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E-Learning
E-Learning macht das Lernen unabhängig von Ort und Zeit. Es funktioniert ganz einfach: Sie suchen einen Kurs im Internet aus und absolvieren ihn, wann es Ihnen passt — ob sonntags im Bett oder montags am Arbeitsplatz.
Titel Zugriffe

Die Mühen des life-long learning.

Für die meisten Erwachsenen ist lebenslanges Lernen mit betrieblicher Weiterbildung gleichbedeutend — und oft die einzige Gelegenheit, die eigene Qualifikation zu aktualisieren. Daraus ergeben sich indes nicht ungebrochen heitere Perspektiven. Eine Studie des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), im Rahmen welcher 10.000 deutsche Unternehmen zu ihren Weiterbildungsaktivitäten befragt wurden, hat sich explizit mit den Belastungen befasst, die mit dem Konzept des lebenslangen Lernens zusammlaufen. 85 Prozent der Befragten unterstreichen die zunehmende Mehrfachbelastung durch Arbeit, Familie und Lernen. 81 Prozent sehen einen kontinuierlichen Druck auf Angestellte, Neues zu lernen. 56 Prozent stellen eine zunehmende Unsicherheit des Einzelnen im Hinblick auf die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten fest und 54 Prozent gehen von wachsenden privaten und finanziellen Belastungen aus, wenn das "lebenslange Lernen" aktiv betrieben wird.

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E-Learning als bildungspolitisches Instrument

Schließlich ist E-Learning auch der Stoff, aus dem ehrgeizige bildungspolitische Visionen gebaut werden. Es soll — um nur ein Beispiel unter vielen zu nennen — u.a. dabei helfen, die Kluft zwischen armen und reichen Ländern, mithin zwischen sehr unterschiedlichen Bildungsniveaus, zu verringern — oder zumindest dem weiteren Wachsen der Kluft zu begegnen. Das Portal der UNESCO versteht sich in diesem Sinne und verfolgt im wesentlichen zwei Ziele: zum einen soll es den Zugang zu Bildungsressourcen in verschiedenen Sprachen und verschiedenen Regionen der Welt erleichtern und stimulieren. Zudem geht es darum, professionelle Zusammenarbeit zu stimulieren, um die Qualität von Bildung und Lernen überhaupt zu verbessern.

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Universitäres E-Learning

Auch im Kontext der deutschen Universitäten wird E-Learning bisher hauptsächlich ergänzend zu Präsenzveranstaltungen eingesetzt. Nach Angaben der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung gibt es in Deutschland derzeit rund 1600 Studienangebote, die teilweise oder vollständig online organisiert werden. Tendenz: stark steigend. Einen guten Überblick bietet hierbei Studieren im Netz. Die Chancen, die in diesem Bereich einzulösen sind, liegen auf der Hand: E-Learning kann — durch orts- und zeitunabhängiges Studieren — einen beträchtlichen Beitrag zur Verringerung der durchschnittlichen Studienzeiten leisten. Lehrveranstaltungen können dabei auf bestimmte Zielgruppen angepaßt werden, sind mithin sowohl national als auch international einsetzbar. Schließlich können Kosten dadurch reduziert werden, dass Mehrfacharbeit und administrativer Aufwand vermieden werden.

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Betriebliches E-Learning

Allgemeine Beschleunigung und dynamisierte Rahmenbedingungen zeitigen wirtschaftlich einen enormen Innovationsdruck. Dies macht innerbetrieblich ein rigides Zeitmanagement von neuen Geschäftsmodellen und -prozessen erforderlich. Deren Globalisierung verlangt überdies eine kontinuierliche Neujustierung der eigenen Unternehmenskultur. Kurzum, es entstehen komplexe Anforderungen an die Handhabe von Wissen, sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter. Konkreter Fall: wie schult man 50000 Mitarbeiter, die sich weltweit auf verschiedene Standorte verteilen?

Durch Einsatz von E-Learning können betriebliche Aus- und Weiterbildungskosten nach einer weiteren Studie von Mummert + Partner bis zu 30 Prozent gesenkt werden. Diese Annahme verspricht ein gewaltiges Einsparpotenzial, denn deutsche Unternehmen investierten jährlich insgesamt mehr als 30 Millarden Euro in die Schulung ihrer Mitarbeiter. Es wundert kaum, dass E-Learning-Lösungen angesichts dieser Dimensionen hoch im Kurs stehen. Aber wie hoch genau?

Die Bertelsmann Stiftung hat ermittelt, dass heute etwa 50 Prozent aller deutschen Großunternehmen E-Learning für die Weiterbildung der Mitarbeiter einsetzen [pdf]. Dabei sinkt mit abnehmender Unternehmensgröße auch die Nutzungsquote. Größere Unternehmen legen indes Wert auf multimediale Weiterbildungsprogramme, die speziell auf ihre eigene Situation konfiguriert sind. Dies wird in der Regel über Intranets abgewickelt oder an unternehmenseigenen Universitäten...
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Wachstumsprognosen von E-Learning

Es ist nicht lange her, da hat alles, was mit dem Kürzel E- begann, betriebswirtschaftliche Hoffnungen ganz maßlos beflügelt. Auch E-Learning wurde nach allen Kräften der Phantasie zu einem Hype und als wirtschaftlicher Gral gehandelt. Bald aber wurde die Diskrepanz deutlich, die zwischen E-Visionen und E-Wirklichkeit klafft. Und die Prognosen wurden verhaltener.

Dabei sind auch die ernüchterten Marktaussichten noch immer sehr beeindruckend. Schon jetzt bietet das Internet ein großes Kursangebot, vor allem in englischer Sprache. Auch für deutschsprachige Angebote wächst der Markt in beträchtlichem Tempo. Die Perspektive deutscher Betriebe läßt sich dabei wie folgt beziffern: betrug in 2001 der E-Learning-Anteil an Aus- und Weiterbildungsbudgets noch zehn Prozent, so soll er im Jahre 2005 auf über 30 Prozent steigen. Entsprechend hat eine Trendumfrage der Unternehmensberatung Mummert + Partner ergeben, dass nahezu 80 Prozent aller Internet-Nutzer von E-Learning-Angeboten regen Gebrauch machen würden. 75 Prozent der Befragten schätzen die Ortsunabhängigkeit, 70 Prozent die zeitliche Ungebundenheit. Jeder zweite erwartet von elektronischer Fortbildung deutliche Kostenersparnisse. Indes rechnen nur etwa 14 Prozent mit einem schnelleren Lernerfolg.

Angesichts einer so breiten Zustimmung muß es allerdings erstaunen, dass bis dato die virtuellen Klassenzimmer meistens leer bleiben. Sieht man von Insolvenzen und Firmenübernahmen ab, ergibt...
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Warum E-Learning? Beschleunigung des Wissens.

Erlerntes veraltet immer schneller. Bildungsexperten haben festgestellt, dass in den letzten 30 Jahren mehr Informationen entstanden sind als in den letzten 5000 Jahren zusammen. Nach einschlägigen Schätzungen wird sich das Repertoire des Wissens alle fünf Jahre verdoppeln. Dies wird wiederum von einer abnehmenden Haltbarkeit von Wissen flankiert — ein Umstand, der durch flächendeckende Verbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologien in Beruf und Alltag global immer mehr Menschen betrifft. Vor diesem Hintergrund hat sich das Postulat des life-long learning, eines lebenslangen Lernens, durchgesetzt.

Labels wie Internationalisierung, Internetrevolution, und New Economy verweisen auf den rasanten Wandel gesellschaftlicher Rahmenbedingungen und die rasche Entwicklung von Kommunikationstechnologien und Medien. Sie markieren den Übergang von einer Industrie- zu einer Dienstleistungsgesellschaft, oft auch als Wissens- bzw. Informationsgesellschaft bezeichnet. In dieser Perspektive avanciert Wissen zu einem eminent wichtigen Rohstoff und — sofern man über diesen Rohstoff verfügen kann — zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

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Wie funktioniert E-Learning?

Das Beispiel des Mitarbeiters eines Unternehmens mag dies veranschaulichen:

Die E-Learning-Inhalte werden ihm via Internet auf den Computer gespielt. Unterrichtstexte und multimediale Inhalte — etwa Videosequenzen oder Grafiken — erscheinen in einem Fenster des Web-Browsers. Lernerfolge werden durch Übungsfragen im Multiple-Choice-Verfahren überprüft. Sobald eine Frage beantwortet ist, erfährt der Nutzer die richtige Lösung. Über ein virtuelles Studienbuch kann der Lernende verfolgen, welche der Übungseinheiten er bereits gebucht und absolviert hat. In Chat-Räumen und Diskussionsforen auf der Portal-Website kann der virtuelle Student Erfahrungen mit anderen Lernenden und den Trainern austauschen. Typischerweise wird das Angebot durch eine "News"-Rubrik und eine Web-Bibliothek vervollständigt.

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Was ist E-Learning?

Der Begriff E-Learning umschließt ein breites Spektrum an Lern- und vor allem Lehrformen. Die in der Praxis wichtigsten seien hier genannt:

Computer Based Training (CBT) — Vermittlung von Lerninhalten durch CD-ROM oder Diskette

Web Based Training (WBT) — Vermittlung von Lerninhalten mittels eines Web-Browsers via Inter-, Intra- oder Extranet

Virtual Classroom (VC) — Vermittlung von Lerninhalten in einer Online-Schulung, wobei Teilnehmer und Trainer räumlich getrennt, dabei aber alle simultan zugeschaltet sind

Business TV (BTV) — Vermittlung von Lerninhalten durch unternehmenseigenes TV-Programm

E-Learning bezeichnet also Lernressourcen für die Weiterbildung, die elektronisch aufbereitet sind und Sachinformationen in überschaubaren Einheiten anbieten. Das Gros dieser Träger vermittelt Inhalte multimedial, typischerweise durch die Kombination von Text, Bild/Film und Ton.

Wissensnetz.de konzentriert sich dabei auf Angebote, die online zugänglich sind. Diese Form von E-Learning macht das Lernen unabhängig von Ort und Zeit. Es funktioniert ganz einfach: Sie suchen sich einen Kurs im Internet aus und absolvieren ihn, wann es Ihnen passt — ob sonntags im Bett oder montags am Arbeitsplatz. Das unterscheidet E-Learning von herkömmlichen Präsenzveranstaltungen: der Teilnehmer selbst bestimmt, wo und wann er sich weiterbilden möchte.

E-Learning dient in der Regel nicht dazu, eine komplette Ausbildung zu ersetzen. Es geht vielmehr um gezielte...
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