rom zu landen
Die Entscheidung der Alliierten
Es gibt Einschätzungen
dass die italienischen Verbände und die Partisanen bei einer Landung der Alliierten bei Rom Süditalien selbst hätten befreien können. [Bearbeiten]
Der Krieg in Asien und im Pazifik
Die japanische Expansionspolitik begann in den 1930er Jahren nachdem der militärische Einfluss auf die Regierung immer stärker wurde und sogar das Premierministeramt erlangt werden konnte
Das Hauptinteresse der japanischen Expansion galt China
dessen Region Mandschurei bereits 1931 annektiert und zum Protektorat Mandschuko erklärt wurde
Aufgrund internationaler Proteste über das Vorgehen in China trat Japan 1933 aus dem Völkerbund aus
1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an. Am 7
Juli 1937 landeten japanische Truppen an der Küste Chinas und es kam zum Feuergefecht an der Marco-Polo-Brücke
Infolgedessen begann nach einem kurzzeitigen Waffenstillstand am 25
der bis 1945 andauern sollte und dessen Ausbruch von einigen Historikern sogar als Beginn des Zweiten Weltkriegs angesehen wird
Juli 1937 der Zweite Sino-Japanische Krieg
Da Japans wirtschaftliche Zukunft vor allem von Rohstofflieferungen aus Kolonien Großbritanniens und Frankreichs abhing
um die chinesischen Truppen vom Nachschub abzuschneiden
nutzten sie den Ausbruch des Kriegs in Europa und erpresste von Großbritannien die Sperrung der Burmastraße
damals noch Indochina
Außerdem setzte Japan in Nanking Wang Tsching-wei als Chef einer Marionettenregierung ein und erhielt vom Vichy-Regime die Zustimmung zur Besetzung Vietnams
In der Folge verhängten die USA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein. Bild nicht gefunden Der geplante japanische Verteidigungsbereich im Pazifik (Ende 1941) Bild nicht gefunden Amerikanische Landung auf Rendova Island in den Salomonen am 30
Juni 1943 Am 27
September 1940 unterzeichnete Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien
der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte
Damit verwarf der japanische Kaiser seine noch am 5
September 1939 verkündete Neutralität und unterstrich seine aggressive Außenpolitik vor allem gegenüber China
Den Forderungen der USA
China zu verlassen
kam Japan nicht nach
Wegen des Embargos Großbritanniens und der USA und weil Japan von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war
blieb ein Krieg mit den USA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches
die Philippinen und Niederländisch-Indien
drangen die Japaner weiter nach Süden vor und besetzte unter dem Motto Asien den Asiaten europäische und amerikanische Kolonien wie Hongkong
Nachdem Japan die USA mit dem Angriff auf Pearl Harbor empfindlich getroffen hatte und diese ihnen den Krieg erklärt hatten
Innerhalb von 4 Monaten (Dezember-März) hatten japanische Truppen ganz Indochina und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Millionen Menschen unter ihrer Kontrolle
sowie der Schlacht um Midway bei der die Japaner vier Flugzeugträger verloren und damit ihre Flotte empfindlich geschwächt war
Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans. Mitte 1942
änderte sich jedoch die Situation
nach der Schlacht im Korallenmeer
Amerikanische Truppen konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern
Damit war eine Isolierung Australiens von Amerika vereitelt und US-Truppen konnten weiter auf japanisch besetztes Gebiet vorrücken. Die härtesten Kämpfe tobten von Ende 1942 bis Mitte 1944 in der Südsee auf den Salomonen
den Marshall-Inseln und den Marianen
den Gilbert-Inseln
bei dem die Amerikaner die stark befestigten japanischen Stützpunkte umgingen und Insel für Insel in Richtung japanischem Hoheitsgebiet einnahmen
Ein erfolgreiches taktisches Mittel war dabei das sogenannte Inselspringen
bei der die Japaner fast ihre komplette Seestreitmacht verloren
Ende Oktober bis Anfang November 1944 kam es dann zur Seeschlacht von Leyte (Philippinen)
Nach den Kämpfen auf den japanischen Inseln Iwo Jima und Okinawa warfen die Amerikaner am 6
August 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima
am 9
Kurz darauf
August wurde die zweite über Nagasaki gezündet
Sechs Tage später verkündet der japanische Tenno im Rundfunk die Kapitulation
die am 2
sowie Chronologischer Kriegsverlauf [Bearbeiten]
September in der Bucht von Tokyo auf der USS Missouri unterzeichnet wurde. Siehe dazu den Hauptartikel: Pazifikkrieg
Ergebnisse
Hauptartikel: Ergebnisse und Opferzahlen des Zweiten Weltkrieges Der Zweite Weltkrieg bedeutete das erneute Scheitern der Expansionspläne des Deutschen Reiches und seiner Eliten
Die Folgen für Europa und die Welt wirkten jahrelang fort
Polen und Ostpreußen)
Pommern
Schlesier
In der Folge des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben (so Sudetendeutsche
Dem Zweiten Weltkrieg folgten drastische Grenzveränderungen in Mittel- und Osteuropa
Deutschland verlor seine Ostgebiete
Europa war politisch und wirtschaftlich geschwächt
und so übernahmen die USA und die Sowjetunion für einige Jahrzehnte die Führungsrolle in der Welt
Japan musste die besetzten pazifischen Inseln wie Nauru an Australien und Großbritannien zurückgeben
Die im Jahr 1943 nach Chuuk deportierten 737 überlebenden Nauruer durften 1946 in ihre Heimat zurückkehren
welch zerstörerische Kraft im Atomkern steckt
wenn man ihn spaltet
Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit erkannten die Leute
Die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki leiden bis heute darunter
sie selbst und ihre Kinder sind oftmals krank oder missgebildet
Nach seinem Ende wurden der Krieg und Kriegsverbrechen der deutschen Seite in den Nürnberger Prozessen juristisch aufgearbeitet
Auch japanische Hauptkriegsverbrecher wurden vom international military tribunal for the far east abgeurteilt (Tokioter Prozesse)
Dem Zweiten Weltkrieg folgten die Deutsche Teilung und der Kalte Krieg. [Bearbeiten]
Die Opferzahlen
darunter nicht nur viele Soldaten
Bild nicht gefunden Amerikanische Kriegsgräber Während des Zweiten Weltkrieges fanden Schätzungen zufolge 60 Millionen Menschen den Tod
sondern – charakteristisch für den "modernen Krieg" – auch viele Zivilisten (so beispielsweise in der Schlacht um Stalingrad)
Am stärksten betroffen war die Sowjetunion mit etwa 25 Millionen getöteter Zivilpersonen und Soldaten
die Sinti und Roma
In der Gesamtzahl von 60 Millionen sind auch die vielen politisch oder rassistisch Verfolgten (unter anderem die sechs Millionen europäischen Juden)
die Homosexuellen und die so genannten "Asozialen" sowie die "Wehrkraftzersetzer" und die Geistlichen enthalten
die in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern (KZ) der Deutschen umkamen
die Härte des Winters
die Straflager in der Sowjetunion und die gewaltsame Vertreibung von Menschen nach dem Krieg (zum Beispiel als Folge der Beneš-Dekrete)
Hamburg
die Versenkung von Flüchtlings-Schiffen
die Aushungerung von Charkow
Es gab auch viele tote Zivilisten durch die Bombardierungen der Großstädte (Köln
die Belagerung von Leningrad
Dresden
London)
Vielen Menschen war es nicht möglich zu fliehen
weil Staaten wie die USA oder die Schweiz teilweise die Grenzen schlossen und auch jüdische Flüchtlinge zurück in die vom Deutschen Reich beherrschten Gebiete schickten
Es gab viele Denunzianten und Mitläufer unter der Zivilbevölkerung – auch in den eroberten Gebieten –
die für die Auslieferung ihrer Mitmenschen an die Gestapo (Geheime Staatspolizei) sorgten
Die Aufarbeitung dieses Teils der Geschichte (zusammengefasst unter dem Stichwort der Kollaboration) ist vielfach noch nicht geschehen
Die direkten und indirekten Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki belaufen sich in die Hunderttausende
Andererseits hält die Beschäftigung der deutschen Öffentlichkeit mit dem Zweiten Weltkrieg an; sie erfuhr in den letzten Jahren größere Bedeutung
Holocaust-Denkmal
Siehe dazu Martin Walser
Schweres Gepäck (s. u
Literaturliste)
Für eine genauere Auflistung der Opferzahlen siehe Tote im Zweiten Weltkrieg. [Bearbeiten]
Bedeutende militärische Operationen im Zweiten Weltkrieg
[Bearbeiten]
Landkrieg
[Bearbeiten]
1939
Polenfeldzug ("Fall Weiss") [Bearbeiten]
1940
Invasion in Dänemark und Norwegen ("Unternehmen Weserübung") Schlacht um Narvik Westfeldzug ("Fall Gelb") Deutscher Vorstoß an die Kanalküste ("Unternehmen Sichelschnitt") Evakuierung des britischen Expeditionskorps bei Dünkirchen ("Operation Dynamo") 2
Phase des Westfeldzuges ("Fall Rot") [Bearbeiten]
1941
Balkanfeldzug ("Unternehmen Marita") Russlandfeldzug ("Unternehmen Barbarossa") Kesselschlacht bei Bialystok und Minsk Kesselschlacht bei Smolensk Kesselschlacht bei Uman Schlacht um Kiew Doppelschlacht bei Wjasma und Briansk Schlacht um Moskau [Bearbeiten]
1942
Deutsche Sommeroffensive in Südrussland ("Fall Blau") Eroberung der Halbinsel Kertsch ("Unternehmen Trappenjagd") Eroberung der Festung Sewastopol ("Unternehmen Störfang") El Alamein Britische Gegenoffensive in Nordafrika ("Operation Lightfood") Alliierte Landung in Marokko und Algerien ("Operation Torch") Schlacht um Stalingrad Operation Uranus Operation Kolzo Unternehmen Wintergewitter [Bearbeiten]
1943
Schlacht um Charkow Panzerschlacht bei Kursk ("Unternehmen Zitadelle") Alliierte Landung in Sizilien ("Operation Husky") Deutsche Besetzung Italiens ("Fall Achse") [Bearbeiten]
1944
Schlacht um Monte Cassino Landung der Alliierten bei Anzio ("Operation Shingle") Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte ("Operation Bagration") Schlacht in der Normandie ("Operation Overlord") Täuschungsmanöver der Alliierten ("Operation Fortitude") Alliierte Landung in der Normandie ("D-Day") Panzerschlacht von Avranches Schlacht bei Falaise Landung der Alliierten in Südfrankreich ("Operation Dragoon") Brücke von Arnheim ("Operation Market Garden") Schlacht im Hürtgenwald ("Allerseelenschlacht") Ardennenoffensive ("Unternehmen Wacht am Rhein") [Bearbeiten]
1945
Brücke von Remagen Schlacht um Berlin Schlacht um die Seelower Höhen Der Kessel von Halbe [Bearbeiten]
Belagerungen
Belagerung von Leningrad Belagerung von Odessa Belagerung von Sewastopol Belagerung von Tobruk [Bearbeiten]
Stellungen und Verteidigungslinien
Westwall ("Siegfried-Linie") Maginot-Linie Atlantikwall Ostwall Gustav-Linie Mannerheim-Linie [Bearbeiten]
Seekrieg
Schlacht im Atlantik U-Boot-Krieg Versenkung der Bismarck ("Unternehmen Rheinübung") Unternehmen Regenbogen Unternehmen Rösselsprung [Bearbeiten]
Luftkrieg
Luftschlacht um England Adlertag Luftlandeschlacht um Kreta ("Unternehmen Merkur") Serie von Luftangriffen auf Hamburg ("Operation Gomorrah") Unternehmen Bodenplatte [Bearbeiten]
Geplante, aber nicht durchgeführte Operationen
Invasion Englands ("Unternehmen Seelöwe") Eroberung Gibraltars ("Unternehmen Felix") Besetzung der Schweiz ("Unternehmen Tannenbaum") Eroberung Maltas durch eine deutsch-italinische Luftlandetruppe ("Unternehmen Herkules") Unternehmen Attila (Eroberung von Südfrankreich im Falle einer Krise im Mittelmeeraum) Unternehmen Donnerschlag Befreiung der 6. deutschen Armee aus Stalingrad Unternehmen Schlittenfahrt Plan
Pläne zur Wiederbestzung des Rheinlandes im Jahr 1939 Unternehmen IrakPlan zur Besetzung des Iraks
Persiens und Syriens mittels Luftlandeeinheiten [Bearbeiten]
die russische Materialüberlegenheit durch bessere Taktik wettzumachen (Verlegung der Truppen aus dem Bereich der vordersten Linie während des Artilleriefeuers Unternehmen Schlittenfahrt
Nachwirkungen
Der Zweite Weltkrieg verschob das gesamte Mächteverhältnis in Europa
Da die Westmächte ein Überschwappen des kommunistischen Gedankenguts ihrer Verbündeten verhindern wollten
kam es zu Spannungen
der Gründung der DDR
In Folge kam es zur Teilung Deutschlands und Berlins
dem Mauerbau und dem Kalten Krieg
Auch die Gründung des Staates Israel kann als ein Resultat des Zweiten Weltkriegs gesehen werden. Der Zweite Weltkrieg hat viele Autoren und Filmemacher inspiriert
Das Boot
was zur Schaffung von berühmten Werken wie 'em Parre sei Geilche (erzählt von einem Pfarrer im zweiten Weltkrieg)
Mensch Karnickel
Saving Private Ryan und Im Krebsgang (von Günter Grass) führte. [Bearbeiten]
Die Brücke
Literaturliste
[Bearbeiten]
Deutsch
Andrew Wiest
David Jordan
Bilder des 2
Tosa
Atlas des Zweiten Weltkriegs
2005
ISBN 3854929722 Michael Sontheimer
Rowohlt
2004
GLB Parkland
ISBN 3854928807 Winston S
ISBN 3854928181 John Keegan
Die Wehrmacht von 1939-1945
Der Zweite Weltkrieg
Tosa
2004
2004
Dva
2004
Weltkriegs
ISBN 3421058725 Christian Zentner
2005
2005
Tosa
ISBN 389340063X Jörg Friedrich
ISBN 3548604323 James Lucas
List
Der Brand
Der Zweite Weltkrieg
ISBN 3871345113 Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht 1939-1945
Der Zweite Weltkrieg
Churchill
2003
ISBN 3596161134 Gerd R
Fischer
Orte des Grauens
Ueberschär
Verbrechen im Zweiten Weltkrieg
2003
ISBN 3534076591 Karl-Heinz Frieser
Nationalsozialismus
Primus Verlag
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
ISBN 3896782320 Winfried Baumgart
Wolfgang Elz
Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur Gegenwart
2
Zweiter Weltkrieg (1919-1945)
Blitzkrieg-Legende: der Westfeldzug 1940
2003
Bd.6/2 : Weimarer Republik
Aufl.
München
1996 ISBN 3-486-56201-0 Joachim Hoffmann
Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945
ISBN 377662079X [Bearbeiten]
Herbig
1999
Englisch
Armageddon: The Battle for Germany
Knopf
Memories of World War II: Photographs from the Archives of the Associated Press
1944-1945
ISBN 0375414339 The Associated Press
Max Hastings
Harry N
2004
John Stanier
Terry Charman
John Pimlott
G
2004
ISBN 0810950138 Michael Armitage
Peter Kornicki
Abrams
TT
2004
2004
DK Adult
ISBN 0756605210 Jon EL
iedeman
World War II
World War II Day by Day
ISBN 0756602963 Robin Cross
DK Publishing Inc.
Carroll & Graf Publishers
2002
ISBN 0786710713 Pazifikkrieg siehe: Pazifikkrieg/Literaturliste [Bearbeiten]
The Mammoth Book of Eyewitness World War II
ewis
DVD
ASIN B0000AMK3N Der Zweite Weltkrieg in original Farbaufnahmen 1-3
ASIN B0007OQDLE Der Zweite Weltkrieg - Die Enzyklopädie
2005
2003
2002
2005
ASIN B0007OQDL4 Teil 3: Die Befreiung
ASIN B0007OQDKU Teil 2: Das Wiederherstellen der Kräfte
2003
Global War - Der Zweite Weltkrieg Teil 1: Der Faschismus breitet sich aus
ASIN B0000CESRJ Zweiter Weltkrieg / Stalingrad - Box
ASIN B00006L4GP [Bearbeiten]
2005
Weblinks
Lebendige virtuelle Museum Online (http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/) (LeMO) Zeitgeschichte-Online (http://www.zeitgeschichte-online.de/) Weitere Informationen zum Thema (http://www.wk-2.de) Collections Online des britischen Imperial War Museum (http://www.iwmcollections.org.uk/) (englisch) Polen im Zweiten Weltkrieg (http://www.geocities.com/uv_centcom/) Der Bromberger Blutsonntag (http://www.h-ref.de/dk/krieg/polen/bromb/brmb.shtml) Deutsche Divisionen in der Normandie 1944 (http://w1.183.telia.com/~u18313395/normandy/) Opferzahlen Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen (http://www.waffenhq.de/specials/verluste.html) Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen (http://users.erols.com/mwhite28/warstat1.htm#Second) (englisch) Zeitzeugen Erinnerungen des Leutnants d.R
Wilhelm Radkovsky 1940-1945 (http://www.wilhelm-radkovsky.de/) 60 Jahre Kriegsende - kriegsende.aktuell.ru - (http://www.kriegsende.aktuell.ru/)Berichte russischer Zeitzeugen in deutscher Sprache Multimedial Umfangreiches Bild- und Tonarchiv mit 1.850 Bildern und 93 Videos (http://www.worldwar2database.com/) (englisch) authentichistory.com - US-amerikanisches Bild- und Tonarchiv zum II
8
Weltkrieg (http://www.authentichistory.com/ww2.html) (englisch) Originalton (0:35 Min.): Erklärung der Kapitulation der deutschen Truppen
Mai 1945; Real Audio (http://www.dra.de/ram/cd_archivvlg01_kriegsende_t08.ram) Vorlage:Review af:Tweede Wêreldoorlog ar:ØØ±Ø¨ عالمية ثانية bg:Втора Ñ?ветовна война ca:Segona Guerra Mundial cy:Yr Ail Ryfel Byd da:2. verdenskrig el:Î’' Παγκόσμιος Πόλεμος en:World War II eo:Dua Mondmilito es:Segunda Guerra Mundial et:Teine maailmasõda fi:Toinen maailmansota fr:Seconde Guerre mondiale fy:Twadde Wrâldkriich gl:II Guerra Mundial he:מלחמת העול×? ×”×©× ×™×™×” hr:Drugi svjetski rat hu:II. világháború id:Perang Dunia II io:Duesma mondo-milito is:SÃðari heimsstyrjöldin it:Seconda guerra mondiale ja:第二次世界大戦 la:Bellum Orbis Terrarum II lb:Zweete Weltkrich ms:Perang Dunia II nl:Tweede Wereldoorlog no:Andre verdenskrig pl:II wojna Å›wiatowa pt:Segunda Guerra Mundial ro:Al Doilea Război Mondial ru:ВтораÑ? мироваÑ? война simple:World War II sl:Druga svetovna vojna sr:Други Ñ?ветÑ?ки рат sv:Andra världskriget wa:Deujhinme guere daegnrece zh:第二次世界大战 [Bearbeiten]
1944
[Bearbeiten]
Italien
konnten sie die Deutschen nach einer Landung bei Anzio (Operation Shingle 21
Nachdem sich die Alliierten schwere Gefechte mit den Truppen der Wehrmacht lieferten
zusätzliche Divisionen nach Italien zu verlegen
worauf diese gezwungen waren
Januar) weiter in Bedrängnis bringen
bis Rom vorzustoßen
nutzten aber nicht die Gelegenheit
Sie errichteten in Italien eine zweite Front
Am 15
Februar wurde das Bergkloster Monte Cassino schwer bombardiert und 2 Tage später durch Artilleriebeschluss vollends in einen Trümmerhaufen verwandelt
ehemalige Fallschirmjäger bei der Landung auf Kreta
verschanzten sich in den Trümmern und ließen die Ruinen des Klosters zur Festung werden
Die deutschen Verteidiger
Erst drei Monate später
am 18
nimmt das 2
Mai
nachdem alle vorhergehenden Angriffe der Alliierten kläglich gescheitert waren
Polnische Korps unter Führung von General Wladyslaw Anders unter unvorstellbaren Verlusten nach mehreren Tagen das Kloster Monte Cassino ein
Nachdem das Hindernis von Monte Cassino überwunden war
begann der Vormarsch auf Rom
Am 25
Mai vereinten die alliierten Kräfte ihre beiden Fronten und drängten die deutschen Truppen auf die Grüne Linie zwischen La Spezia und Rimini zurück
Oberbefehlshaber der Heeresverbände in Italien
Rom am 4
lehnte es ab
in der ewigen Stadt zu kämpfen und befahl seinen Einheiten
Generalfeldmarschall Albert Kesselring
Juni widerstandslos zu verlassen
so dass 1944 noch keine Entscheidung in Italien stattfand. [Bearbeiten]
wurde bei der Apennin-Verteidigungslinie vorerst zerstört
Die Hoffnung der Alliierten
die Wehrmacht bis in die Alpen zurück zu treiben
Die Ostfront
Am 14
Januar begann der sowjetische Angriff auf den deutschen Belagerungsring um Leningrad
900 Tage hatte die Stadt ausgeharrt und konnte nur im Winter über den zugefrorenen Ladogasee mit Nachschub versorgt werden
und die Wehrmacht musste sich weiter zurückziehen bis zum Peipus-See
Die Sowjets setzten nach: ihre Frühjahrsoffensive brachte weitere Gebietsgewinne
durch die den Sowjets nichts außer blanker Zerstörung hinterlassen werden sollte
Hitler befahl wie Stalin zu Beginn des Krieges die Taktik der verbrannten Erde
Vom 9
April an konzentrierten sich die sowjetischen Anstrengungen auf die Rückeroberung der Halbinsel Krim
die am 12
Mai wieder fest in sowjetischer Hand war
Die deutschen und rumänischen Einheiten retteten sich großenteils über das Schwarze Meer
Nach einer kurzen Ruhephase während der schlammigen Frühjahrszeit griffen die Rotarmisten im Juni wieder an
Am 9
Juni begann die Offensive an der finnischen Front auf der karelschen Landenge
Ende Juni kam dieser Angriff auf Höhe der alten Grenze von 1940 zum Halt
Ziel der Sowjets war die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte
Am 23
Juni (Operation Bagration) brachen die Angreifer durch die Verteidigungsfront und kesselten große deutsche Verbände bei Witebsk und Bobruisk ein
Am 29
worauf die Heeresgruppe Mitte praktisch aufgelöst war und die Rote Armee bis kurz vor Warschau und an die Grenzen von Ostpreußen vorstoßen konnte
Juni kapitulierten diese Truppen
Diese Niederlage der Deutschen Wehrmacht war verheerender und folgenreicher als die Schlacht um Stalingrad eineinhalb Jahre vorher: denn die Wehrmacht verlor mehr Soldaten (schätzungsweise 500.000 Tote und 400.000 Gefangene) und Gerät
die ganze Ostfront geriet ins Wanken
Am 3
Juli eroberte die Rote Armee Minsk zurück und kesselte die Reste der deutschen 4
die bald kapitulierte
Armee ein
Weiter südlich drang ab dem 13
Juli in Galizien eine weitere sowjetische Offensive bis Lemberg zur Weichsel vor
Am 20
das aber ebenso scheitert wie der anschließende Versuch eines Staatsstreiches in Berlin
Juli 1944 versuchten deutsche Widerständler im Hauptquartier in Ostpreußen ein Attentat auf Hitler
Die Attentäter wurden hingerichtet
Am 1
August begann der Warschauer Aufstand der Polnischen Heimatarmee
Die traditionelle Sicht der sowjetischen Haltung zu diesem Aufstand (die unter anderem von Churchill selbst vermittelt wurde) wirft Stalins Regierung vor
mit Absicht die Zerschlagung des Aufstands durch die Wehrmacht nicht verhindert zu haben um antikommunistische Kräfte zu schwächen
Demgegenüber weist etwa der britische Historiker Richard Overy (Russlands Krieg
Rowohlt 2003
dass die Möglichkeiten der Roten Armee zu diesem Zeitpunkt (nach einer umfangreichen und raumgreifenden Offensive gegen die Heeresgruppe Mitte) begrenzt waren
ISBN 349805032X) jüngst darauf hin
Entlastungsangriffe am deutschen Widerstand scheiterten und die polnische Heimatarmee es ablehnte ihre Aktivitäten mit sowjetischen und polnisch-kommunistischen Einheiten zu koordinieren
Im August marschierte die Rote Armee in Rumänien ein und vernichtete die (neue) deutsche 6
Armee bei Chişinău
Am 23
August wechselte König Michael von Rumänien die Fronten und erklärte Deutschland den Krieg
am 13
Die Erfolge der Sowjets zwangen die Wehrmacht zum Rückzug aus Griechenland
Oktober rückten britische Einheiten in Athen ein
Am 5
September nahm die Rote Armee Bulgarien ein; dort inszenierten die Sowjets am 9
September einen kommunistischen Staatsstreich und marschierten am 19
September in Sofia ein
Ein weiterer Verbündeter Deutschlands fiel an diesem 19
als Finnland einen Waffenstillstand mit der Sowjetunion schloss
September weg
Am 20
Oktober eroberten sowjetische Einheiten und jugoslawische Partisanen unter Tito die Hauptstadt Belgrad und zwangen die deutsche Heeresgruppe E zum Rückzug bis zur Drina
Im Norden zog sich die Heeresgruppe Nord am 13
Oktober aus Riga nach Kurland zurück
Ab dem 20
konnten aber von der Roten Armee in zahlreichen Kämpfen nicht vernichtet werden
als die Rote Armee zur Mündung der Memel vorstieß
Oktober
war sie vom Rest der Ostfront abgeschnitten
Auch in Ostpreußen kam die Offensive der Sowjets im Oktober nach anfänglichen Erfolgen zum Erliegen
Punktuell konnte die Wehrmacht Boden gutmachen
In der ungarischen Hauptstadt Budapest wurden am 24
die Stadt konnte am 11
Dezember 70.000 deutsche und ungarische Soldaten eingeschlossen
Februar 1945 von der Roten Armee eingenommen werden. [Bearbeiten]
Die Westfront
Mit Jahresbeginn übernahm Erwin Rommel den Oberbefehl der deutschen Heeresgruppe B an der Westfront nördlich der Loire
Am 21
die bis zum April fortgesetzt wurden. [Bearbeiten]
Januar 1944 begann die deutsche Luftwaffe wieder mit Angriffen auf London
Die deutsche Wehrmacht in Frankreich – Juni 1944
verstärkten die Deutschen ihre Küstenbefestigungen im Atlantikwall
Während die Alliierten damit beschäftigt waren
Berge von Versorgungsmaterial anzuhäufen
Auf dem Papier waren die Zahlen beeindruckend
vor allem wenn man die Rückschläge der letzten zwei Jahre in Betracht zog
27 in Italien und 156 an der russischen Front
Die Wehrmacht hatte noch immer 54 Divisionen in Westeuropa
In Wahrheit taten jedoch nur 850.000 Männer im Westen Dienst
so genannte bodenständige Divisionen waren
Den meisten Infanteriedivisionen mangelte es an motorisierten Transportmitteln
so dass sie nicht mehr als unbewegliche
Verstärkt wurden diese durch Einheiten der Ostlegionen
die sich hier überwiegend gut schlugen
auch wenn sie ständigen Luftangriffen ausgesetzt waren
Die Panzerstärke der Wehrmacht war kaum ermutigender
die Panzerreserve ins Hinterland zu verlegen)
General Leo Geyr von Schweppenburg und Adolf Hitler
da sich Gerd von Rundstedt
die weit hinter der Küstenlinie disloziert waren (dies kam daher
dazu entschlossen hatten
gegen den Willen Rommels
Im Juni 1944 gab es nur zehn Panzerdivisionen und eine Panzergrenadierdivision
Insgesamt standen ihnen nur 1.552 Panzer zur Verfügung
Nach Abzug von Fahrzeugen
die wegen Wartungsproblemen nicht einsatzbereit waren
wenn sie 100 einsatzbereite Panzer zur Verfügung hatte
konnte die durchschnittliche deutsche Panzerdivision sich glücklich schätzen
den Frontvorsprung bei Kursk von Feindkräften zu räumen (Operation Zitadelle)
als sie versucht hatten
Deutsche Panzerdivisionen hatten im zurückliegenden Sommer Verluste hinnehmen müssen
Der Kampf um Stalingrad 1942 hatte gleichfalls zu einer erheblichen Schwächung der personellen und materiellen Kräfte beigetragen. [Bearbeiten]
Operation Overlord - Die Landung in Europa am 6. Juni 1944
Bild nicht gefunden US-Amerikaner landen bei Omaha Beach am D-Day Am 6
Juni landeten die Alliierten in der Normandie
Der Plan für Operation Overlord wurde von dem britischen General Montgomery entworfen
mit vier Armeen zu landen und dann schnell ins Landesinnere vorzustoßen
Er sah vor
Die Deutschen waren schlecht auf die Invasion eingestellt
der engsten Stelle des Kanals
Hitler erwartete die Landung immer bei Calais
Das Gebiet von Calvados
wo die Alliierten schließlich an Land gingen
war stellenweise nur mit einigen Metern Stacheldraht und ein paar MG-Nestern verteidigt
Am so genannten D-Day waren fast 6.700 Schiffe und über 13.000 Flugzeuge beteiligt
Am frühen Morgen des 6
Juni starteten mehrere Luftlandeeinheiten (die 82. und 101
US-Luftlandedivision)
die wegen Navigationsfehlern über die gesamte Halbinsel Cotentin verteilt wurden
Dank des Improvisationstalents der Offiziere konnten sich kleine Gruppen bilden
die mehrere kleine Orte einnahmen
die durch 4.200 Landungsboote an den Strand gebracht wurden
Gegen 6:00 Uhr begannen die Bombardierungen deutscher Stellungen und kurz danach die Landung etlicher US-amerikanischer und britischer Verbände
die eigenen Truppen unter Feuer zu nehmen mehr auf das Hinterland als auf die deutschen Verteidigungsanlagen konzentriert
Die Bombardierung durch Luft- und Seestreitkräfte wurde aus Angst
An einem britischen Landungsabschnitt verfehlte man diesen Abschnitt um 1
5 km und landete an einem schwach befestigten Strand
bei der ein großer Teil der ersten Angriffswelle im MG-Feuer aufgerieben wurde
Einzig am Abschnitt Omaha Beach kam es zu blutigen Gefechten
da diese direkt vor der 352
Infanteriedivision gelandet war
Gegen Nachmittag manövrierten zwei schwere Zerstörer zum Abschnitt Omaha Beach hin und bedeckten den Strand mit Feuer; erst dann konnten die Pioniere eine Bresche in die deutschen Linien schlagen
Der Gegenangriff der 21
Panzerdivision bei Juno und Sword kam an diesem Tag zu spät
kamen sie stellenweise nur schleppend voran
Obwohl die Alliierten gewaltige Kräfte aufgeboten hatten
Besonders die Stadt Caen konnte erst nach sechs Wochen verlustreicher Kämpfe besetzt werden
Am 15
August begann eine zweite Invasion in Südfrankreich
bei der die Franzosen und US-Amerikaner ohne entscheidenden Widerstand zügig in das Landesinnere vorstoßen konnten
Am 25
August wurde Paris befreit
die Stadt zu zerstören und ergab sich mit seinen Truppen kampflos
Der deutsche Stadtkommandant General Dietrich von Choltitz verweigerte Hitlers Befehl
Durch die enorme Materialfülle und absolute Luftherrschaft konnten zu jeder Zeit deutsche Truppenansammlungen zerschlagen werden und kamen die Alliierten in der Folgezeit recht zügig voran
so dass bereits am 3
September Brüssel und am Tag darauf Antwerpen besetzt werden konnte
Einzig bei der Luftlandeoperation Market Garden konnte das II
SS-Panzerkorps den Briten und US-Amerikanern in Arnheim noch einmal eine schwere Niederlage beibringen
Mit dem Verlust der Atlantikhäfen setzte die deutsche Marine ihren U-Boot-Krieg von Norwegen aus fort
Bis zum 1
September griffen die Deutschen von Abschussrampen in Nordfrankreich aus mit Raketen (V1
V2) London an
Mit Arbeiten an dem Projekt "Friesenwall" sollte dem direkten Eindringen der Alliierten an der deutschen Nordseeküste entgegengewirkt werden
Am 21
Oktober eroberten die Alliierten nach heftigen Kämpfen mit Aachen die erste deutsche Stadt
Am 22
November erreichten weiter südlich US-amerikanische Kräfte Metz und Straßburg
Im Dezember versuchten die Deutschen mit der Ardennen-Offensive
die Oberhand im Westen zu gewinnen
die Linien der Alliierten zu spalten und in breiter Front nach Belgien vorzustoßen
Das Operationsziel
misslang jedoch. [Bearbeiten]
1945
Hauptartikel: Kriegsjahr 1945 in Europa [Bearbeiten]
Die Ostfront
Am 12
Januar 1945 begann die Rote Armee vom Baranow-Brückenkopf aus mit einer breit angelegten Großoffensive
Die Wehrmacht war zu diesem Zeitpunkt zusätzlich geschwächt
weil bedeutende Kräfte für die Ardennen-Offensive nach Westen abgezogen waren
Die Rote Armee stieß von Warschau (Befreiung am 17
Januar) aus nach Norden vor und schnitt damit Ostpreußen vom Rest des Reiches ab
Die deutsche Bevölkerung floh in Scharen
zum Teil über die gefrorene Ostsee
Insgesamt gelangten über 2 Millionen Flüchtlinge über das Meer nach Westen
das Flüchtlinge und deutsche Truppen sowie Material aus Ostpreußen transportierte
wurde von sowjetischen Torpedos versenkt
Das KdF-Schiff Wilhelm Gustloff
Bis zum Kriegsende kamen Menschen über die Ostsee nach Westen: Der letzte Evakuierungskonvoi von der Halbinsel Hela (die bis zum Kriegsende von deutschen Truppen gehalten wurde) nach Dänemark mit insgesamt über 40.000 Menschen dauerte vom 5. bis zum 9
Mai 1945
Die 4
wurde bis Ende März vernichtend geschlagen
die Ostpreußen verteidigen sollte
Armee
Königsberg wurde am 30
fiel aber am 9
kurzzeitig von deutschen Einheiten entsetzt
Januar eingekesselt
April endgültig an die Sowjets
Am 27
Januar erreichte die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
das aber von der SS zuvor schon aufgegeben worden war
Am selben Tag erreichten erste sowjetische Einheiten Küstrin und damit die Oder
Nach der sowjetischen Winteroffensive stand die Rote Armee Ende Januar 1945 entlang der Oder und Neiße von Stettin bis Görlitz knapp 80 Kilometer vor Berlin
5 Millionen Soldaten mit über 6.000 Panzern sowie 7.500 Flugzeugen für den Angriff auf Berlin in Stellung
Im Februar und März brachten die Sowjets rund 2
Ihnen gegenüber standen rund eine Million deutsche Soldaten mit knapp 800 Panzern sowie Verbände der Wlassow-Armee
Die Hauptangriffsrichtung aus vorbereiteten Brückenköpfen folgte der Reichsstraße 1 (heute Bundesstraße 1) über Seelow direkt nach Berlin
und um diese Höhen wurde eine der größten Schlachten des 2
natürliches Hindernis
Die Höhen von Seelow bildeten dabei ein steil aufsteigendes
Weltkrieges geschlagen
Die Schlacht um die Seelower Höhen begann am 16
April mit einem der stärksten Artilleriebombardements der Geschichte: rund 18.000 Artilleriegeschütze und Raketenwerfer konzentrierten ihr Feuer auf gerade einmal 4 km Frontlinie
Im Laufe des 18
April errang die zahlenmäßig weit überlegene Rote Armee die Oberhand und entschied nach gewaltigen Verlusten die Schlacht für sich
Unterdessen wurde im Süden der sowjetische Belagerungsring um Breslau am 15
welches allerdings erst am 6
Februar geschlossen
Mai in die Hände der Roten Armee fiel
Am 6
März versuchte die 6
wurde aber zurückgeschlagen
SS-Panzerarmee einen Gegenstoß in Ungarn
Am 16
die bis zum 4
März begann die sowjetische Gegenoffensive
April ganz Ungarn eroberte
Wien fiel am 13
das Burgenland und die Steiermark eroberten
die von Osten aus auch Niederösterreich
April in die Hände der Sowjets
Am 8
Mai erreichte die Rote Armee Graz
Am 25
auf deutscher Seite kämpfte neben Einheiten der Wehrmacht und der Waffen-SS auch der Volkssturm und Einheiten der Hitlerjugend
April schloss sich der Belagerungsring um Berlin
Am Morgen des 26
April fand der letzte größere deutsche Panzerangriff statt
dabei wurden über eintausend sowjetische Panzer vernichtet
Bautzen wird zurückerobert
Am 28
April scheiterte der Versuch der 12
am 30
die Hauptstadt zu entsetzen
Armee unter General Walther Wenck
April tötete Adolf Hitler sich selbst im Bunker unter der Reichskanzlei
Am 2
Mai kapitulierten die letzten Verteidiger von Berlin vor der Roten Armee
Am 8
dem Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht
besetzte die Rote Armee Dresden
am 10
Mai
Mai rückten sowjetische Einheiten auch in Prag ein. [Bearbeiten]
Die Westfront
Alliierte Truppen erreichten am 7
März die unzerstörte Rheinbrücke von Remagen
Sie errichteten Brückenköpfe auf rechtsrheinischem Gebiet und kreisten das Ruhrgebiet ein
Die Heeresgruppe B der Wehrmacht unter Feldmarschall Model wurde am 1
April eingeschlossen (Ruhrkessel) und kapitulierte am 18
April
einen Tag später Leipzig
am selben Tag nahmen die US-Truppen Magdeburg ein
Am 25
April trafen sich US-amerikanische und sowjetische Truppen in Torgau an der Elbe; der letzte Einflussbereich der Deutschen zerfiel jetzt in zwei Teile
Am 26
April fiel Bremen an die Briten
die weiter nach Nordosten zogen
In rascher Folge nahmen sie Lübeck (2
während die US-Armee in Wismar einmarschierte
um die Rote Armee daran zu hindern
Mai)
bis Schleswig-Holstein vorzustoßen
wohl auch
Am 3
Mai ergab sich Hamburg
Am 5
dessen Truppen in Holland eingekesselt waren
Mai kapitulierte Generaloberst Blaskowitz
wandten sich die US-Amerikaner nach Süden: Sie besetzten am 30
Während die britischen Einheiten Norddeutschland eroberten
April München
Stuttgart fiel am 22
die nach Süden bis Vorarlberg vordrang
April an die französische Armee
Die US-Armee wandte sich zu den Alpen und traf am 3
Mai am Brennerpass mit ihren Landsleuten zusammen
die von Süden her Oberitalien besetzt hatten
In Italien fiel Bologna am 19
während Genua am 27
April an die US-Truppen
April erobert wurde; einen Tag später ergriffen italienische Partisanen in Dongo den gestürzten "Duce" Benito Mussolini und erschossen ihn
Am 2
Mai kapitulierten die deutschen Einheiten in Italien
am selben Tag marschierte die britische Armee in Triest ein. [Bearbeiten]
Die letzten Luftangriffe
Am 3
Februar 1945 flogen US-amerikanische Bomber einen schweren Luftangriff auf Berlin
dem 22.000 Menschen zum Opfer fielen
Am Abend des 13
im anschließenden Feuersturm starben zehntausende Menschen
Februar 1945 bombardierten britische Flugzeuge Dresden und zerstörten große Teile der Stadt
In den Mittagsstunden des 14. und des 15
Februar 1945 folgten dann noch Angriffe von Einheiten der amerikanischen 8
Air Force
die weitere Zerstörungen brachten
Die genaue Zahl der Opfer ist bis heute umstritten
jedoch gehen seriöse Forschungen von 25.000 bis 35.000 Toten aus
Nürnberg
Ebenfalls in den letzten Tagen des Krieges zerstörten alliierte Bomber große Teile von Würzburg
Hildesheim und Halberstadt
ist heute kaum noch umstritten
Dass diese verheerenden Angriffe keinen militärischen Nutzen besaßen
Schon die deutschen Angriffe vor allem auf Coventry zeigten den stark begrenzten militärischen Nutzen der Bombardierungen von Städten. Bild nicht gefunden GFM Keitel unterzeichnet in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation Deutschlands (9
Mai 1945) [Bearbeiten]
Das Kriegsende in Europa
Nach dem Tod Hitlers wurde Großadmiral Karl Dönitz gemäß testamentarischer Verfügung am 1
Mai Reichspräsident
Er schlug sein Hauptquartier am 2
Mai im von Deutschen gehaltenen Flensburg auf und benannte eine Reichsregierung unter dem Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk
Am 4
die im Nordwesten gegen den britischen Feldmarschall Montgomery gekämpft hatten
Mai kapitulierten die Wehrmachtseinheiten unter dem neu ernannten Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Hans Georg von Friedeburg
Am 7
die Generaloberst Alfred Jodl in Reims gegenüber General Dwight D
Mai ergaben sich alle deutschen Truppen im Rahmen einer Gesamtkapitulation gegenüber den Westalliierten
Eisenhower unterzeichnete (8
Mai: V-E Day)
Am 9
Mai wiederholte sich dieser Akt in Berlin-Karlshorst gegenüber der Roten Armee
auf deutscher Seite unterschrieb Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel
Am 9
Mai 1945 trat die Gesamtkapitulation in Kraft
am 8
Zum Kriegsende
befanden sich im Westen noch die Kanalinseln und die Städte Brest
Mai
Lorient
St
Nazaire und La Rochelle in der Hand der Wehrmacht
Am 8. und 9
vor allem aus dem anfangs nicht besetzten Böhmen. [Bearbeiten]
Mai flohen fast 2 Millionen deutsche Soldaten aus dem sowjetischen Machtbereich in die von den Westalliierten kontrollierten Gebiete
Der Krieg in Nordafrika
Siehe auch: Afrikakorps [Bearbeiten]
Ausgangslage
[Bearbeiten]
Chronologischer Verlauf
[Bearbeiten]
1941
Ähnlich wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz hatten die Italiener in Nordafrika schwere Rückschläge gegen die Briten hinnehmen müssen
Eine italienische Offensive zum Ende des Jahres 1940 führte zur Vernichtung der eigenen Verbände in Libyen
Der deutsche General Erwin Rommel bekam deshalb im Februar 1941 den Befehl
dem Afrikakorps
mit schwachen Verbänden
den erfolglosen Bündnispartner bei seiner Verteidigung zu unterstützen
um mit diesen dann die italienische Verteidigung gegen eine geplante britische Offensive zu festigen
Rommels Aufgabe war es
einige Panzerverbände in Tripolis zu sammeln
und ihre Verteidigungsstellungen waren nur lückenhaft gut ausgebaut
Die Italiener waren jedoch moralisch angeschlagen
stattdessen wollte er angreifen
Rommel hielt eine defensive Haltung für unangebracht
Der italienische General Gariboldi war nicht dieser Ansicht
doch Rommels Ziel war es anzugreifen und nicht abzuwarten
Am 31
März begann Rommel den Vormarsch auf eigene Faust
Sein Hauptvorstoß richtete sich auf Mersa Brega
um somit das Tor zur Cyrenaika aufzustoßen
so dass bald auch Bengasi besetzt werden konnten
Die Offensive führte zum Erfolg
Die italienische Generalität war überrascht und die Briten geschockt
Mit einem solchen blitzartigen Vorstoß hatte niemand gerechnet
Am 10
die kurz zuvor noch von den Italienern ausgebaut und dann beinahe kampflos geräumt worden war
April standen deutsche Panzer vor der ostlibyschen Hafenstadt und Festung Tobruk
Bis zum 13
die jedoch alle fehlschlugen
April unternahm Rommel drei Angriffe auf die Festung
Rommel musste vorerst die Eroberung Tobruks zurück stellen
Auch weitere Vorstöße konnten auf Grund von Versorgungsengpässen nicht durchgeführt werden
so dass beide Seiten in einen Stellungskrieg übergingen
Im November griffen die Briten dann wieder an
Ihr Ziel war ein Entsatzversuch für die Festung Tobruk
der jedoch misslang
Am 26
wobei der Besatzung von Tobruk nun endlich der Ausbruch aus dem Belagerungsring gelang
November erfolgte ein zweiter Angriff
Am 7
Dezember zog sich das Afrika-Korps zur Gazala-Linie zurück. [Bearbeiten]
1942
griff Rommel im Januar wieder an
Nachdem Tobruk augenscheinlich vor einer Eroberung des Afrika-Korps gefeit war
Die Achsenmächte hatten ihre alte Stärke wiedererlangt
da die britische Insel Malta stark bombardiert wurde und somit der Nachschub ohne größere Schwierigkeiten erfolgen konnte
Am 26
Tobruk zu erobern
Mai begann Rommel Unternehmen Theseus mit dem Ziel
Nach schweren Panzergefechten gelang es den Achsenmächten
Bir Hacheim am 10
um dann den Vormarsch auf Tobruk einzuleiten
Juni einzunehmen
Rommel umging die britischen Stellungen südlich der Festung und griff dann mit einer Überraschungsoffensive an
welche die feindlichen Linien sturmreif schossen und die britischen Kommunikationswege lahm legten
Begleitet wurde der Vorstoß von Stuka-Kampfbombern
In der nachfolgenden Verwirrung konnten Rommels Panzer in die Stadt eindringen und sie am 20
Juni besetzen
Rommel wurde daraufhin zum Feldmarschall befördert
Der weitere Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen
Die Stadt Alexandria sollte fallen und der Suezkanal besetzt werden
Kurz vor El Alamein hatten die Briten einen 65 Kilometer langen Verteidigungsgürtel aufgebaut
die nicht umgangen werden konnte
Im Süden der Linie lag die Katara-Senke
Die Offensive blieb stecken
als der neue britische Befehlshaber Bernard Montgomery am 23
Es kam sogar noch schlimmer
Oktober zum Gegenangriff startete
Alle Befehle Hitlers zum Halten der Stellungen waren umsonst
Das Afrika-Korps war zahlenmäßig unterlegen und musste den Rückzug antreten
Die Lage wurde vollends hoffnungslos
als am 8
November amerikanische Truppen in Casablanca und Algier landeten und somit den Zwei-Fronten-Krieg einleiteten
Am 13
November fiel Tobruk wieder in britische Hand. [Bearbeiten]
1943
1943 blieb Rommel nur noch der Rückzug
den Rommel vergeblich forderte
Ein wesentlicher Faktor der deutschen Kämpfe in Nordafrika war immer der Nachschub
wo sie aber nun den Alliierten in die Hände fielen
trafen Truppen und Kriegsmaterial in Tunis ein
Erst als alles zu spät war
Allerdings lag das grundsätzliche Problem eher in der quantitativen Schwäche der Achsentruppen
Am 23
Januar besetzten die Briten Tripolis
Im März und April wurden die Achsenmächte schließlich eingeschlossen
Lediglich an der Mareth-Linie wurde noch erbitterter Widerstand geleistet
Am 7
um mit Hitler über ein Ende der Kampfhandlungen zu sprechen
März flog Rommel nach Deutschland
Hitler jedoch blieb starrköpfig und verweigerte dem Afrika-Korps den Rückzug auf das europäische Festland
Am 13
Mai mussten die Achsenmächte in Nordafrika kapitulieren
Am 10
worauf der Große Faschistische Rat Mussolini Versagen vorwarf
Juli landeten die Alliierten in Sizilien
Der Duce wurde daraufhin auf Befehl des italienischen Königs verhaftet
Als neuer Ministerpräsident wurde Pietro Badoglio eingesetzt
Am 22
Juli konnte die sizilianische Hauptstadt Palermo von den Alliierten besetzt werden
Am 3
September landeten zwei britische Divisionen bei nur minimalem Widerstand der Verteidiger auf dem italienischen Festland
Fünf Tage nach der Landung schloss die neue italienische Regierung einen Waffenstillstand mit den Alliierten
in dem die Deutschen alle italienischen Verbände entwaffneten und zugleich Rom besetzten
worauf der Fall Achse eingeleitet wurde
Am 12
Mussolini aus seiner Gefangenschaft im Hotel Campo Imperatore zu befreien
September gelang es einigen deutschen Fallschirmjägern
Mussolini wurde nach Ostpreußen gebracht
um wenig später eine Marionetten-Regierung in Norditalien leiten zu können (Sozialrepublik Italien) und den Kampf an deutscher Seite fortzusetzen
wurden zwischen dem 18. und dem 23
Nachdem sich die auf der griechischen Insel Kephalonia stationierten italienischen Soldaten ihrer Entwaffnung widersetzten
September etwa 5.000 Italiener gefangen genommen und von deutschen Gebirgsjägertruppen erschossen
Am 13
Oktober erklärte die Badoglio-Regierung dem Deutschen Reich den Krieg
An der Seite der offiziellen italienischen Verbände operierte eine kampfstarke Partisanenarmee von 256.000 Frauen und Männern
die 1944 mit ihren Kampfhandlungen zehn Wehrmachtsdivisionen band
Der Vormarsch der Alliierten erfolgte nur sehr langsam
während im Hinterland schon die nächsten Verteidigungsstellungen ausgehoben wurden
Die Deutschen verteidigten ihre Stellungen bis zum Äußersten
Erst als der Druck zu stark wurde
zogen sie sich zurück
um sich wieder neu zu verschanzen
Die Entscheidung der Alliierten
in Sizilien und nicht gleich bei Rom zu landen
verlängerte den Krieg möglicherweise erheblich
Es gibt Einschätzungen
dass die italienischen Verbände und die Partisanen bei einer Landung der Alliierten bei Rom Süditalien selbst hätten befreien können. [Bearbeiten]
Der Krieg in Asien und im Pazifik
Die japanische Expansionspolitik begann in den 1930er Jahren nachdem der militärische Einfluss auf die Regierung immer stärker wurde und sogar das Premierministeramt erlangt werden konnte
dessen Region Mandschurei bereits 1931 annektiert und zum Protektorat Mandschuko erklärt wurde
Das Hauptinteresse der japanischen Expansion galt China
Aufgrund internationaler Proteste über das Vorgehen in China trat Japan 1933 aus dem Völkerbund aus
1936 schloss es sich dem Antikominternpakt an. Am 7
Juli 1937 landeten japanische Truppen an der Küste Chinas und es kam zum Feuergefecht an der Marco-Polo-Brücke
Infolgedessen begann nach einem kurzzeitigen Waffenstillstand am 25
der bis 1945 andauern sollte und dessen Ausbruch von einigen Historikern sogar als Beginn des Zweiten Weltkriegs angesehen wird
Juli 1937 der Zweite Sino-Japanische Krieg
nutzten sie den Ausbruch des Kriegs in Europa und erpresste von Großbritannien die Sperrung der Burmastraße
um die chinesischen Truppen vom Nachschub abzuschneiden
Da Japans wirtschaftliche Zukunft vor allem von Rohstofflieferungen aus Kolonien Großbritanniens und Frankreichs abhing
Außerdem setzte Japan in Nanking Wang Tsching-wei als Chef einer Marionettenregierung ein und erhielt vom Vichy-Regime die Zustimmung zur Besetzung Vietnams
damals noch Indochina
In der Folge verhängten die USA und Großbritannien ein Embargo und froren die finanziellen Mittel Japans ein. Bild nicht gefunden Der geplante japanische Verteidigungsbereich im Pazifik (Ende 1941) Bild nicht gefunden Amerikanische Landung auf Rendova Island in den Salomonen am 30
Juni 1943 Am 27
September 1940 unterzeichnete Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien
der den bestehenden Antikominternpakt um gegenseitige militärische Unterstützung erweiterte
Damit verwarf der japanische Kaiser seine noch am 5
September 1939 verkündete Neutralität und unterstrich seine aggressive Außenpolitik vor allem gegenüber China
Den Forderungen der USA
China zu verlassen
kam Japan nicht nach
blieb ein Krieg mit den USA und Großbritannien die einzige Alternative zum Verlust des Reiches
Wegen des Embargos Großbritanniens und der USA und weil Japan von den Rohstofflieferungen der europäischen Verbündeten abgeschnitten war
Nachdem Japan die USA mit dem Angriff auf Pearl Harbor empfindlich getroffen hatte und diese ihnen den Krieg erklärt hatten
drangen die Japaner weiter nach Süden vor und besetzte unter dem Motto Asien den Asiaten europäische und amerikanische Kolonien wie Hongkong
die Philippinen und Niederländisch-Indien
Innerhalb von 4 Monaten (Dezember-März) hatten japanische Truppen ganz Indochina und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Millionen Menschen unter ihrer Kontrolle
sowie der Schlacht um Midway bei der die Japaner vier Flugzeugträger verloren und damit ihre Flotte empfindlich geschwächt war
Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans. Mitte 1942
änderte sich jedoch die Situation
nach der Schlacht im Korallenmeer
Amerikanische Truppen konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern
den Gilbert-Inseln
Damit war eine Isolierung Australiens von Amerika vereitelt und US-Truppen konnten weiter auf japanisch besetztes Gebiet vorrücken. Die härtesten Kämpfe tobten von Ende 1942 bis Mitte 1944 in der Südsee auf den Salomonen
den Marshall-Inseln und den Marianen
Ein erfolgreiches taktisches Mittel war dabei das sogenannte Inselspringen
bei dem die Amerikaner die stark befestigten japanischen Stützpunkte umgingen und Insel für Insel in Richtung japanischem Hoheitsgebiet einnahmen
Ende Oktober bis Anfang November 1944 kam es dann zur Seeschlacht von Leyte (Philippinen)
bei der die Japaner fast ihre komplette Seestreitmacht verloren
Nach den Kämpfen auf den japanischen Inseln Iwo Jima und Okinawa warfen die Amerikaner am 6
August 1945 die erste Atombombe auf Hiroshima
Kurz darauf
am 9
August wurde die zweite über Nagasaki gezündet
die am 2
Sechs Tage später verkündet der japanische Tenno im Rundfunk die Kapitulation
September in der Bucht von Tokyo auf der USS Missouri unterzeichnet wurde. Siehe dazu den Hauptartikel: Pazifikkrieg
sowie Chronologischer Kriegsverlauf [Bearbeiten]
Ergebnisse
Hauptartikel: Ergebnisse und Opferzahlen des Zweiten Weltkrieges Der Zweite Weltkrieg bedeutete das erneute Scheitern der Expansionspläne des Deutschen Reiches und seiner Eliten
Die Folgen für Europa und die Welt wirkten jahrelang fort
Schlesier
In der Folge des Zweiten Weltkriegs wurden Millionen von Menschen aus ihrer Heimat vertrieben (so Sudetendeutsche
Polen und Ostpreußen)
Pommern
Dem Zweiten Weltkrieg folgten drastische Grenzveränderungen in Mittel- und Osteuropa
Deutschland verlor seine Ostgebiete
Europa war politisch und wirtschaftlich geschwächt
und so übernahmen die USA und die Sowjetunion für einige Jahrzehnte die Führungsrolle in der Welt
Japan musste die besetzten pazifischen Inseln wie Nauru an Australien und Großbritannien zurückgeben
Die im Jahr 1943 nach Chuuk deportierten 737 überlebenden Nauruer durften 1946 in ihre Heimat zurückkehren
welch zerstörerische Kraft im Atomkern steckt
Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit erkannten die Leute
wenn man ihn spaltet
Die Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki leiden bis heute darunter
sie selbst und ihre Kinder sind oftmals krank oder missgebildet
Nach seinem Ende wurden der Krieg und Kriegsverbrechen der deutschen Seite in den Nürnberger Prozessen juristisch aufgearbeitet
Auch japanische Hauptkriegsverbrecher wurden vom international military tribunal for the far east abgeurteilt (Tokioter Prozesse)
Dem Zweiten Weltkrieg folgten die Deutsche Teilung und der Kalte Krieg. [Bearbeiten]
Die Opferzahlen
Bild nicht gefunden Amerikanische Kriegsgräber Während des Zweiten Weltkrieges fanden Schätzungen zufolge 60 Millionen Menschen den Tod
sondern – charakteristisch für den "modernen Krieg" – auch viele Zivilisten (so beispielsweise in der Schlacht um Stalingrad)
darunter nicht nur viele Soldaten
Am stärksten betroffen war die Sowjetunion mit etwa 25 Millionen getöteter Zivilpersonen und Soldaten
die Sinti und Roma
die Homosexuellen und die so genannten "Asozialen" sowie die "Wehrkraftzersetzer" und die Geistlichen enthalten
In der Gesamtzahl von 60 Millionen sind auch die vielen politisch oder rassistisch Verfolgten (unter anderem die sechs Millionen europäischen Juden)
die in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern (KZ) der Deutschen umkamen
London)
die Straflager in der Sowjetunion und die gewaltsame Vertreibung von Menschen nach dem Krieg (zum Beispiel als Folge der Beneš-Dekrete)
die Belagerung von Leningrad
die Härte des Winters
Es gab auch viele tote Zivilisten durch die Bombardierungen der Großstädte (Köln
die Aushungerung von Charkow
die Versenkung von Flüchtlings-Schiffen
Dresden
Hamburg
weil Staaten wie die USA oder die Schweiz teilweise die Grenzen schlossen und auch jüdische Flüchtlinge zurück in die vom Deutschen Reich beherrschten Gebiete schickten
Vielen Menschen war es nicht möglich zu fliehen
Es gab viele Denunzianten und Mitläufer unter der Zivilbevölkerung – auch in den eroberten Gebieten –
die für die Auslieferung ihrer Mitmenschen an die Gestapo (Geheime Staatspolizei) sorgten
Die Aufarbeitung dieses Teils der Geschichte (zusammengefasst unter dem Stichwort der Kollaboration) ist vielfach noch nicht geschehen
Die direkten und indirekten Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki belaufen sich in die Hunderttausende
Andererseits hält die Beschäftigung der deutschen Öffentlichkeit mit dem Zweiten Weltkrieg an; sie erfuhr in den letzten Jahren größere Bedeutung
Schweres Gepäck (s. u
Siehe dazu Martin Walser
Holocaust-Denkmal
Literaturliste)
Für eine genauere Auflistung der Opferzahlen siehe Tote im Zweiten Weltkrieg. [Bearbeiten]
Bedeutende militärische Operationen im Zweiten Weltkrieg
[Bearbeiten]
Landkrieg
[Bearbeiten]
1939
Polenfeldzug ("Fall Weiss") [Bearbeiten]
1940
Invasion in Dänemark und Norwegen ("Unternehmen Weserübung") Schlacht um Narvik Westfeldzug ("Fall Gelb") Deutscher Vorstoß an die Kanalküste ("Unternehmen Sichelschnitt") Evakuierung des britischen Expeditionskorps bei Dünkirchen ("Operation Dynamo") 2
Phase des Westfeldzuges ("Fall Rot") [Bearbeiten]
1941
Balkanfeldzug ("Unternehmen Marita") Russlandfeldzug ("Unternehmen Barbarossa") Kesselschlacht bei Bialystok und Minsk Kesselschlacht bei Smolensk Kesselschlacht bei Uman Schlacht um Kiew Doppelschlacht bei Wjasma und Briansk Schlacht um Moskau [Bearbeiten]
1942
Deutsche Sommeroffensive in Südrussland ("Fall Blau") Eroberung der Halbinsel Kertsch ("Unternehmen Trappenjagd") Eroberung der Festung Sewastopol ("Unternehmen Störfang") El Alamein Britische Gegenoffensive in Nordafrika ("Operation Lightfood") Alliierte Landung in Marokko und Algerien ("Operation Torch") Schlacht um Stalingrad Operation Uranus Operation Kolzo Unternehmen Wintergewitter [Bearbeiten]
1943
Schlacht um Charkow Panzerschlacht bei Kursk ("Unternehmen Zitadelle") Alliierte Landung in Sizilien ("Operation Husky") Deutsche Besetzung Italiens ("Fall Achse") [Bearbeiten]
1944
Schlacht um Monte Cassino Landung der Alliierten bei Anzio ("Operation Shingle") Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte ("Operation Bagration") Schlacht in der Normandie ("Operation Overlord") Täuschungsmanöver der Alliierten ("Operation Fortitude") Alliierte Landung in der Normandie ("D-Day") Panzerschlacht von Avranches Schlacht bei Falaise Landung der Alliierten in Südfrankreich ("Operation Dragoon") Brücke von Arnheim ("Operation Market Garden") Schlacht im Hürtgenwald ("Allerseelenschlacht") Ardennenoffensive ("Unternehmen Wacht am Rhein") [Bearbeiten]
1945
Brücke von Remagen Schlacht um Berlin Schlacht um die Seelower Höhen Der Kessel von Halbe [Bearbeiten]
Belagerungen
Belagerung von Leningrad Belagerung von Odessa Belagerung von Sewastopol Belagerung von Tobruk [Bearbeiten]
Stellungen und Verteidigungslinien
Westwall ("Siegfried-Linie") Maginot-Linie Atlantikwall Ostwall Gustav-Linie Mannerheim-Linie [Bearbeiten]
Seekrieg
Schlacht im Atlantik U-Boot-Krieg Versenkung der Bismarck ("Unternehmen Rheinübung") Unternehmen Regenbogen Unternehmen Rösselsprung [Bearbeiten]
Luftkrieg
Luftschlacht um England Adlertag Luftlandeschlacht um Kreta ("Unternehmen Merkur") Serie von Luftangriffen auf Hamburg ("Operation Gomorrah") Unternehmen Bodenplatte [Bearbeiten]
Geplante, aber nicht durchgeführte Operationen
Persiens und Syriens mittels Luftlandeeinheiten [Bearbeiten]
die russische Materialüberlegenheit durch bessere Taktik wettzumachen (Verlegung der Truppen aus dem Bereich der vordersten Linie während des Artilleriefeuers Unternehmen Schlittenfahrt
Pläne zur Wiederbestzung des Rheinlandes im Jahr 1939 Unternehmen IrakPlan zur Besetzung des Iraks
Invasion Englands ("Unternehmen Seelöwe") Eroberung Gibraltars ("Unternehmen Felix") Besetzung der Schweiz ("Unternehmen Tannenbaum") Eroberung Maltas durch eine deutsch-italinische Luftlandetruppe ("Unternehmen Herkules") Unternehmen Attila (Eroberung von Südfrankreich im Falle einer Krise im Mittelmeeraum) Unternehmen Donnerschlag Befreiung der 6. deutschen Armee aus Stalingrad Unternehmen Schlittenfahrt Plan
Nachwirkungen
Der Zweite Weltkrieg verschob das gesamte Mächteverhältnis in Europa
Da die Westmächte ein Überschwappen des kommunistischen Gedankenguts ihrer Verbündeten verhindern wollten
kam es zu Spannungen
der Gründung der DDR
In Folge kam es zur Teilung Deutschlands und Berlins
dem Mauerbau und dem Kalten Krieg
was zur Schaffung von berühmten Werken wie 'em Parre sei Geilche (erzählt von einem Pfarrer im zweiten Weltkrieg)
Saving Private Ryan und Im Krebsgang (von Günter Grass) führte. [Bearbeiten]
Das Boot
Auch die Gründung des Staates Israel kann als ein Resultat des Zweiten Weltkriegs gesehen werden. Der Zweite Weltkrieg hat viele Autoren und Filmemacher inspiriert
Mensch Karnickel
Die Brücke
Literaturliste
[Bearbeiten]
Deutsch
Andrew Wiest
Atlas des Zweiten Weltkriegs
Tosa
2005
Bilder des 2
David Jordan
ISBN 3854929722 Michael Sontheimer
Die Wehrmacht von 1939-1945
2004
ISBN 3871345113 Die Berichte des Oberkommandos der Wehrmacht 1939-1945
ISBN 3548604323 James Lucas
Der Brand
Tosa
2004
ISBN 3854928807 Winston S
List
Der Zweite Weltkrieg
Weltkriegs
Rowohlt
Dva
2004
Tosa
ISBN 389340063X Jörg Friedrich
2004
2005
2005
GLB Parkland
ISBN 3421058725 Christian Zentner
Der Zweite Weltkrieg
ISBN 3854928181 John Keegan
Churchill
ISBN 3596161134 Gerd R
Der Zweite Weltkrieg
Fischer
2003
Ueberschär
Orte des Grauens
ISBN 3534076591 Karl-Heinz Frieser
Zweiter Weltkrieg (1919-1945)
Bd.6/2 : Weimarer Republik
Primus Verlag
2
ISBN 3896782320 Winfried Baumgart
Nationalsozialismus
2003
2003
Verbrechen im Zweiten Weltkrieg
Wolfgang Elz
Blitzkrieg-Legende: der Westfeldzug 1940
Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Quellenkunde zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis zur Gegenwart
1996 ISBN 3-486-56201-0 Joachim Hoffmann
München
Herbig
Aufl.
1999
Stalins Vernichtungskrieg 1941-1945
ISBN 377662079X [Bearbeiten]
Englisch
Max Hastings
Memories of World War II: Photographs from the Archives of the Associated Press
Armageddon: The Battle for Germany
ISBN 0375414339 The Associated Press
Knopf
2004
1944-1945
Harry N
G
ISBN 0810950138 Michael Armitage
Terry Charman
John Stanier
John Pimlott
Abrams
2004
Peter Kornicki
TT
2004
World War II
ISBN 0756602963 Robin Cross
DK Publishing Inc.
World War II Day by Day
iedeman
ISBN 0756605210 Jon EL
DK Adult
2004
Carroll & Graf Publishers
The Mammoth Book of Eyewitness World War II
2002
ISBN 0786710713 Pazifikkrieg siehe: Pazifikkrieg/Literaturliste [Bearbeiten]
ewis
DVD
2005
2002
ASIN B0007OQDL4 Teil 3: Die Befreiung
2005
ASIN B00006L4GP [Bearbeiten]
ASIN B0007OQDKU Teil 2: Das Wiederherstellen der Kräfte
Global War - Der Zweite Weltkrieg Teil 1: Der Faschismus breitet sich aus
2003
2005
ASIN B0007OQDLE Der Zweite Weltkrieg - Die Enzyklopädie
ASIN B0000AMK3N Der Zweite Weltkrieg in original Farbaufnahmen 1-3
2003
ASIN B0000CESRJ Zweiter Weltkrieg / Stalingrad - Box
Weblinks
Lebendige virtuelle Museum Online (http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/) (LeMO) Zeitgeschichte-Online (http://www.zeitgeschichte-online.de/) Weitere Informationen zum Thema (http://www.wk-2.de) Collections Online des britischen Imperial War Museum (http://www.iwmcollections.org.uk/) (englisch) Polen im Zweiten Weltkrieg (http://www.geocities.com/uv_centcom/) Der Bromberger Blutsonntag (http://www.h-ref.de/dk/krieg/polen/bromb/brmb.shtml) Deutsche Divisionen in der Normandie 1944 (http://w1.183.telia.com/~u18313395/normandy/) Opferzahlen Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen (http://www.waffenhq.de/specials/verluste.html) Auflistung der Opfer- und Verlustzahlen (http://users.erols.com/mwhite28/warstat1.htm#Second) (englisch) Zeitzeugen Erinnerungen des Leutnants d.R
Wilhelm Radkovsky 1940-1945 (http://www.wilhelm-radkovsky.de/) 60 Jahre Kriegsende - kriegsende.aktuell.ru - (http://www.kriegsende.aktuell.ru/)Berichte russischer Zeitzeugen in deutscher Sprache Multimedial Umfangreiches Bild- und Tonarchiv mit 1.850 Bildern und 93 Videos (http://www.worldwar2database.com/) (englisch) authentichistory.com - US-amerikanisches Bild- und Tonarchiv zum II
Weltkrieg (http://www.authentichistory.com/ww2.html) (englisch) Originalton (0:35 Min.): Erklärung der Kapitulation der deutschen Truppen
8
Mai 1945; Real Audio (http://www.dra.de/ram/cd_archivvlg01_kriegsende_t08.ram) Vorlage:Review af:Tweede Wêreldoorlog ar:ØØ±Ø¨ عالمية ثانية bg:Втора Ñ?ветовна война ca:Segona Guerra Mundial cy:Yr Ail Ryfel Byd da:2. verdenskrig el:Î’' Παγκόσμιος Πόλεμος en:World War II eo:Dua Mondmilito es:Segunda Guerra Mundial et:Teine maailmasõda fi:Toinen maailmansota fr:Seconde Guerre mondiale fy:Twadde Wrâldkriich gl:II Guerra Mundial he:מלחמת העול×? ×”×©× ×™×™×” hr:Drugi svjetski rat hu:II. világháború id:Perang Dunia II io:Duesma mondo-milito is:SÃðari heimsstyrjöldin it:Seconda guerra mondiale ja:第二次世界大戦 la:Bellum Orbis Terrarum II lb:Zweete Weltkrich ms:Perang Dunia II nl:Tweede Wereldoorlog no:Andre verdenskrig pl:II wojna Å›wiatowa pt:Segunda Guerra Mundial ro:Al Doilea Război Mondial ru:ВтораÑ? мироваÑ? война simple:World War II sl:Druga svetovna vojna sr:Други Ñ?ветÑ?ки рат sv:Andra världskriget wa:Deujhinme guere daegnrece zh:第二次世界大战
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Zweiter Weltkrieg
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