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Wachstumsprognosen von E-Learning |
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Bildung -
E-Learning
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Es ist nicht lange her, da hat alles, was mit dem Kürzel E- begann, betriebswirtschaftliche Hoffnungen ganz maßlos beflügelt. Auch E-Learning wurde nach allen Kräften der Phantasie zu einem Hype und als wirtschaftlicher Gral gehandelt. Bald aber wurde die Diskrepanz deutlich, die zwischen E-Visionen und E-Wirklichkeit klafft. Und die Prognosen wurden verhaltener. Dabei sind auch die ernüchterten Marktaussichten noch immer sehr beeindruckend. Schon jetzt bietet das Internet ein großes Kursangebot, vor allem in englischer Sprache. Auch für deutschsprachige Angebote wächst der Markt in beträchtlichem Tempo. Die Perspektive deutscher Betriebe läßt sich dabei wie folgt beziffern: betrug in 2001 der E-Learning-Anteil an Aus- und Weiterbildungsbudgets noch zehn Prozent, so soll er im Jahre 2005 auf über 30 Prozent steigen. Entsprechend hat eine Trendumfrage der Unternehmensberatung Mummert + Partner ergeben, dass nahezu 80 Prozent aller Internet-Nutzer von E-Learning-Angeboten regen Gebrauch machen würden. 75 Prozent der Befragten schätzen die Ortsunabhängigkeit, 70 Prozent die zeitliche Ungebundenheit. Jeder zweite erwartet von elektronischer Fortbildung deutliche Kostenersparnisse. Indes rechnen nur etwa 14 Prozent mit einem schnelleren Lernerfolg. Angesichts einer so breiten Zustimmung muß es allerdings erstaunen, dass bis dato die virtuellen Klassenzimmer meistens leer bleiben. Sieht man von Insolvenzen und Firmenübernahmen ab, ergibt sich das Zögern der Lernenden aus folgenden Gründen: Rund 55 Prozent der Befragten fühlen sich unzureichend betreut. 40 Prozent der Befragten bekunden zudem Motivationsprobleme infolge der physisch isolierten Lernsituation. Neben der mangelenden Markttransparenz beanstanden 21 Prozent außerdem eine nur mangelhafte Auswahl an Themen.
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